Erfolgsgeheimnis für Job und Partnerschaft

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familie-meer-familyErfolgsgeheimnis für Job und Partnerschaft 

Erfolgsgeheimnis. Ein magisches Wort, vor allem wenn es weder im Job noch in der Partnerschaft rund läuft. Der Wunsch nach Erfolg in beiden Bereichen ist mittlerweile eine unendliche Geschichte. Wo landet man? Vielleicht etwas überraschend -bei der eigenen Mutter. Die Mutter als Erfolgsgeheimnis? Ein gesundes Verhältnis zur Mutter entscheidet den Erfolg in beiden Bereichen. Sie ist Garantin für Erfolg. Dies lässt sich aus systemischen Aufstellungen eindrücklich belegen. Doch man muss das Mütterliche noch deutlich weiter denken und fühlen. Es geht um Liebe, um Spiritualität und um Bewusstsein. 

Wer das Mütterliche durchdringt, hat beste Erfolgschancen im umfassenden Sinn. Ist diese Verbindung intakt, sprudelt die Quelle. Warum ist dies oft nicht der Fall? Warum ist diese innere Quelle weit weg? Warum fehlt es trotz viel Energiearbeit am ersehnten beruflichen Aufstieg, an der Entfaltung der eigenen Potenziale, an der nachhaltig geglückten Partnerschaft? Wo und wie löst man dieses Rätsel? Folgen Sie mir in einen Erfahrungsbericht zur überragenden Bedeutung der Mutter als Mensch, zum Mütterlichen als Energiequalität in einem selbst und zur Wichtigkeit der Verbindung mit der Quelle. Dies ist eine fein gesponnene, ewig-kraftvolle Zusammenschau dessen, was ein geglücktes Leben ausmacht. Es ist übrigens nie zu spät für eine geglückte Kindheit. Es ist nie zu spät für Erfolg im Job und in der Partnerschaft. Das Erfolgsgeheimnis liegt in Ihnen.

Erfolgsgeheimnis: Worum geht es bei der Mutter als Garantin des Lebenserfolgs?

Das Verhältnis zu Eltern ist oft zwiespältig. Einerseits gibt es bewusste und unbewusste Loyalitäten, weil immer das Prinzip „Liebe durchbricht die Ordnung“ gilt, vor allem unbewusst. Andererseits ist die Abnabelung von den Eltern ein wichtiger Schritt im Rahmen des persönlichen Entwicklungs- und Reifungsprozesses. Binde und löse, das uralchemistische Prinzip, gilt besonders zwischen Eltern und Kindern.

Fragen Sie sich, wie oft Sie meinten, dass Sie es besser und anders machen wollten als Ihre Eltern.

Das ist nichts Schlimmes. Leben ist Entwicklung. Sie müssen nicht alles gut heißen, was Ihre Eltern Ihnen angedeihen ließen.

Eltern haben für ihre Kinder ein besseres Leben im Blick. Es ist ein Generationenprojekt. Unausgesprochen und ausgesprochen will die Elterngeneration, dass es den Kindern besser als ihr selbst geht. Auch das ist Teil dieses so verwobenen Erfolgsgeheimnisses. 

Aus diesem Amalgam an Wünschen, Erwartungen, Loyalitäten und Ausbruchsversuchen resultieren unausgesprochene und ausgesprochene Spannungen, die das Erfolgsgeheimnis in Ihnen dimmen.

Kinder und Eltern machen sich damit das Leben gegenseitig schwer. Das muss nicht das gesamte Leben umfassen. Es reichen längere Abschnitte, in denen es zu Distanz und auch zu gegenseitigem Anschweigen kommt, unausgesprochene Wünsche in beide Richtungen inbegriffen. Das ist schade.

Wenn Sie die energetisch-spirituelle Bedeutung der Eltern für das eigene Leben kennen, sind zahlreiche Konflikte unnötig. Ein erster Teil des Erfolgsgeheimnisses enthüllt sich fast von selbst.

Wenn ich von der Mutter und der mütterlichen Energie schreibe, dann legen Sie bitte für den Moment Ihre Vorstellung zur Ihrer physischen Mutter als Mensch beiseite. Ich steige anders ein als es Ihnen bekannt sein mag. Archetypen als Urbilder der Seele sind hilfreich, um ein Grundverständnis zu erlangen.[1]

Die mütterlichen Energie ist eng mit der Verbindung zur Quelle, die beides, das Mütterliche und das Väterliche in sich vereint, verbunden.

Es ist VORERST NICHT die Energie der physischen Mutter, sondern eine archetypische Energie, die sich in vielerlei Gestalt zeigt. Es ist also eine Energieform und keine physische Person. Es ist auch nicht die vielzitierte innere Mutter, sondern eine übergeordnete, ganz grundlegende Energie, die aus der Quelle unseres Seins kommt. Das mag abstrakt für den Moment klingen, doch lesen bitte weiter.

Diese nährend, erfüllende, kraftspendende Energie ist entscheidend, ob Sie sich im Leben ganz und verbunden fühlen.

Diese Verbundenheit ist Teil des Erfolgsgeheimnisses. Dies lässt sich beispielsweise im Urvertrauen erkennen, das Sie ins Leben haben. Wenn Sie geneigt sind, viel zu kontrollieren, den Überblick haben zu müssen, dann fragen Sie sich nach genau dieser Energie in Ihnen. Es hakt beim Archetypen des Mütterlichen. Da nützt es nichts, sich eine mütterliche Partnerin zu suchen, die hinter dem Mann steht. Das ist nicht Sinn einer Partnerschaft. Dort ist nicht der Platz der Frau in einer Partnerschaft. Und – Sie entfernen sich vom Erfolgsgeheimnis.

Es mag ein neuer und ungewohnter Blick sein, doch glauben Sie mir, es ist ein augenöffnender Blick in Richtung Erfolgsgeheimnis.

Es ist eine nicht messbare, nicht zählbare und auch nicht wägbare Energie. Sie können im Rückblick und in kritischen Situationen ablesen, ob Urvertrauen in Ihnen gegeben ist. Es ist dieses tiefe, stabile Gefühl, das sich sowohl in der Herzgegend wie auch im Wurzelchakra zeigt. Wärme, Geborgenheit, inneres Wissen, dass sich alles so fügt, dass „es“ sich gut in Ihnen ausgeht. Dies sind mögliche Zuschreibungen. Es ist wie das Federbett, das die Seele verlässt, wenn sie sich, um Erfahrungen zu machen und Ausweitung und Entfaltung zu erfahren, von der Quelle trennt.

Es ist die paradox anmutende Erkenntnis, dass sich die Seele von der Quelle trennen MUSS, um Erfahrungen als Mensch zu machen. Damit trägt der Mensch zu Entfaltung der Quelle bei. Gleichzeitig bleibt die Seele IMMER Teil des großen Ganzen und damit auch der Quelle.

Wenn Sie es schaffen, den scheinbaren Widerspruch zu erkennen und anzunehmen, haben Sie einen wichtigen Schritt in Richtung Erfolgsgeheimnis getan.

Damit ist es Ihnen möglich, auf das Mütterliche, das Lebens- und Erfahrungsspendende zugehen und sich ihm ZUWENDEN. Das Mütterliche kommt nicht ungefragt auf einen zu, sondern es verlangt nach dem aktiven Akt des sich Zuwendens. Auch das ist Teil des Erfolgsgeheimnisses. Es kommt nicht von selbst. Wir müssen etwas dafür tun.

Der Lebensfluss ist in Gang gebracht. Es entsteht eine Verbindung. Urvertrauen breitet sich in einem aus. Leben entsteht, zeigt sich, entfaltet sich und weitet sich aus. Genau das ist das Ergebnis, wenn man das Erfolgsgeheimnis für sich erschließt.

Dieser Schritt für ein geglücktes Leben bleibt oft im Dunklen. Energiearbeit bleibt dann ohne Tiefenwirkung und im Ursprung unverbunden. Erst die Ordnung in dieser Tiefenstruktur unseres Seins ermöglicht Lebenserfolg. Dieser zeigt sich beispielsweise im beruflichen Erfolg, im finanziellen Erfolg und im partnerschaftlichen Erfolg.

Vergegenwärtigen Sie sich zum Abschluss dieses Abschnittes – wir sprechen über Archetypen, über Urbilder unserer Seele, über das kollektive Unbewusste, das uns in unseren Wahrnehmungen durch die Anpassung an gesellschaftlichen Ansprüche beeinflusst. Dieses kollektive Unbewusste entfernt uns oft von unserem persönlichen Erfolgsgeheimnis.

Welche Rolle spielt die physische Mutter für unser persönliches Erfolgsgeheimnis?

Nach dem Archetypischen widme ich mich der konkreten, physischen Mutter. Am Weg findet Individualisierung statt. Jede/r erlebt dies anders. Es gibt Parallelitäten, Ähnlichkeiten und Gemeinsamkeiten. Es gibt mindestens genauso viele Unterschiede. Beachten Sie, dass sich Ihr Verhältnis zur physischen, konkreten Mutter im Laufe dieses Lebens wandeln kann. Die anfängliche Verbundenheit aus Überlebensgründen geht in die Abnabelung über. Es folgen möglicherweise Phasen der Distanz, oder ein Wechsel aus Nähe und Distanz. Viele Wege sind möglich, um das Erfolgsgeheimnis für sich zu erschließen.

Eine Verbindung ist immer gegeben, auch wenn sie nicht ausreichend bewusst ist: Die Rolle der physischen Mutter (gleich ob anwesend oder aus welchen Gründen auch immer abwesend) ist sowohl konkret im Leben als auch auf der energetischen Ebene entscheidend, ob man im gelebten Leben glücklich, zufrieden, erfolgreich und partnerfähig ist.

Zwischen der mütterlichen Energie und der physischen Mutter gibt es unzählige Mütter je nach Inkarnation. Sie bilden eine Energiereihe, die in der eigenen physischen Mutter in diesem Leben gipfelt. Die physische Mutter ist der letzte Übergabepunkt der archetypischen mütterlichen Energie, die aus der Quelle kommt, an einen selbst.

Das Federbett und die physische Trennung

Wir wissen aus systemischen Arbeiten und der Transaktionsanalyse,[2] dass die Mutter die eigentliche Geberin des Lebens ist. Sie ist jener Mensch, mit dem das Kind 9 Monate physisch verbunden ist. Dadurch entsteht eine einzigartige Verbindung. Der Vater setzt die Initialzündung. Die Mutter trägt das Kind, sie hütet und beschützt es. Dies impliziert keine Wertung und kein Hervorheben der Mutter. Es ist eine natürliche Konstante im menschlichen Sein. Damit wird ein Urprozess in Gang gesetzt.

Die physische Trennung zwischen Mutter und Kind ist eine Wiederholung der Erfahrung der Trennung zwischen Quelle und Seele. Sie ist, so paradox dies klingen mag, wichtig, um das Erfolgsgeheimnis für Job und Partnerschaft für sich in der gesamten Tiefe zu erschließen.

Im Mutterleib ist es wie im Federbett bei der Quelle unseres Seins. Hier herrschen Schutz, Wärme, Ruhe, Geborgenheit, keine Verantwortung, dauerhafte Ernährung vor. Einfach nur sein. Doch irgendwann ist keine Entfaltung und keine Entwicklung mehr möglich. Das Wesen bahnt sich den Weg ins Leben. Nur hier sind Vergrößerung und Ausweitung gegeben. 

Jede Geburt ist die Wiederholung von unzähligen Mutter-Kind-Trennungen, die von der Natur so vorgesehen sind.

Gleichwohl sind nicht nur physisch und sondern oft auch seelisch schmerzhaft. Dies gilt sowohl für die Mutter, die diese Einheit mit Kind hatte, wo niemand dazwischen gehen konnte, als auch für das Kind. Vielleicht sehnen auch Sie sich unbewusst in den geschützten Ort des Mutterleibes zurück, weil Ihnen die Welt „da draußen“ zu unstet, zu unsicher, zu ungeborgen ist.

Mit dieser Haltung fehlt Ihnen das Vertrauen ins Leben.

Sie machen es sich unnötig schwer. Das Leben ist immer an Ihrer Seite. Sie müssen es nur erkennen und annehmen wollen. Auch das ist Teil dieses so magischen und doch auf der Hand liegenden Erfolgsgeheimnisses.

Die widersprüchliche Haltung ist vielen Menschen mitgegeben. Sie fühlen sich abgetrennt und wollen in das Federbett des Seins zurück, auch wenn dieser Wunsch oft ein unbewusstes Sehnen nach etwas ist, das sie nicht umbeschreiben und benennen können. Unbewusst ist ein doppelter Wunsch nach Rückkehr vorhanden. In Richtung Quelle und in Richtung physische Mutter. Sie laden sich einen energetischen „Double Whammy“ auf – unbewusst – und entfernen sich mehr denn je von Ihrem Erfolgsgeheimnis.

Die Wirkungen im manifesten Leben zeigen sich besonders im Erfolg. Es ist eine ewige Suche, die in verschiedenen Süchten endet – bis man die Hintergründe und Dynamiken erkennt. Dann kann man mit der Veränderung beginnen. Die Wirkungen im konkreten Leben sind beeindruckend.

Was können Sie tun, wenn Ihnen die Verbindung scheinbar verloren ging?

Diese Frage ist eine der wichtigen Schlüsselfragen, wenn Ihnen bewusst ist, wie wichtig die Verbindung zu Quelle, zur Urmutter, zum Urmütterlichen und auch zur eigenen Mutter für den gesamten Lebenserfolg ist. Die Antwort darauf ist Ihr persönliches Erfolgsgeheimnis.

Sie können sich auf die Suche nach der Quelle und der eigenen Mutter machen. Diese Suche, oft als „The Quest“ bezeichnet, ist ein wesentlicher Teil des spirituellen Weges. Es ist möglich, sich auf den Weg zum Mütterlichen insgesamt begeben und sich all diese Energien wieder ins eigene Sein hereinholen und integrieren. Es ist ein Prozess. Er braucht Geduld. Er geht in Auf- und Abbewegungen. Wenn Sie in diesen Prozess einsteigen, zeigen sich auch andere Schattenthemen. Wenn es Ihnen gelingt, dranzubleiben, können Sie wahre Durchbrüche erzielen, die Ihr Leben nachhaltig beeinflussen, weiter und freier machen.

Es gilt immer das gleiche Prinzip, ob für die Rückverbindung zur Quelle, für die Hinwendung zur physischen Mutter und für die Aufnahme der mütterlichen Energie insgesamt. Drei unterschiedliche energetische Betrachtungen – ein Prinzip. Das ist ein Ansporn mit Arbeitserleichterung.

Ich stelle den Prozess anhand der physischen Mutter dar. Gleichzeitig empfehle ich dringend, alle DREI mütterlichen Ebenen zu betrachten, zu bearbeiten und zu integrieren. Es ist keine der Ebenen wichtiger. Bei der physischen Mutter können Sie es sich plastischer vorstellen. Wenn Sie sich dabei schwer tun, dann empfehle ich, eine der beiden anderen Betrachtungen zum Einstieg zu wählen. Manche tun sich mit eher abstrakten Betrachtungen leichter.

Doch eines ist klar: es geht um alle drei mütterlichen Ebenen. Alle drei sind für ein geglücktes Leben wesentlich. Sie sind integraler Teile des Erfolgsgeheimnisses.

Wenn Sie es schaffen, im Prozess alle drei Ebenen zu ordnen und zu integrieren, legen Sie eine wundervolle Basis für ein in jeder Weise geglücktes Leben, das reich und erfüllt ist. In dem Moment, wo Sie sich in nur eine oder zwei Ebenen flüchten, werden Sie nicht den Erfolg haben, der Ihnen möglich ist. 

Wie finden Sie die Mutter in sich und nehmen Sie an, als Teil des Erfolgsgeheimnisses?

Die Mutter ist einer der stärksten Archetypen. Die Beschützerin, die Empfängerin, die Gebärerin, die Nährende, die Haltende. All diese sind typisch mütterliche Zuschreibungen.

Sie empfängt das Leben, trägt es monatelang, schützt es und gibt es frei. Diese archaische Akt der Geburt, die Glück und Schmerz in sich vereint, die Freude und Schreie gleichermaßen umfasst, dieser Akt ist der für das Kind fühlbare Auftakt zum Leben. Es ist draußen in der Welt und es muss etwas tun. Der erste Schrei, der die Lungen zur Entfaltung bringt. Doch nicht genug. Es geht weiter. Die Mutter ist jener Mensch, der uns an die Brust nimmt, an ihre Brust. Sie nährt uns. Sie gibt uns, was sie geben kann. Doch wird oft übersehen, dass das Kind den Saugreflex haben muss und es muss diesen aktiv ausüben. Dieses Urbeispiel zeigt erstmals – Gleiches zieht Gleiches an. Das Kind muss etwas aktiv tun, selbst wenn es ein Urreflex ist – dann kann die Mutter, die bereit ist, geben. Es gibt kaum ein eindrücklicheres Beispiel für Resonanz im Quantenverständnis. Gleiches zieht Gleiches an. Das ist wahrscheinlich das Erfolgsgeheimnis schlechthin.

Es ist dieses besondere Wechselspiel von nährender Milch, von Liebe, von Zärtlichkeit, von Geborgenheit und dem aktiven Element des Aufnehmens, des Saugens, des Empfangens, des Annehmens, das auch eine Umschreibung für ein geglücktes Leben ist.

Mit der Nahrung nimmt das Kind das Leben auf, das sich außerhalb von ihm selbst befindet.

Es nimmt auf von der Quelle des Lebens. Mit der Mutter nimmt das Kind das Leben selbst an. Dies ist ein sehr archaischer Vorgang, der in unser aller Leben oft unbewusst stattfindet. Wenn Sie sich diesen Ur-Vorgang bewusst machen, dann finden Sie alle wesentlichen irdischen und geistigen Prinzipien darin.

Ein Kind wird, weil es z.B. ein Frühchen ist, unmittelbar nach der Geburt von der Mutter getrennt wird und sie einige Tage nicht sehen kann, weil die Mutter physisch dazu nicht in der Lage ist, weil das Kind nicht räumlich zur Mutter gebracht werden kann, getrennt Wie wirkt sich diese erste Trennung aus? Kann das Kind auch später von der Mutter trinken? Wie wirken sich Erkrankungen von Kinder in der Frühphase ihres Seins auf die spätere Wahrnehmung und Entwicklung aus?

Was geschieht, wenn wir als Kind nicht aktiv nehmen können, wenn ein Kind die Mutter nicht rufen kann?

Das Kind kann sich nicht darüber freuen, was ihm die Mutter gibt, was sie gerne und von Herzen bereit ist, zu schenken.

Das Kind kann es aus vielerlei Gründen nicht nehmen. Diese frühkindliche Prägung setzt sich oft im Leben fort, wenn man die Zusammenhänge nicht erkennt. Und weg sind der Erfolg und mit ihm das Erfolgsgeheimnis.

Besonders interessant sind Erkenntnisse aus der Rückführungsarbeit, wo Kinder beispielsweise in einem Vorleben von den damaligen Eltern zum eigenen Schutz, weil Krieg und Hungersnöte herrschten, in die Obhut eines Krankenhauses gegeben wurden. Selbst wenn es diese Kinder bei Pflegefamilien gut hatten und sowohl emotional als auch materiell alles hatten, die Trennung besonders von der Mutter wird immer als innere Leerstelle empfunden. Nicht dass man sie bewusst als solche definiert. Nein – es ist die seltsame, latent präsente Leere. Sie kann nichts und niemand füllen. Sie schreit und sie tut weh. Als Betroffene fühlt man sich ausgeliefert und sucht und sucht.

Die Urverbindung, die immer da ist, sie wurde irgendwann gekappt.

Erste Lösungsmöglichkeiten in Richtung Erfolgsgeheimnis

Mit einer achtsamen und vorsichtigen systemischen Aufstellung zu arbeiten, in Kombination mit Rückführungssarbeiten und astrologischen Erkenntnissen, lassen sich bemerkenswerte Tiefenerkenntnisse erlangen. Ich schreibe ausdrücklich nicht, dass dies Ihre einzige Möglichkeit ist. Ich verdeutliche, dass dies ein gangbarer Weg aufgrund meiner Erfahrungen ist. Mit diesem Weg ist es möglich, schrittweise, wie es die Seele verkraftet, mit Erkenntnis und Akzeptanz eine verträgliche Lösung zu erarbeiten. Der Prozess soll ausschließlich von erfahrenen und gut geübten AufstellerInnen gemacht werden. Wenn dies die/der AufstellerIn beherrscht, können Sie mit dieser Kombination bemerkenswerte Ergebnisse erzielen. Insbesondere wenn Sie als Betroffene/r offen und bereit ist, mitzumachen, eigenständig tiefer zu blicken und in Vergebungsarbeit geübt ist. Es ist kein einfacher Prozess, doch er ist mit Hilfe und Anleitung möglich.

Die Ergebnisse sind bemerkenswert und deutlich fühlbar.

Aus der Aufstellungsarbeit und unzähligen Studien der Transaktionsanalyse wissen wir, dass Menschen, denen es gelang, die Mutter – durchaus auch später im Zuge des Lebens – anzunehmen, glücklicher, zufriedener, erfolgreicher, partnerfähiger waren als Menschen, die dies nicht machten. Die wiederhergestellte Verbindung zur Mutter ist ein Katalysator. Es kommt etwas Mächtiges in einem in Fluss. Der Weg wird für das Erfolgsgeheimnis frei, sich Ihnen zu zeigen.

Erfolgsvorbehalte

Wie jemand zu seiner Mutter steht, so steht er zu seinem Leben und zu seinem Beruf, zu seinem Partner.

Die Ablehnung der Mutter bedeutet die Ablehnung des Lebens, des Berufs, der eigenen Aufgabe und letztlich auch des Partners. Es muss nicht immer Ablehnung sein. Es reicht bereits der Vorbehalt gegenüber der eigenen Mutter.

Daraus resultiert ein Vorbehalt gegenüber dem Leben, dem Glück. So zieht sich das Leben in seiner Fröhlichkeit und Buntheit mehr und mehr zurück. Gleiches gilt für den Erfolg und für die Partnerfähigkeit. Wo keine Verbindung gegeben ist, gibt es keine Verbundenheit und es gibt auch keinen Erfolg. Trennung jeglicher Art, auch und vor allem unbewusste Trennungen, sind kraftvolle Verhinderer für einen grundlegenden Fluss im Leben. Besonders hinderlich sind versteckte Ablehnungen und Trennungen. Die gilt es aufzuspüren und zu wandeln.

Wo beginnt unser Erfolg und wie hängt dies mit dem Erfolgsgeheimnis zusammen?

Er-folgen tut immer etwas, gleich ob wir handeln oder nicht handeln. Erfolg ist etwas in sich Neutrales. Wir bewerten es als gut oder weniger gut. Dessen muss man sich bewusst sein.

Der Erfolg im Leben beginnt immer bei unserer Mutter. D.h. die Mutter ist in sich auch wieder eine Quelle, die Quelle fürs Leben und die Quelle dessen, was in unserem Leben jeweils er-folgt. Wie kommt der Erfolg im Sinne von Erfüllung, von Glück, von Zufriedenheit, von einem runden Leben zu uns? Wie darf er kommen?

Wenn Ihre Mutter zu Ihnen kommen darf und Sie sie als Ihre Mutter ehren und in ihrer Rolle und ihrem Sosein würdigen,

frei von Wertung, in voller Akzeptanz, im inneren Wissen, sie hat es immer so gut gemacht wie sie konnte – dann kann wahrer, stabiler, nachhaltiger Erfolg in Ihr Leben treten.

Erfolg ist eine Spielform des Lebens.

Gleiches gilt für die geglückte und erfüllte Partnerschaft. Es bedarf nach der Erkenntnis zu den Zusammenhängen eines konkreten Schrittes seitens des Kindes. Eine Mutter wendet sich nie vom Kind ab. Mütter verlassen ihre Kinder nicht. Jedenfalls verlassen sie Kinder nie in ihrer Seele. Wenn Kinder gehen und sich von der Mutter abwenden, wissen sie oft nicht um die Auswirkungen dieser Handlung Bescheid. Und dann stockt es. Dann hakt es. Dann geht eine Sache nach der anderen daneben. Dann wird viel im Außen gepfuscht, beschuldigt und verdammt.

Doch in vielen Fällen, nicht in allen Fällen, in vielen Fällen lohnte ein tieferer Blick auf das Verhältnis zu eigenen Mutter. Hier schlummert die Lösung.

Folgen der frühzeitigen Trennung und manch unbedachter Begrüßungssatz

Diese Erfahrung einer frühzeitigen Trennung von der Mutter hat eine tiefgreifende Veränderung in unserem späteren Verhalten zur Folge. Sie ist geprägt vom Suchen, vom Schmerz der Trennung und von einer Hilflosigkeit. Es ist die Angst, verlassen worden zu sein; es ist die Verzweiflung, nicht zu ihr gehen zu können, wo wir sie so sehr gebraucht hätten. Gerade das Gefühl von Verlassen zu sein ist für das Kind unglaublich prägend, denn das Kind ist auf die Mutter angewiesen, auf ihre Fürsorge, ihren Schutz, ihr physisches Dasein.

Fühlt sich ein Kind exponiert und alleingelassen – und sei es auch nur für dieses eine einzige Mal, welches das Kind als entscheidend und prägend empfand – dann trifft die Seele eine innere Entscheidung.

Die kann lauten: „Ich gebe sie auf.“ „Ich bleibe allein.“ „Ich bleibe auf Abstand zu ihr.“ „Ich wende mich von ihr ab.“ „Ich bin allein besser dran – ich kann man auf niemanden verlassen.“ „Ich bin unerwünscht.“ „Ich bin nicht herzlich willkommen, also gehe ich, wohin auch immer.“ „Wenn ihr mich nicht wollt, dann haue ich ab.“ Der letzte Satz führt dann beispielhaft dazu, dass das Kind mit 4 Wochen eine infektiöse Lungenentzündung bekommt und zwischen Sein und nicht Sein steht, dass es immer eine latente Todessehnsucht hat, ohne bewusst zu wissen, warum dies so ist. Bei jeder brenzligen Gelegenheit, wenn es nicht mehr weiter weiß, will es flüchten. Es weiß nicht konkret, wohin – doch es hat einen fast automatischen Fluchtreflex an einen gefühlt besseren Ort, den es nicht umschreiben kann. Doch das Gefühl sitzt ungemein tief.

Folgen für das Erfolgsgeheimnis

Ich erwähne dies, um zu verdeutlichen, wie dramatisch die Folgen von einfach so dahingesagten Sätzen für weniger robuste, vielleicht auch sehr offene Seelen sein können. Sie können gar nicht den Anflug des Erfolgsgeheimnisses erspüren. Es ist ihnen fremd.

Übrigens reicht dafür schon der Begrüßungssatz zur Geburt: „Es ist nur ein Mädchen.“ Bemerkenswert, wie sehr sich solche und ähnliche Sätze in die Seele eines Menschen einbrennen können. Gefolgt von: „Warum hat die Mama nichts dagegen getan? Sie hat mich nicht ausreichend geschützt. Ich kann mich nicht auf sie verlassen.“ Und schon beginnt die „innere Maschinerie“ zu laufen.

Folgen für mehrere Jahrzehnte inbegriffen – auch für den Erfolg und das Erfolgsgeheimnis im Job und in der Partnerschaft.

Manche gehen unter die imaginäre Brücke und wollen lieber sterben als nochmals diesen tiefen Schmerz der Trennung und des Verlassen sein zu fühlen. Andere gehen ins innere Kloster, in eine innere Einkehr, aus der sie sich nur schwer wieder herausbewegen, wenn sie nicht wissen, warum sie sich dort hinbegeben haben. Oft ist das höchst subtil. Im Außen lacht man und ist fröhlich. Doch im Inneren ist eine große Einsamkeit, eine tiefe, unerklärliche Leere, die nicht kompensabel ist. Oder doch?

Sie ist dann kompensabel, wenn man den Urgrund, oft als Urwunde bezeichnet, erkennt und noch einmal durch den damit verbundenen Schmerz geht. Es geht NUR mitten durch diesen Schmerz und die oft auch aufkommende Angst. Für eine nachhaltige Lösung gibt es keinen anderen Weg, gleich welche Methode Sie anwenden.

Daran vorbei zu laufen ist nicht zielführend. Damit dreht man die unzähligen Ehrenrunden und ist Dauergast in Beratungen. Vom Erfolgsgeheimnis keine Spur.

Was geschieht im Moment der Erkenntnis dieses Trennungs- und Verlassenheitsschmerzes?

Es erfolgt unbewusst die Abwendung vom Leben. Man kann sich auf das Leben nicht verlassen. Das Leben mag einen nicht. Das Leben spielt immer faul. Das Leben ist kein Ponyhof. Das Leben ist kein Kindergeburtstag. Daher kann man sich auf das Leben auch nicht vertrauensvoll einlassen. Also geht man. Man stirbt in einer gewissen Weise, weil die Lebendigkeit und die Lebensfreude, die beide einem Urvertrauen entspringen, abhandenkommen. Oder man geht in eine Oberflächlichkeit im Sein, die eine andere Form des Sterbens ist. Auf die Idee, dass man auch Reiten lernen kann und sich damit sicher am Ponyhof bewegt, darauf kommen die wenigsten. Abhauen ist einfacher. Doch das ist eine andere Geschichte.

Denn Leben ist immer auch mit Tiefe und Tiefgang verbunden. Das ist ein wichtiger Aspekt des Erfolgsgeheimnisses.

Wenn das Kind wieder zur Mutter zurück darf, entzieht es sich ihr oft. Wenn das Frühchen nach Wochen der Trennung zur Mutter kommt, dann wurde es künstlich ernährt bzw. mit dem Fläschchen gesäugt. Die Brust der Mutter erscheint ihm oft fremd. Die Verbindung mit der Mutter, die fehlt, unbewusst.

Erfolgsgeheimnis Vertrauen

Das Kind kann in dieser empfundenen Fremdheit nicht mehr das Vertrauen aufbauen, das für die Mutter-Kind-Beziehung entscheidend ist. Damit kann es auch dem Leben nicht voll vertrauen. Das Kind mag keine Berührung mehr. Es lässt sich dann auch vom Leben und von anderen Menschen nicht mehr in seiner Ganzheit berühren – besser tough sein, besser sich ins Lernen flüchten, besser eigenständig und unabhängig sein, besser sich im Außen wiederfinden – nur keine Nähe zulassen, von Tiefe ganz zu schweigen.

Es ist, als ob sich eine innere Türe verschließt und der Schlüssel zum Schloss versteckt wird und man auch vergisst, wo das eigentliche Versteck ist. Gleichzeitig wünscht sich das Kind die liebevolle Zuwendung durch die Mutter. In diesem Widerspruch findet man die Lösung in der unterbrochenen Hinbewegung zur Mutter.

Die Hinbewegung zur Mutter aus Sicht der systemischen Aufstellungsarbeit

Bert Hellinger mit seinem Team und unzählige AufstellerInnen haben jahrelange Arbeit im Bereich der Ordnungen in der Seele geleistet. Mittlerweile hat sich die systemische Aufstellungsarbeit weiterentwickelt. In ihrer Grunddynamik ist sie in meiner Erfahrung nach wie vor ein hilfreiches Instrument.

Ausgangspunkt der Aufstellungsarbeit ist die Annahme, dass wir in einem energetischen Feld leben, dass sich erinnert. Nichts geht verloren, auch wenn wir es mit unseren fünf Sinnen nicht wahrnehmen. Es ist da. Vieles ist in den Annahmen archaisch und zielt auf das Unbewusste ab. Sie können es als morphogenetisches Feld, kollektives Unbewusstes, Bewusstseinsfeld, Akashachronik und ähnlich bezeichnen.

Ziel ist es immer, in die naturgegebene Ordnung zu gelangen und dabei Hindernisse und Verknotungen aufzulösen, also das Gesamtsystem in eine liebevolle Ordnung zu bringen und damit Fluss zu ermöglichen – denn: unser Leben will fließen. Lebensfluss ist ein wesentlicher Aspekt des Erfolgsgeheimnisses.

Das Ziel ist immer gleich: Ordnen und zum Fließen bringen.

Vielleicht kennen Sie die Aufstellungen als ORDNENDES PRINZIP. Jeder hat seinen Platz in der Welt und damit im System seiner Herkunftsfamilie. Doch, und das erscheint mir heute besonders wichtig, eben nicht nur zurückzublicken und unsere Wurzeln zu ordnen, sondern unseren eigenen Plan, den wir mitbringen, zu erkennen, anzunehmen und auch zu leben. Dafür brauchen wir die GABE FÜR DAS EIGENE SCHICKSAL. Dieser Teil der Arbeit ist RESSOURCENORIENTIERT und BEWUSSTSEINSERWEITERND. Es ist sehr hilfreich, inneren Seelenanteile sichtbar zu machen und sie damit besser kennen und nutzen zu lernen. Dabei helfen auch Erkenntnisse aus der Astrologie. Zudem gibt es beim Aufstellen den KREATIV-SCHÖPFERISCHE AKT. Wir alle tragen Wünsche, Bilder und Visionen in uns, die oft nicht in die Tat umgesetzt werden (können?). Ach wie schöne wäre es …. Und wir träumen weiter … oft ein Leben lang. In unserer Vorstellung ist schon alles vorhanden, doch unbewusste Blockaden, Glaubenssätze und Ähnliches stehen uns in der konkreten Umsetzung im Weg. Auch sie erhalten in einer Aufstellung Raum, um dafür eine Lösung zu finden. Dabei ist der KREATIVE und FORMGEBENDE ASPEKT wesentlich.

Aufstellungsarbeit ist in der angeführten Kombination für die Heilung der unterbrochenen Hinbewegung nach wie vor eine sehr probate Methode, wenn sie kompetent und achtsam gemacht wird.

Was sind konkrete Folgen einer unterbrochenen Hinbewegung zur Mutter?

Die früh unterbrochene Hinbewegung zur Mutter hat weit reichende Konsequenzen für unser späteres Leben, für unseren Erfolg im Beruf und für die Partnerschaft. Einiges habe ich bereits skizziert und angedeutet. In diesem Teil gehe ich tiefer, weil nur in der Tiefe Antworten zu finden sind. Warum ist dies so und wie zeigt sich dies konkret?

Ausgangspunkt ist unser Körpergedächtnis. Es ist die Summe der durch Wahrnehmung, Beziehungen sowie soziale und kulturelle Einflüsse entstandenen Erfahrungen des physischen und des emotionalen Körpers. Dabei werden über Sinnesorgane aufgenommene Eindrücke im Verbund mit Emotionen und Bewegungsmustern als implizite Gedächtnisinhalte abgespeichert. Man kann sich das wie einen großen Computer vorstellen, bei dem eine Fülle an Hintergrundprogrammen laufen, von denen man während der laufenden Arbeit keine Ahnung hat. Doch diese Programme laufen und laufen und laufen … Gelegentlich ist dann ein Mega Bug dabei, der das System behindert und auch zum Absturz bringt.

Unser Körpergedächtnis ist weit schlauer und aufnahmefähiger als unser Verstand. Es fördert das Erfolgsgeheimnis zu Tage oder es blockiert es.

Was Elefanten mit dem Erfolgsgeheimnis zu tun haben

Man kann sagen – es hat das Gedächtnis eines Elefanten. Und – es ist nicht zu betrügen. In Gedanken kann man sich viel schönreden, schöntrinken und schön … doch das Körpergedächtnis reagiert ungeschönt. Kinesiologische Tests zeigen das eindrücklich. Unser Körper ist ein Wunderwerk und wirkt mit Geist und Seele untrennbar zusammen.

Wenn beispielsweise ein potenzieller Partner auf den Menschen mit diesen Trennungserfahrungen zugeht, hält dieser kurz inne und das Erinnerungsprogramm beginnt zu laufen. Unbewusst. Aus dem Innehalten resultiert ein Warten, dass der andere auf einen zukommt.

Und dann wartet man und man warten auf die Prinzessin, den Prinzen … übrigens metaphorisch weitere Ausdrücke im Systemischen, dass die Mutter bzw. der Vater nicht integriert sind und man sie regelrecht wegschiebt und sich in einer Idealisierung ergeht, die unerfüllt bleibt.

Aufregend wird es, wenn der andere nun den Schritt auf einen zumacht.

Plötzlich verschlägt es einen in die Flucht. Davonlaufen. Mit aller Gewalt wird die Wiedererfahrung einer möglichen Trennung vermieden. Lieber davon rennen als nochmals den Trennungsschmerz erfahren. Auch wenn die Erfahrung nicht vorgesehen ist, dass sie als solche stattfindet.

Es ergibt sich ein Ziehen und Drücken, ein Hin und Her, das einen selbst unzufrieden und oft unglücklich lässt. Man nennt dieses Phänomen „Chaser and Runner“, JägerIn und Flüchtende/r. Wie soll sich da das Erfolgsgeheimnis entfalten können?

Der potenzielle Partner, der gerne geblieben wäre, wendet sich frustriert ab. Irgendwann ist ihm die Dynamik zuwider, weil damit keine Stabilität aufbaubar ist. Es ist wie ein Schießen auf sich dauernd bewegende Ziele. Irgendwann ist es uninteressant. Übrig bleiben zwei frustrierte Menschen, die nicht wissen, welche Dynamik im Hintergrund am Laufen ist. Wenn einer diese Dynamik erkennt, geht er viel früher, weil er weiß – den anderen kann man weder retten noch kann man ihm helfen. Er kann für den anderen die unterbrochene Hinbewegung nicht kitten. Das kann der andere nur selbst machen. Auch das ist ein wichtiger Aspekt des Erfolgsgeheimnisses für Job und Partnerschaft.

Ohne Hintergrundwissen kein Erfolgsgeheimnis

Es ist trennungsgebeutelten Menschen ohne Hintergrundwissen unmöglich bzw. nur sehr, sehr schwer möglich, andere Menschen voll in ihr Leben zu lassen. Sich zu öffnen, zu vertrauen … da muss der andere unglaublich viel investieren. Das ist jedoch nicht mehr Kern einer Partnerschaft der neuen Zeit. Die hat ganz andere Aufgaben.

Wenn Sie ein eigenes Kind haben, beginnt die Dynamik von neuem zu laufen.

Man kann die Nähe des eigenen Kindes nur sehr schwer aushalten. Dabei schlägt das Unterbewusstsein oft unglaubliche Haken, die mit einer Frühgeburt beginnen, sich über ein Kind über 2 Monate im Brutkasten ziehen, das nie wirklich gestillt wird. Es geht weiter damit, möglichst rasch in den Beruf zurückzukehren, um mit der Lage gar nicht zur Gänze konfrontiert zu sein. Das ist real unzählige Male der Fall und nicht konstruiert. Oft läuft es unbewusst ab und wird mit Außenargumenten ganz anders dargestellt und letztlich kaschiert.

Das Verhältnis zwischen Mutter und Kind ist von diesem Ziehen und Drücken gekennzeichnet, das durch das Kind selbst, das die gleiche Erfahrung machte, fortgesetzt wird.

Irgendwann reicht es den beiden und sie gehen getrennte Wege. Sie kannten einander nie wirklich nie. Schade. Wenn man die Dynamik dahinter erkennt, kann man aktiv werden. Selbst wenn das Kind nicht in Kontakt mit der Mutter ist, kann die Mutter FÜR das Kind die Hinbewegung machen … das ist dann ein ausgefuchster, doch gar nicht seltener Fall. Doch zuerst muss sich die Mutter auf ihre eigene Mutter hinbewegen und die Unterbrechung auflösen.

Die Hinbewegung zum Mütterlichen

Wenn eine Verbindung, aus welchen Gründen auch immer, unterbrochen ist, dann ist zu wieder herzustellen. Man muss also zwei getrennte Teile zusammenfügen. Es ist bildlich wie beim Schlauch und der Wasserleitung. Es muss ein aktiver Schritt gesetzt werden. Wir nennen es die Hinbewegung. Dabei hilft die Aufstellungsarbeit. Sie können dies auch selbst machen, indem Sie die Erkenntnisse der Aufstellungsarbeit anwenden. Wenn Sie damit nicht zurechtkommen, finden Sie sicherlich jemand Kompetentes für Ihre Begleitung.

Die Hinbewegung ist ein sehr archaischer, grundsätzlicher, bewusster Akt. Er geschieht nicht einfach so. Er muss aktiv gesetzt werden.

Es ist eine Hinbewegung zum Mütterlichen an sich, zum Erkennen des Nährenden, des Sorgenden an sich. Es ist die Hinbewegung auf die Quelle. Konkret im Leben ist es die Hinbewegung zur Mutter des Lebens.

Dem Nehmen der Mutter begegnen Hindernisse

Die Gründe dafür können vielfältig sein. Wesentlich ist, NICHT dazu zu werten. Oft können wir die Gründe als Kind nur erahnen. Erst eine tiefere Analyse lässt ist erkennen – es war der Wunsch, uns als Kind zu schützen, wovor auch immer. Wir dürfen davon ausgehen, dass die Mutter es IMMER so gut gemacht hat, wie sie in dem Moment konnte. Hätte sie es anders gekonnt, dann hätte sie es anders gemacht.

Dies ist eine Form von Akzeptanz. Sie bedeutet nicht, dass Sie etwas gut heißen. Es ist ein schlichtes Ja dazu, was ist und Sie auch nicht mehr verändern können. Diese Akzeptanz braucht Übung. Sie geht oft nicht von jetzt auf gleich. Doch dran zu bleiben, ist jedenfalls lohnend, vor allem weil Akzeptanz immer befreit.

Sie befreit von Konzepten, von Vorstellungen, von Egoismen, von kindlichen Wünschen – alles menschlich verständlich, doch für ein geglücktes und erfülltes Leben abträglich und hinderlich.

Lösung findet immer am Ort der Stattfindung statt.

Dieser etwas altmodisch anmutende Satz mit einem Begriff – Stattfindung – den es so nicht in unserem Sprachgebrauch gibt, verdient ungeteilte Aufmerksamkeit, wenn man sich auf den Weg macht. In einer Aufstellung und/oder Rückführung gehen Sie mit Hilfe an diesen Ort der Stattfindung zurück. Das mag überraschend klingen und vielleicht ein bisschen unverständlich. Wo soll man hingehen, das man so nicht kennt? Wer führt einen dort hin? Wie mache ich das? Wo ist die Betriebsanleitung dafür? Kann ich das kaufen?

Aus der Traumaforschung, aus der Transaktionsanalyse und auch aus zahllosen systemischen Aufstellungen wissen wir, dass die Wandlung von Angst nur mittels des Weges durch diese Angst nachhaltig möglich ist.

Es gibt viele Methoden, wie man das konkret machen kann. Doch eines ist allen gemein: Sie müssen diesen Weg selbst gehen. Ja, Sie können sich professionelle Begleitung holen. Doch den Weg durch diese uralte Erfahrung, durch Angst, durch Trennung, durch das Gefühl alleingelassen worden zu sein, den müssen Sie eigenständig gehen. Alles andere ist Bauernfängerei. Das Erfolgsgeheimnis schenkt Ihnen niemand im Außen. Sie haben es in sich, vielleicht verdeckt, vielleicht verschüttet. Doch Sie haben es in sich.

Es ist eine Frage von Bewusstsein und Bewusstheit.

Beides steht am Anfang. So kann man schrittweise aus der Starre, der Lähmung, aus dem Angewurzeltsein, aus der Unversöhnlichkeit, aus der tiefen Wut, der Angst, der Ablehnung, der Todessehnsucht durch einen bewussten Schritt Bewegung ins eigene Sein bringen. Sie steigen nicht einfach so, hopplahopp, aus und wischen diese traumatische Erfahrung weg. Schnelligkeit führt nicht unbedingt dazu, dass sich das Erfolgsgeheimnis Ihnen präsentiert.

Vielmehr ist die Lösung in einem Durchschreiten des Traumas zu finden. Durch das Hineingehen in die Unterbrechung stellen wir die Verbindung zur Mutter wieder her.

Innerlich gehen Sie ins eigene Kindsein zurück, geht zur Mutter hin, trotz Wut, trotz Angst, trotz Schmerz. Jetzt sind die Zusammenhänge und die Dynamik bekannt. Es ist dieser erste Schritt, und sei er noch so klein, auf die Mutter zu. Dann folgt ein Innehalten. Beobachten, fühlen, sich orientieren Sie sich. Wichtig ist dieses Innehalten – nicht oberflächlich durchrennen und vom Verstand her sagen – alles paletti. NEIN!

Es geht um eine langsame, schrittweise, fühlende Annäherung.

Der Verstand hat in dem Prozess Sendepause. Wenn möglich, dann machen Sie einen weiteren Schritt auf die Mutter zu. Wieder innehalten. Es kann erforderlich sein, die Übung, die am Schluss der Gedanken angeführt ist, mehrfach über einen längeren Zeitraum zu machen, bis Sie bei der Mutter angelangt sind.

Vergegenwärtigen Sie sich, dass die seelisch-energetische Verbindung oft über Jahre und Jahrzehnte unterbrochen war. Geduld ist dabei wesentlich. Ihr Körpergedächtnis lässt sich nicht betrügen oder gar mit Gewalt brechen.

Es braucht Zeit, bis es umprogrammiert ist, Liebe, Einführungsvermögen und Dranbleiben.

Wenn Sie bei der Mutter angelangt sind, fühlen Sie tief in sich hinein, ob es möglich ist, sich von der Mutter in den Arm nehmen zu lassen. Das kann ein wenig dauern, doch es ist wichtig, dranzubleiben, denn das ist die Verbindung zum erfüllten, geglückten, erfolgreichen Leben.

Daher ist die Schritt für Schritt Vorgehensweise so wichtig. Sie bringt auch ein nachhaltig wirksames Ergebnis.

Ein kleiner Hinweis: Es ist tatsächlich nie zu spät für eine glückliche Kindheit.

Die Hinbewegung zum Partner … ein ähnlicher Prozess

Das gleiche kann man – in einer separaten Übung – auch mit dem Partner machen.

Ich schlage dazu vor, vor allem wenn Sie Single sind – sich niemand Konkretes vorzustellen (ein wichtiger Teil des Erfolgsgeheimnisses, weil Sie den freien Willen respektieren), sondern bloß innerlich die Energie des Partners aufsteigen zu lassen und die Schritte zu machen – wenn es Ihnen möglich ist. Blicken Sie ihm/ihr dabei in seine Augen. Das hilft, die Energie und die Verbindung zu halten. Anstatt zu warten, dass er sich auf uns zubewegt, machen Sie den ersten kleinen Schritt zu ihm/ihr. Nach einer Weile, wenn Sie wieder Kraft gesammelt haben und orientiert sind, machen Sie einen zweiten Schritt. So gehen Sie weiter auf ihn/sie zu, langsam Schritt für Schritt, bis Sie ihn/sie in Ihre Arme nehmen und er/sie uns, bis wir ihn/sie festhalten und sich von ihm festhalten lassen, glücklich und lange.

Es ist eine bewährte Übung. Denn: aus Sicht der Quantenbeobachtung, die mit dem geistigen Auge abläuft und sehr gut in diese Übung einbaubar ist, visualisieren Sie. Das geistige Auge kollabiert die Wellenfunktion der Quantenmöglichkeiten auf dieselbe Weise wie das physische Sehen. So haben Sie zwei Fliegen auf einen Schlag.

Diesen Prozess können Sie auch für eine vorhandene Partnerschaft anwenden.

Überraschungen inbegriffen. Man möchte nicht meinen, was man so an versteckten Hindernissen dabei entdecken kann, wenn man dafür offen und bereit ist. Vor allem entlasten Sie den Partner von der Bürde, die mütterlich-schützende Energie verkörpern zu müssen. Das ist nicht seine Aufgabe – gleich ob Mann oder Frau. Hier findet eine völlig andere Begegnungsebene und Qualität statt. Doch gerade das fehlt in zahlreichen Partnerschaften – wohl auch aufgrund der vielfach unterbrochenen Hinbewegung zur eigenen Mutter und zur mütterlichen Energie insgesamt.

Die Hinbewegung zum Erfolg … ein ähnliches Prozedere

Eine früh unterbrochene Hinbewegung zur Mutter ist oft der Schlüssel, warum sich Menschen beruflich, in der Arbeit oder als Unternehmen schwer tun. Sie tun unglaublich viel, sind erfinderisch, innovativ, engagiert und bereit, sich einzubringen. Sie bieten tolle Produkte und Leistungen … und doch bleibt der Erfolg, vor allem der finanzielle Erfolg samt Anerkennung aus. Warum?

Sie können sich das bildlich so vorstellen, dass der Wasserschlauch im Garten herumliegt, nicht am Wasserhahn angeschlossen ist und auch das Wasser nicht aufgedreht ist. Alles ist vorhanden, was es für den Fluss braucht, doch der Rasen verdorrt. … So ist es oft im beruflichen Leben. Superausbildung, tolles Unternehmen, doch es will und will nicht anspringen. Die Arbeitsstelle zu wechseln, hilft oft kurzfristig. Die Dynamik dahinter ist nach wie vor da, auch wenn sie gelegentlich schläft … im Winter ist der Gartenschlauch eingerollt und verstaut und das Wasser ist abgedreht … so und ähnlich kann man sich das Prinzip vorstellen.

Auch der Erfolg will, dass Sie auf ihn zugehen. Er will willkommen geheißen werden.

Warten auf ihn mag er nicht. Dann trollt er sich ganz. Wer keine Vorleistung erbringt, sondern auf den Lohn, auf das Honorar nur wartet und nichts dafür tut, der darf sich nicht wundern. Gleiches zieht Gleiches an. Das ist so im Kosmos. Das ist der große Rahmen für die Entfaltung des Erfolgsgeheimnisses.

Jeder Erfolg im Beruf hat das Gesicht der Mutter. Sie ist Teil des Erfolgsgeheimnisses

Manch eine/r wird nun zusammenzucken und genervt reagieren. Genauso wie die Mutter wollte ich nie werden. Danke! Hier ist die Antwort. Die Ablehnung der Mutter, des Mütterlichen ist der tiefere Grund für mangelnden beruflichen Erfolg.

Was können Sie tun? Hier gilt das gleiche Prinzip wie oben angeführt: zuerst innerlich auf Ihren Erfolg zugehen, dann auf andere Menschen zugehen, bereit sein, für sie etwas zu leisten, bereit sein, ihnen zu dienen, statt zögerlich zu sein, wählerisch zu sein, bockig stehen zu bleiben und zu warten, dass sie sich auf dich zu bewegen.

Zugehen ist ein wesentlicher Teil des Erfolgsgeheimnisses. Schrittweises Zugehen ermöglicht die Wiederverbindung. Das Erfolgsgeheimnis kann sich in Ihnen und aus Ihnen heraus entfalten.

Es geht nach dem gleichen Muster wie bei der Mutter. Bei diesen Schritten spüren Sie Ihre Mutter liebevoll hinter sich. Dort ist – gemeinsam mit dem Vater – ihr Platz. Sie stärkt Ihren Rücken, erfreut sich an Ihnen, weil Sie endlich losgehen. Mit ihr verbunden, sind Sie für Ihren Erfolg gerüstet und kommen bei ihm an. Genauso wie wir bei unserer Mutter angekommen sind. Bei ihr zuerst und jetzt bei ihm. Ich kann dieses Prinzip aus eigener Erfahrung vollkommen bestätigen. Es funktioniert.

Wie „geht“ die Zuwendung konkret? Die Übung für Ihr Erfolgsgeheimnis

Als kleine Vorbemerkung. Die Grundübung stammt aus den Arbeiten von Bert Hellinger. Ich stellte gut 20 Jahre systemisch auf und beschäftigte mich mit dieser Übung fast genauso lange. Zudem war ich gut 40 Jahre astrologisch tätig. Die Übungen entwickelten sich mit mir mit. Nehmen Sie diese Vorgehensweise als Anregung und Empfehlung. Probieren Sie auch ein wenig selbst aus.

Jede Zuwendung ist eine Bewegung, die im Herzen beginnt, aus dem Herzen kommt und im Herzen berührt. Das Herz ist der Begegnungsort. Das Herz ist der Lösungsort. Es ist eine Herzensbewegung, über die ich schreibe. Bitte beachten Sie dies, bevor Sie mit der Übung beginnen. Dies ist für die Entfaltung des Erfolgsgeheimnisses wesentlich.

Mit Ihrer Herzensbewegung können Sie die Bewegung des Sich-Wegwendens umwenden hin zur Zuwendung zu unserem Leben, zu anderen Menschen, zu unserem Erfolg und zu unserem Glück.

Die Übung ist eine einfache Übung, die auf vielerlei Menschen und Themen anwendbar ist.

Lesen sie diese Übung mehrfach durch, bevor Sie sie machen. Es gibt auch viele kleine, wesentliche Botschaften, die das bislang Geschriebene abrunden.

Wenn gewünscht, kann man diese Übung auch eingesprochen von mir erhalten. Dann kann man sie öfters geführt machen. Dies wird oft als angenehmer empfunden, weil man sich nicht auf Prozesse konzentrieren muss, sondern durch den Prozess geführt wird.

Probieren Sie die Übung eigenständig aus. Es ist Ihr aktiver Schritt auf die Mutter zu. Es ist auch ein aktiver Schritt auf Ihr persönliches Erfolgsgeheimnis zu.

Die Übung in Richtung Erfolgsgeheimnis

  1. Nehmen Sie bewusst Zeit für diese Übung. Setzen Sie sich aufrecht auf eine Stuhlkante. Der gerade Rücken ist wesentlich für den Energiefluss. Die Füße sind am Boden gestellt. Damit ist die erste Verbindung gegeben. Die Verbindung zu Mutter Erde, die Ur-Ur-Ur-Mutter. Unterschätzen diese Urverbindung nicht. Sie hilft Ihnen, im Hier und Jetzt zu sein. Beginnen Sie nun, tief durch den Mund auszuatmen und durch die Nase tief einzuatmen. Durch das Herzzentrum einatmen. Durch das Kronenchakra ausatmen. Begleiten Sie dies mit Ihrer Vorstellung. Energie folgt ja noch immer der Aufmerksamkeit. Atem ist Leben. Halten Sie die Augen dabei offen und wiederholen Sie diese Atemzüge noch zweimal. Damit kommen Sie in eine innere Ruhe, die Beobachtung ermöglicht. Danach schließen Sie die Augen und atmen natürlich weiter. Ihre Hände liegen mit den Handflächen nach oben geöffnet auf unseren Oberschenkeln. Es ist nehmend-empfangende Haltung – unser Ausgangspunkt. Verbleiben Sie einige Momente in dieser Haltung.
  2. Langsam heben Sie die Arme und Hände immer weiter; Sie strecken sich richtiggehend zu jemandem hin. Dabei bleiben Sie aufrecht sitzen, spüren, wie Ihr Rücken gerader wird, je weiter Sie Ihre Arme nach vorne strecken. In Ihrer Vorstellung strecken Sie sich Ihrer Mutter entgegen. Langsam. Langsam. Fühlen. Beobachten. Wahrnehmen. Geben Sie sich Zeit. Überstürzen Sie nichts. Die Trennung hat nun so viele Jahre gedauert. Jetzt kommt es auf ein paar Tage und Wochen auch nicht mehr an. Geben Sie sich Zeit. Nehmen Sie bewusst wahr. Beobachten Sie sich und Ihre Mutter.
  3. Während Sie in dieser Haltung bleiben, wird Ihnen bewusst, auf welche verschiedenen Weisen Sie sich vom Leben abgewendet statt anderen zugewendet haben. Sie bleiben in dieser Haltung. Auch wenn es im Moment vielleicht noch schwer fällt. Sie bleiben. Die Arme sind ein guter Seismograph. Sie können brennen, schwer werden, fast herunterfallen. Doch Sie bleiben dran so gut es geht, denn es geht in die Hinbewegung zur Mutter. Sie bewegen Ihre Arme und Ihre offenen Hände noch weiter nach vorn und halten Ihren Rücken dabei aufrecht. Es ist ein leichtes noch weiter nach vorne Ziehen, ein Entgegenstrecken. So weit es im Moment möglich ist.
  4. Langsam und sanft öffnen Sie nun Ihre Augen. Sie orientieren sich. Keine Bewegung. Nur ein Wahrnehmen unserer Umgebung als Ganzes – oben, unten, vorne, hinten, links, rechts. Wahrnehmen mit allen Sinnen. Was tut sich im Körper? Welche Gerüche und Geräusche zeigen sich? Tut sich etwas auf der Haut? Kalt, Warm? … Eng? Weit?
  5. Sie öffnen nun bewusst Ihre Ohren. Damit sind Sie bereit, alles und jedes zu hören, was andere Ihnen mitteilen wollen. Selbst wenn es im Raum still ist – es gibt immer etwas zu hören, den eigenen Pulsschlag, den eigenen Atem, Körpergeräusche, Geräusche, die von außen zu hören sind … Somit erfahren Sie sich selbst mit Ihrer Mutter und vielen anderen Menschen mit Liebe und Zuversicht zugewandt und eins. Genießen Sie diese Phase. Vielleicht machen Sie das das erste Mal und es sind ungewohnt viele Sinneseindrücke. Damit merken Sie, was Sie bislang alles nicht wahrgenommen haben.
  6. Sie machen wieder drei tiefe Atemzüge. Zuerst atmen Sie aus und dreimal tief ein und aus. Sie bleiben weiterhin aufrecht, mit geradem Rücken leicht nach vorne geneigt sitzen. Die Arme sind noch immer ausgestreckt. Das kann ziemlich ziehen in den Armen. Doch bleiben Sie weiter dran. Sie haben so viel bislang gemeistert. Das ist großartig. Ein wundervoll Beginn zur Verbindung mit der Mutter und dem Mütterliche. Es ist Ausdruck der ersten Hinbewegung. Wenn Sie die Übung öfters machen, dann lässt das Ziehen nach.
  7. Nun senken Sie die Arme wieder langsam ab. Legen Sie die Hände auf die Oberschenkel und fühlen Sie in sich hinein. Es können sich Bilder, Worte, Gedanken, Gerüche, alle möglichen Sinneswahrnehmungen zeigen. Wenn Sie mögen, können Sie sich dazu auch ein paar Notizen machen. Wenn Sie das öfters machen, erhalten Sie du ein immer kompletter werdendes Bild – zur physischen Mutter, zur mütterlichen Energie insgesamt – und zu allem, was dazwischen lag.
  8. Die Verbundenheit und die Hinwendung gehen nach einiger Zeit weit über die Mutter hinaus. Man fühlt sich mit vielen Menschen auf einmal ganz anders verbunden und zugewandt. Auch mit jenen, mit denen wir durch unseren Beruf verbunden sind und unsere Unternehmen.

Was geschieht nun mit dem Erfolg? Lässt er noch auf sich warten? Was geschieht mit unserer Freude und unserem Glück? Was geschieht mit der Partnerschaft? Auch sie wenden sich uns zu, wie unsere Mutter.

Zum Abschluss meine Empfehlung zum Vorgehen

  • Beginnen Sie mit der physischen Mutter.
  • Dann erst wahlweise Beruf und Partnerschaft statt der Mutter als innere Figur.
  • Danach gehen Sie an die Quelle zur Urmutter.
  • Was ich nicht empfehle, ist, alles in einer Übung gleichzeitig zu machen. Dafür muss sehr geübt sein, um das noch sinnstiftend und energetisch sauber machen zu können.
  • Als besondere Übung kann man sich damit auch mit dem Mütterlichen aus der Quelle und mit der sogen. Ur-Mutter wieder verbinden. Das ist anspruchsvoll – eine begleitete Hinführung ist dabei sehr hilfreich.


Quellen und Weitere Leseempfehlungen

[1]           Zu Archetypen siehe BEITRAG vom Juni 2021. Hier finden Sie auch umfangreiche weiterführende Literatur zu Archetypen.

[2]           Die Transaktionsanalyse wurde von Eric Berne Mitte des 20. Jahrhundert begründet. Sie hilft, das Verhalten von Menschen rasch zu entschlüsseln. Sie trägt zur Vermittlung von Persönlichkeit und Kommunikation bei und hilft, die Persönlichkeitsstruktur zu erkennen und zu verstehen; dies ist besonders im Konfliktfall wichtig.

Für den schnellen Überblick: https://karrierebibel.de/transaktionsanalyse/

Für mehr Details und die Originalquellen:

Eric Berne: Die Transaktions-Analyse in der Psychotherapie: Eine systematische Individual- und Sozialpsychiatrie (Originaltitel: Transactional Analysis in Psychotherapy: A Systematic Individual and Social Psychiatry). 1961, übersetzt von Ulrike Müller. Junfermann, Paderborn 2006.

Eric Berne: Transaktionsanalyse der Intuition. Ein Beitrag zur Ich-Psychologie. Junfermann, Paderborn 2005.

Weitere Leseempfehlungen

Ich arbeite seit 20 Jahren mit einer Handvoll an AutorInnen, da ich in meinen Arbeiten die systemische Aufstellungsarbeit mit Astrologie kombinierte. Dieser Weg gab mir die treffsichersten Erkenntnisse, die auch für meine KlientInnen hilfreich waren.

Bert Hellinger (es gibt von ihm zahlreiche Bücher, die Sie gerne am Internet finden können).

Zwei mir wichtige Bücher, die ich meiner Arbeit verwendete:

Ordnungen der Liebe, Carl-Auer, Heidelberg 1996.

Mit Gabriele ten Hövel: Anerkennen, was ist. Gespräche über Verstrickung und Heilung. Kösel, Köln 1996.

Weiters empfohlen (Systemische Aufstellungsarbeit und Astrologie)

Peter Orban und Ingrid Zinnel: Der Tanz der Schatten: Eine Reise durch dein Leben, 2006.

Peter Orban: Die Reise des Helden: Die Seele auf der Suche nach sich selbst, 1983.


05.08.2021
Außerordentl. Honorarprofessorin Dr.habil. Dr. Andrea Riemer, Ph.D
www.andrea-riemer.de

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Portait-Andrea Riemer-November-2020Über Andrea Riemer:

nach einer einzigartigen, 25 Jahren umfassenden internationalen Karriere als Wissenschaftlerin und Beraterin für Sicherheitspolitik und Strategie (Doktorat in BWL, Ph.D. und Habilitation in Militärwissenschaften; außerordentl. Honorarprofessorin), hat sich Andrea Riemer ab 2012 als eine der erfahrensten Buchautorinnen und Vortragenden zu existentiellen Fragen des Lebens in der poetischen Philosophie etabliert.
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