Himmel & Erde

Erwachen und Angst Teil 1

Frau-Augen-Angst-womanErwachen und Angst

Mit diesem Beitrag knüpfe ich an meinen ersten Artikel an. Einige Passagen werden sich wiederholen. Das ist Absicht, um immer wieder auf den eigentlichen inneren Prozess hinzuweisen, um den es in dieser Phase der Evolution unserer menschlichen Zivilisation geht.

Wie Osho dazu so passend sagte, müssen wir in diesem Prozess alle „unsere Tasche öffnen“ und wenn wir sie erst einmal geöffnet haben, dann muss der „Patient“ und der bist Du diagnostiziert werden, dann musst Du in Dich selbst hineinschauen. Und das macht Angst, weil die Wirklichkeit aufbrechen könnte.

Einstimmung

Lies bitte den ersten Absatz bis zur Definition mehrmals. Er ist sehr aktivierend und wurde von der geistigen Welt durchgegeben.

Du kannst Dich selbst entschleiern, wann immer Du bereit bist, Deine Ängste zu konfrontieren. Denn alles, wonach Du suchst, ist das, wovor Du Angst hattest. Doch Du wirst den Sinn nicht erkennen, der aus der Konfrontation mit Deiner Angst erwächst, bis Du Dich damit konfrontierst.

Deine Angst ist das Unbekannte, bis Du gewillt bist, es bekannt zu machen. Dann wird das, was Du gefürchtet hast, zu einem Teil unseres Kollektivs, zu einem Teil unserer Verwirklichung von Stärke!

Somit liegt der Sinn, den Du suchst, nochmals im Erinnern daran, was Leben (Existenz) ohne Sein ist. Dies ist die Erfahrung der Leere, welche sich, wenn sie zum ersten Mal gefühlt wird, anfühlt, wie die Totalität all dessen, was Du fürchtest.

So „einfach“ ist es, Deine Angst zu befreien, indem Du die Illusion von ihr durchschaust und Du wirst befreien, was Du projeziert hast, nämlich wie andere und Du die Erfahrung erfahren, die unser Leben leitete. Indem Du die Angst als Illusion erkennst, verliert sie ihre Macht über Dich. Eine Definition, die Du vielleicht in Deiner Erforschung dessen, was Du bist, ausprobieren möchtest, könnte lauten:

Du bist das, was ohne Angst ist.

Du hast die Angst erschaffen, um sie zu erfahren.

Du bist nun dabei, von Deiner Angst zu erwachen!

Sich den Ängsten stellen

Angst ist die entscheidende Kraft, die den Menschen davon abhält, dem Licht entgegen zuwachsen. Die zentrale Bedeutung der Transformation unserer Ängste für den Prozess des Erwachens kann dadurch bewusster gemacht werden, dass im alten Ägypten die Tempel, die entlang des Nils errichtet wurden, dieser Aufgabe gewidmet waren. So unterzogen die ägyptischen Mysterienschulen in den verschiedenen Tempeln ihre Schüler einer zwölfjährigen Ausbildung, in der sie mit jeder Art von Angst konfrontiert wurden, die man sich nur vorstellen kann. Da unsere Chakren im Zusammenhang mit ganz bestimmten Ängsten stehen, wurden die Niltempel in entsprechender Chakrenfolge besucht und erst wenn die Prüfungen (Initiationen) bestanden waren, wurde man für den nächsten Tempel zugelassen.

Mentale „Scannungen“ durch Menschen mit hohem Bewusstsein ermöglichten es, jeden Schüler genau einzuschätzen und gegebenenfalls zurückzuweisen. Dabei konnte sich niemand etwas vormachen, denn erst durch das Transformieren von Ängsten wird die Entfaltung der göttlichen Qualitäten ermöglicht, die jedes Chakra für uns bereithält und die uns den entsprechenden inneren Wachstumsschub ermöglichen. Während dieser zwölf Jahre, wurden die Schüler mit speziell vorbereiteten Situationen konfrontiert, um alle Arten von Angst überwinden zu lernen oder zu transformieren, die wir in unserem unbewussten Zustand vor uns selbst verstecken.

Ein durch Drunvalo Melchizedek bekanntes Beispiel ist die Krokodilinitiation im Tempel von Kom Ombo, bei der die Initianten in ein unterirdisches dunkles Wasserbecken über einen schmalen senkrechten Tunnel hineintauchen mussten, mit dem Ziel, den richtigen Ausgang aus diesem Unterwasserlabyrinth zu finden. Während des Tauchvorgangs, bei dem sie gezwungen waren überdurchschnittlich lange die Luft anzuhalten (das wurde vorher trainiert), entdeckten sie plötzlich, dass sich in dem Becken Krokodile befanden, an denen sie direkt vorbei- bzw. durchzutauchen hatten. Und wenn sie dann hindurch waren, um die Gefahrenzone so schnell wie möglich verlassen zu können, erfuhren sie, dass sie an der falschen Stelle aufgetaucht seien, was bedeutete, diese Initiation nochmals durchlaufen zu müssen, um den richtigen Ausgang zu finden. So versetzte man die Schüler bewusst in Ängste, die scheinbar Lebensgefahr bedeuteten. (Natürlich waren die Krokodile gut gefüttert, was sie jedoch nicht wussten) Ziel war es, bei anderen Erlebnissen dieser Art, stärker und weniger ängstlich zu sein.

Auf ähnliche Art und Weise agierten alle Mysterienschulen und Initiationsorte auf der Erde.

Als ich im Januar 2008 auf meiner Ägyptenreise am Einstiegsloch dieser Initiation in Kom Ombo stand und die Erklärung des Reiseleiters einer anderen Gruppe mit anhörte, bei der angeblich ein Geistlicher in der unterirdischen Grube – die heute wasserfrei ist – gesessen und irgendwelche Verse für die Schüler zitiert haben soll, konnte ich mich nicht bremsen, danach den unmittelbar neben mir Stehenden die wirkliche Geschichte und Bedeutung dieses Initiationsortes mitzuteilen, wie sie Thot ( der Erbauer der Großen Pyramide) an Drunvalo weitergab. Das löste einen ziemlichen „Aha – Effekt“ aus.

Gedanken- und Emotionsenergien

Das „Thema Angst“ hat also eine entscheidende Bedeutung für unsere menschliche Evolution. Es ist die Basis, auf der die dritte Dimension, die aktuelle Matrix der Erde aufbaut. Zum Einen werden wir die höheren Dimensionen nicht erreichen, wenn wir unsere zentralen Ängste nicht transformiert haben und zum Zweiten werden wir dort nicht überleben können, da wir die Auswirkungen unserer Gedanken- und Emotionsenergien durch unmittelbare Manifestation erfahren. Z.B. würde uns Überlebensangst, (die manch einen bereits beschleicht, wenn er ein Flugzeug besteigen soll), genau in einen Zustand führen, der uns nicht überleben ließe. Dafür finden sich aktuelle Beispiele in der Großen Pyramide, als Besuchergruppen bestimmte Bereiche aufsuchten und durch Schlangenbisse (von Schlangen, die dort nicht existierten) oder durch giftige Gase, (die es zuvor nicht gab), getötet wurden.

Sie bekamen in dem dunklen Tunnel, in welchem eine Verbindung zur nächst höheren (vierten) Dimension besteht, große Ängste in denen sie sich wahrhaftig vorstellten, dass sie von Schlangen gebissen werden könnten. Genau das passierte dann auch. Sie manifestierten in der höheren Energie ihre Angst unmittelbar. Diese Bereiche wurden später für Besucher geschlossen. Drunvalo selbst hatte – trotz intensiver Vorbereitung auf seine Initiation durch Thoth – große Angst beim Anblick kleiner Löcher in der Tunnelwand, die er ebenso für Schlangenlöcher hielt. Er vergaß dabei alle Übungen, die Thot ihm vorsorglich beigebracht hatte, um eingebildete Ängste von realen Ängsten unterscheiden zu können. Im letzten Moment konnte er sich zum Glück mit gutem Zureden und Annahme des scheinbar Unvermeidlichen von seiner Überlebensangst frei machen.

Bewusstwerdung und Transformation unserer Ängste sind unsere zentrale Aufgabe im Aufstiegsprozess, bei der wir ebenso die Emotionen der unteren Bewusstseinsebenen zur Erlösung bringen werden, die sich um unsere Ängste ranken bzw. mit ihnen in Verbindung stehen. Das dadurch entstehende stabile geistig-emotionale Gleichgewicht, gebildet aus den Gefühlen der oberen Bewusstseinsebenen, ist eine wichtige Voraussetzung für unseren Fortschritt und wird den Unterschied zwischen „Aufsteigenden“ und vorerst noch „Zurückbleibenden“ ausmachen.

Wo Liebe ist, ist keine Angst

Aufstieg ist keine Frage von Meditation oder irgendeiner bestimmten Technik, wie das vielleicht einige glauben. Aufstieg geschieht einzig und allein durch Liebe. Es ist ein Zustand der das „Gegenteil“ von Angst repräsentiert und bei dem sich niemand etwas vormachen kann. Letztendlich müssen wir alle unsere inneren Ängste und Themen klären, egal in welcher Energie. Je höher die Energieeinstrahlung von außen wird, desto schneller können die Transformationen ablaufen, weil die verdrängten tiefen oder dichteren Emotionsenergien eine bessere Aktivierung erfahren.

Wir brauchen heute keine speziell energetisch vorbereiteten Tempel aufsuchen, wie im alten Ägypten. Die hohen Frequenzen denen die Erde zunehmend ausgesetzt ist, das schwächer werdende Magnetfeld der Erde sowie die Lernsituationen, die uns das Leben selbst zur Verfügung stellt, tragen dazu bei, die tiefen Frequenzen zu „lockern“, damit diese in uns aufsteigen und angenommen werden können. Mit dem Erlösen der niedrigen Frequenzen werden wir zunehmend feinstofflicher und unsere Resonanz nach „unten“ immer geringer, bis schließlich Resonanzfreiheit erreicht ist und unser Geist- Körpersystem vollständig höher schwingt – also die nächste Seinsebene erreicht hat. Wir als Zivilisation haben dabei die Aufgabe, durch unsere Körper die höheren Schwingungen zu verankern.

Die Erde allein wäre dazu nicht in der Lage. Sie würde die von außen kommende Strahlung einfach zurückwerfen. Erst das organische Leben – zu dem in erster Linie die Zivilisation gehört – gibt die für die Erde bestimmten energetischen Einflüsse weiter und ermöglicht auf diese Weise ihr Wachstum und ihre Entwicklung. ( Das Gegenteil haben wir im vergehenden Dualitätszeitalter erlebt: unsere niedere Schwingung / Bewusstsein war gerade dabei, die Erde zu zerstören)

„Wir alle sind auf dem Weg der Heimreise, genau wie Odysseus es war. Und unsere Irrfahrten werden bald ein Ende haben und unsere Kämpfe der Geschichte angehören.

Wir kehren zurück in unsere geistige Heimat, das Einheitsbewusstsein des Göttlichen und erkennen, dass wir selbst göttlich sind.“

(Buch „Erwachen in Liebe“)

mit freundlicher Genehmigung von Kornelia Wöllner

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