Es gibt zwei Arten zu fühlen: mit dem Ego und mit dem Herzen …

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fuehlen-sonne-feld-handsEs gibt zwei Arten zu fühlen: mit dem Ego und mit dem Herzen …

Wenn wir unsere Gefühle fühlen, so können wir auf zweierlei Arten und Weisen „Energie fühlen“. Wir können Gefühle/Energie auf der Ebene unseres Ego fühlen und wir können Gefühle/Energie in der Dimension unseres Herzensfeldes fühlen/spüren. Was hierbei der Unterschied sein soll? Wir schauen uns die ganze Sache mal etwas genauer an …

Die meisten Menschen laufen ihr Leben lang unbewusst durch diese Welt. Sie haben zwar ein Selbstbewusstsein und sie wissen, dass es sie gibt, doch sie haben kein Bewusstseinsbewusstsein. Ihnen fehlt Bewusstheit. Und so leben sie tagein tagaus ihren lieben Alltag aus ihrem konditionierten Ego heraus. Menschen funktionieren. Menschen spielen Rollen. Menschen erfüllen Rollenerwartungen. Menschen verharmlosen. Und um Konflikte zu vermeiden finden viele Menschen „alles nicht so schlimm“.

Unser konditioniertes Ego ist dabei diejenige Instanz in uns, die wir ganz allgemein als Ego bezeichnen und die in unserer Kindheit von unseren Eltern und durch die Gesellschaft geprägt und geformt wurde. Damit wurden wir zu dem, was wir heute als unser ICH beschreiben.

Wir haben einen Namen, sind Mann oder Frau, spielen in diesem „Spiel des Lebens“ in unterschiedlichen Situationen unterschiedliche Rollen und erfüllen dabei ganz selbstverständlich vielfältige Erwartungen. Dieses konditionierte Ego war anfangs wie ein leerer Eimer. Und dann wurden zahlreiche Energien von außen in diesen Eimer hinein gefüllt, mit denen wir uns jetzt und bis heute identifizieren.

Wir alle sind/haben ein Ego.

Ego ist die uns prägende und lenkende Fremdenergie in uns. In sofern ist der Begriff EGO eigentlich irreführend und falsch. Das Wort Ego kommt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie ICH.

Wir beziehen unsere Ich-Identität nun aber ja daraus, dass wir uns mit Fremd-Energien identifizieren. Eigentlich müssten wir ICH lieber mit LIEBE, Licht, Frequenz/Schwingung/Energie, Universum, Schöpfung oder Gott gleichsetzen. Dies würde unser Ego wiederum anmaßend und überheblich finden.

Unser konditioniertes Ego hat nun eine wichtige Aufgabe zu erfüllen:

Es dient unseren erlernten/konditionierten Vorstellungen. Und es dient insbesondere den hiermit einhergehenden Erwartungen und Zielen DES AUSSEN. Damit lebt unser konditioniertes Ego zugleich in den Dimensionen von Vergangenheit und Zukunft und unterliegt somit der Zeit.

Unser konditioniertes Ego dient den erlernten/verinnerlichten Vorstellungen der Gesellschaft und damit den Werten DER ANDEREN. Unser konditioniertes Ego will Vorstellungen erfüllen. Es will ständig das Richtige machen und tun, damit die Werte des Kollektiv immer schön erfüllt, aufrecht erhalten und bedient werden.

Neben diesem konditionierten Ego gibt es noch ein zweites Ego,

nämlich unser ureigenes Ego. Dieses ureigene Ego ist in uns selbst der bereitwillige Diener unseres Herzensfeldes. Dieses ureigene Ego ist aus sich selbst heraus NICHTS – also nach wie vor ein leerer Eimer. Daher kann es leicht ALLES erlauben. Unser ureigenes Ego dient der universalen LIEBE. Hierbei ist unser ureigenes Ego allein im Hier und Jetzt präsent – also nur im gegenwärtigen Moment existent. Unser ureigenes Ego bezeugt einzig, was JETZT ist.

Wenn wir nun Gefühle fühlen, so ergeben sich signifikante Unterschiede zwischen beiden Egos. Fühlen für Gefühle mit unserem konditionierten Ego, so fühlen wir die Gefühl relativ oberflächlich und flach, selbst wenn wir wütend, aggressiv und jähzornig sind.

Hierbei gibt es zwei typische Hauptmerkmale, woran wir erkennen können, dass wir gerade mit unserem konditionierten Ego unterwegs sind und fühlen. Zum einen ist das Gefühle-Fühlen so gut wie immer mit einem inneren Hadern verbunden. Wir ärgern uns über etwas. Wir sind genervt. Wir sind sauer, dass sie Situation im Außen so ist, wie sie ist. Wir sagen innerlich „NEIN“ zu dem, was ist.

Und zum zweiten will unser konditioniertes Ego es immer ANDERS haben. Das Jetzt soll so, wie es ist, nicht sein. Es soll sich verändern und zwar möglichst schnell. Und hierfür wollen/müssen wir dann etwas MACHEN. Sobald wir mit unserem konditionierten Ego etwas fühlen verspüren wir in uns einen zwanghaften Impuls, etwas tun, etwas machen und etwas verändern zu müssen. Diese REAKTION ist wie ein heftiger, innerer Zwang.

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Unsere Gefühle scheinen uns keine andere Wahl zu lassen,

als in einer bestimmten Art und Weise zu handeln. Wir müssen den „Befehlen“/Impulsen unserer Gefühle folgen. Indem wir reagieren, verschaffen wir uns eine gewisse innere Erleichterung.

Ganz gleich ob wir den anderen anschreien, ihm eine runter hauen, ob wir selbst wegrennen oder ob wir eine Demonstration organisieren und Plakate anfertigen – indem wir etwas TUN, finden wir einen Ausdruck für die Gefühle unseres konditionierten Ego und erleben einen Spannungsabbau in unserem Körper.

Und dies lässt uns gesund bleiben. Jedes Runterschlucken der Gefühle würde uns auf Dauer krank machen und zerfressen. Wir würden Bauchschmerzen erleiden, andere psychosomatische Symptome ausbilden und im schlimmsten Falle an Krebs erkranken und elendig zugrunde gehen.

Das Dumme ist nur:

Indem wir den Impulsen UNSERER Gefühle folgen, erhalten wir zwar UNSERE eigene Gesundheit, doch da wir aus unserem konditionierten Ego und unseren Vorstellungen heraus handeln, kann es leicht passieren, dass unser Verhalten auf andere Menschen übergriffig wirkt.

Auf diese Weise entsteht parallel zu unserer Entlastung (Spannungsabbau) ein Spannungsaufbau (Belastung) bei unserem Gegenüber. Im Gesamtsystem ist also nichts gewonnen. Es hat lediglich eine Spannungsverschiebung stattgefunden.

Der krankmachende Stress hat das System NICHT verlassen. Er ist weiterhin im System. Und das System als solches ist weiterhin krank – lediglich die Krankheitssymptome treten immer wieder woanders zutage.

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Mit unserem inneren, reaktiven Handlungszwang

erleben wir uns zudem in den Dimensionen der Zeit, nämlich in Vergangenheit und Zukunft. Wir haben in der Vergangenheit etwas erlebt, was wir in der Zukunft anders haben und verändern möchten – ja WOLLEN und MÜSSEN.

Verändern wir es nicht, so würden wir unglücklich bleiben, weil das, was geschehen ist, von unseren Vorstellungen abweicht. Es erfüllt unser Wertesystem von RICHTIG nicht, deshalb MÜSSEN wir etwas ändern. Und dies kann alle Lebensbereiche betreffen: privat, persönlich, Familie, Partnerschaft, Beziehung wie auch gesellschaftlich, beruflich, politisch und allgemein im Außen.

Vollkommen anders verhält es sich, wenn wir diese Welt bzw. das Leben mit unserem ureigenen Ego wahrnehmen. Dann fühlen wir das, was JETZT geschieht. Wenn wir Gefühle mit unserem ureigenen Ego fühlen, so fühlen wir Gefühl sehr tief in uns. Wir lassen uns in unserem Herzen bereitwillig berühren.

Auch hierbei gibt es zwei typische Hauptmerkmale,

woran wir erkennen können, dass es uns gelingt, Gefühle mit unserem ureigenen Ego zu fühlen. Zum einen sagen wir „JA“.

Wir erkennen, erkennen an und erlauben das, was ist. Wir wollen nichts verändern. Wir akzeptieren, was ist. Wir erkennen die Existenz dessen, was gerade geschieht/passiert/ist, an. Und ggf., wenn zum Beispiel in diesem Augenblick ein Tiger um die Ecke auf uns zugerannt kommt, handeln wir intuitiv aus unserem Herzen heraus. Möglicherweise bleiben wir einfach stehen und sind dabei ganz achtsam, ganz wachsam und vollkommen präsent.

Wir denken NICHT an die Zukunft, was geschehen KÖNNTE, sondern wir beobachten den jetzigen Moment mit unserer vollen Aufmerksamkeit. Und dann bleiben wir möglicherweise vollkommen ruhig und gelassen stehen und der Tiger rennt an uns vorbei, weil er das Kaninchen hinter uns jagt. Wir sind also WACH, frei von Vorstellungen, frei von Möglichkeits-Szenarien und offen für das Jetzt, in welchem Kleide auch immer es sich uns präsentiert.

Hierüber hinaus erlauben wir mit unserem ureigenen Ego alle Gefühle in ihrer Qualität.

Wir erlauben, wenn uns das Herz in die Hose rutscht. Und wir erlauben auch Traurigsein und Enttäuschungen, wenn unsere Vorstellungen, die wir ja nun mal haben, enttäuscht werden. Wir sind in uns selbst die Ruhe selbst OHNE jeden Aktionismus. Wir sind hellwach und beobachtender ZEUGE DES JETZT. Folglich verspürt unser ureigenes Ego KEINEN Handlungsimpuls. Es will NICHTS anders haben. Es will nichts machen oder tun oder verändern. Es fühlt einfach, was ist.

Aus dieser inneren Ruhe und Präsenz heraus erleben wir uns verschmolzen mit dem gegenwärtigen Moment. Wir werden eins mit der Situation. Wir erlauben, was geschieht. Wir selbst SIND das Geschehen. Wir befinden uns jenseits der Kategorien von Bewertungen, Urteilen, Vorstellungen, Wünschen, Ansichten und Meinungen und erlauben das Jetzt in seinem aktuellen Gewande.

Das Leben darf sich uns zeigen, wie es das Leben jetzt für angezeigt hält.

Und wir dürfen dieses Leben in seiner Reinheit und Klarheit fühlen. Hierbei sind wir wahrnehmendes Bewusstsein außerhalb unserer Identifikation mit uns als Person. WIR SIND FÜHLEN. Wir haben uns über unsere Identifikation mit uns als Person erhoben. Unser Körper dient uns lediglich als „Messinstrument“.

Unser Körper mit seinen Sinnen ist unser Mikroskop, unsere Lupe und nimmt die Daten auf. Und zugleich ist unser Körper unser Drucker, der durch unsere Gefühle ein Ergebnis ausdruckt, das wir körperlich fühlen und wahrnehmen können. Unser Körper ist also gleichzeitig Eingabe und Ausgabe, aufnehmend und ausgebend/darstellend. Dies macht uns als bewusste Menschen so einzigartig und wundervoll …

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Wenn wir nun unsere weltpolitischen Geschehnisse anschauen,

so kann einem nur schlecht werden. Wem wird schlecht? Unserem konditionierten Ego. Es bewertet das, was ist und setzt es in Beziehung zu dem, was in der Vergangenheit war und was in der Zukunft sein sollte. Unser ureigenes Ego fühlt das Jetzt anders. Dieses Fühlen ist eigentlich mehr ein SPÜREN. Es ist ein Schwingenlassen von Energie in uns.

Wir ERLAUBEN, dass die Energien, die jetzt in dieser Welt schwingen, auch in uns selbst schwingen dürfen. Und indem wir dies erlauben, ist dieses Schwingen-Spüren unser „Tun“ und es verändert sich energetisch etwas, OHNE dass wir willentlich etwas verändern wollen würden. Schwingung darf in uns schwingen. Energie darf in uns/durch und fließen – und weiter strömen/fließen heim ins Licht, heim in den Himmel.

Schauen wir uns also all das Weltliche einmal etwas genauer an.

Da sind die Corona-Berichte. Da sind die Corona-Prognosen. Da sind die Ängste der Menschen. Da sind die Empörungen der Widerständler. Da sind die Proteste der Impfgegner. Da sind die Szenarien der „Verschwörungstheoretiker“. Da sind die Polizisten, die „Recht und Ordnung“ durchsetzen. Da sind Menschen, die sich durch das Vorgehen der Ordnungshüter ungerecht behandelt fühlen.

Da sind die vielen Firmen, die vor die Hunde gehen. Da sind die vielen Menschen, die ihre Arbeit verlieren. Da sind andere Menschen, die handeln nach dem Motto „Not macht erfinderisch“ und gründen eine neue Partei, nähen Masken, entwickeln Spuckschutz in vielerlei Gestalt oder posten in den sozialen Medien ihre Beiträge.

Da sind die Banken, bei denen wir alle uns weiter und immer weiter verschulden, so dass sich die Abhängigkeiten weiter erhöhen.

Jeder Mensch findet seinen ganz persönlichen Umgang mit dieser Situation und fühlt seine ganz eigenen Gefühle. Die einen handeln eher konfrontativ. Andere verhalten sich deeskalierend. Manche sind die Opfer. Andere schlagen Profit aus dem Ganzen. Und dann sind da noch die vielen Millionen Menschen in den anderen Ländern, sei es in Europa oder auch in Afrika und auf anderen Kontinenten.

Wenn nun unser konditioniertes Ego all dies anschaut,

all dies betrachtet und all dies fühlt, dann überkommt einen ein Gefühl von großer Sorge und vor allem: Was soll ich machen? Was kann ich tun? Was soll/kann ICH daran verändern?

Und natürlich KANN unser konditioniertes Ego hieran NICHTS verändern. Denn unser konditioniertes Ego ist ja genau dasjenige Energiefeld, das die Ursache dafür ist, dass dieses Szenario so und nicht anders überhaupt entstanden ist und entstehen konnte.

Unser konditioniertes Ego wird also MIT ALLEM, was es TUT – ganz gleich WAS es tut – die ganze Sache immer nur noch weiter verschlimmern, verschlechtern und immer noch schrecklicher machen und immer weiter eskalieren lassen. Das konditionierte Ego KANN immer nur ETWAS Konkretes (Begrenztes) tun. Es KANN NICHTS ALLUMFASSENDES wirken.

Was also ist die Alternative?
Kann unser ureigenes Ego „die Rettung“ sein?

Auch unser ureigenes Ego KANN NICHTS TUN! Denn das TUN und das REAGIEREN sind NICHT seine Qualitäten. Wir erleben also die wahnsinnig paradoxe Situation, dass, wenn das konditionierte Ego ETWAS TUT, es alles nur immer noch viel schlimmer wird. Und dass zugleich unser ureigenes Ego niemals willentlich etwas tun könnte/würde, weil es nur bezeugt, was ist. Daher ist das Fazit:

Wir können nichts tun.
Und es gibt AUCH nichts zu tun.
Jedes tun verschlimmert alles nur noch mehr.

Und wie soll sich dann bitte schon etwas verändern?

Die Antwort ist:
WIR FÜHLEN.
UND DAS LEBEN TUT.

Wir als Menschen sind dazu aufgefordert, das Leben tun zu lassen. Unsere neue Rolle als UREIGENES (dem Herzen dienendes) Ego ist, dass wir uns dem Tun und Wirken des Lebens bereitwillig hingeben. Und dann können wir mit unserem ureigenen Ego wahrnehmen, erkennen und anerkennen, was geschieht und welchen Weg das Leben geht/wählt und wir können die hiermit einhergehenden Gefühle bereitwillig fühlen und spüren.

Denn all diese Gefühle lagen seit tausenden von Jahren als Landstreicher vor unserer Schlosstür und versperrten den Eingang. Und bevor nun zukünftig das Licht der Herrlichkeit gefühlt und genossen werden KANN, MÜSSEN wir zuerst all diejenigen Gefühle FÜHLEN, die da noch obdachlos vor unserer Tür liegen und gefühlt werden wollen und müssen.

Und WER fühlt diese Gefühle freiwillig, bereitwillig und bejahend?

Vielleicht Du?
Es braucht nicht so sehr viele Menschen, die all das Elend und all die Schrecklichkeiten der Menschheitsgeschichte freiwillig, bereitwillig und bejahend FÜHLEN. Nicht die Masse macht‘s. Es zählt nicht Quantität, sondern Qualität. Viel wichtiger als „viele Menschen“, die bereitwillig fühlen, sind EINIGE, die sich energetisch innerlich sehr groß und sehr weit machen und die bereitwillig DER RAUM FÜR DAS SIND, WAS IST.

In der Bibel kennen wir dies in der Geschichte von Jesus, „der die Schuld der Menschheit auf sich nahm“. Diese Geschichte ist keine Geschichte von damals, sondern sie spielt HEUTE. Und DU KANNST JETZT genau dieser Jesus sein und jetzt „die Schuld und die Gefühle der Menschheit“ freiwillig, bereitwillig und bejahend FÜHLEN, nehmen und durchlassen. Hierbei ist jedoch niemandem geholfen, wenn Du unter der Last der Gefühle zusammenbrichst und depressiv wirst.

Die Aufgabe, die gemeistert werden muss,

braucht Menschen, die sich NICHT als Opfer fühlen. Opfer gibt es schon genug auf diese Welt. Wer sich als Opfer fühlt, kann nichts erlösen und nichts bewirken, sondern muss selbst erlöst und geführt werden – von anderen.

Es braucht reife, starke, kraftvolle, standhafte, aufrichtige Seelen, die sich bereits ÜBER das eigene Opfersein und ÜBER ihr eigenes konditioniertes Ego ERHOBEN haben. Es braucht erwachsene Erwachte. (Die meisten Erwachsenen sind spirituell noch Kinder.)

Es braucht Seelen, die aus sich selbst heraus (aus ihrem Herzen) WISSEN, was sie zu tun haben. Auf dieser Reise wird es keine Führer geben. Die LIEBE ist diejenige Energie, die uns führt – doch sie ist feinstofflich, formlos, unsichtbar, ohne Werte, ohne Regeln, ohne Gesetze, ohne Befehle, ohne Anordnungen, ohne Vorstellungen, unkonkret.

Es gibt KEINERLEI Orientierung im Außen. Wir können uns an niemand anderem festhalten oder orientieren. WIR SELBST sind unser eigener Weg, unser eigenes Ziel, unser eigener Wegweiser, unsere eigene Orientierung. Es ist niemand anderes da, der uns helfen könnte. Nur unser Herz, das zu uns spricht, kann uns führen. Ich will diese Menschen einfach LEUCHTTÜRME nennen.

Für alle Menschen, die spirituell offen sind und sich für ihren Weg ins Licht bereits entschieden haben,

die aber immer wieder leicht ins Opfersein abrutschen, jammern und klagen, sich beschweren und hadern, sich ärgern, sich Sorgen machen, immer wieder die Hoffnung verlieren und vielleicht auch zu leichten, depressiven Stimmungen neigen – für diese Menschen gibt es andere Aufgaben, die ebenfalls sehr wichtig sind.

Denn diese Menschen sind SEHR WICHTIG als BINDEGLIED zwischen den Leuchttürmen und der breiten Bevölkerung. Die meisten Menschen sehen ja noch nicht einmal den Leuchtturm und wissen gar nichts von ihm.

All diejenigen Menschen, die sich bereits ihrer Spiritualität, der Liebe und dem Licht geöffnet haben, die dies aber noch nicht so stabil halten können und daher einfach KEIN LEUCHTTURM SIND, diese Menschen BRAUCHT es, um all die vielen anderen Menschen auf die LEUCHTTÜRME aufmerksam zu machen.

Diese Bindeglied-Arbeit ist sehr, sehr wichtig.

Denn die LEUCHTTÜRME sind manchmal „zu weit weg“. Sie stehen weit draußen auf dem Meer – weit draußen auf See – weit draußen in der geistigen Welt. Man kann sie vom Land aus kaum erahnen.

Doch die Bindeglied-Menschen sind die Skipper, die Bootsführer, die Kapitäne, die Steuermänner- und frauen, die die Menschen am Festland einsammeln und abholen und ihre Fahrt hinaus auf See hinein in die Welt des Geistigen anbieten.

Sie holen die breite Bevölkerung ab, laden sie ein und nehmen sie mit ins Licht. Und dann tasten sie sich vor durch die stürmische See von Leuchtturm zu Leuchtturm bis in den Himmel – und alle sind gerettet …

Es geht hier und heute um DEIN JA zu Deinem LEUCHTTURM-SEIN.
Oder es geht hier und heute um Dein JA zu seinem Skipper-SEIN.

Es macht absolut KEINEN SINN,

wenn Du die „Schuld der Menschheit“ fühlst, jedoch hadernder Weise, verärgert oder sogar zornig. Dann bleibt die Energie der Menschheit IN DIR STECKEN. Das wäre äußerst ungesund. (Schuld gibt es nicht, Schuld ist lediglich eine Konstruktion, eine Erfindung, eine Täuschung, wodurch uns unsere Erfahrungen und typisch menschlichen Gefühle überhaupt erst ermöglicht wurden.)

Die „Gefühle der Menschheit“ wollen DURCH diejenigen Menschen, die sich hierfür berufen fühlen, heimkehren ins Licht. Wir können dies mit einem Fahrstuhl vergleichen (Fahrstuhl und Leuchtturm ist sinnbildlich dasselbe.

Die Skipper bringen die Menschen zum Leuchtturm, wo sie mit dem Fahrstuhl ins Licht auffahren können.) Die Menschen haben viele tolle, technische Dinge erfunden: Autos, Eisenbahnen, Computer, Rasenmäher, Maschinen und vieles mehr. Und EINE dieser Erfindungen ist der Fahrstuhl.

Es gibt sicherlich mehr Autos als Fahrstühle auf dieser Welt.

Und es gibt auch mehr unbewusste Menschen als bewusste Menschen auf dieser Welt. Nicht alle Menschen müssen ein Fahrstuhl/Leuchtturm sein. Wer ein Fahrstuhl ins Licht sein möchte, der/die hat sich diese Erfahrung freiwillig ausgesucht.

Jetzt können/dürfen wir uns als dieses DURCH, als dieser FAHRSTUHL, als dieser LICHTKANAL INS LICHTPORTAL, als diese TRANSFORMATIONSFABRIK erleben und erfahren (oder eben als Skipper bzw. als Liftboy, der die Leute zum Fahrstuhl hin führt).

Alles, was wir für unser Leuchtturm/Fahrstuhl-Sein tun müssen, ist LIEBEN. (Die Skipper machen zusätzlich auch noch `ne Menge Werbung für ihre Schiffstour.) Die universale, reine, göttliche LIEBE kann nichts anderes „tun“ als LIEBEN.

Lieben bedeutet JA sagen. Lieben bedeutet, bereitwillig und bejahend Gefühle zu fühlen und Stimmungen in sich schwingen zu lassen. Wir brauchen nichts zu tun, nichts zu verändern, nichts zu machen, nichts zu wollen.

Jedes „verändern Wollen“ wäre bereits wieder ein Hadern mit dem Jetzt und somit konditioniertes Ego.

Mit unserem ureigenen Ego ist unser Job einzig und allein: zu fühlen und zu lieben und zu lieben und zu fühlen. Es gibt nichts „zu tun“ (für Leuchttürme und Fahrstühle – Skipper und Liftboys/girls tun sehr wohl etwas, sie preisen ihre Fahrten an und machen `ne Menge Werbung).

Für Leuchttürme und Fahrstühle gilt:
Wir brauchen niemandem „Energie zu schicken“.
Wir brauchen niemandem „Energie zu senden“.
Beides wäre ein aktionistisches WOLLEN unseres konditionierten Egos.

Wir bezeugen, was ist.
Wir fühlen, was wir fühlen.
Wir sagen JA zu dem, was wir wahrnehmen.
Es ist so, wie es ist. Und wir fühlen dies.

Indem wir das, was ist, erlauben, lieben wir es.

Dies KANN bei gewissen Situationen/Wahrnehmungen schwierig/herausfordernd sein, wenn das Wahrgenommene uns mit unseren Konditionierungen/Vorstellungen/Werten konfrontiert.

Und dann dürfen wir BEIDES sehen und wahrnehmen und können gleich unsere eigenen Konditionierungen/Vorstellungen/Werte mit bejahen, lieben, mit unserem JA erlauben – und somit – ohne es willentlich zu wollen – sie zum Fahrstuhl des Lichts geleiten.

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Das Fühlen mit unserem ureigenen Ego ist ein sehr tiefes, berührendes Fühlen.

Solange wir „nur“ mit unserem konditionierten Ego etwas fühlen, sagen wir häufig: „Das macht mir nichts aus.“ Das Fühlen mit unserem Herzen bzw. mit unserem ureigenen Ego als Diener unseres Herzens ist ein anderes, Fühlen, das uns betroffen macht und bei dem wir bemerken (müssen): ES MACHT MIR sehr wohl ETWAS AUS. ES BERÜHRT MICH.

Wir fühlen eine große, echte, tiefe Betroffenheit. Wir fühlen ein Bekümmertsein. Wir fühlen den Kummer, den Schmerz und das Leid der anderen uns dieser Welt. Und dies gilt es zu fühlen und dabei die Energie zu halten und der RAUM dafür zu sein.

Nichts verändern. – Nur fühlen.
Nichts anders haben wollen. – Nur fühlen.
Sich nicht ärgern. – Nur fühlen.
Kein Hadern. – Nur fühlen.

Es ist nicht jedem Menschen gegeben, das Fühlen bewusst zu fühlen und dabei auch noch genießen zu können. Insbesondere wenn es sich um negative Gefühle handelt, kann es für manche schwierig sein. Die Schlüsselkompetenz ist, UNTER/HINTER allen Gefühlen von Wut, Ärger, Frustration, Trauer, Angst, Unsicherheit, Zweifeln, Mangel und Minderwertigkeit das Gefühl von TRAURIGKEIT zu fühlen und zu erlauben.

TRAURIGKEIT IST LIEBE.

Traurigkeit ist ein Schlüsselgefühl, wenn wir unser Herz aufschließen möchten. Das Erlauben von Traurigkeit-Fühlen ist wie ein Türöffner. Traurigkeit ist der Schlüssel, um negative Gefühle aufzulösen, in Liebe zu umarmen und in uns willkommen zu heißen.

Traurigkeit ist das Gefühl, mit dem wir unser enttäuschtes, konditioniertes Ego liebevoll in unsere Arme nehmen und für es da sein können/da sind. Genau genommen nimmt, wenn wir TRAURIG sind, unser ureigenes Ego unser konditioniertes Ego liebevoll in die Arme/auf den Schoß wie eine großherzige, mitfühlende Mutter oder wie ein gütiger, wohlwollender Vater.

Der Schlüssel ist, dass wir als ureigenes Ego uns bereitwillig davon berühren lassen, wie unser konditioniertes Ego sich fühlt. Wir als Vater/Mutter sind für unser „spielendes Kind“ da. Wir schreiben unserem Kind NICHT vor, was es zu spielen, wie es sich zu verhalten und was es zu tun oder zu lassen hat. Und wenn sich unser Kind (unser konditioniertes Ego) dann seine Knie aufschürft, dann sind wir (als Herz mit unserem dienenden, ureigenen Ego) für es da, dann sind wir gütig, liebend, bejahend, annehmend, fürsorglich und mitfühlend.

Wir sind mitfühlend mit uns selbst. Wir als LIEBE sind mitfühlend mit unserem konditionierten Ego, das vergessen hat, dass es selbst ebenfalls aus der Liebe geboren wurde (und Liebe ist) und sich in der Welt der Dinge seine Knie aufgeschürft hat.

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Letztendlich hat jeder Mensch vergessen,

weshalb er/sie hier auf der Erde inkarniert ist, welche Erfahrungen er/sie machen und welche Gefühle er/sie fühlen wollte.

Jede Seele wollte DURCH das Menschsein das Liebesein in einer ganz bestimmten Art und Weise erfahren. Und so trafen unsere Seelen bereits VOR ihrer Inkarnation Verabredungen, wer wem was antun und wer mit wem wie umgehen würde/sollte. Alles wurde bereits VORHER verabredet. Und seitdem nimmt das Leben seinen Lauf und wir erfahren uns mit unseren Gefühlen.

Und es ist eigentlich wirklich Schwachsinn, zu den anderen Menschen hinüber zu gucken und zu schauen, was die dort für Gefühle fühlen. Und dann meinen wir auch noch, dass wir die anderen von deren schlimmen, schrecklichen Gefühlen befreien/erlösen müssten. Doch der einzige Sinn hier hinter ist, dass wir selbst uns davon abhalten, was wir selbst gerade fühlen.

Dieser Irrsinn des „den-anderen-retten-Wollens

wird an folgendem Beispiel mehr als deutlich: Stellen wir uns einmal vor, wir würden in einem Restaurant sitzen. Und wir haben uns den „vegetarischen Gemüseteller“ bestellt. Und jetzt schauen wir zum Nachbartisch hinüber und sehen, dort haben sich die Leute den „Grillteller“ bestellt. Und wir springen erbost auf und gehen zum Nachbartisch hinüber und halten den Leuten einen Vortrag über Tierhaltung und darüber, wie ungesund unserer Meinung nach der Konsum von Fleisch ist.

Nehmen Sie den Grillteller wieder mit, die Leute wollen auch den vegetarischen Teller essen“, rufen wir dem Ober zu.
Doch die Leute am Tisch gucken nur erzürnt, verärgert und empört. „Was fällt Ihnen ein, sich so einzumischen?“ beschweren sie sich. Doch wir „wissen“, was „für die Menschen“ das Beste ist.

Und wir setzen sogar noch einen drauf und verlangen nach dem Chef, weil die Speisekarte überarbeitet werden muss. „Die Menschen wollen kein Fleisch mehr essen. Alle Fleischgerichte müssen von der Speisekarte gestrichen werden. Die Menschen wissen ja selbst nicht mehr, was für sie gut ist. Nur ICH weiß es. Deshalb muss es jetzt anders gemacht werden.“ Und schließlich rufen wir sogar noch bei den Lieferanten an und kündigen die Lieferverträge und stornieren sämtliche Warenlieferungen.

Währenddessen ist unser eigenes Essen – unser schöner, vegetarischer Teller – kalt geworden. Als wir zu unserem Platz zurückkehren, nehmen wir unseren Teller und gehen schnurstraks in die Küche und beschweren uns. „Was für eine Unverschämtheit. Das Essen ist kalt. Das schmeckt ja furchtbar. Ich bestehe darauf, WARMES Essen zu bekommen, wenn ich warmes Essen bestelle!

. . . . . .

Und eben ganz genau so leben viele Menschen.

Sie bestellen sich ein leckeres Essen und dann verpassen sie es, es zu schmecken, es zu kosten, es zu genießen, es sich auf der Zunge zergehen zu lassen. Sie ignorieren ihre eigene Bestellung und kümmern sich stattdessen um Dinge und Angelegenheiten, die sie überhaupt nichts angehen – mit denen sie einfach überhaupt gar nichts zu tun haben.

Wir selbst verpassen, was wir als Seele uns bestellt haben. Wir selbst ignorieren, was wir erfahren und fühlen wollten. Wir weichen uns selbst aus. Wir leben an uns selbst vorbei. Wir kümmern uns um fremder Leute Dinge.

Wir selbst können dies nun erkennen. Und wir können, wenn wir im „Restaurant des Lebens“ sitzen, einfach an unserem Tisch sitzen bleiben und uns davon überraschen lassen, was unsere Seele für uns bestellt hat.

Was möchte unsere Seele gerne speisen?
Was möchte unsere Seele gerne erfahren?
Welche Gefühle möchte unsere Seele fühlen?
Auf welchem Wege möchte unsere Seele wachsen und gedeihen, reifen und sich entwickeln?

Wir sind der Körper, der dort im „Restaurant des Lebens“ am Tisch sitzt,

und der die Speisen UNSERES Tellers isst. Was die anderen Leute essen, das betrifft uns nicht, das schmecken wir nicht, das interessiert uns nicht. Und welche Speisen an den Nachbartischen verspeist werden, das kann uns komplett egal sein.

Es ist für uns OHNE jede Bedeutung. Jeder kann sich bestellen, was er/sie mag. Und jeder kann/darf schmecken/fühlen, was er/sie will. Wir brauchen uns um den GESCHMACK, die Vorlieben und die Lieblingsspeisen der anderen wirklich keinen Kopf zu machen.

Das LEBEN IST VIELFALT!
Und jeder darf es anders machen.
Und jeder darf sich etwas anderes bestellen.
Und jeder darf etwas anderes lecker finden.

Und auch wenn ich selbst gewissen Speisen überhaupt nicht mag, muss ist akzeptieren, dass es andere Menschen gibt, die diese Speisen lieben, vorzüglich finden und einfach nur genießen. Geschmäcker sind einfach unterschiedlich. Und dies gilt für Essen, Essgewohnheiten und Speisen ebenso wie für Getränke, Kunst und Kultur, Hobbys, Fähigkeiten, Urlaubsreisen, berufliche Interessen und GEFÜHLE.

Jeder Mensch liebt andere Gefühle.
Jeder Mensch hat andere Lieblingsgefühle.
Jeder Mensch hat andere Vorlieben.
Und dies ist normal.

Und MEINE Gefühls-Vorlieben passen möglicherweise NICHT zu den Gefühls-Vorlieben meines Gegenübers …

Wenn ich dies nun feststelle – wenn ich feststelle,

dass ich als Vegetarier der einzige „Pflanzenesser“ bin unter lauter „Fleischessern“ – dann sollte ICH es mir überlegen, ob es vielleicht sinnvoll wäre, zukünftig andere Menschen zu treffen. Ich kann JETZT feststellen, dass meine Vorliebe des Vegetarischen NICHT das vegetarische Essen als solches war, sondern meine Leidenschaft war „mein Kampf GEGEN die Fleischesser“. Es geht gar nicht um meine Essgewohnheiten, sondern es ging mir um mein Verhalten, das ich aufgrund meiner Lebensphilosophie an den Tag legte.

Ich liebte das DAGEGEN SEIN.
Ich liebte das DIE ANDEREN BELEHREN.
Ich liebte das MISSIONIEREN.
Ich liebte das PREDIGEN.
Und ich liebte das, mich falsch verstanden fühlen.

Genau DIESES Gefühl – das mich falsch verstanden fühlen –

war und ist das ERBE MEINER KINDHEIT. Ich hatte dies nur bis heute NICHT erkannt. JETZT kann ich mit meinem UREIGENEN EGO Mitgefühl haben mit meinem konditionierten Ego, das sich Zeit seines Lebens unverstanden fühlte. Und ich als mein ureigenes Ego kann mich bereitwillig von diesem Gefühl, von dieser Energie BERÜHREN lassen. Diese Energie DARF jetzt in mir schwingen …

Und das erste Mal in meinem Leben fühle ich mich VERSTANDEN. Das erste Mal in meinem Leben versteht mich jemand. Ich selbst verstehe mich. Indem ich mich fühle, verstehe ich mich und liebe ich mich. Ich als mein ureigenes Ego verstehe und sehe und liebe mein konditioniertes Ego. Ich nehme mich selbst in Liebe an. Ich darf sein. Das, wonach ich Zeit meines Lebens im Außen gesucht habe – Anerkennung, Liebe, Achtung, Wertschätzung, Wohlwollen, verstanden und angenommen werden – gebe ich mir nun selbst in mir selbst.

Und ich als mein ureigenes Ego fühle und spüre die unendliche Traurigkeit meines eigenen konditionierten Ego – und ich erlaube dies. Es darf jetzt so sein. Und ich als ureigenes Ego halte die Energie dieser unendlichen Traurigkeit leicht.

Weil ich als ureigenes Ego meinem Herzen diene,

bin ich ein Diener der Liebe und bin ich mit der Unendlichkeit des Seins verbunden. Ich bin NICHT durch Vorstellungen limitiert, begrenzt, behindert oder blockiert. Ich als ureigenes Ego BIN FREI. Ich bin offen. Ich bin präsent im Jetzt. Und auf diese Weise bejahe ich alles, was ist.

Niemand entscheidet, ob ich als konditioniertes Ego neue Menschen – weitere Vegetarier – treffen und finden werde.

Kein Jemand entscheidet.
Kein Mensch entscheidet.
Kein Wille entscheidet.
Kein Verstand entscheidet.

Sondern ich als ureigenes Ego FÜHLE, wie ich als Vegetarier mich unter Fleischessern fühle. Und ich als ureigenes Ego fühle, wie ich mich fühle, wenn ich ständig GEGENAN kämpfen muss.

Dies FÜHLE ich als mein ureigenes Ego.

WAS sich hieraus dann ergibt, OB sich etwas verändert und WAS sich verändert, das überlasse ich vertrauensvoll dem Leben. Alles, was ICH tue, ist FÜHLEN. Ich als mein ureigenes Ego fühle voll Mitgefühl, wie (elendig) mein konditioniertes Ego sich fühlt.

DIES IST ALLES.
Dies ist der Beginn von TRANSFORMATION.
Dies ist das Tor zum Himmel.
Dies ist der Anfang vom Paradies.

Alles Weiter darf sich nun aus sich selbst heraus entwickeln, entfalten, ergeben und gestalten. Ich konzentriere mich auf mein FÜHLEN mit meinem ureigenen Ego, wie es all die Energien dieser Welt fühlt. Und hierbei können wir eine Grundregel schon jetzt erkennen:

Fühle ich MICH – mein HERZ – so fühle ich FREUDE.
Und fühle ich das AUSSEN, so fühle ich SCHMERZ.

Und zum Außen gehören all die vielen anderen Menschen und auch die Natur, die Tiere und Pflanzen, die Wolken und all das, was ich mit meinen körperlichen Sinnen außerhalb von mir wahrnehmen kann. Und auch mein konditioniertes Ego gehört hierzu, denn es ist FREMDENERGIE in meinem System, weil es die „Energie der anderen“ ist, die Energie meiner Eltern, Ahnen und der Gesellschaft, die einst in meinen leeren Eimer hinein gefüllt wurden.

Und mein INNEN ist mein HERZ, mein Inneres Kind.

Mein INNEN ist all das, was wir NICHT benennen können. Es ist die feinstoffliche Dimension unseres Daseins. Sobald wir etwas in Worte fassen und mit Begriffen benennen (können), ist es bereits AUSSEN. Unser INNEN ist die wortlose, begriffsfreie, jenseitige Dimension unserer selbst. Und nur wenn ich mit diesem Innen, mit meinem Herzen, in LIEBE verbunden bin, kann ich wahre Herzensfeld-Freude (Seinsfreude) fühlen/spüren.

Jede Wahrnehmung des Außen MUSS mit dem Gefühl von Traurigkeit einher gehen, weil JEDES AUSSEN in seiner benennbaren FORM von dieser Herzensfeld-Seinsfreude getrennt/abgeschnitten ist. Die Blume beispielsweise ist in sich selbst pure FREUDE. Doch in dem Moment, in dem wir die Blume als Blume benennen, sticht ein Schmerz in unser Herz, weil die Blume als getrennt vom Grashalm benannt wird. Dabei sind ihre energetischen Wurzeln beide eins.

. . . . .

Ich habe diese Worte für mich geschrieben.

Es macht mir Spaß, mit mir selbst zu kommunizieren. Wenn Du Dich als Ich wahrnimmst, wird es Dir ebenfalls eine Freude sein, Deinerseits mit Dir in mir im Gespräch zu sein. In diesem Sinne freue ich mich, mit immer mehr Anteilen meiner selbst bewusst in Kontakt zu treten und mich selbst in mir selbst zu begrüßen und willkommen zu heißen.

Letztendlich ist diese Reise erst dann abgeschlossen, wenn eine Situation wie VOR dem Turmbau zu Babel eingetreten ist, dass ich wieder ALLE meine eigenen Anteile fühlend verstehe und dass wir alle gemeinsam wieder als EIN KÖRPER schwingen.

Solange ich einen Aspekt als „noch nicht zu meinem Körper dazugehörig“ fühle, schwingen in mir der Schmerz und die Traurigkeit dieses Getrenntseins. Ich fühle mich unvollständig, als ob mir ein Bein oder ein Arm fehlt. In diesem Sinne bin ich gewissermaßen handlungsunfähig und komme nur mühsam voran. Und dann gilt es, genau DIESE Gefühle JETZT zu fühlen und zu WÜRDIGEN.

Die Gefühle von Getrennt sein sind ein wundervolles Geschenk –

denn sie sind reine Illusion. Wenn in den sozialen Medien von FAKE-NEWS gesprochen wird, dann ist das Gefühl von GETRENNT SEIN eben ganz genau so ein FAKE-GEFÜHL. Weil, wir sind NICHT getrennt – nur auf der Ebene unseres konditionierten Ego KÖNNEN wir ein VERBUNDENHEITSGEFÜHL einfach NICHT FÜHLEN. Unsere VORSTELLUNGEN trennen uns von unserem Sein, von unserer Liebe.

Es lohnt sich also, dieses Gefühl von GETRENNT SEIN jetzt ganz bewusst und ganz intensiv zu fühlen und zu genießen – denn – lange wird es nun nicht mehr andauern. Mit diesen Worten stellt sich bereits VERBUNDENHEIT ein. GETRENNT SEIN schwindet.

Es löst sich einfach in Wohlgefallen auf. GETRENNT SEIN ist vorbei, ist ein Auslaufmodell, ist Schnee von gestern und vorgestern. Ganz OHNE unser aktives Zutun vollzieht sich der WANDEL ganz von alleine. Was wir durch unsere Gefühle bezeugen ist lediglich ein SICH BEWSUSST WERDEN, was gerade geschieht. Nicht wir Menschen verursachen oder initiieren den Wandel, sondern der Wandel vollzieht sich aus sich selbst heraus – lediglich immer mehr Menschen nehmen ihn war, weil sie sich öffnen und sensibel dafür sind.

Der Mensch ist keine KAUSALITÄT.

Der Mensch ist einzig und allein ZEUGE. Er bezeugt auf einer Bewusstseinsebene dasjenige, was sich aus sich selbst heraus vollzieht. Dass der Mensch sich jemals als Schöpfer oder Erschaffer verstanden hat, ist ein FAKE, ein Fehler, eine Anmaßung. Kein Mensch KANN jemals Schöpfer sein. Was der Mensch jedoch kann, ist, sensibel wahrzunehmen, was das Universum gerade dabei ist zu erschaffen, sodass der Mensch GLAUBT, es sei auf SEINEM MIST gewachsen.

Erschaffer ist allein das Feinstoffliche.

Dabei ist das Feinstoffliche vergleichbar mit einer Radiostation, die verschiedene Musiksender ausstrahlt. Der Mensch erschafft dann für sich selbst, indem er einen bestimmten Musikkanal (Frequenzbereich) auswählt und einstellt. Und diese Musik hört er dann.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass nicht parallel hierzu auch auf den anderen Frequenzen die anderen Musikstücke ausgestrahlt würden. Wir können jederzeit zwischen allen Frequenzbereichen beliebig hin und her hopsen – bzw. eben begrenzt oder vorgegeben durch unsere Vorstellungen, Gewohnheiten, Prägungen und Konditionierungen was „erlaubt“ ist zu hören. Wer schon immer „Welle Nord“ gehört hat, wir auch weiterhin seinen Lieblingssender einstellen.

Was WIR jetzt machen können, ist, mit unserem ureigenen Ego FÜHLEN, wie sich unser konditioniertes Ego eigentlich mit „Welle Nord“ fühlt. Unser ureigenes Ego ist also wie ein unabhängiger Sachverständiger, der von unserem Herzen zwecks Lebensfeldanalyse beauftragt wurde, alles einmal durchzufühlen (durchzumessen), was sich stimmig und gut anfühlt und wo wir eine „Korrektur von oben“ erlauben sollten.

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Fühlen mit unserem ureigenen Ego bedeutet BETROFFENHEIT

und bedeutet ES MACHT MIR WAS AUS. Oftmals werden wir eine gewisse TRAURIGKEIT fühlen. Und diese gilt es dann anzunehmen. Denn TRAURIGKEIT ist das Grundgefühl von Liebe in seinem Getrenntsein vom Ursprung – von der Quelle.

Traurigkeit ist also das Grundgefühl unseres gesamten, unbewussten Menschseins. Und ALLE Erfindungen, ALLE Bestrebungen und ALLE Errungenschaften von uns Menschen verfolgten nur das eine und einzige Ziel: Diese Traurigkeit zu überwinden, zu verbergen, zu vertuschen, zu kaschieren, zu verheimlichen und zu bezwingen. Indem wir jetzt und hier und heute diese Traurigkeit zu fühlen ERLAUBEN, beenden wir das Kaschieren und erlauben nun Transformation …

Dies geschieht jetzt ganz von alleine. Menschliches Tun ist hierfür NICHT erforderlich. Das einzige, was es braucht, ist bereitwilliges, bejahendes FÜHLEN – insbesondere von TRAURIGKEIT …

Traurigkeit fühlen.
Die Energie halten.
Und der Raum hierfür sein.

Und wir werden Zeuge sein, wie sich unser Leben und diese Welt zum Positiven hin – zur Freude hin – verändert …

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21.05.2020
In Liebe Dein/Euer
Björn Geitmann
www.datgeitman.de/lichtschule

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