Fehler machen – Der goldene Schatz des Fehlermachens

Björn Geitmann Schatz Schatztruhe Fehler machen chest

Der goldene Schatz des Fehlermachens

Wie heißt es doch so schön? Aus Fehlern lernt man! – Weshalb fällt es uns dennoch so schwer, Fehler zu machen oder sich Fehler einzugestehen? Warum vermeiden wir Fehler um alles in der Welt? Aus welchem Grunde wollen wir immer alles richtig machen? – Die Antworten mögen den ein oder anderen vielleicht überraschen.

Fehler auf der weltlichen Ebene haben unangenehme Folgen

Wenn wir im Weltlichen, auf der Ebene der Formen, Fehler machen, dann kann dies mitunter äußerst unangenehme Folgen haben. Passen wir in der Küche nicht gut auf, dann ist das Mittagessen angebrannt. Und wenn wir als Ingenieur für Luft- und Raumfahrttechnologie einen Fehler machen, dann kann es passieren, dass die Rakete kurz nach ihrem Start explodiert. Solche Fehler sind schrecklich.

Und natürlich ist es auch schrecklich, wenn wir einen Fehler bezüglich der Aufsichtspflicht unseren Kindern gegenüber machen und einen Moment unachtsam sind – und wenn unser Kind sich dann im Straßenverkehr verletzt oder beim Nachbarn in den Teich fällt und dann triefend nass und weinend und vollkommen aufgelöst nach Hause kommt. Dann müssen wir unser Kind erst einmal trösten und in den Arm nehmen und helfen, den Schrecken irgendwie zu verarbeiten.

Fehler während unserer Schulzeit

Unsere Schulzeit hat uns maßgeblich geprägt. Und wenn wir in der Schule einen Fehler gemacht haben, dann wurde dieser rot angestrichen. Auf diese Weise wurden wir einerseits auf das „immer alles richtig Machen“ gedrillt und zum anderen wurde in uns eine tiefe, innere Angst vor dem Fehlermachen eingepflanzt. Und so haben wir sogar heute als gestandene Erwachsene immer noch eine Angst vor Prüfungen. Wir bangen und zittern, wie viele Fehler wir wohl diesmal gemacht haben und ob wir durchgefallen sind. Solche Gefühle sind nicht schön. Solche Gefühle sind einfach nur purer Stress.

Und diese Angst, Fehler zu machen, die uns in unserer Schulzeit als zentraler Lerninhalt in allen Fächern fächerübergreifend über Jahre hinweg beigebracht wurde, haben wir nun heute auf die verschiedensten Lebensbereiche übertragen. Und die meisten Menschen gelangen nicht mehr in die Freude, Fehler zu machen und aus Fehlern zu lernen, sondern sie verurteilen sich selbst wegen Kleinigkeiten und wegen jedem Patzer.

Fehler in Beziehungen

Über diese „Fehler da draußen in der Welt“ hinaus unterlaufen uns auch in anderen Lebensbereichen immer wieder Fehler. In unserer Partnerschaft/Beziehung verhält sich der eine so und die andere so – und dann hat sich der eine falsch und die andere richtig verhalten (oder umgekehrt). Doch in Wirklichkeit haben sich beide “richtig” und gleichzeitig auch beide “falsch” verhalten  –  je nachdem aus wessen Perspektive man die Sache betrachtet.

Wenn wir uns in Familie und Beziehung/Partnerschaft „falsch“ verhalten, so kann dies zu sehr großem Schmerz auf der seelischen/emotionalen Ebene führen  –  und es fühlt sich manchmal dann tatsächlich so schrecklich an wie eine explodierte Rakete  –  etwas ist kaputt gegangen. Doch es sind ja (zum Glück) „nur“ die Werte, Vorstellungen und Erwartungen, die da kaputt gehen. Jemand kratzt an unseren Identifikationen und triggert uns mit seiner anders lautenden Wahrheit/Einstellung.

Fehler sind Glücksfälle, denn es sind Lern-Chancen

Im Grunde genommen sind all die Fehler, die uns unterlaufen, Glücks-Chancen, Wachstumsimpuls, Entwicklungsmöglichkeiten und Punkte, an denen wir über uns selbst hinaus wachsen können. Wir dürfen uns selbst einmal reflektieren, kritisch hinterfragen und prüfen, ob wir gerade den Werten unserer Eltern oder den Werten unseres Herzens folgen. Und wir dürfen möglicherweise unsere veralteten Vorstellungen und Erwartungen, deren Haltbarkeitsdatum ohnehin längst abgelaufen ist, endlich in den Müll schmeißen. Wir dürfen uns von unseren total verstaubten, antiquierten Vorstellungen lösen und trennen  –  anstatt von unserem Partner/von unserer Partnerin.

Die Werte unserer Eltern sind Konditionierungen, Prägungen, Glaubenssätze, Überzeugungen, Fremdenergien und Schattenenergien, die wir als Kind unbewusst und unreflektiert vom Außen übernommen und in unser Leben – in unser ICH – integriert haben. Doch diese Werte des Außen entsprechen eben in der Regel nicht unseren eigenen Werten. Die Werte des Außen (unserer Eltern, der Gesellschaft) repräsentieren in der Regel den Gegenpol gegenüber unseren eigenen Werten der Liebe unseres Herzens.

Und Situationen, in denen der/die andere uns triggert und unsere Werte und Ansichten infrage stellt, können für uns ein Hinweis darauf sein, dass wir nach wie vor noch „den falschen Werten“ nachlaufen und aus unserem „falschen ICH“ heraus unser Leben gestalten  –  unbewusst und ohne dies bemerkt zu haben.

In unserem Leben spielt nicht unser Inneres Kind frei auf, sondern die Vorstellungen, Werte und Gedankenmuster unserer Eltern.

Fehler im Zwischenmenschlichen

Was uns in unserer Familie, Beziehung, Partnerschaft passieren kann – dass wir uns getriggert fühlen und unsere Werte infrage gestellt sehen – kann uns natürlich auch im Alltag bei der Arbeit beim Umgang mit unseren Arbeitskolleginnen passieren oder wenn wir uns privat mit unserer Freundin treffen oder wenn wir einen Plausch mit unserem Nachbarn halten oder wenn wir einkaufen gehen und an der Kasse im Supermarkt stehen. Überall bieten sich tausend Gelegenheiten, wo das Leben die Chance beim Schopfe packen kann, uns zu triggern und damit die Werte unseres „falschen ICH“ infrage zu stellen.

Würde es uns nicht triggern, dann wären es nicht Werte unseres „falschen ICH“.

Das Leben fordert uns auf, eine falsche Identifikation loszulassen. Natürlich regen wir uns auf und es fällt uns schwer, unsere Identifikation und unsere geliebten Vorstellungen zu verabschieden. Dies ist ja ganz natürlich, denn wir sollen ja eine Identifikation von uns loslassen, mit der wir uns Zeit unseres Lebens identifiziert haben. Und wer lässt schon gerne, bereitwillig und freiwillig sein ICH (oder einen Teil seines ICH) los. Wir glauben ja (wir sind fest davon überzeugt), so zu sein.

Aus Fehlern lernt man

Aus Fehlern lernt man – und manche Menschen lernen nie aus ihren Fehlern.  –  Wie kommt das?

Aus unseren Fehlern können wir nur dann lernen, wenn wir anwesend sind. Aus unseren Fehlern können wir nur dann lernen, wenn wir da sind, wenn wir gegenwärtig, präsent, achtsam und aufmerksam sind im Hier und Jetzt.

Die meisten Menschen sind nicht anwesend im Hier und Jetzt. Die meisten Menschen sind mit ihrem Körper dort, wo sie sind, und mit ihren Gedanken sind sie ganz woanders. Und wenn wir mit unseren Gedanken woanders sind, dann können wir nicht aus unseren Fehlern lernen.

Viele Menschen sind in ihren Gedanken bei ihren Vorstellungen von „richtig“ und „so muss es sein“. Und wenn ihnen im Leben dann eine Situation begegnet, in der es anders ist, dann halten die Menschen an ihrer Vorstellung von „so muss aber doch es sein“ fest und weigern sich, die Wahrheit des Jetzt so anzuerkennen wie sich ihnen die Wahrheit des Jetzt nun mal in diesem Augenblick zeigt.

Wenn etwas nicht unseren Vorstellungen entspricht, dann wollen wir es anders haben

Wenn der jetzige Moment anders ist als unsere Vorstellungen und Erwartungen, dann investieren wir unsere gesamte Kraft und Lebensenergie darein, das Leben an unsere Vorstellungen anzupassen. Und hierfür wenden wir wirklich sehr viel Zeit, Kraft und Energie auf. Viel einfacher wäre es, die Wahrheit des Jetzt anzuerkennen und einen guten Umgang mit ihr zu finden und auf dieser Basis weiter zu machen. Das, was dabei sicherlich schmerzhaft ist, ist das Loslassen unserer Vorstellungen.

Wenn wir beispielsweise mit unserem Partner/mit unserer Partnerin gerne etwas zusammen unternehmen möchten, dann haben wir ja unsere Vorstellung von einer schönen, gemeinsamen Zeit. Und denn merken wir ja an dem Verhalten und an den Reaktionen des anderen, ob der/die andere ebenso die gleiche Vorstellung von einer schönen, gemeinsamen Zeit hat. Bei Übereinstimmung flutscht es einfach. Die Energien fließen.

Doch wenn der/die andere gerade etwas anderes auf dem Zettel hat, dann können wir bemerken/registrieren wie er/sie rumdruckst, Verzögerungen einbaut und noch schnell mal eben ganz kurz andere wichtige Dinge erledigen will – oder wir können all diese deutlichen Zeichen ignorieren und übersehen. Doch dann täuschen wir uns selbst. Dann übersehen wir, dass wir gerade einem Fehler unterliegen. Der Fehler ist, dass wir glaubten, der/die andere hätte ebenso Lust mit uns etwas zu unternehmen, wie wir mit ihm/ihr. Unsere Vorstellung entpuppt sich als fehlerhaft. Und dies gilt es dann zu fühlen.

Wir wollen uns unsere Fehler nicht eingestehen, weil wir die dazugehörigen Gefühle ablehnen

Häufig wollen wir uns unsere Fehler nicht eingestehen, weil wir die dazugehörigen Gefühle ablehnen. Es sind Gefühle von Enttäuschung, Frustration, Traurigkeit, alleine sein, fehlender Aufmerksamkeit und sich als Opfer fühlen. Doch wir sind nicht ein Opfer des Verhaltens des anderen, sondern wir sind ein Opfer unserer eigenen, fehlerhaften Vorstellungen.

Wenn wir ein großes Bedürfnis haben, Fehler vermeiden zu wollen, dann wollen wir vor allem die mit dem Fehlermachen verbundenen negativen, unangenehmen Gefühle vermeiden.

Dies kann man ja verstehen.

Eine neue, innere Freiheit gewinnen

Wir gewinnen eine neue, innere Freiheit und eine vollkommen neue Lebenskompetenz, wenn wir einen gesunden, guten Umgang mit den unangenehmen, negativen Gefühlen von Enttäuschung, Frustration, Trauer, Wut, Ärger und sich als Opfer fühlen finden. In dem Moment, in dem uns diese Gefühle nichts mehr ausmachen, brauchen wir auch Fehler nicht mehr zu vermeiden. Wir haben keine Angst mehr, Fehler zu machen, weil wir keine Angst mehr vor den unangenehmen Gefühlen haben.

Gefühle bewusst fühlen mit unserem Körper als Resonanzkörper

Ein hilfreiches Bild für das Fühlen unangenehmer, negativer Gefühle ist, wenn wir uns vorstellen, unser Körper ist wie ein Resonanzkörper  –  ganz so wie der Korpus einer Gitarre. Wenn wir bei einer Gitarre eine Saite zupfen, dann erklingt ein Ton. Der Gitarrenkörper ist der Resonanzkörper und verstärkt den Ton/die Schwingungen.

Unser eigener Körper ist eben ganz genau solch ein Resonanzkörper für Gefühle. Und wenn jemand an einer unserer Saiten zupft und uns triggert, dann erklingen Töne und wir rufen Ahhh und Ohhh und Ihhh und oh Nein. Die Gitarre hat nichts dagegen, welche Töne wir auf ihr spielen. Hieran können wir uns ein Beispiel nehmen. Wir können die Schwingungen der Gefühle und unsere Töne einfach erlauben.

Stellen wir uns einfach vor, wie wir den Gefühle mit ihrer individuellen, spezifischen, energetischen Qualität unsere innere Tür öffnen, sodass sie in uns eintreten und in uns schwingen dürfen. Und dann, wenn die Gefühle eine Weile in uns gefeiert haben und wir ganz aufgewühlt sind, dann ebben sie auch schon wieder ganz von alleine ab und gehen dahin. Sie fließen einfach durch uns hindurch und weiter in den Himmel.

Die Emotionen, Gefühle, Energien treten aus der Welt in uns ein und fließen dann durch uns hindurch und weiter in den Himmel. Wir sind das Durch. Wir sind wie ein Gartenschlauch. Und das Wasser der Liebe (die Energie der Liebe) fließt einfach durch uns hindurch  –  wenn wir “Ja” sagen. Dies ist sehr erfüllend und bereichernd.

Wenn wir jedoch innerlich “Nein” sagen, dann hat unser Wasserrohr eine Verstopfung und nichts kann mehr fließen. Die Gefühle und Energien bleiben einfach in uns stecken und piesacken uns die nächsten Jahre und Jahrzehnte. Sie kommen ja nicht weg. Sie stecken fest. Nur wenn wir unser “Ja” als Schlüssel benutzen und damit die Tür aufschließen, können wir Energien, die in uns eingedrungen sind, auch wieder raus.

Wir machen ständig Fehler, auch wenn wir alles richtig machen wollen

Schauen wir einmal zu unseren Eltern hin, was die für Werte haben, dann können wir feststellen, dass es einige Punkte gibt, die sie anders sehen als wir selbst. Wenn wir unser Leben so leben, wie wir es für richtig erachten, dann machen wir es aus deren Sicht “falsch”. Doch wenn wir unser Leben so leben würden, wie unsere Eltern es für richtig erachten, dann würden wir es aus der Sicht unseres eigenen Herzens “falsch” machen.

Da wir in der Welt der Dualität und der Polarität leben, kann es gar nicht anders sein. „Falsch“ und „richtig“ müssen immer parallel und gleichzeitig miteinander auftreten, nur so können wir Erfahrungen von „falsch“ und „richtig“ machen. Diese Paradoxie lässt sich nicht auflösen. Es wird immer so bleiben.

Und daher ist es auch in der aktuellen C.-Krise so, dass die Regierung und viele Menschen ein bestimmtes Verhalten für „richtig“ erachten und andere Menschen erachten ein anderes, entgegengesetztes Verhalten für „richtig“. Und „die Gegner“ finden die Vorgehensweise der Regierung „falsch“ und die Regierung findet das Verhalten „der Gegner“ „falsch“. Dies muss so sein. Es kann gar nicht anders sein. Nur mit der gleichzeitigen Präsenz/Existenz von „falsch“ und „richtig“ ist es allen Akteuren möglich, ihre individuellen Erfahrungen zu sammeln.

Und es ist eben nicht das Ziel, dass irgendwann alle dasselbe für „richtig“ erachten oder alle dasselbe als „falsch“ ansehen. Es gilt, alle zu diesem Zusammenspiel/Tanz dazugehörigen Gefühle bejahend und bereitwillig zu fühlen.

Unsere Gedanken und unser Herz

Das, was in dieser C.-Krise das Zusammenspiel von Regierung und Volk ist, spiegelt uns unser eigenes Verhältnis zu unseren eigenen Eltern wider. Die Regierung sind “Mama und Papa”, die ihren Kindern sagen, was sie zu tun haben. „Kind, zieh eine Jacke an, es ist kalt draußen.“ Und die Kinder machen brav und artig, was ihnen ihre Eltern sagen. So sind wir erzogen worden und so leben und benehmen wir uns auch heute als „Erwachsene“.

Und wir können erkennen, dass die meisten Menschen „alles richtig machen wollen“ – nämlich so, wie “Mama und Papa” es ihnen sagen. Doch dieses „richtig“ von “Mama und Papa” ist möglicherweise entgegengesetzt dem „richtig“ des eigenen Herzens.

Einige Menschen – und es werden immer mehr – haben keine Lust mehr, sich von “Mama und Papa” (von der Regierung) sagen zu lassen, was sie zu tun haben. “Mama und Papa” sind mit ihren Forderungen so penetrant und aufdringlich geworden, dass das Kindsein und das Kindbleiben keinen Spaß mehr bringt. Die immer strengeren Maßnahmen drängen und zwingen die Menschen, aufsässig zu werden, sich gegenüber “Mama und Papa Regierung” aufzulehnen und „ihr eigenes Ding zu machen“.

Wer erwachsen sein will, der/die muss den Mut haben, die Werte von Mama und Papa als „falsch“ zu erkennen

Wer erwachsen sein will, der/die muss den Mut haben, die Werte von Mama und Papa als „falsch“ zu deklarieren, sich über sie zu erheben und die eigenen Werte des Herzens als „richtig“ anzuerkennen. Es macht niemandem Freude, die Werte von Mama und Papa als „falsch“ zu entlarven – ganz bestimmt nicht. Denn alle Kinder haben Mama und Papa lieb und alle Kinder wollen auch die Wahrheit und die Werte von Mama und Papa lieb haben. Und wenn wir eines Tages erkennen, dass die Werte von Mama und Papa der Wahrheit unseres eigenen Herzens nicht entsprechen, kann es uns dann gelingen, Mama und Papa lieb zu haben und gleichzeitig deren Werte als „falsch“ zu fühlen/zu bewerten – und sie abzulehnen?

Wir mögen Mama und Papa.
Und wir lehnen deren Werte ab.

Wie können wir Menschen lieben, deren Werte wir ablehnen?

Doch dies geht. – Nur es geht leichter aus der Ferne. Wir können Mama und Papa auf der Ebene unseres Herzens lieben – auch dann, wenn wir deren Werte und deren Verhaltensweisen ablehnen und „falsch“ finden. Die eine Ebene ist eben die Herzebene und die andere Ebene ist die Handlungsebene, die Ego-Ebene, die weltliche Ebene, die Formebene.

Hier gilt es, die Symbiose/die Einheit von Werten/Verhalten/Ego und Herz/Sein aufzulösen und differenzierter zu betrachten.

Unsere Gedanken und unser Herz sind entgegengesetzt

Das, was wir im Außen mit Blick auf unsere eigenen Eltern sowie auf „Mama Papa Regierung“ beobachten, erkennen und feststellen können, ist hierbei lediglich ein Spiegel unserer eigenen, inneren, seelischen Prozesse. In uns selbst existiert die Instanz Herz und in uns selbst existiert die Instanz „Mama Papa Regierung“.

Unser Herz ist unsere Liebe/Selbstliebe. Und die Instanz „Mama Papa Regierung“ in uns ist unser konditioniertes Ego. Es sind all unsere Gedanken, Vorstellungen, Erwartungen, Glaubenssätze, Prägungen, Konditionierungen, Überzeugungen und Ansichten. Es ist unser gesamtes Wertesystem von „falsch“ und „richtig“. Wir haben dieses Wertesystem gelernt.

Als Baby hatten wir noch keine Werte. Unser Ego-ICH repräsentiert unser Wertesystem. Und aus diesen Werten heraus beurteilen wir diese Welt und alles, was geschieht. Und aus diesen Beurteilungen heraus entstehen dann in uns unsere Gefühle. Würden wir andere Werte haben/vertreten, so würden wir automatisch auch andere Gefühle fühlen, weil wir Situationen anders beurteilen würden.

Und unsere Vorstellungen/Werte/Gedanken beurteilen gewisse Situationen eben oftmals anders als unser Herz

  Und wer ist nun richtig?
  Wessen Wahrheit gilt?
  Sind die Bewertungen unseres Ego richtig?
  Oder ist die Einschätzung unseres Herzens wahr und richtig?

Und wenn die Vorstellungen/Werte/Gedanken unseres Ego eine andere Wahrheit vertreten als die Intuition unseres Herzens, dann ist eben die Frage, welche Wahrheit WIR als „richtig“ ansehen.

Sehen wir die Wahrheit unseres Herzens als „richtig“ an, dann ist die Wahrheit unseres Ego, unserer Gedanken, unserer Vorstellungen „falsch“. Und wenn wir die Wahrheit unseres Ego, unserer Gedanken und unserer Vorstellungen als „richtig“ ansehen, dann erklären wir die Wahrheit unseres Herzens für „falsch“.

Einer guckt immer in die Röhre.

Erwachsen sein bedeutet, Fehler zu machen und zu ihnen zu stehen

Als Kind galt die Wahrheit unserer Eltern. Heute gilt die Wahrheit von „Mama Papa Regierung“. Solange wir ein Kind sind und uns wie ein Kind benehmen, können wir die Wahrheit unserer Eltern und von „Mama Papa Regierung“ weiterhin gelten lassen.

Erwachsen zu sein bedeutet, den Mumm zu haben, sich über die Wahrheit unserer Eltern und von „Mama Papa Regieriung“ zu erheben und die Wahrheit des eigenen Herzens als die einzig wahre Wahrheit (für uns persönlich) anzuerkennen. Wenn wir uns als erwachsene Erwachsene in dieser Welt entsprechend der Wahrheit unseres Herzens „richtig“ verhalten, dann ist unser Verhalten aus der Sicht unserer Eltern und von „Mama Papa Regierung“ „falsch“, fehlerhaft, verwerflich und zu verurteilen.

Erwachsen zu sein bedeutet also, den Mut zu haben, Fehler zu machen. Unser erwachsenes Verhalten (entsprechend der Wahrheit unseres Herzens) wird von unseren Eltern und von „Mama Papa Regierung“ natürlich als fehlerhaft und falsch verurteilt.

Aufgrund psychologischer Aspekte, werden unsere Eltern sowie „Mama Papa Regierung“ unser (aus deren Sicht) „falsches“ Verhalten als „kindisch“, daneben, peinlich und „zurückgeblieben“ bewerten. Doch dies ist lediglich eine Projektion der eigenen seelischen Situation auf uns. Unsere Eltern und „Mama Papa Regierung“ (und alle ihre Anhänger, Fans und Freude) projizieren ihr eigenes Kindsein auf die Herzensfeld-Erwachsenen. Es kann nicht anders sein, denn so sind nun mal die Gesetzmäßigkeiten und die Spielregeln in dieser Schöpfung.

Jeder Mensch, der andere Menschen verurteilt, verurteilt bei dem anderen das, was bei ihm selbst noch „im Argen liegt“

Jeder Mensch, der bei einem anderen Menschen etwas verurteilt, verurteilt bei dem anderen das, was bei ihm selbst noch „im Argen liegt“ bzw. was jetzt entwickelt (ausgewickelt, erlöst, befreit, transformiert) werden darf. Nur wir selbst sehen dies bei uns selbst natürlich nicht, denn es sind ja innerseelische Prozesse in uns selbst.

Erkennen Dich selbst im anderen.

Dies kann da manchmal ganz hilfreich und nützlich sein.

Sich all die vielen Fehler eingestehen

Wenn wir nun erkannt haben, dass die Wahrheit unserer Eltern und die Wahrheit von „Mama Papa Regierung“ sowie die Wahrheit unserer eigenen, erlernten Werte und Konditionierungen alles Irrtümer sind, alles Fehler sind, alles Fake ist, dann kommen wir zu dem schrecklichen Ergebnis, dass die Wahrheit unserer gesamten Kindheit und unseres ganzen, bisherigen Lebens ein einziger, großer Fehler ist. Dies will natürlich kein Mensch wahrhaben  –  und darum dauert “das Erwachen” so lange.

Es bedeutet, dass unser Ego-ICH-Gefühl und unsere Kindheits-Ego-Ich-Identität sowie unser “gesundes Selbstbild und Selbstbewusstsein” (nahezu komplett) auf Fehlern, auf falschen Vorstellungen und auf einer fehlerhaften, illusionären Wahrheit beruhen. Unterm Strich bleibt: Alles ist falsch.

Alles, was wir als wahr und richtig angesehen hatten, ist in Wirklichkeit falsch und ein Fehler

Alles, was wir als wahr und richtig angesehen hatten, ist in Wirklichkeit falsch und ein Fehler. Unsere gesamte ICH-Identität gründet sich auf fehlerhaften, falschen Vorstellungen. Alles – alle Vorstellungen, alle Erwartungen, alle Werte und alle Ansichten – gründeten sich auf Gedanken, die wir jetzt als „falsch“ entlarven/erkennen (entlarven = das Ende der Larvenzeit = der Schmetterling darf nun geboren werden und in die Lüfte aufsteigen).

Und auch wenn wir dies jetzt erkennen und anerkennen, so können wir – mit Blick in die Zukunft – nur bezeugen, dass, auch wenn wir uns redlich bemühen, es “richtig” machen zu wollen, uns unsere Gedanken und Vorstellungen nur wieder in eine neue Sackgasse führen werden und sich nochmals wieder als Fehler entpuppen werden.

Im Rückblick werden sich alle Gedanken als fehlerhaft erweisen.

Im Rückblick werden sich alle Gedanken als fehlerhaft erweisen, weil unsere gedanklichen Lösungen mindestens ebenso viele (wenn nicht noch mehr) neue Probleme mit sich bringen. Mit der kognitiven Lösung von Problemen erschaffen wir neben den vermeintlichen Lösungen vor allem viele neue Probleme, die es vorher gar nicht gab. Und all die vielen neue Probleme machen uns dann das Leben schwer und müssen auch wieder gelöst werden

Dies bedeutet: Wir können wie Wahrheit nicht denken. Wir können die Wahrheit niemals mit unserem denkenden Verstand erfassen oder zum Ausdruck bringen. Alles, was wir richtig machen WOLLEN, wird erneut in einem Fehler münden.

Wir können die Wahrheit nicht denken – nur intuitiv spüren

  „Die Wahrheit“ und „das Richtige“ existieren nur auf der Ebene unseres Herzens.
  Und unser Herz spricht nun mal keine Worte.
  Unser Herz denkt auch keine Gedanken.

Jede Wahrheit, die wir mit den Gedanken unseres Kopfes denken und die wir mit Worten aussprechen, ist bereits ein Fehler, eine Illusion, eine Täuschung und somit zu kurz gefasst und „falsch“.

„Die Wahrheit“ liegt stets „hinter den Worten“. „Das Richtige“ können wir nur fühlen und tief in uns spüren. Die richtige Lösung können wir nur auf der Ebene des Feinstofflich-Formlosen in uns schwingen lassen. Und am leichtesten können wir „die Wahrheit“ und „das Richtige“ in dem Entspannungszustand einer Meditation erfahren.

Jedes weltliche Machen und Tun birgt auf der Formebene schon wieder in sich, neue Fehler zu machen. Doch dies macht nichts, denn es sind ja genau diese Fehler, die so viel Spaß und Freude bereiten und uns mit so unendlich vielen Erfahrungen und Gefühlen beschenken. Dem Leben und unserer Seele geht es genau darum, Fehler zu machen. Dies ist so!

Das Fehlermachen ist die große Freude unserer Seele

Das Fehlermachen ist die große Freude unserer Seele. Hier können wir uns ganz sicher sein. – Warum? Weil die Schöpfung und unsere Leben sonst anders gestrickt wären. Die Seele im Himmel weiß alles uns ist alles und kennt alles. Die Seele im Himmel kann überhaupt keine Fehler machen. Doch keine Fehler machen zu können ist langweilig. Es birgt in sich keine Erfahrungen und Null Entwicklungspotenzial. Wir würden immer alles gleich sofort richtig und perfekt machen. Wir könnten nicht lernen, nicht wachsen und nicht reifen.

  Leben ist die Lust, aus Fehlern zu lernen.
  Leben ist die Lust, sich zu entwickeln.
  Leben ist, sich an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen.
  Leben bedeutet, mit dem Innen (Herz) in Kommunikation mit dem Außen zu treten (Welt).

Und hierbei geht es nicht darum, das Innen dem Außen anzupassen, sondern das Außen dem Innen (Herz) anzupassen.

In unserem Innen (Herz) ist „die Wahrheit“ (die universale Liebe) bereits präsent. Wir wissen also intuitiv, wohin die Reise geht (und gehen muss).

Es ist ein grober Fehler und es macht uns krank, wenn wir unser Herz aufgeben und uns dem Außen anpassen

Es gilt, das Außen aufzugeben uns es unserem Innen (Herz) anzupassen.

Nun haben wir ein Problem und ein tiefes Missverständnis von außen und innen. Und wir Menschen nehmen unseren Verstand und die Gedanken unseres Kopfes als „innen“ wahr. Und dann versuchen wir das Außen diesem „falschen Innen“ (unseren Gedanken und Vorstellungen) anzupassen. Dies muss schief gehen und dies führt über kurz oder lang zu Krankheit und Verderben.

Unsere Gedanken und unsere Vorstellungen gehören bereits zum Außen.

Es ist ein Irrtum, sie als unser Innen wahrzunehmen.

Unser Innen ist einzig die Wahrheit unseres Herzens

Diese Wahrheit unseres Herzens ist die universale Liebe – und damit feinstofflich-formlose, unsichtbare Energie. Wir können die Wahrheit unseres Herzen also weder mit unserem Verstand noch mit unserem Ego sehen, hören, erkennen, wahrnehmen oder erfassen  –  weil sie formlose Energie ist. Wir können diese innere Wahrheit nur über unsere Intuition spüren. Wir können auf unser Bauchgefühl achten und unserer inneren Stimme lauschen.

Wir können unsere innere Wahrheit nur über unsere Intuition spüren

Es ist unmöglich, mit unserem kognitiven Verstand unsere Herzensfeld-Wahrheit zu erfassen – geschweige denn sie widerzugeben und in die Welt zu tragen.

Wahrheit liegt niemals in der Worten als solchen, sondern ist immer nur in der Energie hinter den Worten zu finden.

Spaß und Freude am Fehlermachen

  Fehler sind toll.
  Fehler sind großartig.
  Fehler sind die wertvollsten Schätze unseres Lebens.

Denn wir lernen aus unseren Fehlern und wir entwickeln uns weiter. Wir machen vielfältige Erfahrungen und wir fühlen Gefühle.

Um aus Fehlern lernen zu können, müssen wir da sein, wir müssen gegenwärtig, präsent, wach und anwesend sein. Wir müssen unsere Fehler erkennen, wahrnehmen, anerkennen, auf einer emotionalen Ebene bereitwillig und bejahend fühlen und den Schmerz akzeptieren. Nur wenn wir „Ja“ sagen zu dem Schmerz eines Fehlers, haben wir tatsächlich die Chance, etwas in unserem Leben zu lernen.

Um Fehler wertschätzen und genießen zu können, müssen wir also eine neue Haltung, eine neue, innere Einstellung Fehlern gegenüber einnehmen. Wir müssen gegenüber Fehlern ein neues Verhältnis aufbauen.

Fehler bereichern unser Leben

Die Welt im Außen sowie unsere Gedanken, Vorstellungen und Erwartungen sind fehlerhaft. Dies ist ihre Natur. Dies liegt in der Natur der Sache. So ist diese Schöpfung nun mal angelegt. Fehlerfrei ist einzig die formlose Liebe im Himmel.

Auf der Eben der Formen gehören Fehler nun mal „zum guten Ton mit dazu“. Nur auf der Ebene der Formen existieren Gefühle von Mangel und Bedürfnisse. Es ist ein Fehler, wenn wir die Blumen nicht begießen, denn dann fehlt ihnen “etwas” (nämlich eine Form, das Wasser) und sie gehen ein.

Form braucht Form, um leben und weiter existieren zu können.

Und überall wo Bedürfnisse sind, können Fehler passieren, wenn diese Bedürfnisse vernachlässigt werden.

Es ist eine Freude, Bedürfnisse zu befriedigen und damit „alles richtig“ zu machen. Dieses „Bedürfnisse befriedigen“ ist der Sinn des Lebens, wodurch wir vielfältige Erfahrungen sammeln – und uns immer weiter entwickeln.

Fehler vermeiden führt in eine Letargie, in ein Vermeidungsverhalten, zu übergroßer Vorsicht, zu unverhältnismäßiger Sorge, zu einer inneren Lähmung und schließlich zu einem inneren Erstarren/Absterben.

Bereitwillig Fehler zu machen ist hingegen pure Lebendigkeit und kann zu einer vollkommen neuen Lebensfreude führen.

Mit der Erlaubnis, Fehler machen zu dürfen, schenken wir uns eine neue, große Freiheit

Wir müssen (vor uns selbst und vor anderen) nicht mehr immer alles richtig machen und wir brauchen auch nicht mehr perfekt zu sein, sondern wir dürfen so viele Fehler machen, wie wir Lust haben.

Und dann sagen wir: „Ja – ich erkenne (an), MEIN Verhalten ist aus DEINER Sicht ein Fehler.“ Und dann prüfen wir, ob es auch aus unserer eigenen (Herzens-)Sicht ein Fehler ist – und ob wir etwas zu lernen haben – oder ob es aus unserer Sicht alles gut und richtig so ist (und der/die andere darf etwas lernen und sich entwickeln).

Das größte und schönste Geschenk, das wir uns (und anderen Menschen) machen können, ist, Fehler zu vergeben.

Fehler vergeben

Wir haben jetzt erkannt, das Fehler all überall zum Leben dazu gehören und wir dürfen jetzt einen neuen, sinnvollen, uns wohltuenden Umgang damit finden, dass Fehler nun mal immer wieder passieren werden. Indem wir die unangenehmen Gefühle des Fehlermachens bereitwillig erlauben und fühlen und in uns schwingen lassen und indem wir uns selbst und anderen Menschen die Fehler vergeben, gelingt es uns, Fehler mit der Energie der universalen Liebe zu verbinden – und sie in einem neuen Licht erscheinen zu lassen.

Auch Fehler sind Liebe.
Auch in jedem Fehler können wir Gott erkennen.

Also sparen/sperren wir Fehler und Gott nicht länger aus unserem Leben aus, sondern heißen sie willkommen.

Fehler sind Entwicklungsimpulse

  Aus Fehlern lernt man.
  Fehler sind Entwicklungsimpulse.
  Auch Fehler sind ein Ausdruck der universalen Liebe.

Wenn Fehler passieren, dann ist/war irgendjemand zu sehr mit seinen Gedanken, Vorstellungen und Erwartungen identifiziert und hat „die Zeichen der Zeit” nicht erkannt. Er/sie hat “die Zeichen des Lebens“ aus dem Blick verloren/übersehen. Die Korrektur ist sehr schmerzhaft – man hätte bereits früher von der weiteren Verfolgung der Gedanken, Pläne und Vorstellungen absehen können. Doch nun ist es so gekommen, wie es nun mal gekommen ist und wir dürfen etwas lernen.

Die Traurigkeit und die Schmerzen unserer Fehler zu fühlen sind unser Schlüssel zum Glück (hierzu gibt es sogar hier auf Spirit Online einen eigenen Beitrag). Wer mutig einen kompetenten Umgang mit den Gefühlen von Trauer, Enttäuschung und Traurigkeit findet, braucht vor nichts mehr Angst zu haben. Trauer/Traurigkeit sind sehr sehr starke, kraftvolle und energiereiche Gefühle  –  auf der anderen, negativen Seite der Gefühleskala  –  und stehen dem Gefühl von Freude gegenüber. Wir werden in unserem Leben immer nur so viel wahre Freude erfahren, wie wir gleichzeitig und parallel auch Traurigkeit fühlen und erlauben.

Gut ist es, wenn wir Trauer, Traurigkeit, Loslassen und Verabschieden an der richtigen Stelle fühlen, erfahren und erleben. Wer sich weigert, den Abschiedsschmerz an der richtigen Stelle zu fühlen, wird ihn stellvertretend an einer anderen  –  falschen  –  Stelle erfahren. Dies ist dann sehr unglücklich. 

Das Leben zeigt uns, wo es dran ist, loszulassen und traurig zu sein  –  meistens in Bezug auf unsere Vorstellungen. Auch hier gilt es, bereitwillig “Ja” zu sagen. Nur mit unserem “Ja” zu unserer Traurigkeit (am besten intensiv gefühlt in einer Meditation) können wir an anderer Stelle auch wieder “Ja” sagen zu unserer Freude und Lebensfreude, zu unserem Glücklichsein und zu unserer Selbstliebe.

Herzliche Grüße in Licht und Liebe
Alles Anders
Buchautor
16.05.2022

Alle Beiträge des Autors auf Spirit Online

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Über Alles AndersAlles Anders Fehler

Wir können diese Welt mit unseren äußeren, organischen Augen betrachten. Und wir können diese Welt mit unseren inneren Augen – mit den Augen unseren Herzens – ansehen.

Mit den Augen unseres Körpers können wir all die viele Dinge an der Oberfläche sehen. Wir betrachten die Formen in ihrer oberflächlichen Erscheinung. Mit unseren weiteren körperlichen Sinnen (hören, riechen, schmecken, tasten) können wir weitere Eigenschaften und Merkmale wahrnehmen und die Beschaffenheit der Dinge körperlich-sinnlich erfassen. Diese Art der Wahrnehmung ist ein Erfassen auf der Ebene unseres Verstandes (unseres Ego).

Hierüber hinaus können wir mit unserem Herzen „sehen“. Dieses „mit dem Herzen sehen“ ist ein Spüren. Wir spüren diese Welt sowie die Erscheinungen des Lebens in ihrer feinstofflich-formlosen Dimension. Wir nehmen sie energetisch wahr. Wir erkennen, verstehen und begreifen sie auf einer tieferen, inneren Ebene jenseits unserer Sinne. Diese Art der Wahrnehmung ist ein Erfassen auf der Ebene unseres Bewusstseins (unseres Geistes).

Optimal ist es, wenn sich beide Wahrnehmungsvarianten perfekt ergänzen.


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