Fokussiere dich auf dein Inneres Kind!

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Dein Inneres Kind  – Es lohnt sich, da die meisten Konflikte in der Gegenwart, die uns als Erwachsene herausfordern, ihren Ursprung in der Kindheit haben. Als energetischer Berater und Impulsgeber unterstütze ich in meiner Berliner Praxis Menschen, ihren ureigenen Weg zu finden, aber auch Krankheitsursachen zu entlarven und Selbstheilungskräfte zu aktivieren.
In den Sitzungen fiel mir immer wieder Folgendes auf:

Negative Erlebnisse und Prägungen, die man als Kind hatte, wirken bis ins Heute hinein und beeinflussen das Verhalten.

Die Tatsache, dass man als Kind z. B. wenig Liebe und Zuwendung bekam, mit Liebesentzug und Missachtung gestraft und durch bestimmte Erfahrungen traumatisiert wurde, verursachte viele unangenehme Emotionen. Weitere Folgen waren ein niedriges Selbstwertgefühl und ein geringes Maß an Selbstliebe. Solche Beeinträchtigungen schleppen wir ein Leben lang mit uns herum.

Als Mädchen und Jungen waren wir von der Gunst der Eltern abhängig. Besonders bei ungeliebten Kindern entstand das starke Verlangen nach Liebe und Anerkennung. So kann man auch erklären, weshalb man als Kind alles tut, um diese wichtigen Energien zu bekommen.
Man passt sich automatisch an, meist auch den Wünschen anderer Erwachsener. Man verbiegt sich oder lässt sich verbiegen. Die Angst vor Strafe spielt dabei häufig eine Rolle. Auf diese Weise verliert man den Kontakt zu sich selbst. Bei vielen Menschen bleibt dieses Verhaltensmuster auch Jahrzehnte später bestehen.

Ich denke, niemand hatte die perfekte Kindheit. Selbst wenn wir als Kinder von liebevollen Eltern versorgt wurden, gab es wohl bei jedem von uns Situationen, die beispielsweise das Vertrauen oder das Selbstwertgefühl beeinträchtigt haben.
Erfahrungen, die man am liebsten verdrängt.
Es gibt im Laufe des Heranwachsens schmerzhafte Erfahrungen, die so gewaltig sein können, dass man sie irgendwann nicht mehr fühlen will oder kann. So spaltet man diese Anteile ab, verdrängt sie aus dem Bewusstsein – ein innerer Selbstschutzmechanismus. Gleichzeitig wird es immer schwieriger, positive Emotionen zuzulassen.

Jedes Detail bleibt im Unterbewusstsein gespeichert.

Alles Unerlöste zeigt sich Jahre später im Privat- und Berufsleben durch Wiederholungen. Nur anstatt Mutter und Vater sind es dann Partner, Geschwister, Freunde, Vorgesetzte, Arbeitskollegen usw., die einem das Gefühl vermitteln können, nicht liebenswert, nicht richtig und nicht gut genug zu sein.

In jedem Menschen ist ein Inneres Kind präsent, welches anerkannt, beachtet und geliebt werden will. Es ist der Teil der Persönlichkeit, der alle Kindheitserfahrungen gespeichert hat (übernommene Denkmuster, Überzeugungen, blockierende Wertvorstellungen usw. inklusive).

Dass dein Inneres Kind in Unfrieden ist, zeigt sich darin, dass:

  • dir die geringste Kritik etwas ausmacht
  • du nicht mit Zurückweisung umgehen kannst
  • du extremen Wert auf die Meinungen deiner Mitmenschen legst
  • dir andere viel wichtiger sind als du selbst
  • du Schuld- und Schamgefühle mit dir herum trägst
  • du dich oft selbst verurteilst und wenig wertschätzt
  • du viel Anerkennung von außen brauchst, um dich gut zu fühlen
  • du andere für dein Leid verantwortlich machst
  • du Schwierigkeiten damit hast, deine Selbstverantwortung zu übernehmen
  • dein Urvertrauen erschüttert ist u.v.m.  

Selbst geschaffene oder von Erwachsenen übernommene negative Glaubenssätze verhindern, dass dein Inneres Kind in Frieden ist

Die gerade genannten Beispiele zeigen dir indirekt deine offenen Wunden aus der Kindheit auf. Deshalb macht es Sinn, in die Vergangenheit „zurückzureisen“ und sein Inneres Kind anzuschauen. Es wünscht sich, beachtet und anerkannt zu werden. Es braucht dein Wohlwollen, deine Aufmerksamkeit und deine Unterstützung!

Während der Klärungsarbeit mit meinen Klienten konnte ich positive Erfahrungen mit dem Aufspüren und Verabschieden negativer Emotionen und Glaubenssätze machen.

Mit negativen Glaubenssätzen trennt man sich vom Göttlichen bzw. vom Fluss des Lebens und von sich selbst ab.
Die Folgen sind Ängste, Energie- und Geldmangel, Unzufriedenheit, fehlendes Vertrauen, komplizierte und gescheiterte Beziehungen und immer wieder auftauchende Schwierigkeiten, die das eigene Dasein zu einem Kampf machen.

Dass negative Überzeugungen aus der Vergangenheit eine Rolle spielen ist vielen Menschen nicht bewusst. Deshalb liebe ich es, mit meinen Klienten Irrtümer aufzuspüren und neue positive Gedankensätze zu finden, die eine Neuausrichtung und Veränderung im Leben einleiten.

Ich möchte dich ebenfalls motivieren, dich auf dein Inneres Kind zu fokussieren. Erforsche, wie es deinem Kindheits-Ich geht! Finde heraus, was genau du in dein Leben einladen und was du verabschieden möchtest, damit du noch mehr Energie, Freude, Selbstliebe, Leichtigkeit und Vertrauen erleben kannst.

Bring dein Inneres Kind wieder zum Strahlen, wenn du das Gefühl hast, es bräuchte noch etwas!
Dann wird es auch deinem Erwachsenen-Ich gut gehen…

Was du jetzt selbst für dein Inneres Kind tun kannst

  • Der erste Schritt ist die Hinwendung bzw. Kontaktaufnahme zu deiner Persönlichkeit aus den Kindertagen. Geh für einige Momente in dich, werde still und spüre nach, wie es deinem Inneren Kind geht. Es kann vor deinem geistigen Auge ein Bild von dir als Säugling oder Kleinkind auftauchen, oder du registrierst ein Gefühl, z. B. Traurigkeit. Möglicherweise nimmst du dich in einem bestimmten Alter wahr. (Das hat alles eine Bedeutung…)
  • Dann tritt in einen inneren Dialog mit deinem Kindheits-Ich. Du kannst es in Gedanken fragen: „Wie geht es dir? Was brauchst du? Was kann ich für dich tun?“ Achte dabei auf deine Eingebungen, auf alles, was auftaucht. Es ist oft einfacher, als man denkt.
  • Ist dein Inneres Kind momentan traurig, dann mach das, was du als Erwachsener tun würdest, wenn du im realen Leben jemanden vor dir hättest, der deinen Zuspruch und deine Anerkennung braucht:
    Tröste dein Inneres Kind. Stell dir vor, wie du es in den Arm nimmst. Zeige ihm, dass du da bist. Vermittle deinem Kindheits-Ich: „Ich nehme dich wahr! Ab jetzt achte ich auf dich! Du bist etwas Besonderes, und ich liebe dich so, wie du bist!“ Ergänze diese Aussagen mit allem, was dir noch einfällt.
  • Erinnere dein Inneres Kind daran, dass es wichtig ist, vorhandene Gefühle nicht wegzudrücken. Schaut sie euch gemeinsam an, nehmt sie an und bejaht sie (selbst wenn sie unangenehm sind) – erst danach können sie sich verwandeln. Mach dir dabei keinen Druck, wenn es um die Analyse der Ursachen geht. Oft reicht die Wahrnehmung gespeicherter Emotionen (oder negativer Gedanken)…

Das Ganze kannst du wie eine Kurzmeditation ansehen.
Sobald du das Gefühl hast zu prüfen, wie es deinem Inneren Kind geht, so folge diesem Impuls.

Bei unzähligen Situationen im Leben braucht das Innere Kind etwas! Als Erwachsener bist du heute in der Eigenverantwortung, dir das zu geben, was dir früher gefehlt hat. Mit dieser Achtsamkeit dir gegenüber entsteht eine wichtige innere Kommunikation mit den Anteilen deiner Persönlichkeit, die du als Kind warst.

Regelmäßige liebevolle und wohlwollende Gesten, die du (aus dem Jetzt) vollziehst und dir in die Zeit schickst, in der du sie gebraucht hättest, heilen deine Vergangenheit.
All das wird sich auf deine Gegenwart, speziell auf deine Selbstliebe und dein Selbstwertgefühl auswirken…

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Foto: Philipp Arnoldt, www.philipp-arnoldt.de

08.04.2018
Robert Plucinsky

Meine Praxis: www.impulsgeber.org
Mein Blog: www.seelenforscher.eu

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