Körper, Geist, Seele

Fünf Tipps für eine glückliche und erfüllte Partnerschaft

glückliche und erfüllte Partnerschaft PaarberatungBrauchen Paare Therapie?

Fünf Tipps für eine glückliche und erfüllte Partnerschaft – Eine Liebesbeziehung ist nicht etwas, das man ständig optimieren kann. Schon gar nicht durch das Beenden der Partnerschaft oder ein Partner-Upgrade. Das soll durch Paartherapie auch nicht geschehen. Was tatsächlich passiert ist Entwicklung, die zusammen stattfindet. Dabei ist das Verlassen der eigenen Komfort-Zone manchmal der erste notwendige Schritt, der wieder in gemeinsames Glück führt.
Wer wünscht sich nicht eine glückliche und erfüllte Partnerschaft?

Den Anfang fast jeder neuen Beziehung begleitet das Gefühl:

Das ist so schön wie noch nie!“. Doch irgendwann kommt fast unvermeidlich auch das „Schon wieder, so ein…“ ins Leben mit der Liebe. Warum läuft es nicht irgendwann mal rund? Warum ecken wir in unseren Partnerschaften immer wieder an oder laufen auf Grund?

Der US-amerikanische Paartherapeut David Schnarch nennt die Ehe eine „Menschen-Entwicklungs-Maschine“.
Schon der Buddha wusste das. Um die eigene Persönlichkeit zu entfalten empfahl er, sich nicht alleine in eine Höhle zurück zu ziehen, sondern sich mit Menschen zu umgeben, die sich ebenfalls von alten Mustern befreien wollen. Eine langfristige verbindliche Beziehung kann so ein Raum sein, in dem man sich gemeinsam Halt und Schutz gibt und doch herausfordernd bleibt.

Aber mein Partner will sich ja gar nicht entwickeln. Und ich will mich nicht immer an ihn anpassen müssen“, das hören Paartherapeuten weltweit wahrscheinlich sehr häufig.

Nach den hormonellen Flitterwochen kommt man irgendwann an die ersten Streitpunkte, bei denen man aus Vernunft noch nachgibt oder kompromissbereit ist. Irgendwann stauen sich aber kleine Widerstände an, und man möchte sich nicht mehr für den Partner verbiegen. Manche beginnen sogar sich regelrecht vor dem Menschen, nach dem sie sich einst gesehnt haben, zu ekeln. Spätestens dann ist auch Flaute im Sexleben. Angesammelter Ärger und Vorwürfe treiben uns immer weiter weg vom Partner – manchmal in den Beruf oder in Hobbys; manchmal auch in die Arme eines anderen Menschen. Zumindest kann man sich schon mal woanders hinträumen.

Eine Paartherapie oder Paarberatung

– beide Begriffe müssen nicht immer klar voneinander abgegrenzt werden – kann beiden Partnern helfen, sich wieder an den Grund zu erinnern, warum man gemeinsam gestartet ist, und zu schauen wo man hin möchte. Manchmal wünscht sich einer der Partner besonders, dass der andere entweder ein bestimmtes ungewünschtes Verhalten beendet (oder endlich ein gewünschtes Verhalten aufnimmt). Manche Probleme sind dadurch lösbar.

Manchmal hilft es auch, zu erkennen, dass es unlösbare Probleme gibt – die trotzdem nicht zum Ende der Beziehung führen müssen. In gemeinsamen Gesprächen im Rahmen von Paarberatung oder Paartherapie wird ein Prozess in Gang gebracht, in dem beide Partner aus ihrer Sicht eine für sie passende Lösung finden. Denn Differenzen anzuerkennen ist nicht das Ende von Intimität. Es ist – im Gegenteil – der Beginn einer wirklich erwachsenen Beziehung.

Wer manchmal an den Punkt kommt, wo er denkt: „Wenn das so weitergeht, dann reicht es mir!“, ist oft tatsächlich kurz davor eine großen Schritt zu machen. Und der muss nicht das Ende der Beziehung sein. Er kann darin liegen, tiefer einzusteigen. So etwas zu erkennen dauert nicht lange. Schon im ersten gemeinsamen Gespräch wird das Thema fokussiert, ein Auftrag für die Umsetzung zuhause und die weiteren Termine entwickelt. Manchmal bringt das schon Steine ins Rollen.

Wesentliche Veränderungen sind meist nach drei bis vier Gesprächen sichtbar, im Falle von systemischer Paartherapie dauert es meist nicht länger als zehn Sitzungen. Eine Investition, nicht teurer als eine Wochenendreise – aber mit anhaltender Wirkung auf den Alltag.

06.06.2019
Ralf Sturm


Hier fünf Tipps für eine glückliche und erfüllte Partnerschaft, die wenig Zeit und Mühe kosten, dafür aber eine große Wirkung haben!

von Katharina Middendorf

Sicher nicht das erste Mal, dass Du von Tipps liest, wie man sich als Paar den Alltag versüßen kann. Doch stopp! Hier geht es nicht nur darum, etwas schon Funktionierendes noch besser zu machen, sondern vor allem auch darum, „Beziehungen im Stress“ wieder auf die Spur zu bringen – um den Stressoren wie Kinder, Beruf, Freizeitstress etc., die eine Paarbeziehung bedrohen können, etwas entgegenzusetzen.

1. Umarmen!
Es ist so einfach. Und doch oft so rar. Die Umarmung. Und zwar nicht die Flüchtige, sondern die, die so lange „gehalten“ wird, bis beide Partner entspannen. Der berühmte amerikanische Paartherapeut David Schnarch nennt das „Umarmen bis zur Entspannung“. Wie schnell räkelt man sich nach ein paar Pflichtmomenten raus der Intimität, bevor sie eigentlich so richtig begonnen hat.

Tipp: Nimm Dir ab heute Zeit für eine tägliche Umarmung, die bis zur Entspannung dauert!

2. Fünf gerade sein lassen!
Wer Kinder in der Pubertät hat oder sich noch an seine eigene Pubertät erinnert, kennt das: Lieber noch etwas im Rausgehen murmeln, als einfach mal die Klappe zu halten. Schließlich würde das die Eltern nicht so schön auf die Palme bringen. Genauso funktioniert das mit dem Partner! Nur am besten andersherum.

Tipp: Wenn dein Partner oder deine Partnerin „mal wieder“ schlecht gelaunt ist oder dich die Diskussion innerlich auf die Palme bringt, beiß dir auf die Zunge und lass den Zug vorbeifahren, ohne aufzuspringen. Mindestens einmal am Tag..

3. Es war einmal … kultivieren!
Statt zu beklagen, dass früher alles besser war, besonders der Sex und die Anziehung, kannst du dich alleine oder zusammen mit deinem Partner oder deiner Partnerin immer mal wieder an die Zeit erinnern, in der ihr euch kennengelernt habt. Schwelgt in den schönen Momenten der ersten Begegnungen, der ersten Monate, der ersten Schritte als Paar.

Tipp: Kultiviert erste Male! Vielleicht fallen Dir noch andere Sachen ein als der Jahrestag. Vielleicht gibt es erste Male, die zu wenig gefeiert wurden in den letzten Jahren und die nun auf die Tagesordnung bzw. in den Familienkalender gerückt werden können.

4. Wünsch dir was!
Oft sind sexuelle oder körperliche Wünsche, die man hat, etwas, was man dem anderen nicht zumuten möchte. Eine entspannende Nackenmassage ebenso wenig wie einen Quickie. Da nehmen sich Wünsche nicht viel – auch wenn diese auf den ersten Blick stark voneinander abweichen. Wenn du keine Idee hast, was du dir wünschen könntest, dann nimm dir Zeit das herauszufinden. Oft wirft man dem anderen vor, dass der die eigenen Gedanken, die man selbst nicht kennt, wissen muss. Bei näherem Hinsehen ist das eigentlich ein ziemlich sinnloses Unterfangen! Also, lieber selbst aus den Puschen kommen.

Tipp: Mute dich dem anderen zu. Auch wenn es schwer fällt. Stehe zu deinen Wünschen und bitte darum, statt diese vorwurfsvoll einzufordern.

5. Komplimente machen!
Es gibt soviel Schönes, was wir jeden Tag aneinander beobachten können, auch wenn im Großen und Ganzen einiges vielleicht gerade nicht alles rund läuft. „Schön, dass du heute den Pulli angezogen hast, den ich so mag.“ Oder vielleicht auch ein einfaches „Danke, Schatz, dass du eingekauft hast.“ Das Selbstverständliche wieder zu etwas Besonderem machen!

Tipp: Sage jeden Tag 5 schöne Dinge, die dir an deinem Partner oder deiner Partnerin auffallen. Sie können noch so klein sein. Wichtig ist, dass du sie von deinem Kopf in deinen Mund transportierst!


Buch Tipp

Bereit für die Liebe! 
Wenn du denkst es ist vorbei, fängt es eigentlich erst ancover-Bereit-für-die-Liebe

von Katharina Middendorf und Ralf Sturm
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06.06.2019
Middendorf · Sturm
Praxis für Paar- und Sexualtherapie

www.middendorf-sturm.de

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