Gedanken zu Florida und dem 11. September

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engel-blau-angelLiebe Gewalt Terror – In der Liebe bleiben, wie soll das gehen ?
Gedanken zu Florida und dem 11. September

Und sie kamen zu Gott und sie riefen:” Gott, Allmächtiger! Komm und erlöse uns von dem Übel, richte die, die in deinem Namen falsch Zeugnis sprechen. Richte die, die diese Welt verschmutzen, die uns knechten und versklaven. Gott komm und bring uns den Himmel auf Erden, führe uns zurück ins Paradies. Und Gott sprach: Nö, zuerst ihr!

Angesichts der täglichen Ungerechtigkeit die wir erleben und angesichts der Tatsachen, dass so oft im Leben, die Recht bekommen, die es nicht verdienen.

Wie ist das mit der Liebe und warum lässt Gott all das zu?

Diese Frage habe ich mir auch schon so oft gestellt. Der Punkt ist, und das habe ich schon öfter mal geschrieben, man kann die Liebe nicht erhalten, man muss sie sein.

Wer Liebe ist,wird Liebe erhalten, aber eben nur wenn er das nicht bezweckt. Denn Liebe ist eine Kraft die selbstlos ist, sich selbst genügt. Sie wird sich niemals in das Geschehen dieser Welt einmischen und als gerechter Gott die bestrafen, die falsch handeln. Nein, sie erträgt es, das ist das was wir oft als Schwachheit verurteilen. Nicht zu handeln, wenn durch handeln schlimmeres verhindert werden kann. Sie hat uns erlaubt hier zu toben, wie immer wir es wollen.

Denn würde sie es tun, würde sie Partei ergreifen, dann müsste man sagen, wie ist die Liebe?

Parteiisch, was sie natürlich nicht ist. Die Liebe liebt, und zwar all ihre Geschöpfe, so verkommen und empathisch verkrüppelt sie auch sein mögen. Denn auch wenn uns das sehr schwerfällt hinzunehmen, alle abgespaltenen Individuen sind dennoch Teil des Ganzen, und wir können täglich nur dafür beten die Kraft aufzubringen, das zu verstehen. Lerne Liebe zu sein, auch im Angesicht, des Bösen, des Abgespaltenen, des Ungerechten. Gott hat uns auf dieser Erde Raum geschaffen, all das zu erleben, bis Erkenntnis auch in den letzten Winkel unseres Herzens gedrungen ist und wir erfüllt sind von dem tiefen Glauben daran, dass alle Kriege falsch sind.

Er ist in allem

Er lebt auch in denen, die die schrecklichsten Dinge auf dieser Welt vollbringen und wir können nur eins tun, dafür beten, dass die Kraft des Heiligen Geistes auch in den Herzen dieser Menschen wach gerufen wird, und sie erkennen mögen, dass sie Schreckliches tun. Veränderung geschieht immer von Innen nach Außen. Das bedeutet wir können nur auf der spirituellen Ebene wirken und jenen Liebe und Erkenntniskraft wünschen und senden. Wer ihnen Verachtung und Hass entgegenbringt, hat das Prinzip der Liebe noch nicht verinnerlicht.

Und glaubt mir, ich bin nicht der Typ, der sich Dinge leicht gefallen lässt, ich weiß mich zu wehren, sowohl physisch als auch verbal, aber ich weiß auch, dass sobald ich mich darauf einlasse, ich auf dem Schlachtfeld der Angst stehe und dort habe ich mich schon häufig gut geschlagen, bis ich bemerkt habe, welchem Herrn ich dabei diene. Also bete ich täglich für die Kraft, die Dinge die mir das Herz brechen, zu ertragen und wünsche allen, die auf diesem Weg sind Liebe und Kraft.

Abschließend möchte ich eines meiner Gedichte zu diesem Thema anfügen.

Geschmiedet aus der Angst, du könntest nicht unbesiegbar sein,
hast du Krieger in den Staub sinken lassen, bist in ihre Festungen eingedrungen, und hast ihnen die Macht entrissen.
Du hast Könige gestürzt und Gerechtigkeit gekrönt.
Niemand sollte unterdrückt mehr sein, in deinem Land der Liebe.
Mutig stelltest du dich allen Widersachern, und zerbrachst ihre Allianzen mit der dir eigenen Macht.
Niemand außer dir hätte das vollbringen können.
Und so bist du vor die Königin getreten, um ihr zu huldigen, ihr, der Liebe.
Ihr, dieser unbändigen Kraft, der du dein Leben lang dienen wolltest.
Doch keiner deiner Schätze war in ihren Kammern, kein Geschenk, keines deiner ihr gebrachten Opfer.
Die Namen der Besiegten drangen nie bis an ihr Ohr.
Die Kunde von deinen Siegen, erfüllten ihre Räume nie mit Klang und kein Barde sang ihr je von deinen Schlachten.
Mit einer liebevollen Geste bat sie dich, dich zu setzen,
kam dir ganz nah und flüstert dir ins Ohr:
“Shhhh, du hast mir nie gedient.”

Ralph Valenteano
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