Geimpft oder nicht geimpft? – das ist die neue Beziehungsfrage

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Geimpft oder nicht geimpft paar maske Geimpft oder nicht geimpft? – das ist die neue Beziehungsfrage

Oder: Bis das die Impfung uns scheidet

Gegensätze ziehen sich an, heißt es im Volksmund. Ist das wirklich so oder sollte sich eher gleich zu gleich gesellen?

Unbestritten ist, dass unterschiedliche Ansichten Beziehungen aller Art auf Dauer schwierig machen und die Partner entzweien können.

So erfuhr ich von einer Frau, die ihren Ehemann, der entschieden gegen die Impfung ist, erst nach erfolgter Impfung vor vollendete Tatsachen stellte.

Umgekehrt bei einer Freundin. Diese hat als Kinderkrankenschwester seinerzeit erlebt, dass Neugeborene, die geimpft waren, besonders jammerten und weinten. So war ihr schon damals klar, dass sie ihre eigenen Kindern niemals impfen lassen würde, geschweige denn sich selbst. Und jetzt überlegt ihr Ehemann, sich impfen zu lassen!

Eine andere Frau hat sich heimlich impfen lassen weil dies für ihren Mann ein Trennungsgrund wäre. Der Ehemann weiß bis heute noch nichts davon,.

Und auch, was die Singles betrifft, ist die leidliche Impffrage ein Dauerbrenner.

Immer mehr Menschen wollen nur noch Partner finden, die bei Corona-Fragen dieselben Ansichten haben.

Ich habe eine Freundin, die einen bekannten Aufwach-Telegramkanal betreibt. Und für die Impfung nie in Frage käme.

Neuerdings hat sie sich wieder auf den Datingmarkt begeben und mir berichtet, dass die meisten Singles auf dem von ihr gewählten Portal für über 50jährige bereits geimpft sind. Dort auf Ungeimpfte zu treffen sei fast unmöglich.

Dennoch hatte sie einen ungeimpften Herrn getroffen. Dieser sei zu ihrem Leidwesen total verkämpft und verbittert eingestellt. Er sei gar nicht mehr in der Lage, freudig und aufgeschlossen am Alltagsleben teilzunehmen, ohne über das System oder die sogenannten Schlafschafe zu schimpfen.

So stellt sich die Frage:

  • Werden durch diese unnatürliche Spaltung die Fronten klarer?
  • Hilft die Impffrage dabei, Menschen, die grundsätzlich von Anfang an keine gemeinsame Basis aufweisen, ihre Nichtkompatibilität klarer vor Augen zu führen?
  • Trennen sich aufgrund der Thematik nur Menschen, deren Beziehung sowieso gebröckelt hat und es kommt nun durch das brisante Thema schneller und deutlicher ans Licht?

Und vor allen Dingen:

Wie wird der Mann, dessen Frau sich ohne sein Wissen impfen ließ, reagieren, wenn er erfährt, dass sie ihn in ihre Entscheidung bewusst nicht einbezogen hat? Kann hier das Vertrauen wieder hergestellt werden oder war es nie vorhanden gewesen und dieser Umstand wird jetzt erst deutlich?

Wie wird sich der Mann unserer Freundin entscheiden? Wird er sich seiner Frau anschließen und zumindest ihr zuliebe auf die Impfung verzichten oder wird er dem Drängen des Freundeskreises nachgeben und sich impfen lassen?
Und je nachdem, wie er sich entscheidet, wird es Auswirkungen auf die Beziehung der beiden haben.

Während die Impffrage das Potential hat, Paare auseinander zu treiben, finden Menschen mit unterschiedlicher Impfanschauung offenbar gar nicht erst zusammen. Ein Vorteil?
Auf Tinder schreiben zweifach Geimpfte gleich unter ihr Profil «2/2 completed». Damit wird die heikle Frage im Vorfeld beantwortet und überzeugte Impfgegner werden sich kaum bei ihnen melden.

Auch in meiner Coachingpraxis erlebe ich diese Impfproblematik ganz hautnah. Kunden berichten mir, dass sich langjährige beste Freunde von ihnen zurückziehen. Entweder nach einem Gespräch, welches keinen Konsens ergab oder nach dem Versand impfkritischer Videos.
Kinder, Geschwister, Eltern und Paare entfremden sich durch Vermeidung des Themas oder entzweien sich durch unfruchtbare Diskussionen.

Ist es nun liebevoller berechtigter Ausdruck von Sorge, wenn jemand versucht, den anderen vor einer falschen und möglicherweise lebensgefährlichen Entscheidung zurückzuhalten?

Denn beide Parteien versuchen schließlich den anderen vor Schaden zu bewahren.
Ist es verantwortliche Bürgerpflicht, sich einzumischen und den Mund aufzumachen oder ist es unangemessene Grenzüberschreitung wenn das Gegenüber gar nicht gerettet werden will?

Geht es nach dem Motto „wahre Liebe lässt frei“ eher darum den freien Willen des anderen zu respektieren und zu lernen, ihn mit allen seinen Ansichten lassen und annehmen zu können, auch mit der möglichen Konsequenz des Verlusts seiner Gesundheit oder gar seines Lebens?

Ich habe zu diesem Thema mehr Fragen als Antworten.
Allerdings bin ich dankbar, dass ich in diesen grundsätzlichen Sichtweisen mit meinem Mann übereinstimme. Tolerieren heißt ja ins Deutsche übersetzt „ertragen“. In diesem Fall braucht keiner von uns etwas zu ertragen, was schwer zu ertragen wäre.

Aber wie ging es nun mit meiner Freundin und ihren Datingerfahrungen weiter?

Ein in diesem Thema gleichgesinnter Partner wäre ihr zwar lieb gewesen, aber sie datete dann doch einen Geimpften, dessen Augen ihr auf dem Foto sympathisch waren und mit dem sie vor dem ersten Treffen ein herzliches und langes Telefonat geführt hatte.

Es folgten weitere harmonische und ausgelassene Treffen, bei denen das Thema und auch ihre Einstellung klar auf den Tisch kamen. Er hat sich aus beruflichen Gründen impfen lassen und sieht ihre Einstellung entspannt: „Das sind alles persönliche politische Ansichten. Das hat doch rein gar nichts mit unseren Gefühlen und unsere Beziehung zu tun.“

Es hat den Anschein, dass die beiden auf dem besten Weg in eine schöne Liebessbeziehung sind.

Wie steht es mit Dir? Hat die Impfthematik Einfluss auf Deine Beziehungen und wenn, ja, dann welchen? Wie gehst Du damit um?

Jeder muss seinen eigenen Umgang mit diesem Thema finden. Allerdings hilft es zu lesen, wie andere damit umgehen und welche Erfahrungen sie machen um hineinzuspüren, was für einen selbst stimmig ist.
Daher komme auf »»» meine Facebookgruppe, teile Deine Erfahrungen und lasse Dich von den Lösungen der anderen inspirieren.

09.08.2021
Regina Swoboda-Isanovic
Autorin, Beziehungsexpertin und Inhaberin der Seminarfirma Open4Life

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Regina-Isanovic

Regina Swoboda-Isanovic

Regina Swoboda, Geschäftsführerin der Seminar- und Coachingfirma OPEN4LIFE, verrät nach 30 Jahren Forschung Männern und Frauen die Glücksformel zur Traumbeziehung.
Als Expertin für erfolgreiche Mann-Frau-Kommunikation – von der Presse “Männerflüsterin” genannt – führt sie dich Schritt für Schritt in die langersehnte Traumpartnerschaft und ins Beziehungsglück.
Die auf die Mann-Frau-Kommunikation spezialisierte Trainerin gibt u.a. regelmäßig Männer- und Frauenflüstererseminare.
Singles können sich bei www.singles2gether kennenlernen und zum Traumpartner ausbilden lassen.
Erfahre mehr unter www.open4life.ch


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1 Kommentar

  1. Ein spannendes Thema, über das ich auch schon oft nachgedacht habe.

    Allerdings glaube ich, dass es bei der “C-Impfung” um noch viel mehr geht, als nur um die gesundheitlichen Konsequenzen, die eine Impfung oder Nicht-Impfung möglicherweise nach sich zieht. Es geht um eine ganze Weltanschauung, aber auch darum, die Welt, die wir derzeit leben, bewusst zu hinterfragen.

    Dabei ist die C-Impfung letztendlich nur der Auslöser, der zu einer solchen allumfassenden Hinterfragung unserer Gesellschaft führt – wenn man denn bewusst hinschaut.

    Für mich ist es daher kein Wunder, dass immer mehr Beziehungssuchende und Paare an der C-Frage Anstoß nehmen oder diese sogar auf ihrer Prioritätsliste ganz nach oben stellen.

    Letztendlich führt diese Hinterfragung zu einer ganz neuen Frage. Und diese Frage lautet:

    “In welcher Welt möchte ich leben?”

    Wer hier in der Tiefe nachsinnt, wird früher oder später herausfinden: Es geht nicht bloß um eine Impfung – es geht um die Zukunft der gesamten Menschheit.

    An dieser Stelle scheiden sich die Geister – und wahrscheinlich wird sich an dieser Stelle auch die gesamte Menschheit “scheiden”.

    Nicht umsonst wird in vielen spirituellen Kreisen über eine “Aufspaltung der Zeitlinie” in zwei alternative Realitäten diskutiert…

    Warten wir es ab…

    Herzlichst

    Martin Heinz

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