Selbsthilfe - Übungen

Heilung – 15 unterstützende Inspirationen

tropfen-zerspringen-licht-sunsetHeilung – 15 unterstützende Inspirationen

Ideen, die Dir helfen, vom passiven zum eigenverantwortlichen Patienten zu werden…

Egal, welche Symptome Du hast, eine Erkrankung meldet immer: „Ändere etwas in deinem Leben – JETZT!“ Erst recht, wenn es sich um eine schwerwiegende Krankheit handelt.

Der Mensch ahnt das oder weiß es bereits und unternimmt meist trotzdem nichts. Stattdessen beklagt er sich oft, will Spritzen vom Arzt, damit alles schnell weggeht, oder holt sich Tabletten aus der Apotheke. Häufig ist er nicht fähig, die Ursachen zu erforschen.

Viele Kranke verurteilen anfangs ihren Körper dafür, dass er nicht mehr funktioniert, oder sie beklagen, dass der Genesungsprozess zu lange dauert. Nicht selten vergleichen sie sich mit Altersgenossen, die gesund, fit und strahlend wirken (und fühlen sich danach noch schlechter!)

Wer nichts von den Zusammenhängen weiß, fragt sich: „Warum ich?“ oder „Warum lässt Gott so etwas zu?“ (Statt „Gott“ könnte hier auch stehen: Allah, Jehova, Buddha, Krishna, das Große Ganze, die große Kraft, das Universum oder wie immer Du das nennst, was den gesamten Kosmos und alle Lebewesen geschaffen hat.)

Für mich gibt es übrigens keinen strafenden Gott, der uns eine Krankheit schickt, wie viele Religionsanhänger glauben. Wir schicken uns die Erkrankung indirekt selbst. Der Körper, der erkrankt, ist ein Helfer und macht sichtbar, dass wir unsere Haltung und unsere Lebensumstände zu ändern haben!

Nicht wenige Kranke wünschen sich in erster Linie: „Alles soll wieder so werden wie früher…“

Menschen, die gesundheitliche Probleme haben, wollen am liebsten ihr altes Leben zurück. Die Frage ist nur, ob die Krankheitssymptome nicht deshalb auftauchen, damit Veränderung stattfindet?

Andere erkennen infolge ihres gesundheitlichen Problems: „So kann es nicht weitergehen!“ Möglicherweise auch: „Mein Beruf hat mich krank gemacht.“

Der Mensch und sein Verstand sind fast nicht aufzuhalten. Sie wollen weiterhin geschäftig sein und hart arbeiten, um Anerkennung zu bekommen. Immerwährende Aktivität im beruflichen und privaten Leben wird von unserer heutigen Gesellschaft bewundert. Die zahlreichen Tätigkeiten lenken auch gut von negativen Stimmungen und Gefühlen ab!

Ich vermute, die meisten von uns wurden dazu erzogen, für andere da zu sein, und sind tatsächlich auch stets zur Stelle. So kümmern wir uns um alles und um jeden – nur nicht um uns selbst!

Vieles, was uns unzufrieden, krank und unglücklich macht, haben wir unbewusst selbst geschaffen.

Wir blockieren Heilung, weil wir

  • uns als nicht wichtig ansehen (schwaches Selbstwertgefühl)…
  • uns nicht annehmen können und uns verurteilen (geringe Selbstliebe)…
  • mit der Vergangenheit hadern (Disharmonie und Unzufriedenheit sind präsent)
  • nicht loslassen können und festhalten wollen
  • bestimmten Menschen nicht verzeihen können und uns so zu deren Opfer machen
  • viele negative Emotionen gespeichert haben (die uns vom inneren Frieden abhalten)
  • nicht wir selbst sind, sondern das Leben eines anderen leben und/oder einer Anschauung folgen, die nicht gut für uns ist oder nicht unserem Charakter entspricht
  • wir von anderen manipuliert / fremdbestimmt wurden – von Menschen oder Systemen, die von unserer Energie leben
  • uns nach Aufmerksamkeit sehnen und unsere Bedürfnisse endlich befriedigt sehen möchten, dadurch aber selbst zu Manipulierern werden und unseren Mitmenschen Energie rauben
  • uns für einen Weg entschieden haben, der sich nicht richtig anfühlt (die Vernunft siegte über das Herz)
  • Wünschen nachstreben, die nicht zu unserem Lebensplan passen, die nicht zu unserem höchsten Wohl sind

Wieso fällt es uns so schwer, etwas zu verändern? Weil wir Angst haben! Vor der Ungewissheit, vor der Unsicherheit, vor Kontrollverlust, vor dem Scheitern, vor Geldknappheit und, und, und…

Wir akzeptieren lieber das Unangenehme, das Negative, da es uns vertraut ist. Wir haben Scheu, und es fehlt uns der Mut, uns auf das Ungewisse einzulassen. 

Es fehlt uns vor allem an Optimismus und dem unerschütterlichen Glauben, dass es am Ende doch gut wird und dass alles seinen Plan hat (auch jede Krankheit). Zuversicht wäre ratsam, die uns folgenden vertrauensvollen Gedanken liefert:

„Wir werden Menschen treffen, die uns auf unserem Heilungsweg helfen, die die optimalen Impulse und Ideen liefern. Das alles, damit es vorwärts geht und damit das gelernt und integriert wird, was für Geist und Seele wichtig ist.“

Krankheit bedeutet unter anderem Mangel

Fast jeder Arzt fragt den Patienten: „Was fehlt Ihnen?“ Der Mangel wird beendet, sobald wir z. B. beginnen, uns für die Energie des Vertrauens zu öffnen bzw. das Ur-Vertrauen in uns wiederzuentdecken.

Solange wir der Meinung sind, wir müssten uns alleine durchkämpfen und uns und unser Leben permanent kontrollieren, werden wir unseren Heilungsweg nicht finden!

Hör auf zu kämpfen, gegen Dein Schicksal (wenn es eines gibt), gegen Einzelheiten, die Dir das Leben bietet, gegen Leute, die nicht so handeln, wie Du es Dir wünscht. Und vor allem: Kämpfe nicht gegen Deine Krankheitssymptome! Immer wenn ich in den Medien höre: „Sie/er hat den Kampf gegen den Krebs verloren!“ zweifle ich stark daran, dass Kampf gegen irgendetwas die Gesundheit wiederherstellt.

Ich ahne, die Ausrichtung muss eine andere sein, um heil zu werden! Der Fokus sollte eher auf Heilung und die Wiederherstellung von Ordnung gerichtet werden statt auf Erkrankung und „Kriegsschauplätze“… 

Ich bin überzeugt: Das göttliche / universelle Prinzip will, dass es uns gut geht, dass wir gesund und glücklich sind – wir haben alle Voraussetzungen dafür erhalten.

15 Inspirationen, die neben einer Behandlung durch einen Arzt, Heilpraktiker oder Heiler Deines Vertrauens Deine Heilung unterstützen:

  1. Lass das zu / akzeptiere, was sich in Deinem Leben zeigt  
  2. Schließe Frieden mit den Menschen, die Dich verletzt haben. Verändere Deine Haltung in Konflikten, wenn Du merkst, dass Situationen kriegerisch werden. Nimm hin, wenn andere den Weg nicht mehr mit Dir gemeinsam gehen und keinen Kontakt mehr wollen. Unterbrich (zumindest vorerst) den Kontakt zu Menschen, die Dir nicht gut tun, die Dich aussaugen und Deine Energie abzapfen
  3. Entscheide neu, wofür es sich lohnt zu leben, und frage Dich, wofür Du auf die Welt gekommen bist!
  4. Richte Dich neu aus! Verändere Schritt für Schritt alles Unpassende in Deinem Leben entsprechend Deinen momentanen Möglichkeiten. Fang mit Kleinigkeiten an (nicht mit den großen Problemen!)
  5. Entrümple Deine Wohnung / Dein Haus, trenne Dich von Gegenständen, die Du nicht mehr magst. Verschenke oder verkaufe alles, was Du wirklich nicht mehr brauchst  
  6. Geh in die Natur und atme frische Luft, werde still und lausche in Dein Innerstes (und wenn es täglich nur 10 Minuten sind)
  7. Prüfe Deinen Schlafplatz oder lass ihn prüfen, da guter Schlaf wichtig ist (Klärung möglicher Beeinträchtigungen z. B. durch Wasseradern, Erdkreuzungsgitterpunkte, Elektrosmog…) Stelle ggf. Dein Bett oder Deine Möbel um. Entferne, was Deine Nachtruhe stört.
  8. Verändere Deine Ernährung in Etappen: Beginne mit dem, was Dir leichtfällt. Überprüfe ebenfalls, was Du trinkst. Gutes Wasser ist ein Informationsträger, der Deine Körperzellen nährt
  9. Suche Dir Gleichgesinnte, die Dich bestärken – positiv denkende Menschen. Mach Dich auch auf die Suche nach Ärzten / Heilpraktikern / Heilern, die Deiner Lebensphilosophie entsprechen, die Dir ein gutes Gefühl vermitteln, bei denen Du Dich gut aufgehoben fühlst  
  10. Geh liebevoll mit Dir selbst um. Hör auf, Dich selbst zu kritisieren und zu verurteilen (und sei dennoch milde, wenn Du Dich bei „Fehlern“* oder Inkonsequenzen ertappst)  
  11. Frage Dich immer: „Was will mein Herz, was macht mir Freude? Wer bin ich?“ (Schreib es Dir auf, oder bastle eine Collage, die Dich immer daran erinnert!)  
  12. Vermeide Zweifel oder akzeptiere sie, damit Deine Energie nicht reduziert wird. Und wenn Du nicht weißt, wie Du Dich entscheiden sollst, dann warte noch, bis der Impuls zum Handeln kommt
  13. Gehe gut mit Dir um und schenke in Kurz-Meditationen den Regionen oder den Organen, die leiden, Deine wohlwollende Aufmerksamkeit wie einem Kind, das Trost braucht (auch wenn Du noch nicht genau weißt, welche Ursachen Deinen Symptomen zugrunde liegen…)
  14. Denk daran, dass man „große Berge“ nicht auf einmal versetzen kann. Nicht alles ist schlagartig veränderbar – Stein für Stein ist abzutragen. Eine Krankheit hat sich häufig über Jahre durch viele Deiner Ebenen „gefressen“. Sei geduldig, während Du auf Deinem Heilungsweg bist
  15. Schluss mit dem anerzogenen Leistungs- und Perfektionswahn! Frage Dich: „Was tut mir jetzt gut?“ Und vor allem: Sei dankbar für das, was Du bisher erreicht hast, und für das, was in Deinem Körper funktioniert. Danke für alles Gute, das Dir widerfahren ist. Sag Dankeschön für alles Selbstverständliche in Deinem Leben

So gehst Du den ersten Schritt auf Deinem individuellen Heilungsweg und wirst machtvoller Schöpfer Deines neuen Lebens 🙂

Streiche den Satz „Es ist nicht leicht!“ aus Deinem Wortschatz! Wähle einen der 15 Punkte und starte! Und wenn Du nur das Gefühl hast, Du müsstest ein anderes Wasser trinken, dann mach es! Hol Dir das optimale Mineralwasser oder energetisiere Dein Leitungswasser. Nach einem ersten Schritt folgt bald der nächste!

Und damit Du mit Deinen Vorhaben nicht gleich scheiterst: Setze Dir kleine Ziele! Teile Deinen Weg in Etappen! Beginne im Alltag! So schaffst Du es, täglich eine Kleinigkeit zu verändern…
Viel Erfolg!
* Für mich gibt es keine Fehler, sondern nur Erfahrungen
Robert Plucinsky

Meine Praxis: www.impulsgeber.org
Mein Blog: www.seelenforscher.eu

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