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Heilung deiner Blockaden

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Heilung deiner Blockaden

In unserer Entwicklungsarbeit wird so viel von Blockaden und Heilung geredet.
Ich habe aus meiner Blockade heraus gehandelt, ich konnte das wegen meiner Blockade nicht tun, er/ sie ist gerade wieder in seiner/ihrer Blockade….

Aber was sind diese „Blockaden“ überhaupt? Wovon reden wir da genau?

Zuerst – schon alleine das Wort ist für die Heilung deiner Blockaden hinderlich. Mit dem Wort Blockade legen wir einen Zustand fest. Wir entscheiden uns damit in unserem freien Willen – blockiert zu sein.

Worte haben Macht.
Sie besitzen Schwingung und sie wirken wie ein Mantra.
Je öfter du vor dich herbetest – ich habe diese Blockade oder jene Blockade – umso mehr festigst du sie damit in deinem Energiesystem.

Vielleicht hast du dich ja auch schon mal dabei ertappt, dass du diese oder jene „Blockade“ als Ausrede benutzt,

um etwas Bestimmtes machen zu dürfen oder nicht machen zu müssen. Um dich in deiner Komfortzone zu verstecken und den Herausforderungen des Lebens auszuweichen.

Also sollten wir vielleicht erst einmal den Begriff wechseln.
Blockaden“ sind alte Erfahrungen, die dich im Hier und jetzt daran hindern etwas zu tun oder zu lassen.

Alte Erfahrungen kann ich durch neue Erfahrungen ersetzten. Alte Erfahrungen kann ich durch neue Erfahrungen erlösen. Wenn ich das will. Wenn ich mich den Herausforderungen stelle.

Wie ist das mit Blockaden?

Sollte ich alte Blockaden auch durch neue Blockaden ersetzten?
Kann ich alte Blockaden auch mit neuen Blockaden erlösen?

Du siehst schon an der Begrifflichkeit, dass das nicht zur Heilung deiner Blockaden führt.

Der nächste Schritt ist – dir erst einmal bewusst zu werden, welche dich im Hier und Jetzt behindern.

Meist ist es kein Problem die Lebensbereiche zu erkennen in denen du Schwierigkeiten hast.
Jetzt musst du diese „Schwierigkeit“ nur noch einer Erfahrung zuordnen.

Ein Beispiel:

Such dir einen ruhigen Platz, an dem du nicht gestört wirst und dich voll und ganz entspannen kannst.
Dreh dein Handy ab und alles, was dich sonst noch stören könnte.

Nun schließe deine Augen und denke an das, was dich im Hier und jetzt am meisten belastet. An die Situation, oder den Menschen, oder die Aufgabe, die dich jetzt am meisten fordert. Oder Angst macht. Oder verunsichert.

Lass sie kommen.
Und jetzt ganz wichtig! – bleib völlig absichtslos.
Betrachte sie, ohne etwas zu wollen.

Der Verstand schreit in deinem Kopf – da muss man was tun, was machen, Lösungen suchen…

Normalerweise schalten wir in diesem Moment in den Verstand und lassen ihn gewähren.
Wenn du ihn aber lässt, was tut er?
Er analysiert, beschreibt, erklärt, argumentiert und entschuldigt.
Er spinnt deine Gefühle damit in einen Schmetterlingskokon ein, aus Argumenten und Schuldzuweisungen im Rahmen seiner beschränkten, dualen, Programmierungen.

Aus diesem Kokon schlüpft aber kein Schmetterling, sondern er erstickt deine Gefühle und deine innere Wahrnehmung. Es kann sein, dass sich Menschen so einspinnen, dass sie irgendwann glauben, gar nichts mehr zu fühlen.

Der Verstand meint das nicht böse.

Er möchte dich schützen. Er möchte nicht, dass du an etwas schuld bist. Er möchte nicht, dass du dich schlecht fühlst. Er weiß es nur nicht besser.

Tue nichts.
Bleib in deiner Geschichte.
Bleib absichtslos.
Betrachte, fühle. Ohne zu wollen.

Schau dir selbst zu, was diese aktuelle Situation mit dir macht.
Welche Gefühle sie aktiviert, an welche alte Erfahrung sie dich erinnert.
War es ein Ereignis, ist es eine Überzeugung, hat dir jemand gesagt du kannst oder darfst das nicht, sagst du dir das vielleicht selbst?

Lass alles fließen. Ohne zu wollen.
Erlaube deine Gefühle, ohne sie stoppen oder ändern zu wollen.

Lass den Verstand schreien so laut er will.
Beobachte nur.
Tue nichts.

Hierin liegt das Geheimnis.
Im Nichtstun, in der Absichtslosigkeit, kann sich deine innere Wahrheit entfalten.
Können sich Zusammenhänge offenbaren, Heilansätze zeigen.

Wenn du deine innere Reise beendet hast, komm zurück.
Öffne die Augen, strecke dich, atme tief durch und sei wieder ganz im Hier und Jetzt.

Vielleicht hast du jetzt Klarheit, vielleicht brauchst du noch weitere Reisen.
Aber so findest du mit der Zeit die Erfahrungen in dir, die heilen möchten.

Wenn du sie dann gefunden hast – was tun?

Jetzt darfst du tun. Im Sinne von neu handeln. Bewusst handeln. Dich den Herausforderungen und Ängsten stellen. Im Wissen, sie kommen aus deiner alten Erfahrung.

Mein Rat:
Erst einmal nicht in den ganz großen Dingen des Lebens. 
Übe im Alltag. In den vielen Kleinigkeiten, die dir den ganzen Tag über begegnen.
Denn die Energie deiner behindernden Erfahrung zieht sich durch alle deine Lebensbereiche.
Und das beste Übungsfeld ist der Alltag.
Hier kannst du testen. Dinge ändern. Nein sagen lernen, oder Ja, Standpunkt beziehen, dich wichtiger nehmen, dir mehr Raum nehmen, oder vielleicht Raum abgeben, was auch immer neues Handeln für dich bedeutet.

Wenn du in den kleinen Dingen deines Lebens neu Handeln lernst, kannst du es dann in den Großen auch.

Unterstütze deinen Wandlungsprozess mit all deinen Hilfsmitteln. Oder lass dich unterstützen.
Viele ganzheitliche Werkzeuge aus der neuen Energie, aus dem Licht der Einheit, stehen dir mittlerweile für deine Entwicklung zur Verfügung.

Reiß den Kokon auf und lass den Schmetterling schlüpfen!

14.09.2019
Friedrich Strobl
Bewusstseinscoach

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