Holistic Lifestyle und Bewusstsein

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Holistic Lifestyle und Bewusstsein frau dunkel bemaltHolistic Lifestyle und Bewusstsein

Wenn man von Holistic Lifestyle spricht, dann gehört Bewusstsein ganz natürlich dazu. Ohne Bewusstsein ist eine ganzheitliche Lebensführung nicht möglich. Das mag für den ersten Moment absolut klingen – doch es ist Erfahrung, die zu diesem Schluss führt. Gewahrsein, mit allen Sinnen präsent sein, wahrnehmend ohne wertend zu sein … so könnte man Bewusstsein fürs erste praktisch umschreiben.

Bewusstsein ist jedoch nicht nur auf uns als Menschen bezogen, sondern – auch im Sinne des Holistic Lifestyle – umschließt die Tiere, die Pflanzen, die Natur und Umwelt an sich. Wir wissen, dass wir nur mit diesem ganzheitlichen Zugang von Bewusstsein im tiefsten Sinne des Begriffs sprechen können, wenn wir nicht abtrennen und differenzieren, sondern zusammenführen, was zu zusammengehört und auch integriert leben.

Bewusstsein als Ausdruck von Gewahrsein ist somit eine gelebte innere Haltung. Diese innere Haltung fällt nicht vom Himmel, sondern ist eine persönliche Wahl, eine Entscheidung. Was bedeutet es, im Alltag gewahr zu sein? Hier ein paar Beispiele aus dem Alltag, damit wir uns Bewusstsein annähern können:

Man kann also nicht weiterhin Junkfood in sich hineinstopfen und auf spirituell und bewusst machen.

Das beißt sich, wie man so schön sagt. Es matcht nicht. Gleiches gilt, wenn man Tierprodukte isst, für Tiere in Massenhaltung. Hier ist Sensibilität gefragt, die sich im konkreten Handeln ausdrückt – und zwar konsequent. Denn – Sie nehmen Energien zu sich – und zwar von jenen Wesen, die Sie verzehren. Das betrifft übrigens nicht nur das Essen und Trinken im herkömmlichen Sinn, sondern auch Informationen aller Art. Auch die sind eine Form von Nahrung.

Wie oft ärgern wir uns über Meldungen in den Medien? … Wie oft ergeht man sich vor Langeweile im binge watching und zieht sich Serien am Stück einfach so hinein. Doch was bleibt übrig in der Erinnerung, in der Erkenntnis? Man könnte ja auch mal bewusst abschalten und sich aus der grassierenden Infodemie, dem Überangebot an Information, die oft nichtssagend ist, herausnehmen.

Gleiches gilt für den couch potato. Bewusstsein verlangt auch nach moderater Bewegung. Man muss nicht ins Fitnessstudio laufen und Kurs-Shopping betreiben. Einfache, moderate und regelmäßige Bewegung – nicht mehr, nicht weniger. Sei es der Spaziergang in der Natur oder eine Radtour oder was auch immer. Es soll gut tun, den Geist öffnen, die Gedanken beruhigen und neue Ideen ermöglichen. Man kann diese Beispielliste natürlich fortsetzen.

Bewusstsein hat sehr viel mit ganzheitlicher Lebensführung zu tun und ist integraler Bestandteil des Holistic Lifestyle.

Was ist Bewusstsein im Rahmen von Holistic Lifestyle?

Unser Einsteigerdefinition vom Bewusstsein als eine Form von Gewahrsein mit allen Sinnen kann man natürlich noch vertiefen, denn Bewusstsein ist etwas Tiefes, etwas für den menschlichen Verstand oft nur unzureichend Fassbares. Manche AutorInnen meinen sogar – wir sprechen über etwas Undefiniertes, ja sogar etwas Undefinierbares.

Also doch nur spirituelles Geschreibe, das mit dem Bewusstsein? …

Wir meinen, dass man gelegentlich auch mal in die tiefen Grundlagen einsteigen muss, denn wie soll man etwas leben, wenn man nicht weiß, was es bedeuten kann?

Denn – Bewusstsein ist einfach da – so wie die Luft zum Atmen, die ja auch ‚da‘ ist. Vielleicht ist Bewusstsein sogar als das einzig Reale, der Urgrund unseres Seins als menschliche Wesen. Vielleicht ist es das, was Isaac Newton als den prime mover bezeichnete, dasjenige, das die erste Bewegung im Kosmos auslöste, der Initiator und die Initiatorin unseres Seins. Alleine die Dualität ist Bewusstsein in seiner Urform fremd. Denn für das Bewusstsein ist alles eins.

Nur die Seele spaltet sich ab, weil sie sich im Menschen erfahren will und dadurch Ausweitung für das Bewusstsein mit sich bringt. Es ist ein paradoxer Prozess, der sich dem herkömmlichen Denken oft entzieht und einen mit vielen Fragen zurücklässt.

Wir wissen, das mag ein bisschen mystisch klingen, doch wir wollen auch nicht etwas als anfassbares Faktum hinstellen, das so nicht hinstellbar ist – und doch vorhanden ist.

Nehmen Sie es für den Moment als Nahrung für Ihren Geist und Ihre Seele, dieses Paradoxe, diesen scheinbaren Widerspruch. Lassen Sie es doch einmal kurz so stehen. Nehmen Sie es als das was es, wie die Luft zum Atmen. Die hinterfragen wir normalerweise ja auch nicht – außer uns geht die Puste aus.

Bewusstsein mag man noch so oft zitierten und herbeirufen – es ist und bleibt letzten Endes mit etwas nicht Ergründbaren verwoben. In dieser Widersprüchlichkeit näheren wir uns diesem im Verständnis von Holistic Lifestyle so wichtigen Element und wollen vom Gewahrsein ausgehend, einen Schritt vertiefen.

Ganz allgemein ist Bewusstsein eine Form von Aufmerksamkeit, von Dankbarkeit, von Respekt, von Lebendigkeit, von Wahrnehmungsfähigkeit mit allen Sinnen, von innerem Wissen und einer inneren Gewissheit, von Gewahrsein, was sich in einem und um einen tut.

Etwas spezifischer und tiefergehend …

Bewusstsein ist eine innere Haltung, eine Wahl von Gewahrsein frei von Verurteilungen, Urteilen, Wertungen und Anhaftungen. Bewusstsein ist eine wertfreie Beobachtung. Es ist eine Haltung, die ist und nicht re-agiert.

Wir gehen noch einen Schritt weiter, weil wir spezifischer werden wollen. Dazu graben wir ein bisschen tiefer zu Bewusstsein.

Ein kleiner Tauchgang 

Einen möglichen Grundgedanken zu Bewusstsein bildet der bekannte Satz: Erkenne dich selbst. Pythia, die Seherin im Orakel von Delphi, die verbindet man gemeinhin mit diesem Satz. Er ist kurz und knackig – doch er kann zu einem Lebensmotto werden.

Erkenne dich selbst‘ ist einer der am meisten zitierten Gedanken, der nahezu zwingend und harmonisch zugleich mit Bewusstsein verbunden ist. Doch was so leicht dahingesagt ist, ist eine der ganz großen Herausforderungen, blickt man doch IN SICH SELBST. Alleine der Blick in den Spiegel am Morgen löst bei manchen bereits ein gewisses Grauen aus. Warum soll man sich dann auf den Weg machen und sich selbst ansehen? Das kann doch nur zu Enttäuschungen führen! Und anstrengend ist auch! Gibt es keine einfachere Möglichkeit?!

Sorry, es gibt leider keinen Abschneider zu Bewusstsein. No spiritual bypassing.

Was immer unter einfach verstanden wird – der Weg zu sich selbst ist voller Drehungen und Windungen. Begreift man ihn als Abenteuer und sieht das Leben nicht als Strafgefangenenlager, dann hat man bereits viel gewonnen. Bedenken Sie dabei immer – es geht um Sie, um Ihr Wohlergehen, um Ihr erfülltes Leben. Wer die Chancen auf diesem Weg ins Bewusstsein sieht, der hat es naturgemäß leichter als der, der überall nur die No-Goes wittert.

Doch um ein paar sehr grundlegende Fragen kommen wir bei Bewusstsein im Rahmen des Holistic Lifestyle nicht herum.

Denn – was und wer ist dieses Selbst? Der Körper, die Seele, die Gefühle, der Geist? Oder – im Sinne des Holistic Lifestyle – all in one. Alles gemeinsam und am besten gleichzeitig? Doch was macht die Zeit beim Bewusstsein? Wie kann man Bewusstsein lernen? Wofür braucht man Bewusstsein? Kann man damit endliche eine geglückte Partnerschaft führen? Wo hilft Bewusstsein in Eltern-Kind-Verstrickungen? Kann man Bewusstsein auch für den Job nutzen?

Diese Fragen erscheinen uns sehr wichtig. Es sind Fragen, die tausende von Menschen sich immer wieder stellen. Man könnte schreiben – es sind Prüffragen am eigenen Weg. Nun mag man sagen – ich und am eigenen Weg? Ich habe doch noch nicht mal damit begonnen!

Den eigenen Weg finden

Jeder geht seinen eigenen Weg. Der eine geht diesen Weg bewusst und einem starken Gewahrsein dessen, wohin er gehen will. Ein anderer lebt wiederum unbewusst. Nichts davon ist. Nichts davon ist schlecht. Den Unterschied zwischen einem bewussten und unbewussten Leben – den muss man erfahren.

Erkenne dich selbst‘ kann mit einem Blick in den Spiegel beginnen und dann beginnt es erst, so richtig interessant zu werden. Dabei zeigt sich auf diesem Weg ins Innere sehr oft einiges, das mehr oder weniger erfreulich sein kann.

Aus vielen alten Traditionen, gleich aus welcher Richtung sie kommen mögen, wissen wir: Wenn man nicht in der Lage ist, sich selbst ins Angesicht und damit in die eigene Seele zu blicken und mit der Arbeit beginnt, Selbst-Wissen jenseits der Ego-Anbetung zu erlangen, kann man lange warten, dass ‚etwas‘ passiert.

Kein Guru, kein Buch, kein Retreat, kein Seminar – nichts, absolut nichts geht für einen den eigenen Weg, den bewussten Weg.

Es kommen vom sog. Außen keine Lösung, kein Heilversprechen, kein Retter auf dem weißen Pferd und auch kein Messias – und wenn etwas kommt, dann kann man sicher sein, dass es nicht hält und ohne Substanz ist. Das Paradies ist tatsächlich in uns. Was für ein tröstlicher Gedanke…und das möglicherweise schon in relativ jungen Jahren. Was für ein Geschenk! Zugreifen ist angesagt! Übrigens – man hat es immer mit an Bord. Mit Bewusstsein und einigen weiteren Zutaten kommt man dort auch tatsächlich an und man darf bleiben.

Wie geht Bewusstsein?

Diese Frage ist eine sehr wichtige Frage. Wir wollen uns zur Antwort Schritt für Schritt hinbewegen, weil es ein komplexes Unterfangen ist und nicht einfach so geht.

Mach dir bewusst“ ist zu einem Standardsatz geworden. Doch kann man damit unglaublich viel aussagen. Vom Aufstehen am Morgen bis zum Schlafengehen am Abend … dazwischen liegen ca. 16 Stunden, die man bewusst, d.h. sich dessen gewahr sein, was gerade so um einen herum passiert, zu gestalten. Ja – man hat es in seinen Händen. Auch wenn man es vielleicht nicht sehen kann. Die Gestaltungsmöglichkeit ist vorhanden. Doch sie verlangt nach Bewusstsein – und die schließt nicht nur das Erkennen dieser Möglichkeit ein, sondern auch das Umsetzen. Denn:

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Der Satz gilt auch für Bewusstsein.

Klingt anstrengend? Naja, es mag leichter sein, sich durch den Tag berieseln und treiben zu lassen. Das kann man machen. Warum auch nicht. Bloß – man bekommt unglaublich wenig von dem Schönen, Guten, Aufmunternden, Förderlichen mit. Oft sind die Berieselten und Zerstreuten zudem jene, die ihre Aufmerksamkeit genau auf das richten, was in ihren Augen nicht funktioniert. Jammern kann einen ganzen Tag gut und gerne ausfüllen – doch es bereitet keine Freude und es bringt keinen Fortschritt. Jammern bedeutet auf der Stelle treten. Dabei wird zusätzlich übersehen … es gib noch tausenden andere Augen, die das Leben völlig anders wahrnehmen, eben weil sie im wahrsten Sinn mit offenen Augen, mit einem offenen Geist und einem offenen Herzen durch die Welt gehen.

Bewusstsein mag vielleicht im ersten Schritt anstrengend sein. Doch mit ein wenig Übung zeigt sich die individuelle Welt in ganz anderen Farben und mit neuen Möglichkeiten. Das eigene Leben bietet einem neue Wege an.

Wer daher bewusst ist, der nimmt auch deutlich ganzheitlicher wahr als jemand, der einfach so durchs Lebens läuft. Dann ist man eben mehr als ein unbewusster Geisterfahrer im Leben. Natürlich kann man auch das sein – doch es macht nur einen Bruchteil an Freude im Vergleich zum Bewussten.

Gelegentlich konnte man – wie oft bei neulich Erkanntem – den Eindruck gewinnen, dass Bewusstsein ein Allheilmittel ist. Und wenn dann noch die Achtsamkeit hinzukam, dann war man auf der Siegerstraße der ganzheitlichen Lebensführung.

Bewusstsein als Zauberwort? Warum nicht – sich von einer bewussten und ganzheitlichen Lebensführung bezaubern lassen?

Zauberworte sind immer hilfreich, weil sie berühren und etwas im Menschen anrühren. Sie sind der Türöffner für das, was danach kommt – das tägliche Anwenden nach dem Erkennen, worum es geht. Es ist der Anfangszauber, der beginner’s mind, der uns sehr oft in Neues hineintreibt. Es ist der Anfangszauber, Bewusstsein zu erfahren und zu erleben, der uns auf die Straße der nachhaltigen Umsetzung, des Erlebens von Bewusstsein bringt. Und zwar sehr handfest und praktisch.

Gibt es nicht noch ein Rezept?

Es ist dem Menschen innewohnend, auch nach Rezepten zu suchen, nach Wegen, die andere schon vor ihm gegangen sind, Möglichkeiten, an denen man sich orientieren kann. Immer wieder ist davon die Rede, dass, wenn man in einem hohen Bewusstsein, also in einem inneren Zustand des geweiteten Bewusstseins lebt, man für sich das Paradies auf Erden erschaffen kann. Ist da nicht doch ein Rezept für Bewusstsein dahinter verborgen? Paradies klingt immer gut, Essen, Trinken, Feiern im Dauermodus, ein rundum sorgenfreies Leben.

Doch ein bisschen etwas ist dafür schon zu tun. Es gibt also kein Freiticket zu einem bewussten Leben, jedoch gibt es mehrere roads to paradise – so viele Menschen es gibt, so viele Wege zu einem Selbst gibt es. Die roadmap, also die Landkarte (sprich das spirituell-geistige Google Maps) die verlangt nach Bewusstsein. Dafür ist es völlig gleichgültig, welchen Weg man individuell nimmt. Bewusstsein ist der Standardbegleiter. Das muss mit in den Rucksack. Ein echtes Must have.

Man muss also wie bei jeder Reise wissen, wohin man will – auch wenn man vom Ort selbst mehr ein Gefühl denn ein konkretes Bild hat.

Günstig ist es auch, zu wissen, was man an diesem Ort dann tun will – bleiben, weiterziehen, was auch immer. Also – ein Grundplan ist hilfreich für diese Reise zu sich selbst. Genau dieser verlangt nach Bewusstsein im Sinne von Gewahrsein. Es geht dabei weniger um das intellektuelle, das verstandesgesteuerte Wissen als vielmehr um Aufmerksamkeit dafür, was und wer einem umgibt, um Achtsamkeit für die scheinbar kleinen Dinge, denen man begegnet, um ein inneres Wissen, dass es gut es, loszugehen. All das sind oft nicht Big Bangs, sondern kleine, zarte, leise Hinweise. Wenn es kracht, ist es meistens nicht Bewusstsein, sondern Unbewusstsein. Wir dürfen daher lernen, genau auf das Leise, das Unscheinbare, das Kleine noch mehr zu lauschen und diesem Raum in unserem Dasein zu geben. All das findet übrigens nicht Online statt. All das findet man nicht in einem life hack auf welchem Kanal auch immer. Es ist viel praktischer – denn all das findet in einem selbst statt. Es gibt also keine Ausrede mehr. Sie haben Ihr Bewusstsein selbst mit an Bord. 

Dann kann das Abenteuer beginnen … Und es gibt Führung auf dieser Bewusstseinsreise. Das Bauchgefühl gehört da ebenso dazu wie die Intuition, die Eingebung von wertvollen Reisetipps. Hinweise durch zeitweilige Reisebegleiter sind im Package ebenfalls inbegriffen.

Ziel ist dabei ein Bewusstsein, dass nicht beim ausschließlichen Stillen der täglichen Bedürfnisse endet, sondern deutlich darüber hinaus geht. Das bedeutet – natürlich ist es in der Ordnung, wenn es einem gut geht.

Doch man ist nicht alleine auf dieser Welt und selbst wenn man Single ist, hat man Verantwortung auch für das große Ganze. Man muss dazu nicht die Welt retten, doch sich als Teil der Welt zu begreifen, ist bereit ein großer Schritt im Bewusstsein. Dann wird z.B. Essen weniger weggeworfen, weil man begreift – wo anders verhungern Menschen und haben deutlich weniger, weil wir in einer großen Ungleichverteilung leben; und der Gang zum Mülleimer mit Mülltrennung ist dann auch kein ‚naja – macht man halt heute‘, sondern ein bewusster Schritt, um mit Ressourcen ebenso bewusst umzugehen.

Kann es bitte noch ein bisschen griffiger sein mit Beispielen zu Holistic Lifestyle und Bewusstsein?

Es gibt unzählige Beispiele für Bewusstsein im Alltag. Man kann sehr grundsätzlich beginnen und erlebt dabei auch so manche Überraschung mit sich selbst. Fragen Sie sich beispielhaft folgendes:

  • Welches Lebensgrundgefühlt hat man – Liebe oder Angst?
  • Wie steht man jeden Tag auf?
  • Mit welcher Stimmung geht man in den Tag?
  • Ist man schon sauer, bevor die Füße aus dem Bett sind?
  • Kann man sich für etwas Kleines, wie z.B. lachende Kinder begeistern?
  • Schlingt man das Frühstück hinein oder genießt man es (man muss es ja nicht unbedingt zelebrieren – kann man, doch man muss nicht)?
  • Wie begegnet man Arbeitskollegen – grummelig oder mit einem freundlichen Lächeln, das natürlich nicht aufgesetzt ist?
  • Schafft man es, Pausen zu machen während des Tages?
  • In welcher Stimmung arbeitet man – Geldverdienen, money comes first – oder zumindest ein bisschen Freude darf doch wohl noch sein und Kohle ist natürlich auch immer gut? …

Man kann diese Beispiele weiterspinnen. Lesen Sie dies als Motivation, dies für sich zu tun. Alleine das weitet Ihr Bewusstsein.

Bewusstsein ist oft Übungssache. Also mit kleinen Übungen beginnen und dann langsam steigern. Freude-Garantie ist inbegriffen.

Es ist die Selbsterfahrung von Bewusstsein, die einem zu einem bewussten, von Bewusstsein durchdrungenen Menschen macht. Ob man als bewusster ein besserer Mensch wird? Weitet sich die Wahrnehmungsfähigkeit durch ein geweitetes Bewusstsein? Kann durchaus sein, doch nicht so wie wir es kennen. Also keine Traumfrau/kein Traummann. Wieder nichts … Auch kein Traumjob mit einem CEO-Gehalt. Flitzer steht auch keiner vor dem Traumhaus.

Bewusstsein hat nichts mit herkömmlichen, materiellen Träumen und mit Donald Duck und seinem Geldspeicher oder Hugh Heffner mit seinen Bunnies zutun (wer die beiden nicht mehr kennt – gerne googeln). Sorry, das mag enttäuschend klingen. Doch im Angebot gibt es etwas ganz Anderes, mindestens ebenso Reizvolles:

  • Bewusstsein eröffnet einem die inneren Zusammenhänge, den Blick hinter die oft zitierten Kulissen in unserem Leben.
  • Bewusstsein macht vieles einfacher, klarer, offener. Möglichkeiten tun sich auf, die man früher nicht kann, weil man sie nicht wahrnahm.
  • Ziele zeigen sich, die plötzlich erstrebenswert werden, weil sie in einem eine innere Zufriedenheit auslösen, ein Gefühl von ‚ja – das is‘ es‘. Vielleicht hat man – irgendwie, irgendwo, irgendwann auch davon geträumt.

Es schmeckt einfach himmlisch und ist gesund – kein Junkfood. Es bringt Bewegung ins Leben, moderat und nachhaltig. Es fühlt sich super an, ja – das darf bleiben – da bleibt man auch gerne dran. Es berührt einen. Es lässt das Herz höherschlagen und die Gedanken schlagen Purzelbäume vor Kreativität. Man verliert sich in der Tätigkeit vollkommen; man geht sozusagen in ihr auf – wie Kinder beim Spielen. Man betritt wahrhaftig seine eigene Welt.

Das sind menschliche Ausdrücke für erfahrenes Bewusstsein. Das ist nichts Mystische, nichts Zauberisches und nichts Irreales.

Es ist gelebtes Bewusstsein im Rahmen einer ganzheitlichen Lebensführung. Der Weg ist es definitiv wert, dies zu erfahren!

Bewusstsein geht uns alle an. Wir sind ja auch mehr und mehr bewusst. Selbst wenn man diesen Zustand erfahren muss, um wahrlich zu begreifen, was „es“ ist, gibt es auf dem Weg eine Reihe an Impulsen und Anregungen, die auch uns im Magazin immer wieder Hilfe sind. Denn der Weg ins Bewusstsein hört ja nie auf.

Hier finden Sie Beiträge, die Sie auf Ihrem individuellen Bewusstseinsweg begleiten wollen. Lesen Sie Impulse, Meinungen und mögliche Pfade, wie man ein bewusstes Leben gehen kann. Lassen Sie sich inspirieren zu den Zusammenhängen zwischen Bewusstsein und Spiritualität, zu Fragen von Bewusstsein und die Auswirkungen auf Beziehungen, zu Dankbarkeit als einen der besten Dünger für ein bewusstes Leben, zu Glaubenssätzen, Mustern und Prägungen, die sich bei bewussten Menschen ganz natürlich zeigen und gewandelt werden können, zum Sinn des Lebens, zur Bedeutung von Vergebung und zur Notwendigkeit von Vertrauen. Lesen Sie Aktuelles zu Hochsensibilität. Vertiefen Sie sich in das Thema der Weiblichkeit, das für den spirituellen Weg schlechthin steht. Selbstverständlich erweitern wir die Themengebiete laufend – denn:

Bewusstsein ist vielfältig, aufregend und will sich dauern erweitern.

Wir wissen, dass unser vielfältiges Leben eine thematisch vielfältige Abdeckung zu Spiritualität nahezu bedingt. Wir stellen Spiritualität in ihrer Vielfalt seriös und aktuell dar. Daraus ergibt sich nahezu natürlich, dass wir in unserem Magazin jeden Tag aufs Neue bestrebt sind, ausgewogene, nachvollziehbare Informationen zu Subthemen von Spiritualität wie Bewusstsein, Achtsamkeit; im Sinne des Holistic Lifestyle gibt es auch Beiträge zu Gesundheit im umfassenden Sinn, Natur, Gesellschaft für unsere wachsende Community.

Wir wollen Menschen auf Möglichkeiten vorbereiten, aus denen sie als bewusste und achtsame Wesen wählen können.

11.12.2020
Andrea Riemer
Dr. Andrea Riemer
Außerordentl. Honorarprofessorin Dr.habil. Dr. Andrea Riemer, Ph.D
www.andrea-riemer.de


Zur Autorin finden Sie alles Wissenswerte unter www.andrea-riemer.de

Alle Essays von ihr in diesem Magazin unter https://spirit-online.de/als-pionierin-sich-zwischen-welten-bewegen-und-welten-verbinden

Ferner finden Sie Inspiration für den Jahresausklang und das neue Jahr in „Leise Zwischentöne“ –Cover-Zwischentoene-Andrea-Riemer
eine Sammlung von Texten zu Themen wie Wandlung, Begegnungen, Licht & Schatten, Befreiung … und dem Morgen, die sich u.a. ausgezeichnet als Weihnachtsgeschenk eignet.

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Mehr dazu mit Leseprobe unter https://www.andrea-riemer.de/geschriebenes-von-andrea-riemer/b%C3%BCcher/

Zudem: Ab dem 1.12.2020 gibt es als Audio-Adventkalender täglich ein Stück aus dem Buch zu hören unter 
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