Selbstheilung - Übungen

Hypersensitivität – negative und positive Folgen

hypersensibilitaet-empfindlich-sensibel-bunte-seifenlasen-soap-bubbleFolgen von Hypersensitivität mit kraftvoller Übung für Dich

Wenn unser feinstoffliches Immunsystem nicht in der Lage ist, mentalen, emotionalen, energetischen und körperlichen Stress fern zu halten, laufen wir durch eine Welt, in der jede Welle von Negativität oder leichtem Druck uns aus dem Sattel werfen kann. Dies kann dann ein allgemein empfundenes Gefühl der Anfälligkeit und Zerbrechlichkeit erzeugen, das man als die bedeutendste Nebenwirkung eines ‚schlechten‘ feinstofflichen Immunsystems bezeichnen kann.

Im feinstofflichen Körper beeinflusst ein gestörtes Immunsystem auch das energetische Nervensystem. Beide nehmen Eindrücke auf. Beide müssen negativen oder überwältigenden Eindrücken widerstehen. Einige von uns verfügen natürlicherweise über eine empfindlichere Konstitution. Es fühlt sich an, als hätte man weniger Filter als andere.

Das hat auch seine Vorzüge: Hypersensitivität kann etwa für Heiler oder Therapeuten hilfreich sein, um tiefere Empathie oder Einsicht in die verborgenen Probleme anderer zu erhalten. Doch auch mit solch einer natürlichen Konstitution können wir vorwiegend die positiven Aspekte für uns nutzen, während wir uns vom negativen Aspekt der Zerbrechlichkeit befreien. Dafür müssen wir damit anfangen, unser feinstoffliches Immunsystem zu stärken.

Wir mögen auch aufgrund anderer Faktoren übersensitiv sein.

Neben einer gegebenen Konstitution kann es das Resultat eines Burnout sein. Wenn ich für zu lange Zeit überreizt oder überwältigt bin, dann wird mein Nervensystem zu anfällig. Übersensitivität kann auch das Resultat von zu viel spiritueller Praxis sein.
Sogar schon auf einem Retreat können wir hypersensitiv werden, wenn wir ein Ida-Ungleichgewicht unserer linken Seite des Energiesystems entwickelt haben.

Hypersensitivität kann aber auch das Resultat eines Trauma, einer schädlichen medikamentösen Behandlung oder anhaltender Effekte psychoaktiver Substanzen sein. Zudem kann es die Folge anhaltenden Stresses aus unserer Umgebung sein. Etwa wenn wir ständig unter irgendeinem schlechten Einfluss stehen, wie zum Beispiel ein Partner der permanent Druck auf uns ausübt.

Ein wichtiger Ratschlag für Hypersensitive ist, sicherzustellen, dass sie genügend Zeit für sich allein haben

Zumindest eine Stunde täglich, ohne den Einfluss irgendeines anderen Energiefeldes. Auch wenn sie in einer Beziehung sind, sollten sie vielleicht eher alleine und dadurch frei von feinstofflichen Einflüssen schlafen. Auf diese Weise wird auch dem feinstofflichen Immunsystem genügend Zeit gegeben, um zu verdauen und auszuscheiden. Ausreichend qualitative Zeit allein, hilft dir dabei, mit dir selbst in Kontakt zu sein und deine gesunden Grenzen wahrzunehmen.

Ist deine Hypersensitivität das Ergebnis eines Trauma, wirst du dich zunächst darum kümmern müssen. Ist sie die Folge psychoaktiver Substanzen, stelle sicher, all diese Elemente auszuleiten und dich entsprechend zu ‚entgiften‘. Und erinnere dich auch immer wieder daran, dich in die Lage zu versetzen, zu sagen: „Nein, ich möchte deinen Druck nicht mehr auf mir. Geh weg.“

Du brauchst nicht für alles mögliche zu offen zu sein. Wenn etwas für zu lange zu negativ ist, sage: „Ich möchte das nicht mehr.“ Du wirst nicht zu einem Helden, wenn du alles in dich aufnimmst. Auch dich einfach mental an deine individuellen Grenzen zu erinnern, ist hilfreich und bedeutsam. Sei besonders dann achtsam, wenn du die Spannung eines anderen mitbekommst. Ein erster Schritt ist es dann schon, einfach nur für dich klarzustellen, dass diese Spannung nicht deine ist, sondern zu jemand anderem gehört. Denn dabei erschaffst du bereits eine gesunde Grenze. Ich kann das in mir halten!

In der gleichen Weise, auf die du unbewusst Anweisungen an den Körper gibst, kannst du ihm auch weise bewusste Anweisungen erteilen. Und anders als beim körperlichen Immunsystem, hast du beim feinstofflichen Immunsystem die volle Kontrolle. So kannst du wirklich und tatsächlich mit ihm zusammenarbeiten.

Ein wichtiger aber auch einfacher Schlüssel ist, dass wann immer du in dir den Gedanken aufspürst „Ich kann diese Situation/Energie/Person nicht in mir halten. Das ist zu viel. Ich bin davon überwältigt.“ – kannst du ihn transformieren in „Ich kann das in mir halten.“. Sage dir ganz klar, dass die Situation letztendlich sehr wohl von dir ‚fassbar‘ ist und du Kontrolle hast. Entscheide einfach für dich, sie zu beinhalten und leite deinen Körper entsprechend dazu an.

Genau hier liegt der Unterschied zwischen Druck und negativem Stress

Solcher Stress hat negative Auswirkungen, während Druck allein überhaupt nicht schlimm ist. Tatsächlich ist Druck ein Bestandteil des Lebens und wir alle sind die ganze Zeit unter gewissem Druck. Unser Ziel ist es, zu wissen, wie wir Druck davon abhalten, sich in negativen Stress zu verwandeln. Und sobald du erklärst „Ich kann dies in mir halten“, leitest du dich selbst dazu an, in der Situation zu bleiben und dein ganzes Wesen zu vereinigen, um dem Druck zu begegnen.

Denke daran, dass es ein Gesetz ist, dass du immer irgendeine Art Bruch in dir haben musst, um krank zu werden. Irgendeine wie auch immer geartete Schwäche, mit der du dir letztendlich erlaubst, fragil zu sein. Du erlaubst es dir, krank zu sein. Manchmal ist es der Wunsch, dem Leben allgemein aus dem Weg zu gehen oder eine bestimmte Herausforderung zu vermeiden. Krankheit ist dann eine Art Strategie.

Wenn du anfängst, dies zu begreifen, wirst du auch verstehen, warum zwei Leute bei starkem, kalten Wind hinaus gehen und einer davon kurz darauf eine Erkältung hat, der andere aber nicht. Meist schreiben wir das zufälligen Umständen oder etwa genetischen Faktoren zu, doch es gibt verborgene Faktoren dafür, dass jeder von uns gewisse Stimuli auf unterschiedliche Weise verarbeitet. Letztlich haben wir jedoch die Wahl, das was wir erfahren auf die eine oder andere Weise zu ‚interpretieren‘.

Wir können unser feinstoffliches Immunsystem über unseren Solar Plexus beeinflussen. Traditionell wird der Solar Plexus als Zentrum für Willenskraft, Ambition, Entschlossenheit und Individualität beschrieben. All diese Elemente haben aber auch ihre energetische und körperliche Parallele, die tief verbunden ist mit Krankheit und Gesundheit. Wenn der Solar Plexus stark ist, spüren wir, dass wir über körperliche Widerstandskraft verfügen.

Wenn wir dann also das Gefühl haben „Ich kann dem Druck nichts entgegen setzen.“ oder „Ich habe keine Kraft mehr in mir, um dagegen anzukämpfen.“, dann ist genau dies der Bruch in uns. So brauchen wir hier dann die Kapazität, uns in uns selbst zu vereinigen, indem wir sagen: „Ich habe die Energie zu kämpfen und ich werde mit allem kämpfen, dass mir zur Verfügung steht.“. Interessanterweise fühlt es sich in solch einem Zustand gar nicht mehr wie Kämpfen an, sondern eher wie ‚innere Kraft‘ – wie genau diese gelbe Sonne in unserem Solar Plexus, die ausdauernd immer weiter strahlt.

Übung: Gib deinem Körper Anweisungen

Diese Übung ist relevant, ob du nun gerade an körperlichen Beschwerden leidest oder auch nicht. Wenn es dir gerade gut geht, kannst du sie einfach als generelle Übung anwenden. Solltest du Beschwerden haben, so richte die Übung ganz konkret auf diese aus.

Atme in deinen Solar Plexus und lasse ihn immer weiter werden. Während du das tust, spüre in dir den Wunsch, gesund sein zu wollen. Der Wille gesund zu werden breitet sich dann von deinem Solar Plexus durch deinen gesamten Körper und auch bis hin zum Gehirn aus. Während du dich immer entschlossener fühlst, gesund zu sein, spüre auch nach, ob es da irgendeinen Teil oder eine verborgene Ecke in dir gibt, mit dem Wunsch zu kollabieren oder zusammenzusinken. Schaue überall nach einem Anteil von dir, der sagt „Ich habe nicht die Kraft dazu. Ich kann das nicht.“ Nutze den Willen, gesund sein zu wollen, um diese Anteile zu bereinigen.

Spüre, wie sich der Wille, gesund sein zu wollen, immer mehr ausbreitet, indem du diesen Gedanken in dir pflegst: „Ich will nicht krank werden. Ich will gesund bleiben.“ Wir mögen der Kapazität, unsere Immunsystem anzuweisen, zynisch gegenüber stehen, doch seid euch bewusst, dass wir ohnehin permanent Anweisungen geben. Nur oft die falschen. Sage deinem Körper also einfach stattdessen: Ich will nicht krank werden. Ich will, dass du gesund bleibst Spüre, wie du schon dadurch, dass du das sagst, deinen Körper, dein Unterbewusstsein sowie deinen bewussten Geist, Stück für Stück vereinigst.

Sage deinem Körper „Du brauchst diese Krankheit oder irgendeine andere Krankheit nicht kreieren. Ich bin ausschließlich am Positiven im Leben interessiert.“. Fühle, wie du bewusst wählst und wie es sich anfühlt, bewusst zu wählen. Spüre auch, wie du aus dem Inneren deines Körpers heraus wählst. Von diesem inneren Ort, an dem dein Geist mit dem Innersten deines Körpers in Kontakt sein kann.

Je mehr du so übst, desto mehr kann dein beschädigtes feinstoffliches Immunsystem anfangen, auf deine Anweisungen zu reagieren. Wie sehr dein physischer Körper deinen Anweisungen Folge leistet, hängt davon ab, wie tief und überzeugt du sie erteilst. So weit es dir möglich ist, erteile diese Anweisungen auch aus deiner Tiefe und von deinen unterbewussten Anteilen heraus. Daher kann es sogar noch tiefgreifender sein, solche Anweisungen aus einer tiefen Meditation heraus zu erteilen.

shai-tubali-chakren-neue-erde12.11.2018
Shai Tubali

shaitubali.com/de
www.shop.neueerde.de

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1 Kommentar

  • Formulierungen wie “Ich will NICHT krank werden” sind problematisch, denn das Wort “NICHT” wird vom Universum überhört. Was übrig bleibt ist: “Ich will krank werden”. Dies ist dann sehr tragisch. Zum Glück geht der Text noch weiter mit den Worten “Ich will gesund bleiben”. Gott sei Dank, denn es zählt unterm Strich immer das zuletzt Gesagte.

    Also – immer auf positive Formulierungen achten, denn wir ernten die Früchte unserer Gedanken und Worte, wobei das Wort “NICHT” einfach vom Leben überhört wird.

    Oder gelingt es Dir, jetzt NICHT an eine Maus zudenken …?

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