spirituelle Geschichten

In deiner Welt – spirituelle Teenager Geschichte -Kapitel 9

Kapitel-9-georg-huber-in-deiner-welt-romanIn deiner Welt – spirituelle Teenager Geschichte Kapitel 9 

von Georg Huber
Kapitel 1 bis 8 findest Du >>> HIER

spirituelle Teenager – Am nächsten Tag war sofort spürbar, dass Nicks Vater wesentlich erleichterter war.
Und auch Nicks Gedanken und Sorgen schienen wie weggeblasen. Robert verhielt sich zwar noch etwas distanziert, und es schien seine Zeit zu dauern, bis er offen auf seinen Sohn zugehen konnte, aber dennoch hatte sich ihre Beziehung gewandelt.

Nick hoffte so sehr, dass zwischen ihm und seinen Eltern für immer alles wieder in Ordnung sein würde oder dass er zumindest Streitereien so gut wie möglich würde vermeiden können. Doch für den Moment gab es für diese Gedanken keinen Anlass.

Die ganze Familie war gut gelaunt und glücklich

Selbst als nach dem Frühstück das Telefon klingelte und Dr. Morton Nick sprechen wollte, kippte die Stimmung nicht um. Nicks Mutter legte ein Blatt und einen Stift neben Nick und machte weiter ihre Scherze.
»Hallo, Nick!«
»Hallo, Dr. Morton«, antwortete Nick etwas schüchtern.
»Ich wollte dich nur bitten, gleich in mein Büro zu kommen, wenn du morgen früh ankommst. Dann zeige ich dir erst einmal unsere Klinik. Bist du aufgeregt?«
»Ja, ein bisschen schon«, zögerte Nick mit seiner Antwort.
»Das ist völlig normal, aber du wirst sehen, dass du dich schnell eingewöhnen wirst. Beth, bei der du dann arbeitest, ist wirklich eine tolle Person. Ihr werdet sicher euren Spaß haben.« Dr. Morton wartete einen kurzen Augenblick.
»Also, du meldest dich morgen bei mir?«
»Okay, mach ich«, sagte Nick wieder ein Stück mutiger, denn Dr. Morton hatte eine warme, angenehme Stimme.
»Wir freuen uns hier sehr auf dich!«
»Okay«, sagte Nick wieder und verabschiedete sich. Nicks Vater kam und wuschelte seinem Sohn in den Haaren.
»Du machst das schon! Keine Angst!«
»Bob hat mir gesagt, dass Dr. Morton ein ziemlich netter Kerl sein muss«, fügte seine Mutter noch hinzu. »Und das, obwohl er so viel Verantwortung hat.«

Nick antwortete mit einem Lächeln.

Weniger, weil Dr. Morton nett zu ihm gewesen war, sondern weil er kaum glauben konnte, wie sehr sich seine Eltern gewandelt hatten. Aber vielleicht war auch nur er es, der sich gewandelt hatte. Doch das war Nick eigentlich ziemlich egal. Er hätte nie im Traum daran gedacht, dass es mit seinen Eltern noch einmal so harmonisch sein könnte.

Sonst hatte Nick stets von seiner Familie weggewollt und sich nach der Möglichkeit gesehnt, endlich auszuziehen. Doch in diesem Moment genoss er es voll und ganz, bei ihnen zu sein. Er setzte sich noch einmal an den Tisch und trank seinen Kakao aus. Sein Vater nahm seine Tasche und verschwand aus dem Haus.

Es war zwar Sonntag, und da hatte er normalerweise frei, aber dennoch musste er etwas Schreibkram erledigen. Doch er versprach, zum Essen wieder zurück zu sein, und sagte, dass sie nachmittags alle zusammen einen Ausflug machen würden. Nick hatte gar keine Möglichkeit, etwas zu sagen, so schnell war sein Vater wieder weg. Mittags würde er aber die Gelegenheit nutzen und seiner Familie von Jack erzählen. Schließlich war seinen Eltern bestimmt schon aufgefallen, dass er nachmittags immer für ein paar Stunden verschwand. Und welcher Freund das war, zu dem er immer ging, war sicherlich auch nicht ganz uninteressant.

So war es dann auch, als alle am Esstisch saßen und auch Nicks Vater von der Arbeit nach Hause gekommen war.

Robert wollte gerade vorschlagen, am Felsen endlich mal wieder ein Picknick zu machen, als Nick einen Einspruch wagte.
»Ich freue mich, dass wir alle zusammen was unternehmen wollen, aber ich treffe mich wieder mit Jack. Ich habe ihn gestern nicht gesehen und bin schon mit ihm verabredet! « Nick erwartete einen Moment lang Gemecker, zumindest von seinem Vater, aber es kam nichts.

»Ja, okay«, sagte er dann nur.
Nervös wippte Nick mit seinen Füßen hin und her. Interessierte es seine Eltern denn gar nicht, was er nachmittags immer tat? Wie konnte das sein? Dann schließlich fragte seine Mutter:
»Du hast uns das letzte Mal nichts über diesen Jack erzählen wollen, aber wir sind doch etwas neugierig. Versteh das nicht falsch, aber dieser Jack scheint einen guten Einfluss auf dich zu haben. So glücklich hab ich dich schon seit vielen Jahren nicht gesehen.«

Nick lächelte.
»Aber dennoch bist du sehr häufig bei ihm, und uns würde interessieren, wie … hm …« Nicks Mutter dachte für einen Moment nach, wie sie ihre Gedanken aussprechen sollte. »… nun, wie eure Freundschaft so ist …«
Nick zog seine linke Augenbraue nach oben.
»Was meinst du damit? Wir sind eben Freunde.«

»Ist er nur dein Freund, oder hast du mehr Gefühle für ihn?«

Nicks Vater verschluckte sich fast an seinem Getränk, und Henry schüttelte nur verwirrt den Kopf.
»Aber Mum, das ist doch ein Mann!«, sagte er in seiner kindlichen Unschuld.
»Du, Schatz«, antwortete Nicks Mutter, während sie sanft Henrys Arm streichelte, »manchmal lieben auch Männer sich untereinander.«

»Das ist ja komisch! Küssen die sich dann auch, so wie du und Dad?«
»Stopp!«, rief Nick entsetzt. »Mum, bitte! Nein! Was denkst du denn?«
Nicks Eltern seufzten leise.

»Du, Nick, wir haben uns eben unsere Gedanken gemacht.

Du hattest auch noch nie eine Freundin, wir dachten, na ja, vielleicht … und außerdem bist du so anders«, äußerte sich sein Vater schnell. Nick musste lachen.
»Ich kann nicht glauben, dass ihr das gedacht habt. Aber um euch aufzuklären, Jack ist wirklich nur ein Freund. Und ich gehe auch gar nicht zu ihm, sondern wir treffen uns im Park. Und außerdem ist Jack alt, also bestimmt so alt wie ihr!«
Nicks Mutter runzelte die Stirn. »Also das macht mir jetzt schon etwas Angst! Was machst du denn mit einem Mann mittleren Alters jeden Tag im Park?«

»Wir reden.«
»Ihr redet?«
»Ja, wir sitzen da und reden.«
»Ihr sitzt da und redet.«
»Ja«, lachte Nick verlegen. »Ist das denn schlimm?«

Keiner der Eltern sagte jetzt noch irgendetwas.

Sie waren zwar erleichtert, aber so richtig einordnen konnten sie die Beziehung zwischen Nick und Jack trotzdem nicht.
»Ich weiß selbst nicht, aber das ist irgendwie … es ist irgendwie komisch. Er ist wie ein Lehrer«, sagte Nick und wunderte sich selbst über seine Worte. Dann nickte er und sprach weiter: »Ja, er ist so etwas wie ein Lehrer für mich. Ich glaube, das trifft es wirklich.«

»Okay«, sagte Nicks Vater und schnitt ein Stück Fleisch auseinander. »Das ist gut.«
Nick wusste genau, dass sein Vater einfach nicht mehr wusste, was er sagen sollte. Aber irgendwie war diese Situation auch erheiternd für ihn.
»Auf jeden Fall gehe ich heute um vier wieder in den Park.«

»Dürfen wir diesen Jack mal kennenlernen?«, fragte Nicks Vater immer noch verunsichert.

»Dad! Bitte vertrau mir.«
»Ja, du hast recht. Also, wir gehen heute nach dem Mittagsschlaf einfach zu dritt weg, okay?«, wollte er dann von seiner Frau und Henry wissen.

»In Ordnung«, antwortete Henry. Nach dem Essen verschwand Nick wieder in seinem Zimmer, um Musik zu hören. Bei der Gelegenheit warf er auch einen Blick in seinen Kleiderschrank, um nach geeigneter Kleidung für die Klinik zu suchen. Nur, was zog man in einer Klinik an? Plötzlich klopfte es an der Tür.

»Ja?«, fragte Nick und wartete, bis die Tür sich öffnete. Seine Mutter kam herein, und Nick merkte, dass sie etwas sagen wollte, aber sich nicht richtig traute. Nick hielt noch ein Hemd in der Hand und bewegte sich einige Momente lang überhaupt nicht, während seine Mutter sich nervös die Hände rieb.

»Ich wollte dir nur sagen, dass ich froh bin, dass es so gut mit uns läuft!«

Nick legte das Hemd auf seinen Stuhl.
»Ja, Mum, das bin ich auch. Ich glaube, das war alles meine Schuld.«
»Oh nein, mein Schatz. Wir machen auch vieles falsch und hätten achtsamer sein müssen. Dir fehlt irgendetwas, das weiß ich, aber ich weiß nicht, was.« Nick lief auf seine Mutter zu und nahm sie in den Arm. »Ihr habt das Beste gemacht, was ihr machen konntet. Das weiß ich jetzt. Lass uns einfach neu anfangen.«

Seine Mutter nickte. »Ja, genau das machen wir!«, sagte sie und lächelte Nick an. Dann drehte sie sich um und ging wieder aus dem Zimmer hinaus. Sie wollte gerade die Tür schließen, steckte jedoch noch einmal schnell den Kopf in Nicks Zimmer und bat: »Und sag diesem Jack bitte Danke von mir!«
Nick lächelte.
»Das mach ich!«

Nachdem Henry von seinem Mittagsschlaf aufgewacht war, machte sich der Rest von Nicks Familie auf den Weg.

Zwar hätte Nick große Lust gehabt, mit seiner Familie zu picknicken, allein schon deshalb, weil es schon viele Monate zurücklag, dass sie gemeinsam etwas unternommen hatten, und der letzte Familienausflug alles andere als harmonisch gewesen war. Doch Nick hatte keine Möglichkeit, Jack abzusagen und wollte ihn auch unbedingt wiedersehen.

So verabschiedete Nick sich etwas wehmütig von seiner Familie und wollte sich dann schnell auf den Weg in den Park machen. Es war zwar erst Viertel nach drei, doch Nick wollte sehen, ob Jack dennoch bereits da war. Wenn nicht, dann würde er einfach auf der Bank auf ihn warten.

Also zog Nick seine Schuhe an, packte sich noch einen Schokoriegel und eine Flasche Wasser in den Rucksack und ging los. Die Stadt war voller als sonst, und immer wieder kreuzten Touristen seinen Weg. Jedes Jahr ab Ende Juni kamen die Touristen, meistens mit dem Wohnmobil. Am anderen Ende der Stadt gab es einen ziemlich großen und bekannten Campingplatz, und im Sommer parkten dort die Wohnmobile Reihe an Reihe. Nick hatte das nie verstanden. Urlaub machte man doch normalerweise am Meer, doch in Winston war weit und breit kein Meer in Sicht.

Ob es überhaupt eine Stadt gab, die weiter entfernt vom Meer lag als Winston?

Nicks Mutter hatte einmal, als Nick noch kleiner war, erklärt, dass die Touristen wegen der Naturlandschaften und des Felsens kämen. Sie kämen mit Zelten oder dem Camper und gingen tagelang wandern oder führen hinaus in die Prärie. Es gäbe sonst nicht viele Möglichkeiten, ein steiniges Trockengebiet und eine üppige, grüne Naturlandschaft gleichzeitig zu sehen. Die Einwohner der Stadt fluchten und freuten sich gleichermaßen über den Tourismus. Die Geschäfte liefen gut, und alle Cafés waren voll, doch gerade die ältere Gesellschaft von Winston, und diese war groß, hatte keinen Gefallen an den vielen Menschen. Die Senioren wollten in Ruhe im Park spazieren gehen und am Winstoner See ungestört ihre Füße im Wasser kühlen.

Der Park war an dem Tag also dementsprechend voller als sonst. Jedoch hielt es sich in Grenzen, denn schließlich kamen die Touristen nicht wegen des Parks. Viele wussten nicht einmal dass, es ihn gab. Nick beschloss spontan, sich ein Eis zu kaufen. Der alte Eisverkäufer war wieder mit seinem metallenen Rollwagen unterwegs, um Eis und Getränke zu verkaufen. Im Sommer war er jeden Tag da.

Jack war, wie Nick bereits erwartet hatte, noch nicht im Park anzutreffen.

Einerseits erleichterte Nick das. Es wirkte ja beinahe unheimlich, mit welcher Präzision Jack stets vorzufinden war. Er war bisher immer da gewesen, wenn Nick in den Park gekommen war. Nick ging zu seinem gewohnten Platz auf der weißen Bank am Brunnen. Doch dieses Mal steckte er sich keinen Knopf ins Ohr, sondern beobachtete die Menschen um sich herum. Minuten vergingen, und Nick schaute sich jeden einzelnen Menschen an, den er sah.

Jedes Mal fragte er sich, wie die Person wohl lebte, wie sie sich fühlte und was sie machte, wenn sie nicht gerade im Park war. Er betrachtete außerdem ganz genau Gesichter, Münder und Augen. Da waren Kinder, die überwiegend lachten und umherrannten, Paare, die verliebt miteinander kuschelten, Paare, die sich stritten, und gut gekleidete Menschen, die nervös auf und ab gingen, mit einem Handy am Ohr, und immer wieder fluchend mit den Armen gestikulierten. Dann fühlte Nick plötzlich die vertraute Hand auf seiner Schulter und schmunzelte.

»Sie leben alle in ihrer eigenen Welt, nicht wahr?«, sagte Jack leise.

»Das tun sie alle, ja«, antwortete Nick und drehte sich zu Jack um.
Dieser leuchtete wie immer, seine braune Haut glänzte sanft im Sonnenschein, und seine Augen strahlten blau wie das Meer.
»Hallo, mein Freund«, sagte er und lächelte.
»Dreh dich wieder um und lass uns zusammen die Menschen beobachten. Das war eine meiner Lieblingsbeschäftigungen in der letzten Zeit.«
»Hattest du denn nichts Besseres zu tun?«, fragte Nick lachend.
»Ach, weißt du, eigentlich nicht. Muss ich auch nicht. Sie waren mir große Lehrmeister, und vieles habe ich durch das Beobachten verstanden.«
»Ja, man verliert sich und seine Probleme irgendwie.«
»Das ist wahr, Nick.«

»Schau dir das Mädchen an«, sagte Jack und zeigte auf die Wiese.

»Was glaubst du, was sie fühlt?« Nick ließ sich voll und ganz auf das Spiel ein und konzentrierte sich auf das kleine Mädchen unweit von ihm.
»Sie fühlt sich gut. Sie ist glücklich, dass ihre Eltern zusammen mit ihr im Park sind.«
»Du bist gut, Nick! Ja, die Erwachsenen machen es sich und ihren Kindern oft schwer und sind sich dessen nicht bewusst.«
»Meine Mutter hat heute Mittag etwas Ähnliches gesagt, und sie hat sich bei mir entschuldigt, Jack.«
»Das ist toll. Was hast du ihr darauf geantwortet?«

Nick drehte seinen Kopf zu Jack. »Ich habe ihr gesagt, dass ich weiß, dass sie ihr Bestes gegeben hat und dass alles gut ist, wie es ist. Ich war genauso blind wie sie!«
»Du bist ein toller Kerl!«
»Ach, Quatsch!«, antwortete Nick schnell und drehte den Kopf wieder zur Seite. Er zögerte etwas, doch dann sagte er: »Ich soll dir übrigens von meiner Mutter Danke sagen.«
»Wofür?«
»Sie hat gesagt, du tust mir gut.«
»Du hast ihr von mir erzählt?«, wollte Jack wissen.
»Ja, meine Eltern haben gefragt, was ich jeden Nachmittag mache.«

Jack lachte herzhaft. »Ja, da haben sie recht.

Aber mal ernsthaft: Ich danke dir, Nick.
Ich bin glücklich, dass du so große Schritte machst. All das Gute hast du selbst erschaffen. Du tust dir selbst gut.«
Er lächelte wieder.

»Ich verstehe immer noch nicht, wieso du mir hilfst und dir die Zeit nimmst.«
»Eines Tages wirst du es verstehen, glaube mir. Du hilfst mir ebenfalls und bist wahrhaftig ein Segen für mich!«

Nick bekam eine Gänsehaut. So etwas hatte noch nie jemand zu ihm gesagt. »Lass uns weitermachen!«, sagte Jack schnell und deutete auf einen Mann, der auf dem Rasen umherging.
»Der Mann, der die ganze Zeit um seine Aktentasche herumläuft und telefoniert!«, forderte Jack ihn auf.

»Hm«, überlegte Nick. »Er streitet sich mit einem Kollegen, oder nein, warte, er streitet sich mit einem Mann, der etwas für ihn erledigen sollte. Er schimpft mit ihm, glaube ich.«
»Mach einfach weiter! Was denkst du, was er fühlt?«
»Ich glaube, dass er sich jetzt im Moment stark fühlt, weil er den anderen Mann am Telefon anschnauzt.«
»Wieso sollte er sich deswegen stark fühlen?«

»Keine Ahnung, Jack, aber vielleicht fühlt er sich klein oder ist normalerweise selbst die Person, die immer Ärger hat. Ich glaube, dass ihm das Kraft gibt!«
»Was, glaubst du, braucht dieser Mann, damit er wieder harmonisch leben kann und wirklich glücklich ist?«
»Vielleicht, dass ihm jemand sagt, dass er gut ist, wie er ist.«

»Fantastisch!«, freute sich Jack. »Was ist mit der jungen Mutter da, die den Kinderwagen schaukelt?«
»Sie fühlt sich schlecht!«
»Wieso?«

»Ich glaube, sie hat sich von ihrem Freund getrennt.

Ja, sie haben sich gestritten, und jetzt ist sie alleine und fühlt sich schlecht.«
Jack nickte und sagte leise: »Sie hat ihren Freund angeschrien, und dieser ist aus der gemeinsamen Wohnung gerannt und hat sich den ganzen Tag nicht bei ihr gemeldet.«

»Ja, das könnte sein. Ich glaube, sie fühlt sich schuldig, weil sie ihn so angeschrien hat.« Nick beobachtete die Frau weiter. »Jetzt wird ihr vielleicht klar, dass sie überreagiert hat.«
»Das kann gut sein.« Nick drehte sich wieder zu Jack um.

»Wieso sind wir Menschen bloß so?«
»Ach, Nick, in jedem Menschen steckt einfach ein kleines verletztes Kind. Jeder Mensch ist verunsichert, auf die eine oder andere Weise. Doch die Menschen geben diese Verletzung niemals zu, sie erkennen sie nicht einmal. Ihr Drama wiederholt sich immer und immer wieder.« Nick blickte wieder zu der Frau, und in seinem Herzen wurde es ganz warm.

»Was braucht sie?«, fragte Jack.
»Ich glaube, sie streitet sich gar nicht richtig mit ihrem Freund. Sie sieht ihn nicht wirklich.« »Das ist gut.«
»Kann das alles wirklich sein, Jack?«

»Wieso nicht?«
»Es kann doch nicht sein, dass ich weiß, wie die Menschen denken und fühlen! Du hast irgendeinen Voodoozauber mit mir veranstaltet.«
Jack lachte. »Nein, Nick, du musst dich nur für andere öffnen, dann kannst du sie auch fühlen. Ihr seid alle miteinander verbunden.«

»Das verstehe ich nicht.« Nick schüttelte den Kopf.

»Ich weiß, das ist merkwürdig für dich. Du musst es auch überhaupt gar nicht verstehen. Das geht alles sehr schnell für dich. Es ist nur wichtig, dass du eines verstehst: Jeder Mensch lebt in seiner eigenen Welt, in seinen eigenen Vorstellungen. Das habe ich dir bereits vor ein paar Tagen gesagt. Aber jetzt siehst du es!«

»Ja!«
»Jeder Mensch lebt nach seinen Mustern und versucht, seine eigenen Verletzungen zu schützen. Egal, wie dich ein Mensch anschaut, wie er dich anspricht, wie er mit dir umgeht oder nicht umgeht, er macht es nicht unbedingt, weil du so bist, wie du bist, sondern weil er selbst in seiner eigenen Welt gefangen ist.«

Nick erinnerte sich an den vorherigen Tag, und Jack fragte fast gleichzeitig mit seinem Gedanken:

»Was ist eigentlich aus dem Besuch geworden?«
»Du hattest natürlich recht. Mein Vater hat selbst einen Vater, der ihn nicht sieht.«
»Was hat sich verändert, seitdem du das weißt?«
»Alles, Jack, einfach alles!«
»Ist das nicht wunderbar?«

Nick nickte und senkte dann den Kopf. »Ich fühle mich so schlecht dabei. Ich habe die ganze Zeit nicht verstanden, was wirklich das Problem war.«
»Ärgere dich nicht«, beruhigte Jack seinen Schützling. »Wie hättest du das erkennen können?«
»Ganz einfach, wenn ich einmal aufgehört hätte, nur an mich zu denken!«
»Du denkst nicht nur an dich. Du wärst überhaupt nicht fähig, dich in andere Menschen so einzufühlen, wenn du nur an dich denken würdest. Ein Egoist kann so etwas nicht!«

»Keine Ahnung.«
»Meinst du, ein wirklicher Egoist würde sich darüber Gedanken machen, dass er etwas falsch gemacht haben könnte?«
»Du hast recht, das würde er wahrscheinlich nicht tun.«
Jack nickte zustimmend. »Natürlich würde ein Egoist das nicht tun!«

Mit seinem Finger schob er Nicks Kopf wieder nach oben.

»Es ist nicht schlimm, wenn man Fehler macht, Nick. Schlimm ist es nur, wenn man aus seinen Fehlern nicht lernt und sie nicht korrigiert. Du hast deinen Fehler erkannt, oder? Andere leben ihr ganzes Leben und erkennen ihre Fehler nicht!«
»Ja, du hast wieder einmal recht, Jack«, sagte Nick und setzte sich wieder aufrecht hin.

»Du hast jeden Morgen die Chance, deine Fehler wiedergutzumachen. Und das hast du erkannt. Jetzt mach dir keine Schuldgefühle deswegen, denn es gibt nichts Schlimmeres als diese Schuldgefühle, die du gerade hast. Sei nicht so streng mit dir, Nick. Du bist ein toller Junge und hast so vieles erkannt und gelernt in den letzten Tagen. Du hast die Möglichkeit, dein Leben zu wandeln.«

»Okay.«
»Komm, lass uns ein Stück gehen«, sagte Jack und stand auf. »Ich möchte dir noch etwas Wichtiges zeigen. Vielleicht ist es sogar das Bedeutendste, das ich dir beibringen kann, denn mit dieser Übung kannst du nicht nur dich, sondern auch dein Umfeld wandeln.«

Aufrechten Gangs folgte Nick seinem Freund ein paar Meter durch den Park.

So viele verschiedene Menschen waren an diesem Tag da und genossen die Schönheit des Parks und die Sonnenstrahlen.
Jack flüsterte Nick leise zu: »Ich möchte dir zeigen, wie du die Menschen aus ihren Gedanken und Gefühlen herausholen kannst, wie du ihnen helfen kannst, bewusster und glücklicher zu werden.«
»Wie kann ich das tun?«

»Durch dein Lächeln, Nick. Gib den Menschen dein Lächeln, wenn sie verlernt haben, selbst zu lachen.«
»Ich soll lachen? Ich glaube, das ist das, was sie am wenigsten brauchen.«

»Nein, du sollst nicht lachen, du sollst lächeln. Du erinnerst sie mit deinem Lächeln an ihre eigenen Fähigkeiten, Probleme zu überwinden. Wenn es dir selbst schlecht geht und du dann einfach zu lächeln beginnst, was glaubst du, passiert dann?«

»Ich lache doch nicht, wenn es mir schlecht geht, Jack. Wer hat denn dann Lust zu lächeln?« Jack schmunzelte.
»Genau darum geht es doch! Wenn du lächeln würdest, würden deine Sorgen sofort verfliegen, und es ginge dir besser. Doch wenn du schlecht drauf, traurig oder wütend bist, kannst du es einfach nicht. Deswegen ist es so wichtig, dass du jenen Menschen deine Freude gibst, wenn sie selbst gerade keine empfinden können.«

»Und das funktioniert?«
»Ja, probiere es doch aus!«
»Was, jetzt?«
»Ja, natürlich!«, antwortete Jack etwas laut.
»Ich kann das nicht«, flüsterte Nick Jack ins Ohr.
»Doch! Lass uns zurückgehen und nachsehen, ob die Frau mit dem Kinderwagen noch auf der Bank sitzt. Und wenn sie dort sitzt, lass uns an ihr vorbeigehen.«

»Nein, doch nicht bei der Frau! Hast du gesehen, wie traurig sie war?«

»Das macht das Ganze doch erst lohnenswert!«
»Ich weiß nicht. Ich soll an ihr vorbeigehen und währenddessen grinsen?«
»Nein, Nick, du sollst lächeln. Du weißt, dass sie in diesem Moment in ihren eigenen schlechten Gedanken gefangen ist. Zeig ihr das mit einem Lächeln. Erinnere sie daran, dass auch hinter dunklen Wolken immer die Sonne scheint. Die Sonne war, ist und wird immer da sein. Nur die Menschen erkennen sie dann nicht, weil sie nicht fähig sind, hinter die Wolken zu schauen. Mit deinem Lächeln erinnerst du sie daran.«

»Okay«, sagte Nick und ballte seine Faust zusammen. Die beiden gingen ein paar Meter wieder zurück, doch als Nick die Frau sehen konnte, packte er Jack am Arm und blieb stehen.
»Was mache ich denn, wenn sie mich nicht anschaut?«

Wie ein unruhiger kleiner Junge zappelte Nick mit seinen Beinen und ging aufgeregt im Kreis.

Dann drehte er sich um, damit die Frau mit dem Kinderwagen ihn nicht sehen konnte. Er biss sich in die Hand und flüsterte:
»Ich schaffe das schon.«
Dann gab er Jack ein Signal, und sie gingen langsam wieder los. Jack murmelte zwar noch, dass Nick sich auf die Sonne konzentrieren sollte, doch dieser war schon so fokussiert, dass er nichts mehr wahrnehmen konnte. Mit jedem Schritt, den er der jungen Mutter näher kam, erinnerte er sich mehr und mehr an das gute Gefühl, das er in den letzten Tagen gehabt hatte.

Er rief das Gefühl noch einmal ab, das er verspürt hatte, als seine Mutter in seinem Zimmer gewesen war und mit ihm gesprochen hatte. Und er erinnerte sich an die Szene, als sein Vater ihn umarmt hatte. Nick dachte an den Segen, den er in den letzten Tagen erfahren hatte und daran, wie sich sein Leben in Kürze geändert hatte. Er steigerte sich so sehr in seine Gedanken, dass es ihn im Herzen berührte. Und dann lächelte er.

Seine Lippen spiegelten genau das wider, was er in diesem Moment fühlte.

Alles würde gut werden, das wusste er genau. Mit langsamen Schritten gingen sie an der Frau vorbei, die immer noch gedankenversunken auf der Bank saß und ihr Kind im Kinderwagen schaukelte. Nick blickte sie jetzt an, und einen Moment lang hatte er den gleichen Ausdruck in seinen Augen, wie er ihn selbst immer bei Jack bemerkte. Die Frau fühlte sich von Nick angezogen, das war deutlich erkennbar. Ganz automatisch hob sie den Kopf und schaute direkt in Nicks Gesicht. Der Blickkontakt hielt nicht einmal eine Sekunde, dennoch schien der Blick eine Ewigkeit in sich zu tragen.
 
Die Frau hatte diese traurigen Augen, doch in dem Moment, in dem Nick sie anlächelte, lächelte sie auch. Erst wollte sie das Lächeln einfach nur erwidern, um freundlich zu sein, doch dann lächelte sie wirklich innerlich, und für einen Moment konnte sie spüren, was Nick empfand.

Als Nick und Jack an der Frau vorbeigegangen waren, war Nick immer noch voller Freude.

Er wusste, dass sich irgendetwas auf die Frau übertragen hatte. Was es war und wie das möglich war, wusste er nicht. Aber wie Jack stets gesagt hatte, musste er nicht alles wissen und verstehen. Die Frau drehte ihren Kopf und schaute Nick hinterher.  »Und?«, fragte Jack, während sie weitergingen. »Hast du das gespürt?«

Nick nickte »Oh ja, das habe ich! Das war einfach unglaublich! «
»Du benutzt das Wort in den letzten Tagen ziemlich häufig «, lachte Jack.
»Lass uns zurück auf die Bank gehen, ganz unauffällig, und dann schauen wir, ob sich etwas ändert«, flüsterte Nick neugierig.
 »Ja, das machen wir«, antwortete Jack.

Nick legte an Geschwindigkeit zu, um die Bank zu erreichen, die noch ungefähr dreißig Meter vor ihnen lag. Doch nur einen kurzen Moment später fasste Jack ihn an der Schulter: »Schau, Nick!« Nick blieb stehen und drehte sich um. Die junge Frau stand jetzt vor der Bank und hängte ihre Tasche über die Schulter.

Sie stand aufrecht, und ihr Kopf war erhoben. Dann beugte sie sich hinunter, küsste ihr Baby und flüsterte ein paar Worte, die Nick aus der Entfernung nicht hören konnte. Nur wenige Sekunden später ging sie los und fuhr mit dem Kinderwagen auf dem Sandweg in Richtung Ausgang.

»Was macht sie jetzt?«, fragte Nick, wohl wissend, dass Jack eine Antwort darauf hatte.
»Sie wird nach Hause gehen, um das Durcheinander, das sie in der Wut hinterlassen hat, wieder zu beseitigen. Außerdem hat sie ein Gefühl dafür, wo ihr Freund sich aufhält, und dort wird sie gleich anrufen. Die beiden werden sich wieder vertragen.«
»Und der Grund dafür war mein Lächeln?«
 »Hm«, antwortete Jack nachdenklich.

 »Nein. Dein Lächeln kann sie nur an etwas erinnern, was sie bereits in sich trägt.

Du kannst sie ja nicht manipulieren. Wenn sie ihren Freund verlassen oder weiterhin wütend bleiben will, dann tut sie es auch. Aber du gibst ihr durch dein Lächeln die Möglichkeit, sich daran zu erinnern, dass sie einen Ausweg finden kann. Du zeigst ihr, dass es angenehmer ist, auf die positiven Dinge des Lebens zu achten und nicht auf das, worum sie sich so sorgt.«
Nick und Jack erreichten wieder die Bank und setzten sich. Jack legte freundschaftlich einen Arm um Nick, und gemeinsam blickten sie einen Moment lang in die Sonne und ließen sich von den Sonnenstrahlen einhüllen. Nick fühlte sich wohl und genoss den Moment.

»Aber eines verstehe ich nicht: Ist es denn nicht gut, wenn man über seine Probleme nachdenkt? Wie soll man denn eine Lösung finden, wenn man sich von seinen Problemen ablenkt?«

»Das ist eine gute Frage, Nick, und sie verdient eine gute Antwort. Die Menschen erlauben sich gar nicht richtig, eine Lösung für ein Problem zu finden. Statt die Lösung zu erkennen, die in einem Problem steckt, tauchen sie nur tiefer in das Problem ein. Sie identifizieren sich mit ihm, sie steigern sich in die Gefühle hinein, die das Problem in ihnen verursacht. Ein Problem anzunehmen und mit etwas Abstand zu betrachten, ist die sicherste Methode, um eine Lösung zu finden. Doch glaube mir, das macht kaum jemand.«

Sofort erkannte Nick wieder einmal Parallelen zu seinem eigenen Verhalten.

Auch er neigte dazu, so tief in seine Sorgen einzutauchen, dass er keinen klaren Gedanken mehr fassen konnte.
»Du glaubst, selbst das Problem zu sein, Nick. Doch es ist nur ein Problem, das sich in dir zeigt.«
Nick sah nachdenklich in den Park, und Jack folgte seinem Blick.

»Nimm den Mann als Beispiel, der vorhin am Telefon noch so geflucht hat. Seine Aktentasche war sein Problem, doch statt die Aktentasche einfach nur als Aktentasche zu sehen, so, wie ein Problem einfach nur ein Problem ist, das sich kurz zeigt, krallte er sich an ihr fest und konnte nur noch sie sehen. Seine Gedanken kreisten nur noch um diese Tasche, die so schwer an seiner Hand hing. Vielleicht waren Rechnungen darin oder nicht erledigte Aufgaben, die ihn unter Druck setzten. Seine ganze Welt bestand nur noch aus diesem Ding aus Leder, das er mit Leichtigkeit einfach hätte loslassen oder abstellen können. Doch er hat sie einfach weiter mit sich herumgetragen.«

Nick lächelte ganz sanft und drehte sich zu Jack.
»Wenn ich bei dir bin, dann sind mir alle Dinge so klar. Es fällt mir wie Schuppen von den Augen. Das ist einfach toll!«
Jack sagte: »Du glaubst, das läge alles an mir, aber ich bin nur dazu da, die Weisheit, die zweifelsohne in dir ist, zum Vorschein zu bringen.«

Nach wenigen Momenten stand Jack auf.
»Mein Freund, es ist Zeit, sich wieder zu verabschieden.« Nick blickte verwundert auf. »Du gehst schon?«
»Ich kann nicht so lange bleiben, wie ich gerne möchte.«

»Tja, das nennt man Mensch sein und arbeiten.

Da kommst auch du nicht drum herum.« Jack schmunzelte ein wenig. So gerne hätte er Nick alles erzählt, doch er konnte nicht, so viel war ihm klar.
»So ist es!«

»Oh, Jack. Fast habe ich vergessen, dir zu sagen, dass ich morgen in der Klinik anfange.« »Das ist doch gut. Bist du aufgeregt?«
Nick winkte ab. »Ja, ein bisschen, aber das ist nicht so wild. Aber …« Er wartete einen kurzen Moment.
»Ich werde bis 16 Uhr dort arbeiten, und kann dann nicht hier sein. Bitte, Jack, können wir uns später treffen?«
Nick blickte seinen Freund an, und einen Moment lang hatte er etwas Angst, dass die Bekanntschaft mit ihm schon ein Ende finden könnte.
»Aber natürlich.« Nick atmete erleichtert auf.
»Ich werde sofort nach der Klinik in den Park kommen. Ich brauche etwa eine Viertelstunde dafür. Ist halb fünf für dich in Ordnung?«
»Ich werde da sein.« Jack erhob seine Hand und verabschiedete sich.

Nick schaute Jack so lange hinterher, bis er ihn nicht mehr sehen konnte.

Er kostete jeden Moment aus, in dem er etwas von ihm lernen konnte Als Jack gegangen war, lehnte Nick sich an die Bank, schloss die Augen und ließ die letzten Sonnenstrahlen auf sich wirken. Um ihn herum wurde es stiller, denn der größte Teil der Parkbesucher war bereits wieder auf dem Weg nach Hause oder schon längst dort angekommen.

Wie öfter im Sommer, wehte ein leichter Wind, der die Wärme wenigstens etwas erträglicher machte. Immer wieder, wenn Nick seinen Blick nach oben richtete, sah er die zahlreichen Blätter des Laubbaumes im Wind tanzen. In diesem Moment schien die ganze Welt stillzustehen.

Es gab nur noch Nick, den alten Laubbaum hinter der weißen Bank und den Wind, der allem Leben einhauchte. Nick saß noch lange auf der Bank. Dabei bewegte er sich kaum. Mit einem Lächeln auf den Lippen dachte er an den Tag zurück. Das hatte er sich in letzter Zeit irgendwie so angewöhnt. So oft hatte er früher die Abende damit verbracht, wütend und frustriert zu sein. Immer wieder hatte er sich an Situationen aus dem Tag erinnert und noch einmal die gleichen Emotionen durchlitten, die er schon Stunden zuvor gehabt hatte.

So viele Abende lang hatte er gegrübelt und nur das sehen können, was ihm nicht gepasst hatte.

Nick hielt es nun für angebracht, dieses Verhalten zu ändern und nur noch die schönen Momente des Tages Revue passieren zu lassen. Das klappte nicht immer, schließlich machte er das erst seit wenigen Tagen. Doch es gab einfach Tage wie diesen, an denen es nichts zu bemängeln gab.

Nicht einmal ein kleiner Moment bereitete ihm Unbehagen. Alles war perfekt an diesem Tag. Nick gab einen leisen Seufzer von sich und stieß sich mit den Händen von der Bank ab. Entspannt ging er nach Hause, und glücklich wie er war, grüßte er jede Person, die ihm begegnete. Egal, wer es war und egal, ob die Menschen seinen Gruß erwiderten, Nick schenkte einfach jedem sein Lächeln.

Weiter geht es mit – In deiner Welt Fortsetzung der spirituellen Geschichte am Sonntag den 19. Mai 2019


Den Roman
In deiner Welt
georg-huber-in-deiner-welt-roman
von Georg Huber
gibt es als Ebook >>>  HIER

12.05.2019
Alles Liebe für euch!
Euer Georg 
Weitere Informationen zu Georg Huber findest du unter 
www.jeomra.de

Alle Beiträge von Georg Huber auf Spirit Online

Empfehlung:
aktuelle Live Online-Seminare
mit Georg Huber

heilsegen-empfangen-faith

Nähere Informationen und Anmeldung

Den Artikel kommentieren

Den Artikel kommentieren

Mit deinem Newsletter erhältst du viele Neuigkeiten und Anregendes aus der großen Welt der Spiritualität

Briefkasten-Himmel-wolken-mailbox

zur Newsletter-Eintragung
E-Mail Adressen sind bei uns sicher | wir geben Adressen niemals weiter


Anzeigelion-tours