Information als Frequenz: Diskussionen reine Energieverschwendung?

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Frequenz Luftballons chairInformation als Frequenz: Warum Diskussionen reine Energieverschwendung sein können

Folgende Situation kennt sicherlich jeder von uns aus eigener Erfahrung: Man befindet sich in einem Gespräch, bei dem zwei völlig unterschiedlichen Sichten aufeinandertreffen. Es wird heiß diskutiert. Jede Seite versucht, ihre Ansichten der anderen darzustellen und zu erklären. Alle Wörter des Wortschatzes werden verwendet, Quellen werden ausgetauscht, Experten zitiert, Experimente erwähnt …Information als Frequenz. Die Diskussion kann Stunden andauern, oder Tage gar Wochen und Monate und am Ende … Man fällt erschöpft ins Bett, ohne dass der eine den anderen von irgendetwas überzeugen konnte, ohne dass jemand aus dem Gespräch schlauer wurde. Diese Art Unterhaltungen hinterlassen ein negatives Gefühl bei uns. In den meisten Fällen fühlen wir uns danach erschöpft, wütend, traurig, angeschlagen, schlaflos, genervt, enttäuscht.

Information als Frequenz – Für Jahre beobachtete ich dieses Phänomen:

„Das ist doch so klar wie der Tag. Warum versteht er mich nicht?“, fragte ich mich nach fast jedem Gespräch obiger Art.
Erst die Annahme, dass Begriffe, Wissen und Informationen, wie alles andere in Kosmos, Träger der Energie sind und demzufolge eine Frequenz haben müssten, lieferte mir eine plausible Antwort.

Um diesen Gedanken zu erläutern, verwende ich eine Analogie zu Radiowellen. Die Sender strahlen durchgehend und unterbrochen verschiedene Frequenzen aus: 98 FM steht gleichzeitig mit 106 FM im Raum. Welche Information mich nun erreicht, hängt alleinig davon ab, auf welcher Frequenz mein Radiogerät eingestellt ist. Entscheide ich mich für den Sender auf 98 FM, bekomme ich die Informationen auf 106 FM nicht mehr mit.

Übertragen wir diese Analogie auf uns Menschen: Wir sind die Sender und Empfänger gleichzeitig. Wir sind Energiewesen mit einer Eigenfrequenz, die von unseren Emotionen, Glaubenssätzen, Weltanschauungen, Wissensstand, Bewusstseinsebene usw. beeinflusst wird. Egobasierte Emotionen aus dem niederen Frequenzbereich so wie; Angst, Hass, Neid, Eifersucht verringern die Eigenfrequenz des Menschen, sodass sein „integriertes Radiogerät“ auf einer niedrigen Frequenz eingestellt ist. Somit werden Informationen aus anderen Frequenzbereichen von ihm erst gar nicht aufgenommen. Man kann ihm mit Fakten überfluten, Gott und den Himmel zitieren, ihm Beweise liefern, argumentieren, doch die Botschaft wird nicht ankommen: Sein „Radiogerät“ ist auf 98 FM eingestellt und die Informationsquelle auf 106 FM. Am Ende verlässt man das Gespräch mit einem mulmigen Gefühl und zweifelt an sich selbst und seinen Fähigkeiten. Spätestens ab diesem Moment dient eine Diskussion nicht mehr zur Aufklärung, sondern sie wird zu einem destruktiven Ego-Kampf: Man will dem anderen beweisen, dass man Recht hat, ein unerreichbares Ziel, denn der Gegenüber reagiert ebenfalls aus Ego und strebt das Gleiche an.

Das Dogma als Schutzmauer:

Ein Radiogerät kann umgestellt werden. Das liegt einzig und allein an jedem von uns, ob wir den Schritt wagen wollen, das Alte und Gewöhnte hinter uns zu lassen, an unserem Empfänger zu schrauben und neue Frequenzen zu „riskieren“. So leicht das sich in der Theorie anhört, so schwer fällt es den meisten von uns, diesen Schritt zu wagen. Die Änderung der Eigenfrequenz erfordert vor allem innere Arbeit – ein Fremdwort für die meisten Menschen. Die Ängste müssen überwunden, die Glaubenssätze neu geschrieben und eine gewisse Ebene des Bewusstseins muss erreicht werden. Am Ende des Prozesses der Frequenzänderung erwartet uns ein völlig neues Weltbild.

Das ist selbsterklärend: Durch die Angstbrille sieht die Welt ganz anders aus, als ohne Ängste und die Glaubenssätze verändern unsere Wahrnehmung. Ein neues Weltbild heißt aber gleichzeitig die Einsicht über die Illusion, in der wir alle Jahre zuvor gelebt haben und das kann nicht jeder packen. Da wir unbewusst ahnen, was die Folgen einer solchen Frequenzänderung wären, wagen es die meisten Menschen erst gar nicht, die Tür zu einer Änderung zu öffnen und schützen sich mit dem Dogma. Die Angst vor dem Unbekannten ist eine der größten Urängste der Menschheit.

Vor einigen Wochen unterhielt ich mich mit einem Freund über das heißeste Thema der neuen Gesellschaft: Corona!

Wir hatten zwei unterschiedlichen Sichten zu dem Geschehen. Da ich bereits wusste, dass ein Gespräch uns nirgendshin führen würde, weil er nur die eine Seite der Corona-Medaille kannte, schlug ich vor, ihm Informationen aus der anderen Sicht zukommen zu lassen. Er war interessiert, doch sagte er etwas, das mich umgehend wissen ließ, ich könnte mir auch die Mühe ersparen, da er für neue Informationen nicht offen ist. „Ich werde mir die Dinge durchlesen“, meinte er, „Aber ich bin mir sicher, dass du mich nicht überzeugen kannst.“

Jemanden von etwas zu überzeugen, war zu keinem Zeitpunkt das Ziel meines Austausches gewesen. Ganz ehrlich: Was habe ich davon, wie andere Menschen zu einem bestimmten Thema denken? Doch bin ich der Meinung, dass wir uns erst dann ein eigenständiges Bild von einer Situation machen könne, wenn wir uns vorurteilsfrei alle möglichen Sichten dazu anschauen. Gestern Abend meldete er sich. Meine Quellen seien schwachsinnig und manipulativ. Sie haben nichts in seiner Meinung über das Geschehen geändert. Warum wundert das mich nicht?
Eine Frage konnte mir noch kein Corona-Gläubiger bis jetzt beantworten: „Wie sind die Zensur, die Monopolisierung der Information und die Hetze gegen Gegner durch die Virus-Theorie zu erklären?“

Letzte Woche verbrachte ich einige Tage bei einer Freundin.

Das Hauptthema unserer Unterhaltungen war die Diskriminierung im Allgemeinen.
Sie teilte mir mit, wie sehr sie unter der Spaltung in der Gesellschaft leidet und wie sehr es ihr an einer Vereinigung als die Menschheitsfamilie liegt. Wir führten lange Gespräche darüber, wie jeder von uns seinen Teil dazu beitragen könnte, diese Lücke zu füllen und für mehr Einigung zu sorgen.

Für meine Aussage „Ich versuche, die Veränderung zu sein, die ich mir für die Welt wünsche. Wenn ich gegen die Spaltung kämpfen will, dann darf ich nicht für Spaltung sorgen. Das könnte der erste Schritt in die erwünschte Richtung sein“, wurde ich bejubelt und hoch gefeiert.
„Genauso ist es“, sagte sie.

Am letzten Tag meines Aufenthaltes bei ihr trafen wir uns mit ihren Kollegen zum Essen. Sie organisieren Veranstaltungen. Alle Anwesenden außer mir waren bereits vollständig geimpft. Mit einem Ohr folgte ich ihren Gesprächen. Sie unterhielten sich darüber, wie hoch die Chancen seien, dass ihre Veranstaltungen nächstes Jahr – nach zwei Jahren Ausfall – stattfinden und unter welchen Bedingungen.

„Die Impfung wird die Voraussetzung für den Eintritt zum Festival“, sagte einer.
„Das wäre Diskriminierung von Menschen wie mir, die sich nicht impfen lassen wollen“, protestierte ich. „Das Recht auf Kulturleben gehört zu den Grundmenschenrechten, die bedingungslos gelten müssen. Entweder wirkt die Impfung, dann sind die Geimpften geschützt und die Ungeimpften keine Gefahr mehr für sie, oder sie ist wirkungslos, dann sind die Geimpften und Ungeimpften gleichermaßen gefährlich. Somit gibt es keine Rechtfertigung für eine Diskriminierung solcher Art.“

„Das ist dein Weg“, sagte meine Freundin, „und du musst schauen, wie du den läufst. Ich muss gucken, was das Beste für mein Geschäft ist.“
Ich erinnerte mich an ein Gespräch, dass meine Freundin und ich einige Tage zuvor hatten:
„Wie konnte nur das Dritte Reich entstehen? Waren sie denn alle blind? Haben sie wirklich nicht mitbekommen, was da vor sich ging?“, hatte meine Freundin gefragt.

Mehr als oft genug kommen wir an einem Punkt an, an dem das Schweigen konstruktiver ist, als das Reden. Das ist der Moment, an dem wir erkennen oder intuitiv ahnen, dass der Empfänger vor uns außerhalb Resonanz mit dem Sender in uns ist. Dann hilft nur eins: Geduld zu haben und Vertrauen, dass die Geschichte die Wahrheit enthüllt. Und vielleicht lernen wir endlich aus ihr.

25.08.2021
Sara Sadeghi
https://www.peacestartsinyourheart.com

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Sara Sadeghi sara-sadeghi

Die 37-jährige Freiheitsliebhaberin arbeitet heute als zertifizierter Coach für psychische Gesundheit, Bewusstsein und Spiritualität und Energietherapeutin und hat bereits hunderte von Menschen mit ihrer Geschichte inspiriert und geholfen. In ihrem Buch „Das kleine, schwarze Fischlein – a diary“ berichtet sie über ihren Verwandlungsprozess von der Raupe in einen Schmetterling und über ihren Selbstfindungsprozess und die Herausforderungen, die ihr auf diesem Weg gestellt wurden.
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