Innere Einkehr – Potential zur Transformation und Herausforderung wirkliche transformative Kräfte frei zu setzen

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Tod-Taube-uhr-deathTransformation – Was ist der tiefere Sinn der Einkehr

Was ist der tiefere Sinn der Einkehr, was ist der tiefere Sinn überhaupt einen Weg der Verinnerlichung zu gehen, was ist der Sinn so eines Retreats?

Lasst mich ein wenig ausholen um das zu erläutern. Massenvernichtung und Massenvernichtungswaffen das sind Begriffe, die in letzter Zeit aus der Politik mehr und mehr in das Bewusstsein der Menschen gelangen. Nun in der äußeren Welt, die derjenige, der den inneren Weg beschreitet als eine Reflexion der  inneren Welt erkennt, in der äußeren Welt sieht es so aus als gäbe es Wenige da draußen, die im Besitz von Massenvernichtungswaffen wären, die es gilt zu bekämpfen und zu zerstören um Heilung für die Welt und Heilung für die Menschheit zu erlangen.

Das ist der Stand der Evolution menschlichen Bewusstseins. 

Es gibt Anzeichen in der Geschichte der Evolution, dass sich die Menschheit in einem Massensterben befindet, das möglicherweise Ausmaße hat, die es seit dem Massensterben der Dinosaurier nicht mehr gegeben hat. Nur dass sich die Menschheit mit äußerster Langsamkeit und Behäbigkeit beginnt, dessen bewusst zu werden, dass sie sich in einem großen Sterben befindet, in einem großen Vernichtungsfeldzug der auf einer äußeren Ebene gegen die Welt gerichtet scheint, gegen die Erde, doch was bedeutet das wirklich, was bedeutet das in der inneren Welt?

Wenn wir verstehen, dass die äußere Welt nur eine Spiegelung ist für den, der bereit und in der Lage ist, das Leben von Innen heraus zu schauen. Nun es bedeutet offensichtlich in der Evolution der Seele, dass der Mensch dabei ist, die Seelenkräfte zu vernichten. Einen Feldzug zu führen gegen die lebendigen Kräfte der Seele. Und Derjenige, dem die verschiedenen Spiegelungen, die esoterische Instrumente zur Verfügung stellen, Derjenige, der in diese Spiegelungen schauen kann, wird wie in der Astrologie oder im Enneagramm überall dieselbe Beobachtung machen, nämlich dass gezeigt wird, dass sich die Seelenkräfte des Menschen in einer lang andauernden und zunehmenden Gefangenschaft befinden. Und dass das große Sterben, in dem sich die Menschheit befindet ein Vernichtungsfeldzug ist gegen die lebendigen Seelenkräfte im Menschen, gegen die fühlenden Seelenkräfte im Menschen. Das ist der Stand der Evolution menschlichen Bewusstseins. 

Aber es ist nur die eine Seite.

Du weißt, dass jeder Moment der Vernichtung immer auch das Potential zur Transformation und die Herausforderung in sich trägt, wirkliche transformative Kräfte frei zu setzen. Und das ist der Weg der Verinnerlichung und der Weg der Einkehr, den die Menschheit so dringend notwendig  hat. Notwendig erscheint es erst Demjenigen, der seine eigene Not, der bereit ist die Not der Menschheit, die Not des Ichs zu erkennen und dementsprechend die Not zu wenden. Und die Not wendet sich auf dem inneren Weg in der Rückkehr zum Selbst. Auf dem Beschreiten des inneren Weges werden die lebendigen Kräfte der Seele wieder frei. Deshalb ist es so wichtig, dass wir die Einkehr wieder zu schätzen wissen, denn offensichtlich haben wir uns verloren, die Lebendigkeit der Seelenkräfte verloren im Zeitalter der Materie, des Materialismus, was nicht nur die Hinwendung zur Materie ist sondern vielmehr die Hinwendung zum Toten und das langsame Absterben der Seelenkräfte, der Fühlkräfte im Menschen.

Es ist diese Verinnerlichung und die scheinbare Abkehr von der Welt aus der heraus die Kraft entsteht sich der Welt heilend wieder zuzuwenden und erst in dem Moment, wo ich in der Abkehr  von der Welt und der Zuwendung zu mir selbst das Selbst und die Wahrheit über mich selbst wieder entdecke, erst in dem Moment wird es mir möglich sein mich auch der Welt wieder zuzuwenden und die Gemeinschaft, die Erdengemeinschaft wieder zu erkennen als die Gemeinschaft der Seelenkräfte meiner selbst in mir.

So ist die Antwort auf das Warum, warum geht der Mensch den Weg der Vernichtung von sich selbst, von Anderen?

Nun  die Antwort, die Ich gebe, ist eine einfache, nämlich weil er sich nicht kennt. Weil er nicht weiß, wer er wirklich ist. Weil er vergessen hat, wer er ist. Und in dieser Ignoranz sich selbst gegenüber findet er die Ignoranz der Welt gegenüber und die Ignoranz anderen Menschen gegenüber, die nur eine Spiegelung ist seiner eigenen Selbstignoranz. Der innere Weg ist die Beschreitung des Weges der Erkenntnis deiner selbst, um wieder zu wissen, wer du wirklich bist.
Denn ein Mensch, der weiß wer er wirklich ist, wendet keine Gewalt an gegen die Welt, keine Gewalt gegen die Seele. Nicht, weil die Moral es ihm verbietet, sondern allein deshalb, weil er weiß wer er ist. Und wenn er weiß wer er ist, wenn du weißt wer du bist, dann weißt du auch, wer andere Menschen sind. Dann kennst du das Wesen eines jeden Lebewesens und selbst der vermeintlich toten Wesen.
Und somit befindest du dich in dem, auf das die spirituellen Meister aller Generationen hingewiesen haben, das Eins – Sein von Allem. Es ist kein Konzept, kein spirituelles Konzept mehr, es ist vielmehr in der Verinnerlichung deiner selbst deine Erfahrung der Nicht – Trennung, des Nicht – Abgetrenntseins von irgendetwas oder irgendjemandem. Ist es nicht diese grundlegende Idee der Abtrennung, des Getrenntseins die den menschlichen Geist erst dazu veranlassen kann, Gewalt gegen den vermeintlich Anderen, und das vermeintlich Äußere anzuwenden? 
Wenn er sich nicht getrennt fühlen würde und den Anderen nicht als das Andere erkennen würde, sondern vielmehr das Andere als sich selbst erkennen würde, dann würde er nicht freiwillig Gewalt anwenden. Denn kein Mensch, kein fühlendes Wesen wendet bei vollem Bewusstsein Gewalt gegen sich selbst an. Es bedarf einer Dumpfheit, es bedarf einer Betäubung, es bedarf eines Absterbens der Fühlkräfte, eines Schlafes mit sich selbst und gegen sich selbst um das geschehen zu lassen.

Wenn du den inneren Weg beschreitest, dann nimmt die Seele ihre ursprüngliche Lebendigkeit wieder an, vorausgesetzt, du bist bereit, dich dem auszusetzen. Denn erstaunlicher Weise, denn das ist ja der wesentliche Grund für das Massensterben, das innere, erstaunlicher Weise ist der Mensch nicht bereit und zieht das innere Sterben, die Unlebendigkeit der Innenwelt diesem vollständigen Fühlen vor und hat begonnen sich sicher zu fühlen in einem inneren Totenreich. Sicherer in einem Totenreich als im Reiche des vollständig Lebendigen, Unvorhersehbaren und Unkontrollierbaren.

Deshalb die Frage, ob du bereit bist, die innere Lebendigkeit, die nichts ausschließt, wieder zu fühlen und ihr ins Auge zu sehen, während du innerlich regungslos verweilst.

Der Körper kann sich bewegen, äußerlich kann Bewegung stattfinden, doch die Herausforderung des inneren Weges ist, innerlich regungslos zu verweilen, wieder Zeuge zu werden eines Prozesses der Wiederbelebung der Seele. Es reicht, wenn du Zeuge bist. Es ist nicht so, dass du innerlich etwas dafür tun müsstest, diese Kräfte wieder zum Leben zu erwecken. Ja es ist so, dass du nicht einmal etwas dafür tun kannst. Wenn du wieder bereit bist deine Aufmerksamkeit nach innen zu richten und den Ablenkungen des Außen, diesen Ablenkungen nicht mehr folge zu leisten, und regungslos als Zeuge innerlich zu verweilen, das ist es was den Seelenkräften wieder das Leben schenkt und das ist es auch, was das Auge des Bewusstseins in dir auf deine inneren Orte des Sterbens dieser Kräfte lenken wird. Und das ist nicht immer angenehm.
Und doch, wenn du im Bewusstsein bleibst warum du wirklich hier bist, wirst du in jedem Moment zu schätzen wissen was es heißt, dass diese Kräfte in dir, denen du Gewalt angetan hast, die du vernichten wolltest, dass sie wieder zum Leben erweckt werden, dass alles in dir wieder seine natürliche innerliche Lebendigkeit annimmt, die dich auch nur in die Stille führt. Denn jedes innere Drama das entstehen mag, jeder Sturm der vorübergehend entfesselt werden mag, ist doch nur ein Sturm der dich zurückführt in die innere Stille und den inneren Frieden.

OM C. Parkin
Weisheitslehrer, Autor
20.02.2018

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