Irland ~ Ein Hunderttausendfaches Willkommen

Barbara-Bessen-Irland-Reisebericht

Reisebericht ~ Irland 22. bis 30. Juli 2017

„Irlands Steinkreise, Kraftorte, die faszinierende Natur am Atlantik kennen  lernen und alte Stätten und Mythen spüren.“

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“Céad Míle Faílte”
Was etwa heißt “Ein Hunderttausendfaches Willkommen” auf irisch (gälisch)

1-Reisebericht-Irland-Barbara-BessenSo wird man begrüßt auf Irland, dieser wundervollen Insel. Unsere Erwartungen an diese Reise waren sehr hoch, das muss ich schon zugeben. Denn wer nach Irland fährt, hat bestimmte Vorstellungen. Man hat sicher Bücher, Filme, Informationen im Netz gestöbert und wusste sicher auch, dass viele der mystischen Abenteuerfilme dort gedreht wurden. Wir sind wirklich nicht enttäuscht. Sagenhafte Stätten fanden wir, eine große Weite, Irland hat nur um die fünf(!) Millionen Einwohner, und eine herrliche Stille erwartete uns. Ein großes Thema für alle Irland-Reisende ist das Wetter. Mich als Norddeutsche haut ja so schnell nichts um, ich bin eigentlich immer gewappnet und habe ne Regenjacke dabei.

Aber Irland toppt dies sozusagen noch. Ich habe vorher nirgendwo erlebt, dass Sonne, kleine, übrigens sehr tief liegende Wolken und plötzlicher Regen so nah beieinander liegen. Eben war man noch im Kurzarm-Shirt, dann kommen ein paar Wölkchen flugs herbei und schwups, rieselt der Regen herunter, um dann sich gleich wieder aufzulösen.
Irland Felsen-Wasserfall Barbara BessenKurz, wir waren immer für alle Fälle gerüstet. Jacke an, Jacke aus. Regenschirm in den Rucksack packen, ne Mütze dazu legen, so waren wir unterwegs. Wir hatten uns, unser Reiseleiter Markus Bäuchle und ich, allerhand vorgenommen.

Unser Programm war straff. Wir wollten mit unserem Bus viel herumfahren, Plätze und Stätten besuchen, vor Ort meditieren und Botschaften lauschen. Aber auch abends sollte es Seminarprogramm geben. Es war auch unser Wunsch, unsere eigene innere Verbindung zu unserem Göttlichen Sein zu verstärken. Wir wollten auch Heilsitzungen im Liegen erfahren und vieles mehr. Gar nicht so einfach, denn meist waren wir nach dem Abendessen ein bisschen müde. Aber spannend ist ja immer wieder: die Göttliche Energie, die wir in den Seminaren genießen durften, tat immer das, was anstand. Sie war einfach das, was man individuell brauchte: Ein Wachmacher, ein Entspanner, ein Beruhiger, eben das, was benötigt wurde. So kamen wir gut zu allem, was wir vorhatten.

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Aber ich darf wohl sagen, wir hätten sicher noch ein paar Tage länger verweilen können, ohne großes Programm. Einfach nur im Sein sein, wäre noch das I-Tüpfelchen gewesen. Wir hätten alles gut nachwirken lassen können. Das tat aber nun ein jeder für sich zuhause. Die Rückmeldungen zur Irlandreise und unserem Seminarwesen waren prima. Das Fazit ist: Wir kommen natürlich wieder. Es wird Irland Teil Zwei geben, um einen anderen Bereich dieser herrlichen Insel kennen zu lernen.

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Eines ist uns aufgefallen: Irland hat einen besonderen Charme, der nicht mit Südengland (Glastonbury, Cornwell, St. Michael etc.) zu vergleichen ist. Ebenso ist es nicht wie Schottland. Irland ist eigenwillig. Irland ist wie ein störrischer Esel und gleichzeitig wie eine wohl(woll)ige Schafherde.

Irland vermittelt einem Authentizität. Die Menschen hier sind bodenständig, selbstbewusst (gut, nach den vielen Besatzungen, zuletzt der Engländer) und darauf bedacht, das Leben zu genießen. Besonders fiel uns das auf beim Ankommen in Dublin. Da war abends ein Konzert mit U2 angesagt. Die ganze Stadt war im Musiktaumel. In den Gassen der Hauptstadt hörte man überall Musik. Nicht die von U2, sondern alte irische Gesänge. Laut und voller Inbrunst. Und wer dazu tanzen wollte (auch auf der Strasse, die Lokale hatten alle Türen offen), tat es. Ob mit Whisky oder ohne, es wurde gelebt und gelacht. Wunderbar.

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Wer in Irland die lieblichen Gärten von Südengland erwartet, die man teilweise auch in Schottland findet, wird enttäuscht. Irgendwie ist es hier sachlicher, gerader, klarer. Gärten ums Haus findet man selten. Blumen ab und an. Mir ist auch aufgefallen, dass es viele Zäune gibt. Man könnte doch denken, es ist so viel Weite, da braucht es keine Abgrenzungen. Oft kommt man nicht einfach so ans Meer, es ist viel Privatbesitz.

Unser Reiseleiter erklärte dies so: „Die Menschen hier freuen sich, dass sie endlich Eigentum haben, dass etwas ihnen gehört, dass niemand ihnen erzählt, was sie zu tun haben. Das möchten sie gern schützen“. Das verstehe ich.

5-Reisebericht-Irland-Barbara-BessenWir haben unseren Reiseleiter viel gefragt, auch bezüglich der ökologischen Landwirtschaft, der Pflege der alten Stätten. Wie all das hier gehandhabt wird. Ökologische Landwirtschaft ist noch nicht so verbreitet (das haben wir übrigens auch letztes Jahr in Südafrika auf den Weinplantagen festgestellt). Alte Stätten werden nicht unbedingt bewundert oder als etwas Besonderes gesehen. Sie gibt es einfach, sie gehören zur Geschichte.

So kann es durchaus sein, dass auf irgendeinem Privatgrundstück alte Gräber liegen mit Grabsteinen. Man macht da nicht so viel Aufheben. Massentourismus an den Kraftstätten findet man nur teilweise. Wir hatten das Glück, an Steinkreisen, alten Burgen und Grabstätten oft allein zu sein. Das haben wir genossen und unsere eigenen Erkundigungen mit Meditationen etc. gehabt.

Barbara-Bessen-Irland -2017-felsen-wasserfall

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Der Reiseablauf

6-Reisebericht-Irland-Barbara-BessenDie Anreise war unkompliziert, doch ein Teilnehmer hatte eine Flugverspätung und musste eine spätere Maschine nehmen. Nicht von überall kann man einen Direktflug buchen.

Tag 1: Wir schauten nach einer längeren Busfahrt von Flughafen aus zum „Rock of Cashel“ einen alten Königsitz und hatten unsere erste Einführung in das alte Irland. Weiterfahrt zu unserem Wochensitz, das „Westlodge Hotel“ in Bantry. Bantry ist ein altes gemütliches Städtchen mit einem Herrensitz, einem schönen kleinen Hafen, vielen netten Geschäften und einem wunderbaren Friedhof. All das haben wir immer mal zwischendurch, wenn Freizeit war, genossen. Saint Germain hat uns abends im Seminar mit einer Botschaft begrüßt mit dem Titel: „Der Sinn dieses Seminars“. Er sagte unter anderem: „Dieses Irland sei ein besonders Plätzchen zum Transformieren und geistig Wachsen“. Na denn…Wir haben ja ne Woche!

7-Reisebericht-Irland-Barbara-BessenTag 2: Unser Frühstück ist vielfältig. Vom gebratenen Würstchen, über Toast, Obstsalat und Müsli ist alles dabei. Wir sind unterschiedlich untergebracht. Einige im Hotel, andere in den angrenzenden kleinen Cottages. Very Irish! Wir starten heute auf die mittlere der fünf Halbinseln Irlands Südwestern, „Beara Peninsula“. Besuch von einem Steinkreis und einem Meditationsgarten eines buddhistischen Retreatortes, Pause zum Mittagessen und eine Botschaft von Jeshua. „Der Goldene Pfad“. Jeshua und Maria Magdalena waren übrigens die Paten unserer Reise. Abendessen im Hotel. Dann im Seminarraum mit einer Botschaft und einer Heilsitzung im Liegen mit Raphael „Heilung ist vielfältig“.

8-Reisebericht-Irland-Barbara-BessenTag 3: Heute besuchen wir John Bán Harrington auf seiner Schaffarm in „Carraduf“ und verweilen dort ein bisschen. Tolle Sicht und einfach nur Sein. Ein Channeling mit Maria Magdalena und der Möglichkeit dies tief zu Fühlen im Liegen auf dem herrlichen Gras (Schafkot inbegriffen) „Mit dem Höheren Selbst das Herz öffnen“.

Dann genossen wir ein herrliches Lunchpaket, das das Team unseres Reiseleiters liebevoll bereitet hatte. Auf all den Exkursionen bekamen wir immer wieder zwischendurch tolle und besondere Informationen von unserem Reiseleiter Markus, der hier schon seit 19 Jahren lebt. Infos, die man nicht in einem Reiseführer lesen kann. Diese Insider-Details erklären viel von der Mentalität der Iren. Auch im Hinblick auf die Verbindung zu den Engländern. Es ranken viele Geschichten um die gespaltene Verbindung zwischen Engländern und Iren. Die Herrschaft der Engländer bis 1917 hat viele Wunden hinterlassen. Viel Ausbeutung geschah. Die Kluft ist sehr tief, sodass einige der Geschichten nicht ganz stimmig sind, die erzählt werden. In den Legenden floss oft mehr Blut und Hass als wirklich geschah. Übrigens: Das irische englisch ist das 1. Englisch, und die Engländer übernahmen es! Noch ganz interessant zu wissen: Viele Iren wanderten nach Amerika aus, die Armut und der Hunger ließen sie ihr Glück dort versuchen.

9-Reisebericht-Irland-Barbara-BessenTag 4: Wir besuchen „Mizen Pensula“, die südlichste Halbinsel. Eine Wanderung zum „Three Castle Head“. Unser Reiseleiter hat uns angeflunkert, indem er uns versprach, es sei nur ein kurzer Weg zu unserem Ziel. Na, das war dann doch eine stündliche Wanderung. Leider auch mit der schon erwähnten Regenzone, die plötzlich auftritt. Ein herrlicher Platz erwartete uns. So mystisch, wie man es von Irland erwartet. In einem Nebelschleier, mit Blick auf das Castle hatten wir eine Verbindung, eine Botschaft zum Geist der Insel.

Wir tauchten tief in das Wesen des Landes ein. Ein sagenhaftes Erlebnis. Bei leichtem Nieselregen genossen wir unser Lunchpaket. Es hat köstlich geschmeckt in dieser herrlichen Stimmung. Anschließend nach der Rückwanderung gab’s Kaffee und Süßes wer wollte im Tomi Ungerer Café. T.U. lebt hier schon lange. Markus, unser Reiseführer, hat uns ein bisschen mehr darüber erzählt. Wir hatten noch einen herrlichen Spaziergang am Meer. Abends nach dem Essen gab ne kleine Fragestunde mit mir und eine Botschaft von Saint Germain mit dem Thema: „Die Göttliche Leiter der Hierarchien“. Sehr interessant. Ich glaube, wir schlafen hier alle sehr gut. Es sei denn, ein Thema bewegt uns besonders. Oder wir sind in Transformation. Das geschieht natürlich auch auf so einer Reise.

10-Reisebericht-Irland-Barbara-BessenTag 5: Wir haben heute den Plan geändert. Wir brauchen ein bisschen Kurzweil. Deshalb gibt’s heute Vormittag eine Besichtigung von „Bantry Hall“ und seinem wundervollen Garten. Wir bekommen eine Führung von Markus Frau Eliane, die sich mit Pflanzen besonders gut auskennt. Dann konnte jeder individuell Bantry besuchen. Bummeln, Kaffee trinken und das irische Leben beobachten. Abends hat uns Erzengel Michael besucht und uns einiges über die „Kraft der Ausrichtung“ erzählt und uns eine Wirbelsäulenaufrichtung im Liegen beschert. Sehr kraftvoll!

Barbara-Bessen-Irland -2017

Tag 6: Fahrt zur „Kerry Peninsula“ zum „Killarney Nationalpark“. Berge bewundern, einen Wasserfall besuchen und die Natur genießen. Das Wetter hat zwar gewechselt. Aber wir haben Glück, es nieselt nur ab und an. Ganz besonders hat uns der Besuch der Klosterinsel „Innesfallen“ mit der Abbey aus dem 7. Jahrhundert gefallen.

Eine Insel ganz für uns, ein Boot hat uns hinübergebracht. Was wollen wir mehr…. Stille und Eintauchen in die Kraft dieses Platzes. Wunderbar. Irland hat zu jeder Zeit blühende Pflanzen. Im Januar die Kamelienblüte, im April Blütenmeere von Rhododendron. Jetzt sehen wir viele Hortensien. Die lieben diesen kargen sandigen Boden. Und zu allen Zeiten kann man den vielen Schafen zusehen, die sehr beruhigen. Sie sind wirklich ein tolles „Meditationsobjekt“. Abends hören wir Kryon mit „Das Heilige Höhere Herz“ und genießen eine Sitzung im Liegen, wo wir das Höhere Selbst besuchen.

Barbara-Bessen-Irland -2017-felsen-wasserfallTag 7:  Besuch der Hünengräber von „Mill Little“ und der Steinreihe in „Borlin Valley“. Leider Nieselregen. Aber das stört uns nicht. Eine besondere Quelle besuchen wir. Ein geheimer Ort, an dem die Iren in Zeiten der Besatzung heimlich in der Natur ihre Gottesdienste abhielten. Ein hochenergetischer Platz.

Viel Maria-Energie ist zu spüren. Leider spüren wir auch ein bisschen nasse Füße… Ein schöner Strandspaziergang schließt an.  Der Nachmittag ist frei. Abends besuchen uns Jeshua und Maria Magdalena, unsere Reisepaten und sprechen über Erleuchtung. Wir bekommen eine Heilsitzung im Liegen von beiden. Alter Schmerz darf gehen, der mit den Eltern und Partnerschaften, die uns im Leben begleiteten, zu tun hat. Wir bekommen eine Herz-Heilung. Sehr tief greifend und berührend. So manche Träne durfte fließen.

Tag 8:  Heute verlassen wir Bantry Richtung Dublin. Wir besuchen noch „Hill of Uisneach“, ein historisches, geografisches und metaphorisches Zentrum Irlands. Ankunft in Dublin. Jeder gestaltet den Abend so, wie er möchte. Es ist unser Abschied. Morgen geht’s nachhause. Schade. 11-Reisebericht-Irland-Barbara-Bessen

 

 

 

Danke liebes Irland, dass du uns so liebevoll aufgenommen hast. Wir kommen wieder, ganz sicher!!

Barbara Bessen

22. August 2017
www.barbara-bessen.com
www.strahlenverlag.com

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