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Jeshua – Channeling: Der Goldene Pfad

baum-golden-licht-weg-treeJeshua – Channeling Dezember 2017
Der Goldene Pfad

„Ich bin der, der ich bin“, dieser Ausspruch wurde viel zitiert und auch oft missverstanden. Denn er bedeutet vieles; der Kern meint jedoch: Ich bin ein Teil des Ganzen, ein Teil der Schöpfung an sich. Ich bin in der irdischen Ebene in der letzten Inkarnation als Jeshua getauft. Entsprechend der Tradition, in die ich  geboren wurde. Ein Name ist nie zufällig gewählt, er hat viele Bedeutungen, auch energetische. Ich will damit auch meine Vielfältigkeit vermitteln. Wenn ich sage, ich bin der ich bin, könnte man einfach interpretieren, ich bin der, der sich hier auf dem Planeten bewegt und sich beispielsweise mit der Kleidung und dem täglichen Leben identifiziert. Ich könnte aber auch diesen Sinnspruch mit tieferem Blick beleuchten. Fast so, als wollte man in einen tiefen Brunnen schauen, der unten mit Wasser bedeckt ist. Dort spiegelt sich das Sein, das ich wirklich bin sinnbildlich. Ich bin unendlich, tief, mehr als das, was ich zu sein scheine. „Ich bin der, der ich (wirklich) bin“, besagt, ich bin wohl noch viel mehr als ich erahne.

So bitte ich dich in diesem Sinne der Selbstfindung jetzt inne zu halten und dich selbst zu fragen: “Wer bin ich?“ Aus der Tiefe deines Seins wird eine Antwort kommen. Es ist eine leise, weit entfernt scheinende Stimme, die zu dir spricht. Du kannst diesen Dialog beliebig lang fortsetzen. Vielleicht schreibst du es dir auch auf, was dein wahres Sein dir jetzt vermitteln möchte. Du sprichst so zu sagen mit dir selbst, du bist mir dir im Dialog. Das mag verrückt erscheinen. Aber es ist die Qualität der Zeit, die dies möglich macht.

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Was ich dir auch vermitteln möchte ist, dass der Kontakt zu diesem wahren Sein, das du bist, etwas ist, das man pflegen muss. Im Trubel der äußeren Welt geht das meist unter. Es sei denn, du bist sehr aufmerksam mit dir, bedacht und fühlst stets in deine Mitte bei deinen Entscheidungen, die du ja den ganzen lieben Tag lang fällst. Sei es die Wahl des Frühstücks oder der Kauf eines Pullovers, die Planung einer Reise oder die Entscheidung eines Ortswechsels. Die Entscheidungen, die du ständig fällst, können aus deiner Persönlichkeit getroffen werden oder aus deinem wahren Sein. Du entscheidest, welchen Weg du wählst. Ich bezeichne diese Entwicklung zum Leben des wahren Seins als den „Goldenen Pfad“. Er ist unterstützt von vielen der geistigen Wesen, die euch begleiten. Denn ihr schreitet nie allein durch eine Inkarnation. Der Goldene Pfad ist der direkte Weg nachhause. Er ist ohne Umwege und durch deine Bewusstseinserweiterung in tiefer Klarheit. Der Weg nachhause beinhaltet entweder, dass du deinen Inkarnationszyklus mit diesem Leben abschließt. Oder du kommst hier einen gewaltigen Schritt weiter auf dem Nachhauseweg. Die dritte Variante ist, dass du sowieso nur einmal hier inkarnierst, um beim Paradigmenwechsel dieses Planeten dienlich zu sein.

Wie dem auch sei, wenn du solche Botschaften liest, bist du auf dem Weg zu dir selbst, du beschreitest den Goldenen Pfad. Nur, du bist dir nicht immer dieses Weges bewusst. Es „lauern“ zu viele Ablenkungen in deinem Leben, die dich beeinflussen. Stell dir den Goldenen Pfad gern wie eine Strasse vor, die Strasse repräsentiert dein Leben und den Weg nachhause. Und immer wieder kommst du an Weggabelungen, die Interessantes verheißen, die verlocken, abzubiegen. Manchmal ist so eine Abbiegung eine kurze spannende Erfahrung, die du abschließt, um dann auf deinen wahren Weg zurück zu kommen. Manchmal verhedderst du dich und verweilst länger, auch weil andere Menschen oder Dinge dich verweben, wie in einem Spinnennetz. Und du merkst erst nach einiger Zeit, dass du dies eigentlich gar nicht möchtest. Kurzfristige Ablenkungen gehören zum täglichen Leben oft dazu, längere haben mit dem Leben in der Dualität generell zu tun. Die Kunst ist, in Klarheit das Leben zu führen und zu wissen, was man wirklich leben will, was einem gut tut, und was lieber nicht im Leben einen Platz haben sollte.

Der Goldene Pfad ist nicht unbedingt spirituell, um dieses oft gebrauchte Wort einmal zu benutzen. Er ist auch nicht mystisch. Er ist einfach der Weg nachhause, zu deinem eigenen inneren Gott, und oft ist das recht unspektakulär, ohne viel Tam Tam, wie Saint Germain es gern sagt. Es ist einfach eine Ausrichtung. Für diesen Weg kannst du alt oder jung sein, sportlich oder eher behäbig, du kannst reich oder arm sein. Du kannst alkohol-, drogenabhängig sein oder immun gegen Süchte. Es braucht – ich zitiere gern den großen geistigen Lehrer Kryon – nur deine reine Absicht, diesen Weg, den Goldenen Pfad zu gehen. Und schon sind die Helfer, wie ich einer bin, neben dir und ebnen dir diesen Weg, zeigen dir die Abzweigungen auf, initiieren dich, inne zu halten und den Schritt, den du tun willst, zu überlegen und vielleicht doch weiter zu gehen.

Der Goldene Pfad ist auch das, was Saint Germain als den Turboweg bezeichnet. Dennoch entscheidest du selbst, wie schnell oder langsam du den Goldenen Pfad gehst. Du bist der Meister deiner Transformation, niemand sonst. Dein Höheres Selbst schaut dir zu. Es inspiriert dich – entsprechend deiner persönlichen Entwicklung – mal eine Abzweigung zu nehmen, wenn’s der Erkenntnisfindung gut tut. Oder es hebt dich drüber hinweg, weil es sieht, dass es eher eine Hürde in deinem Leben werden würde.

Sei im Vertrauen zu dir selbst. Du bist es, um den es hier geht. Niemand kann dir sagen, was gut für dich ist, kein Lehrer, kein Probst, kein Hüter irgendeines Heilertums. Du bist dein Herr, du bist der/die, der/die du bist. Entscheide aus deinem Heiligen Höheren Herzen mit deinem Höheren Selbst, was dein Weg, dein Goldener Pfad beinhalten soll und welche Erfahrungen du hier jetzt machen möchtest. Oder sind es oft mehr Zeiten der Stille, die jetzt für dich gut sind? Einfach „nur“ irgendwo, irgendwie zu sein, ohne eine Absicht, ohne Zwang, einfach nur präsent sein. Ihr nennt es heute faul sein. Früher sprach man von Müßiggang. Diese Zeit des Nichtstuns ist der Super Goldene Pfad. Denn es gibt dir die Möglichkeit, noch tiefer in dich hinein zu gleiten. Dort, wo dein Gott wohnt. Erlaube ihm, dich zu beglücken. Das gipfelt irgendwann in einer totalen Verschmelzung. Dann schaust du mit seinen Augen, erlebst dein Leben durch und mit ihm. Ob das Erleuchtung ist? Erleuchtung ist ein Weg, kein einmaliger Zustand. Es geht immer weiter. Es ist doch der Weg Nachhause. Und der ist vielfältig, von großer Stille und von Ekstase geprägt, aber auch von Zweifeln und von Gefühlen des sterbenden Egos begleitet. Die Frage ist lediglich: Bist du bereit?

Ich bin immer da, wenn du mich brauchst
Ich bin Jeshua

Empfangen von Barbara Bessen im November 2017. Dieser Text steht zur freien Nutzung zur Verfügung. Änderungen des Textes sind nicht erlaubt.
Tel.: +49 (0) 40 37 50 32 01 | info@barbara-bessen.com | www.barbara-bessen.com

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