Kraft der Hoffnung – Wie sie uns im Leben weiterbringt

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Kraft der Hoffnung – Wie sie uns im Leben weiterbringt

1. Leben ohne Hoffnung?

Einige Menschen scheinen sich dafür entschieden zu haben, ohne Hoffnung zu leben. Dies ist eine bewusste Entscheidung, die aus dem Gefühl des Ausgeliefertseins an die Umstände resultiert. Andere Menschen leben vielleicht unbewusst ohne Hoffnung, weil sie nie gelernt haben, was Hoffnung ist und wie sie damit umgehen sollen. In beiden Fällen kann das Leben ziemlich hoffnungslos erscheinen.

Hoffnung ist die Erwartung eines positiven Ausgangs in einer Situation, selbst wenn die Chancen nicht besonders gut stehen. Hoffnung ist die Kraft, weiterzumachen, auch wenn alles schwer erscheint. Hoffnung ist etwas, was wir uns selbst geben können, wenn niemand anders es kann.

Wenn wir uns entscheiden, ohne Hoffnung zu leben, geben wir auf. Wir erlauben unseren Ängsten und Sorgen, uns zu beherrschen und unser Leben zu bestimmen. Wir geben uns selbst keine Chance mehr, glücklich zu sein oder unsere Träume zu verwirklichen.

Stattdessen sollten wir uns immer wieder bewusst machen, dass Hoffnung existiert und dass sie uns Kraft gibt. Wenn wir lernen, unsere Hoffnung zu stärken, können wir auch in schwierigen Zeiten weitermachen und unser Leben meistern.

Kraft der Hoffnung - Wie sie uns im Leben weiterbringt Licht Himmel2. Was ist Hoffnung?

Hoffnung ist die Zuversicht, dass sich die Dinge zum Besseren wenden werden. Hoffnung ist die Kraft, die uns dazu motiviert, weiterzumachen, auch wenn die Umstände schwierig sind. Hoffnung ist ein Licht am Ende des Tunnels.

Ohne Hoffnung ist es leicht, in ein Loch der Verzweiflung zu fallen und aufzugeben. Wenn wir keine Hoffnung haben, sehen wir keinen Grund mehr, weiterzumachen. Hoffnungslosigkeit kann uns lähmen und unsere Leistungsfähigkeit reduzieren.

Doch Hoffnung ist keine Magie – sie kann uns nicht einfach von unseren Problemen befreien. Stattdessen müssen wir uns bewusst machen, was Hoffnung ist und wie sie uns helfen kann, unsere Ziele zu erreichen.

Hoffnung beginnt mit einer Entscheidung: Wir entscheiden uns dafür, an etwas zu glauben. Dieser Glaube gibt uns die Kraft, weiterzumachen und unser Leben zu leben, auch wenn die Umstände schwierig sind.

Wenn wir hoffen, dass sich die Dinge bessern werden, öffnen wir uns für die Möglichkeit, dass es so sein könnte. Diese Haltung gibt uns die Kraft, weiterzumachen und unser Leben zu leben.
Hoffnung ist die positive Erwartung eines zukünftigen Ereignisses. Hoffnung kann uns dazu motivieren, unsere Ziele zu erreichen und unser Leben positiv zu gestalten. Wenn wir hoffen, haben wir die Möglichkeit, unsere Träume und Ziele zu verwirklichen. Hoffnung gibt uns die Kraft, weiterzumachen und an uns selbst zu glauben.

Ohne Hoffnung ist das Leben sinnlos und leer. Hoffnungslosigkeit führt zur Resignation und Verzweiflung. Wenn wir keine Hoffnung mehr haben, gibt es keinen Grund mehr, weiterzumachen oder an uns selbst zu glauben. Die Hoffnungslosen resignieren oft von ihren Träumen und Zielen und leben ein frustriertes und unglückliches Leben.

Wenn du dich in einer Situation befindest, in der dir alles Sinnlos erscheint und du keine Hoffnung mehr hast, dann denk daran: Jede Situation ist temporär! Nichts bleibt für immer so wie es jetzt ist. Auch deine aktuelle Gefühlslage ändert sich irgendwann wieder – ganz gleich was gerade passiert oder ob es dir noch so schwer erscheint! Du bist stärker als du denkst – vertraue auf dich selbst! Und lass dich nicht von der Hoffnungslosigkeit besiegen!

3. Die Kraft der Hoffnung

“Hoffnung ist die Kraft, die uns am Leben hält.”
Dieser berühmte Spruch stammt von einem Mann, der selbst ein Leben voller Hoffnung geführt hat: Viktor Frankl. Er war ein österreichischer Psychologe und Neurologe und wurde bekannt durch sein Werk “Trotzdem Ja zum Leben sagen: Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager”, in dem er von seinen Erfahrungen im Konzentrationslager berichtet.

Frankl war ein Überlebender des Holocausts und kam nach dem Krieg zu dem Schluss, dass es Hoffnung ist, die Menschen am Leben hält, auch in den schlimmsten Situationen. Denn ohne Hoffnung gibt es keinen Grund mehr weiterzumachen. Hoffnung ist die Kraft, die uns am Leben hält und uns immer wieder aufstehen lässt, auch wenn es schwer fällt.

In unserer heutigen Zeit sehen wir uns oft mit Problemen konfrontiert, die uns niederdrücken und verzweifeln lassen. Es gibt so vieles, was uns Angst macht und Hoffnungslosigkeit auslösen kann: Terroranschläge, Naturkatastrophen, Krieg, Armut, Gewalt und so weiter. Und doch gibt es immer wieder Menschen, die in solchen Situationen Hoffnung bewahren und weitermachen. Sie lassen sich von der Hoffnung leiten und finden so den Mut weiterzumachen.

Die Hoffnung ist also eine sehr mächtige Kraft. Wenn wir in schwierigen Zeiten an sie glauben, kann sie uns durchhalten lassen und am Leben erhalten.
Die Hoffnung ist eine mächtige Kraft. Sie kann uns durch die dunkelsten Zeiten tragen und uns die Kraft geben, weiterzumachen, wenn alles andere verloren scheint. Die Hoffnung ist ein Licht in der Dunkelheit, ein Anker in stürmischer See.

Wenn wir hoffen, sind wir bereit, für etwas zu kämpfen. Wir glauben an die Möglichkeit einer besseren Zukunft und halten an diesem Glauben fest, auch wenn alles andere uns davon abzuhalten versucht. Die Hoffnung gibt uns die Kraft, unser Leben zu leben, selbst wenn es schwierig ist.

Ohne Hoffnung ist das Leben sinnlos und leer. Wenn wir keine Hoffnung haben, fehlt uns etwas fundamental Wichtiges. Die Hoffnung ist es, die uns am Leben erhält und uns motiviert, weiterzumachen.

Wenn wir die Hoffnung verlieren, ist es sehr schwer, sie wiederzugewinnen. Denn wenn wir einmal angefangen haben, ohne Hoffnung zu leben, ist es sehr schwer, uns daran zu erinnern, was es bedeutet, zu hoffen. Doch es ist niemals zu spät, die Hoffnung wiederzufinden. Denn die Hoffnung ist unsterblich – sie kann niemals sterben.

Kraft der Hoffnung - Wie sie uns im Leben weiterbringt Licht Bogen4. Wie kann ich hoffen?

Die Hoffnung ist etwas, das uns immer wieder aufstehen lässt, selbst wenn wir am Boden zerstört sind. Sie ist die Kraft, die uns antreibt, weiterzumachen und unser Leben zu leben. Ohne Hoffnung gibt es keinen Sinn im Leben.

Doch oft genug geraten wir in Situationen, in denen wir alles verlieren und keinen Ausweg mehr sehen. Wir fühlen uns hoffnungslos und alleingelassen. In diesem Moment ist es wichtig, nicht aufzugeben und an die eigene Stärke zu glauben. Denn es gibt immer einen Weg, auch wenn er manchmal nicht sofort ersichtlich ist.

Wenn du dich in einer hoffnungslosen Situation befindest, kannst du folgende Tipps befolgen, um wieder Hoffnung zu schöpfen:

– Erinnere dich an deine Erfolge: Jeder hat in seinem Leben schon einmal etwas Großes erreicht – denk an diese Momente und erinnere dich daran, dass du stark genug bist, auch diese Situation zu meistern.

– Suche nach positiven Beispielen: Wenn andere Menschen in ähnlichen Situationen Erfolg hatten, kannst auch du es schaffen. Suche nach Motivation von außen und lasse dich inspirieren.

– Schaffe dir einen Plan: Ein Ziel vor Augen macht es leichter, sich zu motivieren und weiterzumachen. Schaffe dir also einen Plan, was genau du tun willst und arbeite Schritt für Schritt daran.

– Lass nicht zu, dass die Angst dich lähmt: Oft ist es die Angst vor dem Scheitern oder der Ungewissheit, die uns hoffnungslos erscheinen lässt. Doch wenn du dich von der Angst nicht lähmen lässt und trotzdem weitermachst, hast du schon halfen gewonnen.

– Sei dir bewusst, dass du nicht alleine bist: Du bist nicht alleine mit deiner Situation – viele Menschen haben schon Ähnliches durchgemacht und sind gestärkt aus ihr hervorgegangen. Suche nach Unterstützung bei Freunden oder Familie oder wende dich an professionelle Hilfe.
Wie kann ich hoffen, wenn alles um mich herum so dunkel ist? Wenn es keinen Ausweg aus meiner Situation zu geben scheint? Die Hoffnung ist ein seltsames Ding. Sie kann uns fliegen lassen, wenn alles gut ist, aber sie kann uns auch durch die finstersten Tage tragen. Wenn wir verzweifelt sind, kann uns die Hoffnung eine Perspektive bieten, an die wir glauben können. Wenn es keinen anderen Ausweg mehr gibt, kann die Hoffnung uns den Weg weisen.

Doch was ist Hoffnung eigentlich? Woher kommt sie? Und was bedeutet sie für unser Leben? Hoffnung ist eine Herzensangelegenheit. Sie ist verbunden mit unserer Fähigkeit zu lieben und mit unserem Glauben an das Gute im Leben. Ohne Liebe und Glauben ist es schwer, Hoffnung zu haben. Denn Hoffnung ist immer auch ein Versprechen – ein Versprechen, dass es besser werden wird, dass es einen Ausweg gibt.

Wenn wir in einer finsteren Zeit leben, in der vieles schief geht, können wir uns fragen: Woher soll ich die Hoffnung nehmen? Woher weiß ich, dass es irgendwann besser wird? Die Antwort ist nicht immer leicht zu finden. Aber manchmal hilft es schon, an die guten Zeiten zu denken, in denen wir geliebt und getröstet wurden. In diesen Momenten haben wir gespürt, dass das Leben lebenswert ist – und genau diese Erinnerungen geben uns die Kraft weiterzumachen und zu hoffen.

5. Woher nehme ich Hoffnung?

Viele Menschen fragen sich, woher sie Hoffnung schöpfen sollen, wenn das Leben so schwer und voller Negativität zu sein scheint. Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: Hoffnung kommt von innen. Es ist etwas, das man sich selbst schenken muss.

Hoffnung ist die Kraft, die uns dazu bringt, weiterzumachen, auch wenn alles schwer erscheint. Sie gibt uns die Motivation, unser Bestes zu geben und nicht aufzugeben. Hoffnung ist der Glaube an uns selbst und an unsere Fähigkeiten – auch in den dunkelsten Zeiten.

Wir alle haben Tage, an denen es schwierig ist, hoffnungsvoll zu bleiben. Aber es lohnt sich immer weiterzukämpfen und nicht aufzugeben. Denn am Ende des Tunnels wartet immer ein Licht – man muss es nur finden.
Es ist eine große Frage, auf die es keine einfache Antwort gibt. Für mich persönlich kommt Hoffnung aus dem Wissen, dass ich nicht allein bin. In schwierigen Zeiten weiß ich, dass ich Freunde und Familie habe, die mich unterstützen. Sie geben mir die Kraft weiterzumachen, selbst wenn ich mich manchmal fragen mag, ob es überhaupt noch Sinn hat.

Kraft der Hoffnung - Wie sie uns im Leben weiterbringt Licht

Auch Gott kann eine Quelle der Hoffnung sein. Wenn ich weiß, dass er bei mir ist und mich liebt, unabhängig davon, was in meinem Leben passiert, dann kann ich stark bleiben. Diese Gewissheit gibt mir die Kraft, auch in den dunkelsten Stunden weiterzumachen.

Hoffnung ist also keine passive Emotion, sondern etwas, das wir aktiv suchen und pflegen müssen. Wenn wir uns von der Hoffnungslosigkeit einnehmen lassen, gibt es kein Entkommen mehr. Also suchen wir nach Gründen für Hoffnung – in unseren Beziehungen, in unserem Glauben und in unserer Persönlichkeit. Dann können wir auch in den schwierigsten Zeiten weitermachen und unser Leben leben.

6. Konsequenzen der Hoffnungslosigkeit

Die Hoffnungslosigkeit kann zu einer Vielzahl von Konsequenzen führen. Dazu gehören unter anderem Depressionen, soziale Isolation, Suizidgedanken und -versuche sowie ein allgemein schlechteres Wohlbefinden.

Depressionen sind eine häufige Folge der Hoffnungslosigkeit. Viele Menschen, die an Depressionen leiden, fühlen sich hoffnungslos und ausweglos. Sie sehen keinen Sinn mehr in ihrem Leben und haben das Gefühl, dass alles sinnlos ist. Oft führen solche Gedanken dazu, dass Betroffene sich selbst verletzen oder sogar versuchen, sich das Leben zu nehmen.

Soziale Isolation ist ebenfalls eine häufige Konsequenz der Hoffnungslosigkeit. Viele Menschen, die hoffnungslos sind, ziehen sich von Freunden und Familie zurück und isolieren sich sozial. Dies kann dazu führen, dass sie noch tiefer in die Hoffnungslosigkeit abrutschen, da sie niemanden mehr haben, mit dem sie reden können.

Suizidgedanken und -versuche sind ebenfalls oft die Folge der Hoffnungslosigkeit. Viele Menschen, die an Depressionen oder anderen psychischen Störungen leiden, sehen keinen Ausweg mehr und versuchen deshalb, sich das Leben zu nehmen. Solche Versuche können jedoch glücklicherweise oft verhindert werden, wenn Betroffene rechtzeitig Hilfe bekommen.

Allgemein gesagt leiden Menschen, die hoffnungslos sind, oft unter einem allgemein schlechteren Wohlbefinden. Sie haben häufig Schlafstörungen, Appetitlosigkeit oder andere körperliche Symptome. Auch ihr soziales Leben leidet unter der Hoffnungslosigkeit, da viele Betroffene Freundschaften und Beziehungen abbrechen oder gar keine mehr haben.
Die Hoffnungslosigkeit ist eine tödliche Krankheit, die sich langsam in den Körper einschleicht und ihn von innen zerfrisst. Sie lähmt die Seele und raubt dem Leben seinen Sinn.

Die Hoffnungslosigkeit ist ansteckend und breitet sich rasch aus. Sie betrifft nicht nur den Einzelnen, sondern auch seine Umgebung. Die Hoffnungslosen leben in einer Art Parallelwelt, in der es kein Licht mehr gibt, keine Farben, keine Freude. Alles erscheint ihnen sinnlos und grau.

Die Hoffnungslosigkeit ist eine tödliche Krankheit, die unbehandelt zum Tod führt. Sie zerstört nicht nur den Körper, sondern auch die Seele.

7. Lösungen gegen die Hoffnungslosigkeit

Es gibt viele Lösungen gegen die Hoffnungslosigkeit im Leben. Diese Lösungen können helfen, Hoffnung zu finden oder zu stärken.

Eine Möglichkeit ist, sich selbst zu motivieren. Indem man sich selbst positive Botschaften schickt, kann man die Hoffnungslosigkeit vertreiben. Auch andere Menschen können einem Mut machen und Hoffnung geben. Freunde, Familie oder auch Fremde können helfen, die eigene Situation zu verbessern.

Ein weiterer Tipp ist, sich in der Natur zu bewegen. Die Natur kann beruhigend und entspannend wirken und die Hoffnungslosigkeit vertreiben. Auch Sport kann helfen, den Kopf frei zu bekommen und neue Kraft zu tanken.

Unternehmungen mit anderen Menschen können ebenfalls dabei helfen, die Hoffnungslosigkeit zu überwinden. Gemeinsam etwas Schönes erleben und lachen zu können, vertreibt die negativen Gedanken und füllt das Herz mit Freude und Hoffnung.

8. Identifizieren Sie Ihre Hoffnungslosigkeit

Wenn Sie sich hoffnungslos fühlen, ist es wichtig, zu identifizieren, was genau Sie bedrückt. Ist es ein bestimmter Umstand in Ihrem Leben, wie zum Beispiel eine Trennung oder ein Jobverlust? Oder ist es ein allgemeines Gefühl der Sinnlosigkeit und des Nicht-Mehr-Weiter-Könnens? Sobald Sie wissen, was die Hoffnungslosigkeit auslöst, können Sie anfangen, Lösungen zu finden.

9. Stellen Sie sich den schlimmsten Fall vor

Eine häufige Ursache für Hoffnungslosigkeit ist Angst. Wenn Sie sich Sorgen machen, dass etwas Schlimmes passieren könnte, kann es hilfreich sein, sich den schlimmsten Fall vorzustellen und zu überlegen, was Sie tun würden, wenn es tatsächlich so käme. Dies hilft oft dabei, die Angst in den Griff zu bekommen und die Situation realistischer zu betrachten.

10. Suchen Sie nach Unterstützung

Wenn Sie das Gefühl haben, alleine nicht mehr weiterzukommen, kann es hilfreich sein, sich Unterstützung von Freunden oder Familie zu holen. Oder suchen Sie Rat bei einem Therapeuten oder Coach. Gemeinsam mit jemandem über Ihre Hoffnungslosigkeit zu sprechen kann Ihnen helfen, neue Perspektiven zu gewinnen und Lösungen zu finden.

11. Machen Sie sich einen Plan

Wenn Sie wissen, was genau Sie tun möchten, um aus der Hoffnungslosigkeit herauszukommen, können Sie einen Plan erstellen. Schreiben Sie dazu genau auf, was Sie tun möchten und legen Sie dafür Zeit- und Meilensteinpläne fest. Dies gibt Ihnen die Sicherheit und Struktur, die Sie vielleicht brauchen, um sich auf den Weg aus der Hoffnungslosigkeit zu machen.

12. Tun Sie etwas Gutes für sich selbst

In Situationen der Hoffnungslosigkeit ist es besonders wichtig, gut für sich selbst zu sorgen. Nehmen Sie sich Zeit für Dinge, die Ihnen guttun und entspannend wirken – sei es Sport treiben oder einfach nur in der Sonne liegen. Auch regelmäßige Pausen vom Alltag und Erholungsphasen können helfen, neue Kraft zu schöpfen und die Hoffnungslosigkeit zu bekämpfen.

13. Lebensmut

Lebensmut ist die Hoffnung, die uns immer wieder aufstehen lässt, selbst wenn wir am Boden zerstört sind. Es ist die innere Stimme, die uns sagt, dass alles irgendwie gut werden wird. Lebensmut ist nicht naiv – es ist die Erkenntnis, dass das Leben seine Herausforderungen hat, aber auch voller Schönheit und Freude ist.

Lebensmut ist etwas, das man kultivieren kann. Es ist eine Haltung, die uns immer wieder aufrichten lässt, selbst wenn wir getroffen werden. Hier sind ein paar Tipps, um Ihren Lebensmut zu stärken:

1. Nehmen Sie sich Zeit für die schönen Dinge im Leben. Genießen Sie die Sonne, die Natur, Ihre Freunde und Familie. Erinnern Sie sich an die Momente, in denen Sie glücklich waren und nehmen Sie sich vor, mehr davon in Ihr Leben zu bringen.

2. Seien Sie dankbar für das Gute in Ihrem Leben. Jeden Tag einige Minuten damit zu verbringen, über die Dinge nachzudenken, für die Sie dankbar sind – sei es ein netter Kollege oder eine gute Mahlzeit – hilft Ihnen, mehr Positives in Ihrem Leben zu sehen und so den Lebensmut zu stärken.

3. Tun Sie etwas Gutes für andere. Helfen Sie jemandem, der Hilfe braucht odermachen Sie jemandem eine Freude. Tun Sie etwas Gutes und spüren Sie, wie es sich auch auf Ihr eigenes Wohlbefinden auswirkt.

4. Bauen Sie positive Beziehungen auf. Umgeben Sie sich mit Menschen, die Ihnen guttun und mit denen Sie lachen können. Lassen Sie negative Menschen los und pflegen Sie stattdessen Freundschaften und Beziehungen, die Ihnen Kraft geben und Ihr Selbstvertrauen stärken.

5. Bleiben oder werden Sie fit und gesund. Auch körperliche Gesundheit hat einen großen Einfluss auf unsere Stimmung und unser Wohlbefinden. Versuchen Sie regelmäßig Sport zu treiben oder machen Sie Spaziergänge in der Natur – tun Sie etwas für Ihren Körper und spüren Sie, wie sich auch Ihr Geist besser fühlt.

All diese Tipps helfen Ihnen nicht nur, Ihren Lebensmut zu stärken – sie machen auch das Leben an sich schöner und lebenswerter! Nutzen Sie diese Tipps und bekämpfen Sie so die Hoffnungslosigkeit in Ihrem Leben!


“Wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Licht!” Dieser Spruch ist vielleicht ein wenig pathetisch, aber er trifft doch den Kern dessen, was ich sagen will: In jedem Menschen steckt die Kraft, sich aus jeder Situation zu befreien und neu zu beginnen. Auch wenn man manchmal den Mut verliert und die Hoffnung schwindet – geben Sie niemals auf! Irgendwo gibt es immer einen Ausweg.

Es ist nicht leicht, in schwierigen Zeiten positiv zu bleiben. Aber ich glaube, dass es wichtig ist, an sich selbst zu glauben und an die Kraft der Hoffnung. Denn wenn wir die Hoffnung verlieren, haben wir auch keine Zukunft mehr. Wir müssen also alles dafür tun, um uns selbst und andere Menschen nicht in die Verzweiflung zu treiben.

In schwierigen Situationen ist es oft hilfreich, sich an schöne Erinnerungen zu klammern oder sich vorzustellen, wie es in Zukunft sein wird. Denn auch wenn das Leben manchmal hart sein kann – irgendwann wird alles besser. So oder so: Geben Sie niemals auf!

Uwe Taschow
23.08.2022

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Als Autor denke ich über das Leben nach. Eigene Geschichten sagen mir wer ich bin, aber auch wer ich sein kann. Ich ringe dem Leben Erkenntnisse ab um zu gestalten, Wahrheiten zu erkennen für die es sich lohnt zu schreiben.
Das ist einer der Gründe warum ich als Mitherausgeber des online Magazins Spirit Online arbeite.

“Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.”
Albert Einstein

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Dr. phil. Bernhard A. Grimm – ist Philosoph, Theologe und Althistoriker. Er stellte zum Thema Hoffnungslosigkeit 2013 Spirit Online folgende Gedanken zur Verfügung:

Wenn die Hoffnung schwindet

„Wer keine Zukunft mehr hat, ist tot“

Jean Amery

„Es ist nicht leicht, sich  gegen Hoffnungslosigkeit zur Wehr zu setzen,wenn sie von allen Seiten herangeschlichen kommt und man nichts besitzt,womit man Widerstand leisten könnte“

Andersen Nexö

Wenn die Hoffnung schwindet. Reflexionen zum Suizid

Dr. phil. Bernhard A. Grimm, Scheyern

* Einen 80jährigen Rentner kannte ich, der in seiner Isolation nur noch den Freitod als letzten Ausweg sah und auf einen Zeitungsrand notierte: „Vielen Dank für Eure Liebe und Fürsorge. Ich will Euch aber fürderhin nicht mehr im Wege sein.“

* Über Joe, einem guten Bekannten, waren in einem recht kurzen Zeitraum bittere Schicksalsschläge gleich einem heftigen Gewitterregen niedergegangen, und wie das Erdreich zu große Wassermassen nicht aufzunehmen vermag, so sah auch Joe sich außerstande, mit all dem Leid.vollen, das ihn traf, fertig zu werden. Sein Leben war für ihn plötzlich aussichts.los geworden, und das ist, mit Dostojewskis Raskolnikow gesprochen, so, wie

„wenn man genau weiß, dass bei allem,
was man tut,
nichts herauskommen wird.“

Joe brachte sich um – er war in einer Mit.welt, die seine Not nicht sah oder einfach weg.schaute, un.sagbar traurig geworden, jenseits jeder tragenden Sinn.perspektive für morgen.

„Leb wohl,
mein Sohn.
Jetzt hast du wohl keine Mutter mehr,
aber auch keine Plage und keine Sorgen mehr mit ihr“

* – so schrieb eine Witwe, Mitte Siebzig, gesund und geistig voll da, ehe sie sich zurSelbst.tötung entschloss.

Drei für mich erschütternde Zeugnisse.

Ich weiß sehr wohl, dass nicht jede Selbst.tötung aufgrund von Sinn.losigkeits.gefühlen verübt wird, wie bei Joe, es lebt aber in mir die Gewiss.heit, dass mancher Suizid unterblieben wäre, hätte man die Gelegenheit und Möglichkeit gehabt und/oder wahrgenommen, diesem Menschen in seiner Not, in seiner Motivations.schwäche und depressiven Resignation, in seiner abgründigen und jedes Leben und Weiterleben lähmenden Null-Bock-auf-nichts-Mentalität Sinn.möglichkeiten aufleuchten zu lassen oder ihn zu befähigen, Sinn.funken auch noch im größten Elend seiner Lebens.situation herauszuschlagen.

Manchmal wäre es schon ausreichend, einfach da zu sein, zuzuhören, Nähe zuzulassen und den anderen zu berühren, seine Hand zu halten – die älteste aller Empfindungen, die wir noch früher erlernen als Sehen und Hören, ist der Tastsinn: Hier erfühlen wir nicht nur die Nähe des anderen Menschen, sondern wir schenken ihm auch – spür.bar – Nähe!

Vereinsamung gilt allgemein als eine der größten psychischen Gefahren des Alters. Und davon scheinen vor allem Männer in hohem Maße bedroht zu sein. Frauen haben stärkere soziale Netzwerke und pflegen mehr Kontakte, während Männer – und dies vermehrt nach der Ausgliederung aus dem Arbeitsprozess und/oder nach dem Tod des Partners – oftmals solipsistisch vor sich hindümpeln.

Dazu kommt noch ein weiteres Problem: Viele Männer nehmen keine Hilfe an. Ob Kinder, Nachbarn oder gute Freunde – das soziale Netzwerk ist wichtig und entscheidend, denn es hat eindeutig mortalitäts- und suizid.senkende Effekte:

Mit jeder Person, auf die man sich fest verlassen kann, mit der man sich eng verbunden fühlt und mit der man seine Sorgen, Probleme und Freuden teilen kann, sinkt das Sterblichkeits.risiko um fast 10%. Entscheidend hierbei sind – so die Forscher – insbesondere die emotionalen Auswirkungen – natürlich auch die materielle Unterstützung – durch das soziale Netzwerk: Wert.schätzung, Bestätigung, Intimität, aber freilich auch Hilfe im Haushalt, bei (schwerer) Krankheit und in Notfällen. Mangelt es an diesen Faktoren, dann steigt das Risiko für Ängste, Depressionen und Verzweiflung.

Ein chinesisches Sprichwort sagt:

„Ein Mensch allein ist noch kein Mensch“.

Der Mensch braucht das Du, um zu seinem Ich zu finden. Er will beantwortet werden. Der andere oder die anderen sind das Lebens.elixier schlechthin.

Wenn es jedoch eine Einsam.keit gibt, in die kein Wort eines anderen Menschen mehr liebe.voll, verständnis.bereit, verwandelnd eindringen kann, wenn das Gefühl einer Verlassen.heit aufkeimt, die so tief ist, dass dorthin kein Du mehr reicht, dann ist dies eine Furchtbar.keit, die man durchaus als „Hölle“ bezeichnen kann – eine Einsam.keit, in die das Wort und die Wirklichkeit von Liebe nicht mehr dringt, bedeutet die eigentliche Ausgesetzt.heit mensch.licher Existenz – und die, meine ich, ist nicht leb.bar.

Aus der Suizid.forschung wissen wir, dass ein alter oder schwerst.kranker Mensch selbstmord.gefährdet ist, wenn die Zahl seiner monatlichen sozialen Kontakte unter zwanzig fällt.

Psychische Leiden sind im Alter besonders häufig, doch Therapeuten und Senioren finden in der Regel nur schwer zusammen. Das Problem ist nicht, dass alte Menschen schlecht auf eine Therapie ansprechen, das Problem ist, dass sie keine erhalten. Nur e i n Prozent aller Psycho.therapien, die bei Krankenkassen beantragt werden, kommen den über 60-Jährigen zugute. Das ist erschreckend, wenn man weiß, dass der Bedarf ebenso groß ist wie bei jüngeren Menschen. An schweren Depressionen leidet jeder zwanzigste Senior, in Heimen sind es noch sehr viel mehr.

Dass Menschen, die noch ein Viertel ihres Lebens vor sich haben, durch das psychotherapeutische Netz fallen, ist skandalös. Wenn jedoch Abhängigkeit und Hilfs.bedürftig.keit die Alten psychisch schwer belasten, wenn oftmals der eigene Lebens.rückblick sie im Gewissen massiv bedrängt und sie selbst außerstande sind, ihr Leben mit all den nicht verheilten Wunden in ein positives Licht zu betten, dann fackeln diese Menschen nicht lange, ihrem Leben ein Ende zu setzen.

Die Suizid.gefährdung steigt extrem mit zunehmendem Alter, wie viele Studien und Statistiken feststellen. Und was hier so traurig macht, ist dies:

Ø Lebensmüde Menschen wollten so eigentlich gar nicht den Tod – sie konnten nur das Leben nicht mehr ertragen.

Das ist ein wichtiger Unterschied!

Daher gilt es zu bedenken dies:

Das entscheidende Argument gegen die Selbst.tötung kann nie eines gegen den Tod,

es muss stets eines f ü r das Leben sein!

Der Schriftsteller Jean Améry war 56 Jahre alt, als er seinen wahrhaft trostlosen Essay „Über das Altern“ schrieb. Vielleicht haben 5 Jahre Konzentrationslager seine illusionslose Lebens.sicht geprägt. Er analysiert Altern übertrieben scharf, und nach ihm bestimmt nicht die wandlungs.bereite Seele oder der Lebens.ruf, wann wir beginnen, alt zu werden, sondern die Gesellschaft, es wird uns zugemessen durch den „Blick des Anderen“:

„Im Leben eines jeden Menschen gibt es einen Punkt Zeit oder, wenn man es in mathematisch präziser Ausdrucksweise will, die Nachbarschaft eines Punktes, wo er entdeckt, dass er nur ist, was er ist.

Mit einem Mal, so erkennt er, bewilligt die Welt ihm nicht mehr den Kredit seiner Zukunft, sie will sich nicht mehr darauf einlassen, ihn als den zu sehen, der er sein könnte. Die Möglichkeiten, von denen er doch glaubte, sie seien ihm noch gewährt, blendet die Gesellschaft nicht mehr ein in das Bild, das sie sich von ihm macht.

Er findet sich – nicht aus eigenem Urteil, sondern als Spiegelbild des Blicks der Anderen, das aber alsbald von ihm interiorisiert wird – als ein GESCHÖPF OHNE POTENTIALITÄT.

Niemand fragt ihn mehr: Was wirst du tun? Alle stellen fest, nüchtern und unerschütterlich:
Das hast du schon getan“.

Ich stimme Améry nicht zu und wehre mich gegen diese Schwarzmalerei,

die sich versteht als Revolte gegen die Düperie des falschen Trostes, gegen die irgendwo wahren, aber – nach Meinung un.romantisch.nüchterner Kritiker – konkret verlogenen Weichzeichnereien à la Hermann Hesse (den ich jedoch sehr schätze und liebe!), die sich aber auch versteht als Resignation vor dem Un.entrinnbaren des Älter.werdens. Daraus resultiert für ihn letale Perspektive.losigkeit: 8 Jahre später veröffentlichte Améry einen neuen, programmatischen Essay mit dem Titel „Hand an sich legen – Diskurs über den Freitod“. Dort ist unter anderem zu lesen (übrigens nahm er sich 2 Jahre nach diesen Zeilen in einem Hotelzimmer in Salzburg das Leben – er war 66 Jahre alt geworden):

„Das Leben ist Bürde.

Der anzutretende Tag ist niederdrückendes Gewicht. Gewicht ist der eigene Körper, der uns zwar trägt, den aber auch wir tragen müssen – und niemals habe ich verstanden, wie fette Menschen es aushalten können mit sich.

Last ist die Arbeit, lästig die Muße. Die Wohnung mit ihren Möbeln ist gewichtig. Der Lärm der Straßen und der Menschenstimmen muss er.tragen, ge.tragen werden – wie gescheit ist doch die Alltagsprache. Schwer ist der erigierte Penis, schwerer noch der hängende.

Selbst die zartesten Brüste müssen geschleppt werden. Auch rücken stets vier Wände gegen uns zueinander. Sie werden uns zerpressen, und werden Beschwerde sein.

Wie sagt man es? Mein Herz ist schwer, j´ai le coeur lourd“

Das ist Verzweiflung pur, tiefste Depression – und niemand vermochte sie ihm aufzuhellen, wie dies in Goethes Drama geschah bei Dr. Faust, der just in dem Augenblick, in dem er das Giftfläschchen an seine Lippen hebt, Ostermusik hört. Diese Musik, die ihn von der Selbst.vernichtung abhält, ist wie eine Hoffnung, es möge doch noch eine Lebens.verheißung geben, die ihn locken könnte: Er lässt ab von seinem Selbst.tötungs.versuch, öffnet die Tür, geht nach draußen, mischt sich unters Volk, trinkt Bier und tanzt mit einem Mädchen. Das Leben hat ihn wieder.

86 Prozent derer, die einen Suizid.versuch überlebt haben, sind froh, wieder ins Leben zurück.gekehrt zu sein.

Diese Zahl ist ein deutliches Indiz dafür, dass jeder Suizid im Grunde eine Verzweiflungs.tat ist und dass sich derjenige, der sie begeht, eigentlich eine andere Lösung seines Problems gewünscht hatte. Das bestätigen Untersuchungen von Experten.

Den so genannten Bilanz.Suizid, den angeblich jemand begeht, weil er einfach zufrieden ist mit dem, was er bis dahin erlebt hat, und weil er nicht nach mehr verlangt, den gibt es so gut wie gar nicht. Vielmehr steckt in der Regel eine Notlage hinter einer solchen Tat, eine Notlage, aus der es – könnte man das große Angebot an Hilfe und Beratungsstellen tatsächlich wahrnehmen – zumeist einen Ausweg gibt.

Immer mehr alte Menschen nehmen sich das Leben, ohne dass es die Öffentlichkeit sonderlich bedrückt oder gar wachrütteln würde. Es ist symptomatisch für eine „Leistungs- und Erfolgsgesellschaft“, dass sie sich – wenn überhaupt – erschüttert zeigt nur dann, wenn sich blutjunge Menschen – also Leistungsträger! – mit der Nadel oder dem Automobil oder sonst wie umbringen.

Tatsächlich sterben aber mehr ältere Menschen von eigener Hand als junge,

und häufiger in den eigenen vier Wänden als in Altenheimen. Gerade in Heimen vermutet man jedoch eine hohe Dunkelziffer, die aber in der Statistik offenbar unerwünscht ist.

Es gibt in der Regel keine einzeln zu benennende Ursache, nicht diesen nur einzigen Grund für den Frei.tod, der ir.reversiblen „Antwort“ auf ein (vielleicht? wahrscheinlich?) potentiell lös.bares Problem. Mannigfache Schwierigkeiten, Rätsel, Problemstellungen und Belastungen scheinen sich zu einer ausweg.losen Krise zu summieren:

Ein verschiedenartig geschnürtes Bündel aus körperlichen – meist chronischen und schmerzhaften – Erkrankungen, aus Kräfte.nachlassen, sozialer Isolierung und sozialen Beziehungs.konflikten, ein Bündel insbesondere aus dem Gefühl des Un.nützseins und des Nicht.mehr.Gebraucht.werdens, der Ver.einsamung, Depression und Ver.zweiflung, der Verlust. und Trennungs.angst, ein Bündel aus Schuld.gefühlen und Straf.bedürfnis, mangelndem Selbstwert.gefühl und gestörter Aggressions.verarbeitung – dieses schwere Bündel scheint den Lebens.sinn älterer (und auch schwerst.kranker) Menschen so sehr zu frustrieren, dass sie die Fahrkarte zum Leben zurückgeben, die Bühne verlassen wollen und dem eigenen Da.sein frei.willig ein vorzeitiges Ende setzen.

Die Suizidal.handlung hat außer der angeführten individual.psychologischen oftmals auch noch eine sozial.psychologische Seite:

Der Selbst.mord wird zum Appell an die Umwelt und signalisiert einen Hilfe.schrei an die Mit.welt.

Wenn ich über Selbstmord bei älteren Menschen reflektiere, dann denke ich auch noch an die ungezählten Totenscheine mit der Diagnose „Herzversagen“, auf denen in Wirklichkeit stehen müsste: Gestorben an Traurigkeit, Verwahrlosung, Einsamkeit…

Aus der Perspektive vereinsamter, alter Menschen ist nämlich die Angst vor der Beziehungs.losigkeit schon der Tod. Der Zerfall menschlich befriedigender Kontakte und Aufgaben fördert die Selbst.mord.neigung in der heutigen Massengesellschaft sehr. Dies und vor allem das Ausbleiben subjektiv positiver Erfahrungen – mit Gleich.gesinnten, Gleich.altrigen, mit der Familie, mit ehemaligen Freunden, mit den Heiminsassen – ist für den Alters.selbstmord durchaus (mit)verantwortlich.

Ich habe immer wieder die Erfahrung gemacht, dass viele Menschen – und oft waren es die so genannten „Gläubigen“ mit praktizierender Religionsausübung (Kirchgang!) – despektierlich über die Suizidanten sprechen:

Sie begreifen nicht, dass es nun mal peinigende Krankheiten, demütigende Lebensumstände und Hilflos.igkeiten und Aussichtslos.igkeiten, dass es zutiefst ent.täuschende Erfahrungen gibt, durch die ein totaler Stau aller Antriebs.richtungen im Menschen entsteht, in dem dann das Gefühl der Ausweglos.igkeit zu suizidalen Konsequenzen treibt. Auch hier ist es offensichtlich verfehlt zu unterstellen, dass der Glaube an Gott in jedem Fall einen Ausweg bieten müsse.

So wäre es denn kaum möglich, dass ein Mensch mit der Frömmigkeit, Sensibilität und Kreativität eines Adalbert Stifter von Schmerz und Krankheit zum Suizid getrieben wird.

Selbst mein antiker Freund, der Stoiker Seneca, musste anerkennen, dass die Tugend der Ataraxie, der Un.erschütterlichkeit des Gefühls, an Schmerz und Krankheit und unsäglichem Leid ihre Grenze findet.

Generell stand ja der „Frei.tod“ in der Antike in hohem Ansehen, erst mit Augustinus beginnt die Verdammung des Suizids.

Seneca, für den als Stoiker der selbst gewählte, freie Tod dem natürlichen, ent.würdigenden vorzuziehen ist, formuliert seine Haltung ganz nüchtern:

„Ich will auf das Alter nicht verzichten,
wenn es mir Kräfte in vollem Umfang erhält,
d.h. die besseren, geistigen.
Wenn es aber an meiner geistigen Verfassung rüttelt,
wenn es mir nicht gesundes Leben,
sondern nur animalisches Vegetieren beschert,
dann werde ich den Sprung aus dem morschen,
zusammenkrachenden Gebäude wagen.“

In den „Leiden des jungen Werthers“ lässt J.W. von Goethe seinen Werther zu dem engstirnigen und empfindungs.armen Albert sagen:

„Die menschliche Natur … hat ihre Grenzen;
sie kann Freude,
Leid,
Schmerz bis auf einen gewissen Grad ertragen,
und geht zugrunde,
sobald der überstiegen ist.
Hier ist also nicht die Frage,
ob einer schwach oder stark ist,
sondern
ob er das Maß seines Leidens ausdauern kann.“

Gelegentlich zerbricht einer an der subjektiven oder objektiven Ausweglos.igkeit (s)einer Situation, und seine Aktion ist eine Flucht in die letzte Gnade der Natur,

in den Ausweg nach rückwärts. Für manchen Sensiblen genügt schon, die Zeit zu überleben, an deren Inhalte zu glauben er gelernt hat, und schon stürzt er in ein furchtbares Vakuum geistiger Ent.leerung und letaler Frustration. Manche Selbstmorde entlarven sich nachträglich als Selbst.erleichterungen von dem un.erträglichen Gefühl der Schuld. In der Bilanz, oft gegen Ende des Lebens, sagt sich da einer: Wenn schon das Leben nicht nur un.nütz war, sondern definitiv und un.korrigierbar als nutz.los vergeudet wurde, kann es dann nicht als geradezu erstrebens.wert erscheinen, zumindest im Tod etwas Sinn.verleihendes, Recht.fertigendes, Wieder.gut.zumachendes zu wirken?

Leben, jedes Leben ist mit Albert Schweitzer schützens.wert und erhaltens.wert. Un.eingeschränkt: JA.

Aber:

Wo ein Mensch – aus welchen subjektiven Gründen auch immer – sein Leben glaubt „zurück. geben“ zu müssen, sollte in der Be.urteilung der Einzelfall ent.moralisiert werden, d.h. die Einzel.handlung fällt nicht unter moralische Kategorien.

Damit will ich dies sagen:

Die Mehrzahl suizidal Handlungs.williger befindet sich nämlich in einem außer.gewöhnlichen Zustand,

der einen drängenden und treibenden, einen mehr oder minder determinierenden Einfluss ausübt so sehr, dass es mir doch höchst fraglich erscheint, ob hier noch von einem eigentlichen Freiheits.akt („Frei.tod“?) die Rede sein kann:

Wo Freiheit, Aktual.freiheit aber fehlt,
fehlt auch die un.erlässliche Voraussetzung von Moralität,
nämlich Ver.antwortung und Zu.rechnung!

Daraus folgt:

Nicht Ver.achtung und Ächtung, nicht moralische Ver.urteilung ist angesagt, sondern gefordert ist takt.voller

Respekt vor der Lebens.not und Lebens.tragik des Mit.menschen

– und das Bemühen, nach Kräften eine Mit. und Um.welt zu gestalten helfen, die den Entschluss zum Suizid weitestgehend auszuschließen, zu verhindern vermag.

Abseits der ethischen Beurteilung der einzelnen Suizidal.handlung wird die allgemeine moral.philosophische Beurteilung der Selbst.tötung seit Sokrates, Aristoteles und Seneca, seit

Augustinus, Thomas von Aquin, Immanuel Kant und Jean Améry sehr kontrovers diskutiert (radikales Freiheits.verständnis mit Rekurs auf Selbst.bestimmung und Autonomie versus Leben als Geschenk und Leih.gabe Gottes).

Ich kann das hier leider nicht vertiefen, aber im Blick auf die un.erträglich leid.geprüften Menschen und insbesondere im Blick auf alle, die mit ihrem Alter und den daraus sich ergebenden physischen, psychischen und sozialen Komplikationen absolut nicht mehr zu Recht kommen, muss ich als Ethiker mit Nachdruck anmerken, dass physisches und psychisches Leid und Elend konkret solche Formen annehmen können, dass unsere ethischen Kategorien nicht mehr zu greifen scheinen:

~ Wo die Zumutbar.keit an Grenzen stößt, da erfordert es die Achtung vor der mensch.lichen Tragik und die Achtung der subjektiven Ent.scheidung, dass wir uns eines ethischen Urteils schlichtweg enthalten.

Es stimmt allemal, wenn Viktor E. Frankl den Selbst.mord, richtiger: die Selbst.tötung, als ein hinaus geschleudertes „Nein“ zum Leben, zur Sinn.frage benennt, aber was dann, wenn ein Mensch, zumal ein alter, ver.einsam.ter und überdies pflege.bedürftiger, dem Erstickungs.tod geweihter oder sozial kalt gestellter Mensch keines einzigen Funkens an Sinn mehr gewahr wird?

Es gibt eben die bleierne Schwere einer Depression, die man nicht mehr so einfach vorüberziehen lassen kann wie eine Wolke, die die Sonne zu verdunkeln vermag und vergessen lässt, dass es die Sonne trotzdem (noch) gibt.

Es gibt eine Verzweiflung als den boden.losen Zweifel an der grundsätzlichen Sinn.haftigkeit des Lebens.

Es gibt das Leidens.paket, das der einzelne nicht mehr schultern kann und nicht mehr weiterzutragen gewillt ist, weil er auch die Kraft hierzu nicht mehr hat.

Es gibt den Abgrund, über den keine Brücken mehr zu schlagen sind.

Es gibt auch eine Hoffnungslosig.keit, in der Leid, Verzweiflung und Schwer.mut eine Dunkelheit geschaffen haben, die die Schwere eines mensch.lichen Da.seins so un.durchsichtig gemacht hat, dass aus dem noch Wünschens.werten nur noch der frei.gewählte Abgang in eine andere Dimension des Seins herausragt.

Wir Menschen der Neuzeit haben es vermocht, durch den Fortschritt der Kultur,

durch die Sicherung des Nahrungsangebotes, durch die Reduktion der Seuchen, durch den enormen medizinischen Fortschritt und durch vieles andere mehr die Alters.spanne immer weiter heraufzurücken – die Verlängerung mensch.lichen Lebens ist also durchaus das Ergebnis zahlreicher mensch.licher Manipulationen des Lebens, etwas rein Kultur.bedingtes, und der eine oder andere bedarf oftmals der Hälfte seines Da.seins, um auf die Frage des Alterns eine Antwort zu geben, die das Gefüge der Natur bei weitem trans.zendiert.

Wenn es nun im Einzelfall für einen Menschen schlechterdings absolut nicht mehr sinn.voll ist, eine solche künstliche, zivilisatorisch vermittelte Lebens.verlängerung hinzunehmen, so muss es durchaus im Ermessens.spielraum des einzelnen stehen können/dürfen, über das Zeit.maß seines Lebens selber zu bestimmen bzw. für sich selber zu der ur.sprünglichen Ordnung der Natur zurückzukehren, nach der ein Leben zu Ende ist, wenn seine Beauftragung ihre Er.füllung gefunden hat.

Es muss begriffen werden, dass die Selbst.tötung in der Regel keine Ent.scheidung über Wert oder Un.wert des Da.seins im Ganzen darstellt, er ist vielmehr

Ø ein letzter Flucht.weg aus dem Gefühl oder aus der Erkenntnis der Ausweglos.igkeit einer konkreten Lebens.situation – und gerade das Alter oder eine letale Er.krankung können sich für manchen zu einer un.entrinn.baren Misere gestalten, die für ihn nicht mehr leb.bar erscheint.

· Ich bin überzeugt, dass es sehr wohl möglich ist, an Gott, an ein un.sterbliches Leben und an den Wert des Lebens im Ganzen zu glauben und dennoch eine end.liche Situation für aussichts.los zu halten.

· Wir müssen uns allesamt dazu bereit finden, das Moment des Tragischen im mensch.lichen Leben anzuerkennen und für solche Krisen des Da.seins sensibel zu werden, in denen einzelne mit ihrem Gewissen ganz allein und eigen.ver.antwortlich vor ihrem “Gotte” stehen.

Unsere Augen tragen gelegentlich eine Binde, die uns die Herrlich.keit des Lebens – gerade im tiefsten Leiden und wenn das eigene Leben nur noch zur un.säglichen Belastung zu gerinnen droht – zu sehen vereitelt, un.fähig, hinter die Dinge zu sehen und in ihnen noch einen Sinn wahrzunehmen. Es wäre wünschens.wert, heil.sam allemal, könnten die Menschen das wunder.bar.eindrucks.volle Gedicht von Franz Kafka auch in den dunkelsten Stunden ihrer Existenz innerlich nachvollziehen:

Hoffnung Wolken „Es ist gut denkbar,
dass die Herrlich.keit des Lebens um jeden und immer in ihrer Fülle bereit.liegt,
aber verhängt,
in der Tiefe,
un.sichtbar,
sehr weit.
Aber sie liegt dort,
nicht feind.selig,
nicht wider.willig,
nicht taub.
Ruft man sie mit dem richtigen Wort,
beim richtigen Namen,
dann kommt sie“.

Hoffnung ist durchaus die Ur.gebärde der mensch.lichen Existenz und Ausdruck der Grund.verfassung des Menschen – Hoffnung als starke Kraft für das Morgen und Über.morgen ist Gewinnung von Neuland im noch Un.gewissen.

Doch woher nehmen und nicht stehlen? Sie lässt sich nicht wollen. Hoffnung ohne Kraft ist eine Straße ohne Fahrzeug – und Hoffnung ohne Richtung ist ein Fahrzeug in der Garage.

Auch in der Einbindung in das JETZT gilt: Zukunftslos.igkeit lässt sich nicht leben – erst die Überzeugung, dass die Aufgabe, auch und gerade die des Lebens, zu stemmen, zu bewältigen ist, bildet ein hinreichendes Fundament, auf dem Hoffnung keimen, entstehen, verbleiben kann.

20. Februar 2013
(c) Dr. Bernhard A. Grimm
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