ADHS aus heilenergetischer Sicht

ADHS-Krankheitslexikon-2016-Stefanie-Menzel

ADHS-Krankheitslexikon-2016-Stefanie-MenzelDas Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom

Anders als die Schulmedizin sieht die Heilenergetik in dem psychosomatischen Verhalten eines Kindes einen Hinweis auf einen Missstand im Familiensystem. Kinder sind sensible Barometer für ihre Umgebung. Durch auffälliges Verhalten machen sie auf ein Problem im Familiensystem aufmerksam. Grundsätzlich wird in der Heilenergetik daher bis zum Alter von 17 Jahren nicht mit dem Kind direkt, sondern immer mit den Eltern gearbeitet, um Lösungen zu finden.

Eine besondere Schwierigkeit beim Krankheitsbild ADHS besteht darin, dass das Kind, selbst wenn es sich gerade ganz „normal“ verhält, von der Umgebung stark beobachtet wird und alles Verhalten im Licht des Syndroms interpretiert wird.

Dadurch wird das Bild weiter zementiert

Es kommt hinzu, dass das Kind seine Zuwendung gerade dann bekommt, wenn es sich auffällig verhält. Es wird sich folglich auffällig verhalten, um gesehen zu werden. Das macht es dem Kind schwer aus dem negativen Kreislauf auszubrechen.

Nur wenn die tatsächlichen Ursachen für das auffällige Verhalten behoben werden, kann dem Kind nachhaltig geholfen werden. Dabei können die Störungen vielfältig sein und basieren bei gleichen Symptomen nie auf der gleichen Ursache.
Hilfreich zum Ausstieg aus dem ADHS Kreislauf sind z.B. Sinnanalytische Aufstellungen, um das Familiensystem zu entwirren und den Ursachen auf den Grund zu gehen.

Beispiel – Simon  als „ADHS-Kind“ eingestuft

Simon war 10 Jahre alt und von Eltern und Lehrern als „ADHS-Kind“ eingestuft. Mit seiner Unruhe und seiner mangelnden Konzentration machte er seine ganze Umgebung verrückt. Obwohl die Eltern sich getrennt hatten, waren sie bereit eine Sinnanalytische Aufstellung zu dem Thema zu machen. (Simon selbst war bei der Aufstellung nicht vor Ort, sondern lediglich die Eltern.)

In der Aufstellung kristallisierte sich schnell heraus, dass der Vater, der eine neue Partnerin hatte und die Mutter, die viel arbeitete, wenig Lust hatten, sich mit ihrem Sohn zu beschäftigen. Für die Ehe war Simon damals ein sog. „Kitkind“ gewesen, das die Beziehung retten sollte.
Nach der Ehe war Simon für alle Beteiligten eher hinderlich.

Unbewusst erfüllte nun Simon seine Aufgabe als „Kitkind“ und machte durch seine große innere Unruhe überall auf sich aufmerksam

Zwar war man oft genervt und wenig erfreut ihn zu sehen, aber er hatte es geschafft, dass seine Eltern zusammen zur Beratung gingen und gemeinsam über ihn sprachen. Bei der Sinnanalytischen Aufstellung konnte der Stellvertreter Simons Belastung deutlich fühlen und den Eltern zeigen. Die Eltern waren von diesem Resultat sehr erstaunt.

Als Ergebnis der Aufstellung achteten die Eltern nun darauf, ihre Rolle als Elternteil bewusst wahrzunehmen und Simon mehr Interesse zu zeigen. Die Eltern machten zu festen Terminen mit Simon gemeinsame Unternehmungen.
Beide gingen gemeinsam zu den Elternabenden der Schule. Bereits nach 2 Monaten hatten sich die meisten Symptome von Simon gelegt. Er lernte in der Schule aufmerksam und musste nicht länger den „Zappel-Philipp“ spielen.

29. August 2016

Stefanie Menzel


stefanie-menzel-headStefanie Menzel
Ziel ist, praxis- und alltagstauglich Bewusstsein für neue Dimensionen zu schaffen und Zugang zur Gestaltungskraft im Leben zu eröffnen.
Zu diesem Zweck hat sie die Heilenergetik und in diesem Zuge die Sinnanalytischen Aufstellungen entwickelt.

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kontakt@stefaniemenzel.de
www.stefaniemenzel.de

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