Meditation ~ Transzendentale Meditation

Spiegelung

Meditation Transzendental  SpiegelungMeditation Transzendental und die Natur des Geistes

Meditation ist eine nach innen gewandte Praxis. In der Meditation löst sich der Mensch aus seinen normalen Aktivitäten heraus. Bequem und aufrecht sitzend, bei geschlossenen Augen gedanklich ein Mantra, ein Wort aus dem Sanskrit, wiederholend.

Von außen betrachtet, könnte jemand, der unbewegt mit geschlossenen Augen sitzt, auch dabei sein zu beten. Tatsächlich handelt es sich um eine Art des Gebets. dem kontemplativen Beten, um eine Form der Meditation. Die innere Erfahrung ist jeweils aber unterschiedlich.

Bei den meisten Gebetsformen ist der Geist auf etwas äußeres gerichtet, wie im Gebet für andere Menschen oder im persönlichen Bittgebet. bei diesen Formen geht es um etwas., sie bringen ein Anliegen zum Ausdruck. bei der Meditation geht es weder um ein Anliegen oder ein Gesuch. Meditation Transzendental und die Natur des Geistes hat zum Ziel Gedanken loszulassen.

Man stelle sich den Unterschied wie bei Ein- und Ausatmung vor. Die Meditation, bei der sich der Geist nach innen wendet, ist der Einatmung vergleichbar. Das Gebet, bei dem sich der Geist nach außen wendet, gleicht der Ausatmung.

In der Meditation zielt das Verfahren darauf ab, die Gedankenaktivität hinter sich zu lassen, zu „transzendieren“, und somit das eigene Bewusstsein „pur“ zu erfahren: gemäß der Lehre der Transzendentalen Meditation des Maharishi (Gründer) das Selbst des Menschen. Mit fortschreitender Übung werde diese Selbsterfahrung auch während der Aktivität aufrechterhalten. Konzentration oder Kontemplation seien nicht erforderlich. Transzendentale Meditation soll zweimal täglich zwanzig Minuten geübt werden.

Es gibt viele Meditationstechniken, und einige finden sich in allen großen traditionellen Religionen wieder. Die meisten werden im Sitzen ausgeübt, manche auch in Bewegung wie die Zen Gehmeditation oder das Qigong. Letzteres besteht aus einer Abfolge langsamer, fließender Bewegungen in Verbindung mit einer tiefen rhythmischen Atmung.

Die im Westen am weitesten verbreiteten Techniken stammen aus dem Hinduismus und Buddhismus. Dabei wird entweder im Stillen ein Mantra wiederhohlt, das aus einem einzelnen Wort oder aus einem Satz besteht. Alternativ kann die Aufmerksamkeit auf die Atmung gelenkt werden.

Dabei geschieht nun folgendes. Während ein Teil des Geistes mit der Wiederholung des Mantras oder der Atmung beschäftigt ist, setzt ein anderer seine üblichen Aktivitäten fort. Normalerweise nimmt uns ein Strom von Gedanken und Empfindungen innerlich vollkommen in Anspruch. Mit dem Mantra oder der Atmung haben wir nun aber einen weiteren Fokus für unsere Aufmerksamkeit, einen weiteren Bezugspunkt für den Geist. und damit wird der Gedankenstrom unterbrochen.

Während der Meditation bemerkt man, wie ein Gedanke nach dem anderen, eine Empfindung nach der anderen in den Geist einströmt. Die Aufmerksamkeit auf sich zieht, und das Mantra oder die Atmung vergessen lässt. Bis man sich wieder zurückbringt. Danach beginnt der Ablauf von neuem.

Das wiederholen des Mantras oder das beobachten des Atems schafft eine Relativierung und hilft dabei, von dieser permanenten mentalen Aktivität Abstand zu nehmen, die ansonsten den Geist ausfüllt.

Mit zunehmender Übung wird es möglich, die Gedanken in ihrem Kommen und Gehen zu beobachten. Handlungsorientierte Menschen mögen dies als Zeitverschwendung betrachten. Meditation ist das Gegenteil der westlichen Devise: >>Sitz nicht einfach nur da: Tu etwas!,<<>> Tu nicht einfach irgendetwas: Sitz nur da!<<

Einer der Vorteile der Meditation ist, das wir uns selbst besser kennen lernen. Und der Funktionsweise unseres Geistes besser bewusst werden. wir glauben vielleicht, das wir über unsere Gedanken und die Richtung unserer Aufmerksamkeit selbst bestimmen. Ein kleiner Abstecher in die Meditationspraxis macht uns klar, wie viele Gedanken sich in unserem Geist einschleichen und wie wenig Kontrolle wir über diese Abläufe haben.

Selbst wer bereits viele jahre meditiert, gleitet nicht auf Anhieb in einen seligen Zustand mentaler Stille. Auch dann hört der Geist nicht auf, Gedanken, Bilder zu generieren, hören Körper Geist nicht auf, Eindrücke zu produzieren.

Meditation ist eine spirituelle Praxis, weil es in ihr darum geht, im jetzt zu sein, was in der Erfahrung des Meditierenden auch bedeuten kann, in der Gegenwart eines Geistes oder Bewusstseins oder einer Bewusstheit zu leben, , die das eigene Bewusstsein übersteigt.

Im Gegensatz dazu führen uns die Gedanken, die permanent durch unseren Geist ziehen, aus der augenblicklichen Situation hinaus – seien es Erinnerungen, Wunschvorstellungen, Fantasien, oder Zukunftspläne, seien es Sorgen wegen früherer Versäumnisse oder künftiger Verpflichtungen, Ängste angesichts möglicher Geschehnisse in der Zukunft oder der Groll über in der Vergangenheit erlittenes Unrecht.

All diese Gedanken holen unseren Geist heraus aus dem Hier und Jetzt. Das Mantra und das Atemgewahrsein bringen uns in die Gegenwart zurück.

Meditation kann auf eine höhere Bewusstseinsebene führen, die als unaussprechlich erlebt wird, als zu schön und intensiv, um sich in Worten beschreiben zu lassen. Der Versuch, diese Erfahrung in einen kulturellen oder religiösen Kontext zu übertragen, hat zu einer Vielzahl unterschiedlicher Bezeichnungen geführt. Buddha-Bewusstsein, kosmisches Bewusstsein, Gottes Bewusstsein, Christus Bewusstsein, wahres Selbst, formlose Leere und ungeteiltes Sein.

Uwe Taschow

11. November 2018

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