Meditation/Traumreise „Liebe atmen“

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liebe-atmen-mohn-blumen-poppiesMeditation/Traumreise „Liebe atmen“

Jeder von uns steckt an irgendeinem Punkt fest.

Es hakt.
Es stockt.
Wir treten auf der Stelle.
Wir kommen einfach nicht weiter.

Und wir ärgern uns hierüber.
Wir sind frustriert.
Wir sind genervt.
Wir hadern.

Mit dieser kleinen Meditation/Traumreise machen wir uns selbst das Geschenk, einen neuen Zugang zu uns selbst zu finden.

Die Übung ist in der Ich-Form geschrieben

Ich atme.

Ich atme bewusst ein.
Und ich atme bewusst aus.

Ja, ich bin bereit, mir meine innere Blockade heute und jetzt einmal etwas genauer anzuschauen.

Bewusst atme ich ein und fühle und spüre ganz achtsam, wie die Einatemluft in mich hinein strömt und mich weitet.

Und ganz bewusst lasse ich die Luft wieder los. Ich atme aus. Ich entspanne mich. Und ich erlaube, dass die alte, verbrauchte Atemluft einfach wieder aus mir heraus fließen und heraus strömen darf.

Und hierbei mache ich mir klar (hierbei werde ich mir bewusst darüber), dass ich nicht nur Luft ein und aus atme, sondern dass ich auch Energien ständig ein und aus atme.

In meiner Kindheit habe ich die Energien meiner Eltern eingeatmet.

Ganz ohne es zu bemerken und vollkommen unbewusst, atmete ich als Kind die Energien meiner Mutter und meines Vaters in mich – in meinen Energiekörper – ein. Die energetischen Lungen meines Energiekörpers füllten sich mit den Energien meiner Eltern auf. Sie füllten sich mit den Werten und Normen, Ansichten und Haltungen, Vorstellungen und Erwartungen meiner Eltern. Und diese Energien schwingen bis heute in mir.

Und zusätzlich habe ich auch die Energien meiner Erzieher/innen, meiner Lehrer/innen sowie von der Gesellschaft (vom Kollektiv) in mich eingeatmet. Meine gesamte Kindheit hindurch habe ich die Energien, die um mich herum existierten, kraftvoll und unreflektiert in ich eingeatmet. Ich habe mich energetisch von ihnen ernährt. Ich habe all die Werte, Normen, Regeln, Gesetze, Vorstellungen, Erwartungen, Moralvorstellungen, Glaubenssätze und „was man tut und was man nicht tut“ „auf Lunge“ in mich eingeatmet.

Und ich bemerke,

dass ich bis heute innerlich, energetisch und geistig-spirituell nach wie vor noch ein Kind bin und die Energien meines Umfelds, der Menschen um mich herum, der Gesellschaft, des Kollektiv und der Nachrichten/Medien in mich einatme. Immerzu und ständig wenn ich Radio höre oder in den Fernseher gucke oder im Internet die Beiträge lese/sehe, atme ich all diese Energien in mich ein. Und diese Energien erfüllen mich. Sie nähren mich. Sie sind für mich wie „frische Luft zum Atmen“. Sie sind meine „gewohnte Droge“ – mein „von mir geliebter Stoff“.

Und ich bemerke, dass ich heute nicht nur die Werte und Normen, Regeln und Verordnungen der Gesellschaft und der Regierung in mich einatme, sondern mich auch entsprechend diesen Energien angepasst und gesellschaftskonform verhalte und benehme. Ich benehme mich entsprechend der Energien, die ich einatme, die mich prägen und die mich konditionieren. Ich handle entsprechend dem Futter, das ich gegessen habe.

Ich bediene diese Energien gerne und bereitwillig.

Ich stelle nichts in Frage.
Ich diene meiner Einatemluft, all den Einatemenergien.
Ich mache es diesen Energien recht.
Ich erfülle deren Wünsche gerne.
Ich nehme Rücksicht auf sie.
Ich ordne mich ihnen unter.
Ich fühle mich gut, wenn ich ein braves, artiges, angepasstes Kind bin.
Ich fühle mich abhängig von dem Lob und der Anerkennung der anderen.

Ich passe gut auf, dass ich ja keinen Ärger bekomme.
Ich passe gut auf, dass ich keine Scherereien mache.
Ich achte darauf, dass ich für andere keine Zumutung bin.
Ich nehme immer gut Rücksicht auf die anderen.
Ich will kein Querulant sein.
Ich will niemandem das Leben schwer machen.
Kein Mensch soll sich über mich ärgern müssen.
Niemand soll sich wegen mir schlecht fühlen.

Hierfür nehme ich gerne und bereitwillig in Kauf, meine eigenen Herzensfeldimpulse zu unterdrücken, mein Inneres Kind mundtot zu machen, mir selbst meine Selbstliebe zu verbieten, meine innere Wahrheit zu verraten, meine innere Stimme zu überhören und mein Bauchgefühl zu ignorieren.

Ich fühle mich gut, wenn ich mich selbst verrate und den anderen diene.

Ich finde es gut, wenn ich mich selbst unterdrücke und es den anderen recht mache. Ich stehe dazu, dass meine Herzens-Wahrheit nicht so wichtig ist, Hauptsache die anderen fühlen sich gut.

Und ich bin stolz darauf, meinen eigenen Selbstverrat nicht zu fühlen, weil ich mich weg gemacht habe, weil ich innerlich dissoziiert bin, weil ich geschickt unbewusst die entsprechenden Verdrängungsmechanismen und Abwehrstrategien installiert habe.

Und so soll es auch bleiben.
Ich will gar nicht, dass sich etwas verändert.
Ich will, dass alles so bleibt, wie es ist.
Hauptsache es gibt keinen Ärger im Außen.

Und meinen Ärger im Innen, den drücke ich einfach weg.
Meinen Selbstverrat, den nehme ich einfach gar nicht wahr.
Dass ich mich selbst belüge, das verleugne ich erfolgreich.

Ich will weiter ein braves Kind sein.
Ich fühle mich als Opfer ganz wohl.
Ich habe Spaß daran, zu jammern und zu klagen und mich zu beschweren.

Hauptsache ich mache keinen Ärger und keine Scherereien.
Hauptsache alles ist und bleibt friedlich.

Dass ich in mir selbst keinen Frieden habe, weil ich mich belüge, betrüge, meine Wahrheit und meine Selbstliebe verrate, mich täusche und verbiege, das nehme ich in Kauf. Das merken die anderen ja nicht. Und ich auch nicht . . .

. . . außer vielleicht . . .

. . . könnte es sein, dass meine Krankheiten damit zusammenhängen?
. . . könnte es sein, dass meine Krankheitssymptome ein symbolischer Ausdruck meiner inneren Konflikte sind?
. . . könnte es sein, dass meine Krankheiten eigentlich seelischer/psychischer Natur sind?
. . . könnte es sein, dass die Ursache für meine körperlich sichtbaren Symptome in meinen inneren, verdrängten Konflikten (Kriegsschauplätzen, Entzündungsherden) liegen?
. . . könnte es sein, dass meine Selbsttäuschung und die Verleugnung meiner inneren Wahrheit und meiner Selbstliebe doch nicht so spurlos an mir vorüber ziehen?
. . . könnte es sein, dass ich eigentlich weiß, dass ich mich falsch, untreu und unaufrichtig mir selbst gegenüber verhalte?

Was passiert, wenn ich ausatme?

Was würde passieren, wenn ich ausatme?
Was würde passieren, wenn ich mich entspanne?
Was würde passieren, wenn ich erwachsen werde?

Während meiner gesamten energetisch-spirituellen Kindheit habe ich eingeatmet und unbewusst die Werte und Energien des Außen in mich aufgenommen. Ich habe von ihnen gelebt, mich ernährt und mich am Leben erhalten. Das Außen mit seinen Werten/Energien hat mich gestillt. Ich als Kind habe mich bis heute mit all den eingeatmeten Werten, Vorstellungen und Energien identifiziert.

Jetzt atme ich aus.
Jetzt lasse ich die Luft raus.

Jetzt lasse ich alle Energien, die ich als Kind unbewusst eingeatmet habe, wieder aus mir heraus strömen.

Ich lasse sie einfach los.
Ich gebe sie frei.
Ich beende sämtliche Anhaftungen an sie.
Ich befreie mich von allen Identifikationen.

Ich erkenne:

Es würde keinen Sinn machen, noch länger (als Kind) einzuatmen oder die Luft anzuhalten.

Das Leben ist dynamisch.
Das Leben ist ein Kommen und ein Gehen.
Das Leben ist wie Ebbe und Flut.
Das Leben ist Entstehen und Vergeben.
Das Leben ist Anfang und Ende.
Das Leben ist Auf und Ab.
Das Leben ist Geburt und Tod.

Und ich erlaube, dass ich jetzt mein Einatmen beende.
Mein Einatmen darf nun sterben, damit mein Ausatmen geboren werden kann.

Und ich beende mein Einatmen.
Ich beende meine Kindheit.
Ich beende mein Kindsein.
Damit ich als Erwachsener geboren werden kann.

Und ich atme aus.
Ich sage „Ja“ und ich atme aus.

Und ich gebäre mein Ausatmen.
Und mit meinem Ausatmen gebäre ich mich selbst als ein Erwachsener.

Einatmen war Kindsein.
Ausatmen bedeutet Erwachsensein.

Ich lasse los.
Ich lasse alle Werte los.
Ich lasse alle Vorstellungen los.
Ich lasse alle Erwartungen los.
Ich lasse all meine Identifikationen los.
Ich lasse alle Anhaftungen los.
Ich lasse los.

Ich lasse los, weil ich mir das Loslassen erlaube.

Mein Loslassen richtet sich gegen niemanden.
Kein Mensch muss mein Loslassen persönlich nehmen.
Kein Mensch sollte mein Loslassen persönlich nehmen.
Ich lasse los, weil ich mir das Erwachsensein erlaube.

Ich bin frei.
Ich habe mich über mein abhängiges Kindsein erhoben.

Ich kann gut selbst für mich sorgen.
Ich bin groß und stark.
Ich kann.
Ich darf.
Ich bin erwachen.

Und ich tue, was mir gut tut.
Ich lasse los.

Ich lasse all das los, was fremd ist.
Ich lasse all das los, was konditioniert ist.
Ich lasse all das los, was nicht meins ist.

Und wer oder was bin ich?

Ich bin Liebe.

Also lasse ich alles los, was Form ist und behalte einzig mein Liebesein.

Ich bin Liebe.

Und dies fühlt sich richtig gut an.
Ja sogar hervorragend.

Liebe atmen macht Spaß

Und innerlich freue ich mich schon auf mein nächstes Einatmen. Denn nachdem ich alle Fremdenergien, alle fremden Werte, Normen, Regeln, Gesetze, Vorstellungen, Erwartungen, Ansichten und Einstellungen ausgeatmet habe, atme ich mich selbst in meinem Liebesein ein. Wow – hierzu habe ich schon jetzt richtig viel Lust.

Und in einem Zeitraffer stelle ich mir nun vor, wie ich ausatme und ausatme und ausatme und alle Fremdenergien aus mir heraus atme. Ich lasse alle Energien los, die ich nicht bin, die in mir fremd waren, die Energien von meinen Eltern, von der Gesellschaft und vom Kollektiv waren.

Ich lasse alles los.
Ich atme alles aus.
Bis ich ganz leer bin.

Ganz, ganz leer.

Ich bin erwachsen

Jetzt bin ich erwachsen.

Die Zeit, in der ich mich als Kind über die Werte der anderen, die ich eingeatmet habe, definiert habe, ist jetzt ein für alle mal vorbei.

Ich bin jetzt energetisch erwachsen.
Ich bin Geist.
Ich erkenne mich als Bewusstseinsenergie.

Und nun atme ich als Geist, ich als Erwachsener, ich als Bewusstseinsenergie in meinen Menschenkörper und in meinen Energiekörper reine Liebe ein. Ich atme die himmlische Liebe in mich ein, die ich in meiner Natur, in meiner Essenz, bin.

Ich bin Liebe.
Und ich atme mich als Liebe jetzt ein.

Ich atme mich selbst ein.
Ich atme meine Originalenergie ein.
Ich atme reine Liebe ein.

Ich als Liebe atme mich als Liebe ein.
Ich fülle mich mit mir selbst.

Und dies heilt mich.

Meine eigene Originalenergie der Liebe passt hervorragend und perfekt zu mir und meinem System.

Krankheiten entstanden dadurch (konnten nur dadurch entstehen), dass in mir die falschen Energien (Fremdenergien) schwangen. (Ist ja auch logisch. Es wäre vergleichbar damit: wenn ein Auto, das mit Autogas fährt, versehentlich schweren Dieselkraftstoff oder Heizöl tanken würde. Da kann der Motor ja nicht rund laufen.)

Ich tanke jetzt den richtigen Kraftstoff.
Ich tanke Liebe.
Ich tanke den optimalen Kraftstoff für mein System.

Ich atme Liebe ein.

Ich sauge die Energie des Himmels in meinen Energiekörper sowie in meinen physischen Körper ein. Und alle Krankheitssymptome dürfen diese Liebe trinken und sich an ihr laben.

Die Liebe, die ich einatme, darf in mir schwingen und pulsieren. Und sie darf in mir zu all meinen Krankheitssymptomen, Schmerzpunkten und Entzündungsherden hinfließen. Und dort darf die Liebe ihre heilende, wunderwirkende Wirkung entfalten.

Und ich stelle mir vor, wie ich Liebe einatme, wie ich mich mit Liebe erfülle, wie ich mich mit der universalen Liebe (mit meiner Originalenergie) richtig prallvoll mache und wie ich randvoll ausgefüllt bin mit dieser wunderbar lichtvollen Energie.

Mit meinem Ausatmen reinige ich mein System

Und jetzt atme ich aus.

Jetzt atme ich diese Liebe wieder aus und mit meinem Ausatmen nimmt die Liebe alle die Energien meiner Krankheitssymptome mit hinaus, mit raus aus meinem Körper, raus aus meinem Energiesystem.

Ich atme aus.
Ich atme Liebe aus.
Und ich atme mit der Liebe meine Kranheitssymptome aus.

Die Liebe ist der LKW/Lastwagen (das Transportmittel), mit dem alle Krankheitsenergien nun abtransportiert werden.

Ich atme meine Schmerzen aus.
Ich atme meine Entzündungen aus.
Ich atme meine Leiden aus.
Ich atme jetzt alle in mir manifestierten Fremdenergien aus.

Die Krankheitssymptome, Schmerzen und Entzündungen fließen mit meinem Ausatmen einfach aus mir heraus.

Und ich fühle innerlich „Danke“ und spüre meine innere Entspannung und Erleichterung.

Ich werde innerlich leichter.
Ich brauche mich nicht mehr zu beschweren.
Ich sorge gut für mich.

Heilung ist, krankmachende Fremdenergien bereitwillig auszuatmen.

Ja.

. . . . .

Und dann atme ich wieder ein.
Ich atme erneut die frische, universale Liebe in mich ein.
Ich atme Liebe.

Und ich erfülle mich erneut mit Liebe.
Ich mache mich ganz voll.
Ich atme Liebe ein.

Und die Liebe, die ich eingeatmet habe, darf überall dort hinfließen, wo sie in meinem Körper-Geist-Seele-Energiesystem jetzt gebraucht wird.

Und die reine Liebe des Himmels löst wie warmes Wasser alle Verkrustungen und inneren Schorfstellen und Verletzungen und Blockaden auf. Die Liebe umspült liebevoll die krankhaften Stellen und löst den Schmutz und den Dreck und die Krusten. Die Liebe ist wie warmes Wasser und reinigt spielend leicht mein gesamtes System.

Und die Liebe umspült auch all meine inneren, energetischen Eiterwunden und reinigt und heilt sie. Denn die reine Liebe ist wie frisches Quellwasser und birgt in sich die wunderwirkende Kraft des Heilwassers einer göttlichen Heilquelle.

Und die Liebe fließt nun auch zu meinen Glaubenssätzen, Konditionierungen, Vorstellungen, Erwartungen, Prägungen, Werten, Normen, Eiden, Schwüren, Gelübten, Zölibaten, Versprechen, Verträgen, Abmachungen, Anhaftungen, Identifikationen und Gedanken hin. Und die Liebe umspült auch sie liebevoll und zart und weich und entfaltet dabei ihre volle Kraft der Lösung und Auflösung.

Und ich erlaube, dass all dies jetzt in mir energetisch geschieht.

Ja.

Meine Selbstreinigung gelingt mir leicht

Und mit meinem Ausatmen atme ich nun all die durch die Liebe herausgelösten Energien aus mir heraus. Ich atme sie einfach aus. Es ist spielend leicht.

Ich atme einfach aus.

Ich atme aus und mit meinem Ausatmen fließt das schmutzige Spülwasser aus mir heraus und weiter in die Kläranlage der Transformationsfabrik bzw. des Himmels.

Gerne und bereitwillig atme ich aus.
Ja.

Mein Ausatmen ist mir eine wahre Freude.

Und ich schaue mir selbst dabei zu, wie alle Schmutzenergien und Fremdenergien aus mir herausfließen und aus mir heraus gewaschen wurden.

Und so ist es gut.
Ja, so ist es gut.

. . . . .

Ich bin nun frisch gewaschen.
Ich bin nun erwachsen.
Ich bin neu.
Ich bin Liebe.

Und mit jedem Einatmen atme ich als Erwachsener nun meinen Originalkraftstoff in mich ein: die Liebe des Himmels.

Diese Energie passt zu mir.
Diese Energie kräftigt mich.
Diese Energie macht mich stark.
Diese Energie bin ich.

Und mit meinem Ausatmen reinige ich mein System und spüle es durch und atme das schmutzige Abwaschwasser wieder aus.

Und so atme ich ein … und so atme ich aus.
Und mit meinem Einatmen atme ich Liebe ein.
Und mit meinem Ausatmen atme ich Verschmutzungen aus.
Und so werde ich nach und nach immer reiner und reiner.
So werde ich innerlich energetisch immer sauberer und sauberer.
Und ich werde immer strahlender und strahlender.
Ich werde immer leuchtender und leuchtender.

Und hierüber freue ich mich sehr.

Und ich lächle innerlich und sage und fühle und spüre: „Ja“.

Es geht noch weiter

Und wenn ich dann ziemlich bald innerlich energetisch ganz rein und sauber bin, dann geht es weiter . . .

. . . dann atme ich die Liebe des Himmels in mich ein,

. . . und dann dürfen all die weltlichen Form-und-Schmerz-Energien um mich herum mit meinem Ausatmen durch mich abfließen.

Ich werde ganz automatisch zu denjenigen Menschen hingeführt, die „Erlösung“, Erleichterung und Heilung begehren. Und wenn ich in dem System des anderen, der mich um einen Gefallen bittet, Fremdenergien, Schmerzenergien und Leiden wahrnehme, so lasse ich mit meinem Einatmen die Liebe des Himmels durch mich zu dem anderen Menschen hinfließen/hinströmen und praktiziere ganz real weltlich Nächstenliebe. Mit meinem Geist erkenne ich den anderen in seinem Schicksal und die Liebe, die ich einatme, fließt durch mich und weiter zu dem anderen hin. Und der andere können auch Tiere und Pflanzen und die Natur und die Welt sein.

Und mit meinem Ausatmen erlaube ich dann, dass das Schmutzwasser des anderen durch mich hindurch abfließen darf zurück in die Kläranlage des Himmels.

Ich atme Liebe in mich ein und lasse sie weiterfließen zu dem anderen (zum Nächsten) hin.

Und mit meinem Ausatmen erlaube ich das Abfließen des Schmutzwassers des anderen durch mich hindurch heim in den Himmel (in die Kläranlage).

Und alles, was ich in meinem Leben nun noch tue, ist atmen.

Ich atme Liebe ein.
Ich atme Schmutzwasser aus.

Das ist alles.
Und so leiste ich meinen Beitrag, diese Welt zu reinigen.

. . . . .

Ich fange zunächst bei mir selbst an.

Ich atme Liebe in mich ein.

Und ich reinige mein eigenes System von allen unbewussten Fremdenergien, Traumata, Blockaden und Schattenenergien.

Und wenn ich mich selbst soweit sauber/gereinigt habe, dann atme ich weiter und warte ab, wohin das Leben meine Bahnen lenkt. Ich sehe davon ab, mir selbst Aufgaben zu suchen oder andere Menschen heilen „zu wollen“. Ich beobachte und erlaube und lasse geschehen. Ich diene dem Leben und lasse mich führen und lenken.

Und ganz gleich wo ich bin und wem ich begegne, alles, was sich tue, ist bewusst Liebe ein und aus zu atmen. Das ist alles.

Mein weltliches Tun ist ohne Bedeutung.

Ich brauche keinen Zampano davon zu machen.
Ich brauche keine Show zu machen.
Ich brauche keine „Heilnummer abzuziehen“.
Ich muss damit kein Geld verdienen wollen.

Ich atme.
Das ist alles.

Es wäre unanständig und anrüchig, mit Atmen Geld verdienen zu wollen.

Ich atme ja für mich, nicht für die anderen.
Mein Liebeatmen ist meine neue Lebensfreude.

Das Leben wird schon Mittel und Wege finden, wenn es Lust hat, mich zu belohnen, mich zu „bezahlen“, mein Atmen zu honorieren. Doch die Währung des Lebens wird möglicherweise (oder sehr wahrscheinlich sogar) eine andere Sein als das Geld der Menschen. Doch wer weiß – wir dürfen uns einfach überraschen lassen.

Wir dürfen Vertrauen.
Wir können und dürfen im Vertrauen sein.

Wir können uns sicher sein, dass das Leben/der Himmel es gut findet, wenn wir achtsam Liebe ein und aus atmen und hierdurch die Welt reinigen und mit Liebe neu beseelen. In diesem Sinne wird das Leben/der Himmel ein großes Interesse daran haben, uns gesund und munter und am Leben zu erhalten. Denn das Leben/der Himmel profitiert ja sehr von unserem Dienen. Also wird das Leben/der Himmel seiner Fürsorge uns gegenüber auf seine Weise optimal und perfekt nachkommen – ganz gewiss!

„Liebe atmen“ ist alles

Liebe atmen.

Das ist alles.

Mehr ist nicht erforderlich.

Ich bin Liebe.
Ich atme Liebe ein.
Ich atme Verschmutzungen aus.
Mir geht es gut.

Ich bin Liebe.
In mir kehrt nun Frieden ein.
Ich entspanne mich.

Ich brauche nun nichts weiter zu tun, als bewusst Liebe zu atmen.

Und auch alle Gedanken, die ich denke, kann ich „mit Liebe beatmen“ und sie lösen sich nach und nach in Wohlgefallen auf.

Und auch all meine Probleme kann ich in meine Liebeatmung einbeziehen und sie lösen sich nach und nach in Wohlgefallen auf.

Was mir bleibt, ist mein Liebesein.

. . . . .

Dies wirkt fast ein bisschen unspektakulär.
Frieden ist nicht so besonders spannend.

Probleme, Sorgen, Nöte, Angst und Schmerzen waren immer mit so viel Action verbunden, waren so herrlich spannend, waren so nervenaufreibend und fühlten sich immer so wundervoll lebendig an. Dies war eine Lebendigkeit auf der für uns bisher gewohnten Ego-Ebene. Es war die Lebendigkeit für uns als energetisch-spirituelles Kind, dessen Leben von Abhängigkeit, Opfersein, Mangel und Unselbständigkeit geprägt war.

Jetzt als Erwachsener erwachsen zu sein bedeutet eine Systemumstellung.

Frieden geht mit Frieden einher.
Dies ist nun mal sehr friedvoll.

Als Geist können wir diesen Frieden leicht genießen.
Stille, Leere, Ruhe, Entspannung und Frieden sind die wahren Freuden unseres Geistes.

Action und Spannung gehörten zu unserem alten Leben, zu unserem Ego.
Frieden und Entspannung gehören zu unserem neuen Leben, zu uns als Geist.

Liebe atmen ist eine Tätigkeit unseres Geistes.

Unser Körper, Ego, Verstand, Denken sind hieran nicht beteiligt.

Um ein harmonisches, ausgewogenes, gesundes Leben zu leben, tun wir also gut daran, unser „Heiligsein“ und unser Geistsein nicht zu übertreiben. Wir sollten unseren Körper, unser Ego, unser Denken und unser Unbewusstsein auch weiterhin noch leben, feiern und genießen. Es geht nicht um einen Tausch, um einen Umtausch oder um einen Austausch. Wir sollten nicht unser Ego gegen unseren Geist eintauschen. Es geht nicht um ein „entweder … oder …“, sondern es geht um ein „sowohl … als auch …“

Es geht darum, in ausgewogenem, harmonisches Maße mal Ego und mal Geist zu sein. Es geht darum, mal unsere Werte, Vorstellungen und Erwartungen aktiv (bewusst oder unbewusst) zu leben und mal über den Dingen zu stehen und sie nicht ganz so wichtig zu nehmen.

Es geht um eine Kompetenzerweiterung.

Es geht um ein neues Tool in unserem Werkzeugkasten.

„Liebe atmen“ ist eine neue Möglichkeit (ein neues „Werkzeug“), wie wir uns in dieser Inkarnation erfahren können.

Jetzt gilt es, dieses neue Geschenk, diese neue Möglichkeit, dieses neue Spielzeug, diese neue Technik/Methode einfach mal auszuprobieren. Wir dürfen einfach damit spielen. Wir dürfen unser Inneres Kind damit spielen lassen. Und dann schauen wir einfach mal, was so passiert …

„Liebe atmen.“

Das ist alles.

Und dabei wünsche ich Dir nun von Herzen ganz viel Spaß!

28.02.2021
In Liebe Dein/Euer
Björn Geitmann
Buchautor des Buches „Eine Neue Ordnung – Praxishandbuch zum spirituellen Erwachen
www.datgeitman.de/lichtschule

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Bjoern-GeitmannBjörn Geitmann:

„Das Leben ist leicht“ ist seine klare Haltung  –  und er lebt dies in verblüffend authentischer und mitreißender Art und Weise.
Der Name „Eine Neue Ordnung“ ist dabei Programm … – und so ist dieser Titel mehr als nur ein Motto, es ist die gelebte Lebensphilosophie von Björn Geitmann, einem spirituellen Lehrer unserer Zeit, der die Welt im wahrsten Sinne des Wortes auf den Kopf zu stellen verspricht. Auf dem Weg über die Brücke ins Licht dreht sich das Leben um 180 Grad. Nach „der alten Ordnung“ war unser bisheriges Leben vor allem durch unsere Identifikation mit unserem Ego, mit unserem Körper sowie mit dem, was wir „unser Leben“ nennen,  bestimmt.
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Spiritualität, Eine Neue Ordnung, Empathie & Kommunikation, Erwachen Selbstliebe Herzensfeld Übungen


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In diesem Sinne freuen wir uns, dass Du hier bei uns mit dabei bist und dass wir uns gemeinsam zu einer immer größer werdenden lichtvollen Großfamilie der „sich auf dem Weg des Erwachens befindenden Menschen“ entwickeln.

Verbunden mit dem Bewusstseinsfeld der universalen Liebe senden wir Dir liebevolle Grüße von Herzensfeld zu Herzensfeld

Dein Spirit Online-Team

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