Mit Mentaltraining zu mehr persönlichem Erfolg

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mentaltraining-Human-BiometricsMit Mentaltraining zu mehr persönlichem Erfolg 

Mentaltraining hat eine längere Geschichte und ist keine Erfindung des 21. Jahrhunderts. Mentales Coaching ist auch keine Selbstoptimierung, die mittlerweile wie Unkraut in unserer Leistungsgesellschaft dramatisch Raum greift. Die Wurzeln von Mentaltraining findet man im Sport. Bereits in den 1960er Jahren war der amerikanische Leichtathletiktrainer Bud Winter mit seiner Vorstellung von Mentaltraining sehr erfolgreich. Dort, wo Leistung relevant ist, wo es um Ausdauer ging und wo Persönlichkeit zählt, dort findet man Mentaltraining. Damit lernen SportlerInnen, mit psychischem Druck, mit medialem Druck und Druck seitens der geneigten Öffentlichkeit leichter und rascher umzugehen. Denn der Druck ist da – ob man will oder auch nicht. Dass es ein Riesenthema ist, zeigt beispielsweise der Fall von Naomi Osaka, einer Weltklassetennisspielerin, die sich dieser Herausforderung in ihrer ihr eigenen Weise stellt. Die mentale und persönliche Verfasstheit, das Halten einer inneren Entspanntheit, Resilienz und einer Grundlockerheit – gepaart mit einem hohen Leistungsvermögen, das am Punkt abrufbar ist – all das erfordert neben der körperlichen Leistungsfähigkeit nahezu unabdingbar auch ein laufendes Mentaltraining. Mentaltraining und psychische Gesundheit samt allgemeinen Wohlbefinden sind untrennbar miteinander verbunden. Folgende Fragen leiten durch diesen Beitrag: Was ist Mentaltraining? Was bringt mentales Coaching? Was sind die leitenden Prinzipien von Mentaltraining? Warum funktioniert mentales Coaching? Abschließend finden Sie noch ein paar Tipps zum Mentaltraining, um Ihnen den Einstieg zu erleichtern und Sie zum Dranbleiben zu motivieren.

Was ist Mentaltraining?

Gerade in der heutigen Zeit findet diese vielfältige Methode deshalb so viel Anklang, da wir nach wie vor in einer Leistungsgesellschaft leben. Die Ansprüche an sich selbst und auch von außen an einen sind deutlich gestiegen. Dadurch wird es immer wichtiger, eine belastbare, starke Persönlichkeit und eine positive, entspannte Einstellung aufzubauen, um unter dem Stress nicht zu zerbrechen. Dabei kann mentales Training helfen. Es hilft nicht nur dabei, Leistungen am Punkt mit Freude und Selbstsicherheit zu erbringen. Es hilft auch, ruhig und gelassen zu sein, weil Selbstwert und Selbstbewusstsein gesund sind. Nicht die Leistung steht heute im alleinigen Vordergrund, sondern auch die seelisch-geistige Gesundheit, die sich in Lebensfreude und Entspanntheit ausdrückt, gehört untrennbar dazu.

Mentales Coaching ist keine Novität der letzten 20 Jahre. Bereits in den 1960er findet man Mentaltraining in der US-Leichtathletik. In den 1970er Jahren trainierte beispielsweise das österreichische Schispringerteam nach der Methode von Oscar Schellbach mit Visualisierungen.

Die Ursprünge von mentalen Training

Schellbach entwickelte seine Methode bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Er propagierte einen Mental-Positivismus, der Entspanntheit und Leistungsabruf gleichzeitig ermöglicht. Dies ist eine Lebenslehre, die Schellbach auf 16 Prinzipien geistiger Natur basiert. Schellbachs Methode gilt heute als die erste methodisch fundierte und systematisch strukturierte Lebenshilfe im deutschen Raum. Sie ist ein vollständiges Konzept zur Persönlichkeitsentwicklung. Die österreichischen Schispringer (Innen gab es damals noch keine) unter ihrem damaligen Cheftrainer Baldur Preimel wurden in den späten 1970er Jahren sowohl von der Öffentlichkeit, als auch von der Konkurrenz belächelt, als sie die Methode von Schellbach anwendeten und auch weiterentwickelten. Ihre unzähligen sportlichen Erfolge gaben ihnen ebenso recht, wie die Karrieren und Biografien, die diese Springergeneration leben. Die Erkenntnisse setzen sich im Nachsportler-Leben fort.

Mentaltraining ist daher nicht nur auf die Leistungsphase begrenzt, sondern hat eine Fülle an Auswirkungen auch auf das sogenannte „normale“ Leben.

Auch heute noch ist Mentaltraining in praktisch allen Sportarten auf Weltklassenniveau untrennbarer Bestandteil des Trainingsplans.

Im Sport ist es wichtig, sich zu trauen, über die eigenen Grenzen zu gehen. Ich war oft in meiner Karriere vor so einer Entweder-oder-Entscheidung – entweder ich liege draußen oder gewinne den Gesamtweltcup. Marcel Hirscher (ehemaliger österreichischer Schirennläufer, 8-facher Gesamtweltcupsieger, mehrfacher Olympiersieger und Weltmeister) 

Mentaltraining ist heute im Lebensalltag angekommen

Selbst wenn Sie nicht diese bemerkenswerten Leistungen erbrachten und auch gar nicht erbringen wollen, weil Sie in Ihrem Leben ganz andere Prioritäten haben, können Sie ein paar generelle Aspekte für sich mitnehmen:

Sie wollen sich selbst vertrauen können und für sich und Ihr Umfeld stimmige Entscheidungen treffen. Wenn möglich, mit ein bisschen Mut. An Ihre eigenen Grenzen zu gehen, ist zwar nicht Ihr Alltagsbusiness, doch es kommt immer wieder vor, dass Sie dazu aufgefordert werden. Wer lebt schon gerne dauerhaft in Komfortzonen? Wachstum braucht Reize. Gelegentlich müssen Sie Ihr Leistungsvermögen an einem bestimmten Tag abrufen. Sie müssen und wollen andere von Ihren Ideen überzeugen, weil Sie Ihre Ideen für richtig gut halten.

Was brauchen Sie dafür? Eine nachhaltige innere Stärke, die persönlich und mental ist.

Was früher eine Sensation war und als Geheimnis abgetan wurde, ist heute Normalität. Mentales Training gehört bei jedem Leistungssport bereits zum Curriculum. Mittlerweile nutzen die Erkenntnisse auch ManagerInnen, PolitikerInnen – und auch der sogenannte „normale Mensch“. Mentales Training gehört heute zum guten Ton eines geglückten Lebens.

 Wohl auch, weil es am Beginn einfach ist, einzusteigen. Wer dranbleibt, darf mit persönlichen Erfolgen im Sinne einer Lebensveränderung rechnen.

Es muss nicht immer der Olympiasieg oder der Weltmeistertitel sein. Sie müssen auch nicht 8 Mal den Gesamtweltcup gewinnen. Wenn Sie Ihre Träume umsetzen, sind Sie jedenfalls SiegerIn.


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Die Weite des mentalen Coaching

Mittlerweile ist Mentaltraining nicht nur auf den Sport fokussiert. Diese sehr vielfältige Selbsthilfemethode erfreut sich in der Breite unserer Gesellschaft großer Beliebtheit.

Sie ist Teil eines praktisch jeden Persönlichkeitstrainingsprogramms und im Businesscoaching. Stressbewältigung im Manageralltag gilt als wesentlich, um leistungsfähig zu sein.

Entspannung, einen kühlen Kopf und offenes Herz bewahren, innere Ruhe über einen längeren Zeitraum halten – all das sind mögliche Ziele für mentales Coaching. Damit ist diese Selbsthilfemethode nicht nur auf Topkräfte begrenzt. Vielmehr kann jede und jeder sie nutzen, um seinen Lebensalltags entspannter und ruhiger zu gestalten – vom Schulkind bis zum Senior.

  Es ist eben nie zu spät für ein glückliches und geglücktes, entspanntes Leben.

Es erfordert nur wenig Zeit und Material. Man kann unmittelbar damit beginnen. Der Erfolg zeigt sich durch längeres Üben und Anwenden.

Nicht nur die Anwendungsgebiete sind breit gespannt. Auch die Methoden sind äußerst vielfältig. Musik kommt dabei ebenso zur Anwendung, wie auch Autosuggestion, Klangarbeiten, die Arbeiten mit verschiedenen Frequenzen und vielem mehr.

Wo findet Mentaltraining heute noch Anwendung?

Heute findet man mentales Training vielerlei Bereichen, um Leistungsziele erreichen. Beispielsweise greifen die Psychosomatik und die Psychotherapie auf mentales Coaching zurück. Eine Spielform findet man auch im Quantenmanifestationsprozess, in dem Gedanken, Gefühle und innere Bilder wesentliche Bausteine für das Gelingen einer Manifestation sind. Bewusstsein und Spiritualität sind ebenfalls ein Teil des Mentaltrainings.

Ein weiterer Einsatzbereich ist der Umgang mit diversen Prüfungsängsten. Oft haben SchülerInnen und StudentInnen sowohl vor Vorträgen als auch vor schriftlichen Prüfungen, wo es ums Weiterkommen geht, schlicht unergründliche Angst. Sie sind Topperformer, wenn es nichts geht. Sie sind Underperformer, wenn es um viel geht. Das Gelernte fällt nicht mehr ein – die Leistung ist nicht mehr abrufbar. Nebel im Hirn – so wird der Zustand oft beschrieben. Blackout. Alles weggeblasen, so als man nie gelernt hätte. 

Selbst die Kunst bleibt vor Ängsten nicht verschont.

Auch Auftrittsängste von KünstlerInnen gehören dazu. Sie sind bestens vorbereitet, der Text sitzt, die Musik ist im Blut, die Proben laufen ausgezeichnet – und dann – der Vorhang bei der Premiere hebt sich – es kommt kein Ton heraus.

Oft mischen sich im Fall von KünstlerInnen Auftrittsängste mit Prüfungsängsten. Es sind klassische Versagensängste. Sich den Prüfer in der Unterhose vorzustellen (eine uralte Lehrerempfehlung) klingt spaßig und hilft gelegentlich. Doch nachhaltig ist dies nicht.

Man muss an die Wurzel der Ängste kommen, um sich mit ihnen anzufreunden und auseinanderzusetzen.

Es gibt zahlreiche Beispiele,

dass gerade im Fall von Versagensängsten mentales Training als Teil der Prüfungs- und Auftrittsvorbereitung nachweislich sehr hilfreich ist, um die Leistung am Punkt abrufen zu können. Mentales Training kann, richtig und zeitgerecht angewendet, eine echte Hilfe sein, um der eigenen Angst zu begegnen und mit ihr umgehen zu lernen.

Man ist gut, wenn’s drauf ankommt. Das bringt Freude. Das gibt Selbstvertrauen. Der Selbstwert wächst. Die Abhängigkeit von der Leistungserbringung sinkt und verschwindet irgendwann ganz. Die einem innewohnende Leistung kann am Punkt abgerufen werden.

Und wenn es mal nicht 1000 %ig klappt, dann bricht die Welt auch nicht zusammen. Man weiß um die nächste Chance. Die Fehlstellen werden analysiert. Sie werden korrigiert. Es wird geübt – mental begleitet. Und siehe da – beim nächsten Mal klappt es. Der positive Kreislauf der Stärkung geht wiederum weiter.

Auch im Stressmanagement findet man Elemente des mentalen Trainings.

Die gesamte Resilienzforschung, die auch bis in die 1970er Jahre zurückreicht, basiert auf Elementen des mentalen Coaching. Wer resilient sein will, das bedeutet, eine gewisse innere Widerstandsfähigkeit zu haben, für den ist mentales Training ein wichtiges Instrument. Widerstandsfähigkeit ist mehr als nur ein schickes Schlagwort. Gerade in Umbruchzeiten ist sie besonders wichtig. Die generelle Unsicherheit, wie sich „alles“, das oft unspezifisch angstbehaftet ist und ein hohes Maß an Verunsicherung beim einzelnen erzeugt, die durch die kollektive Unsicherheit noch verstärkt wird, schreit förmlich nach Resilienz.

Wer sein Lebensschiff mich sicherer Hand zu steuern weiß, ist jetzt eindeutig im Vorteil. Wer seine Gedanken, seine Muster, seine Verhaltensweisen und seine Wünsche und Ziele kennt, orientiert sich leichter im Leben.

Mentales Training ist eines von vielen Hilfsmitteln. Es soll bewusst und gezielt eingesetzt werden. Mentales Training ist kein Teil für die grassierende Selbstoptimierung und es ist auch nicht Ausdruck von toxic positivity, also von einem Dauergrinsen und einer rosaroten Positivität. Es geht eben nicht darum., besser als jemand anderes zu sein. Es geht vielmehr darum, aus sich heraus seine Stärken zu stärken und mit seinen schwächeren Aspekten liebevoll umzugehen. Nein – nicht als Ausrede, dass es wieder einmal nicht klappte, sondern dass es beim nächsten Mal noch besser klappt.

Was ist das leitende Prinzip für mentales Training?

Im Zentrum des mentalen Trainings stehen klare Ziele, gekoppelt mit positiv formulierten Gedanken. Es ist das Gemeinsame aus Ziel und Gedanken, das, mit einer gehörigen Portion an Disziplin und an Dranbleiben, den nachweislichen Erfolg bringt.

Ziele geben uns Struktur und Halt. Sie zeigen uns auf, wo wir hin wollen. Sei es im Alltag, indem man beispielsweise täglich sein kleines Training macht; sei es, um ein paar Kilo weniger an den Rippen zu haben; sei es, eine bestimmte Strecke in einer bestimmten Zeit gehen oder laufen zu können. Seien Sie fantasievoll mit Ihren Ziele. Haben Sie Freude beim Finden und Definieren Ihrer Ziele.

Wir wissen, dass positiv formulierte und als solche empfundene Gedanken gleichartige Gefühle erzeugen und zu Emotionen, also Gedanken, die mit schön empfundenen Gefühlen ummantelt sind, zu förderlichen Frequenzen werden.

Denn: Jeder Gedanke und jedes Gefühl hat eine Schwingung. Positive Gedanken schwingen höher. Negative Gedanken schwingen niedriger. Gleiches gilt für Gefühle.

Ihre Schwingung bestimmt Ihre Lebensgefühl. Schwingung bestimmt auch Ihre persönliche Entwicklung, Ihren beruflichen und partnerschaftlichen Erfolg und Ihren höchstpersönlichen Umgang mit Druck und Ihrem Entspannungszustand.

Je öfter Sie mental trainieren, umso eher werden die gewünschten Gedanken und Gefühle in sich, im Gehirn, in der Gefühlslandschaft verankert. Mit ein bisschen Training und Übung schaffen auch Sie das leicht und mit Freude. Französische Schwimmolympiersieger haben sich dazu einer weitreichenden Studie unterzogen. Auch in Deutschland gibt zu diesem Thema aktuelle Untersuchungen.

Irgendwann werden sie zu Ihrer persönlichen, gelebten Realität.

Was braucht man zum Mentaltraining?

Man braucht nicht sehr viel zum mentalen Training. Interesse, Neugierde, den Willen, sich damit auseinanderzusetzen, um die Methodenmöglichkeit kennenzulernen und anzuwenden, sind das eine. Das andere ist die intensive Beschäftigung mit deinem Verstand und dem eigenen Wesen inklusive Zielen, Wünschen und Träumen. Damit bauen Sie einen besseren Zugang zu sich selbst und zu Ihrer Persönlichkeit auf.

Das Angenehme an Mentaltraining ist, dass man es überall durchführen kann. Sie können beim Spazierengehen, beim Laufen, beim Walken, in einer Arbeitspause oder auch in der S-Bahn und im Zug Ihre kleinen, feinen Übungen machen. Wenn jedoch hohe Konzentration gefordert ist, wie beim Autofahren oder beim Bedienen von Maschinen, dann ist das mentale Training zu unterlassen.

Man braucht zum mentalen Coaching weder einen Kurs noch einen Coach. Wer gerne liest und bereit ist, sich auf sich selbst einzulassen, dann das Mentaltraining eigenständig erlernen. Sie haben sich selbst an Bord. Dazu das notwendige, in Fülle bereitstehende Wissen. Los kann es gehen!

Wie macht man mentales Training?

Heute gibt es unzählige Möglichkeiten, mentales Training zu betreiben. Von Frequenzarbeiten, über Subliminals bis hin zu Affirmationen und Visualisierungen gibt es für jede/n etwas dabei. Sie können auch mit Musik unterstützen. Die große Auswahl macht es nicht immer ganz einfach, das für sich Richtige zu finden. Es ist daher auch ein wenig Probieren angezeigt.

Mentales Training ist im Repertoire geistiger Übungen gemeinsam mit der Meditation eines der ältesten und am besten auch erforschten Zugänge zu einem selbst.

Oft reichen 5 Minuten an Übung, um nach einiger Zeit bereits angenehme Veränderungen an sich festzustellen. Das können sein: innere Gelassenheit, Klarheit, Ruhe, die Fähigkeit, Gelerntes abrufen zu können, Vertrauen in sich etc.

Worin liegen die Vorzüge des mentalen Training?

Einige Anwendungsbereiche wurden bereits angeführt. Mentaltraining hat einen hohen Grad an Universalität. Es kann in allen Bereichen der sozialen, emotionalen, körperlichen und kognitiven Ebene funktionieren. Es ist möglich, damit hinderliche Gedanken und Glaubenssätze zu erkennen und aus der Welt zu schaffen; auch sogenannte schlechte Gewohnheiten und Marotten können Sie mit gezieltem mentalen Training abzulegen. Natürlich stärken Sie nach einiger Zeit Ihr Selbst- und Ihr Fremdbild.

Wichtig bei allem ist, sich etwas Erreichbares als Ziel zu stecken. Und – fast noch wichtiger: Sie können AUSSCHLIESSLICH für sich SELBST arbeiten.

Dies bedeutet: Ziele muss man so formulieren, dass man an ihre Erreichung auch innerlich glauben kann. D.h. wenn Sie 20 kg in einer Woche abnehmen wollen, wird dies vermutlich nicht recht klappen. Wenn Sie Ihren Partner/Ihre Partnerin via Mentaltraining verändern wollen, dann ist das Fremdmanipulation – die Rechnung dafür erhalten Sie heute prompt. Im schlimmsten Fall haben Sie damit Ihre Partnerin/Ihren Partner aus Ihrer Beziehung hinaustherapiert, sprich sie/er sucht das Weite. Das war dann wohl doch nicht ganz im Sinne des Erfinders. …

Selbstverhalten verändern führt zu einer veränderten Frequenz

Was Sie jedoch machen, wenn Sie Mentaltraining betreiben, ist, dass Sie Ihr eigenes Verhalten schrittweise verändern. Damit verändert sich Ihre Ausstrahlung. Sie schwingen auf einer neuen Frequenz. Und – plötzlich geht der alte Partner – und es ist Raum für einen neuen, der zu Ihrer neuen Frequenz deutlich besser passt.

Doch hier ist auch Vorsicht geboten: Visualisieren Sie nie jemand bestimmtes. Das klappt erfahrungsgemäß nicht. Lassen Sie auch dem Leben ein wenig Raum, Ihnen die/den Passende/n zu senden. Haben Sie beim Mentaltraining vor allem Freude. Das ist schon die halbe Miete. Erwarten Sie so wenig möglich.

Denn: natürlich hat auch das mentale Training seine Grenzen. Es ist weder ein Wunderelixier, noch ein Guru-Instrument.

Mentaltraining und Psychotherapie

Mentales Training wird auch in der Psychotherapie eingesetzt. Das liegt daran, dass es sehr gute und nachprüfbare Erfolge bei psychische Problemen wie Zwangsstörungen, Ängste aller Art und Selbsthass gibt. Manche TherapeutInnen nutzen auch eine Konfrontationstherapie im Kopf, indem man sich eine angsteinflößende Situation vorstellt und im Geiste Strategien übt, damit umzugehen.

Hier zeigt sich eine Grenze, wo professionelle Hilfe und Begleitung unbedingt erforderlich ist. Selbsttherapien richten eher Schaden an, als sie nutzen.

Warum funktioniert Mentaltraining?

Sätze wie – nach deinem Glauben wird dir gegeben; wenn du es sagst, wird es so sein; mit deiner Einstellung wirst du nicht weit kommen; wenn du nicht daran glaubst, kannst du es gleich vergessen … Sie mögen Ihnen durchaus vertraut sein. Dass Erfolg im Kopf, sprich in Ihren Gedanken beginnt, gilt als allgemein akzeptiert. Wie viele Fußballspiele wurden trotz sehr guter körperlicher Verfassung verloren. Es mangelte an der inneren Einstellung, unbedingt gewinnen zu wollen. Wie oft geht im Alltag „dank“ der laxen, unklaren inneren Haltung daneben? Gleichzeitig weiß man, dass das sogenannte „letzte Mü“ sich im Kopf, sprich in der inneren Einstellung zu einer Aufgabe abspielt. Dann kommen Radolympiersiegerinnen heraus, mit denen niemand rechnete. Dies bestätigen unzählige Aussagen von SportlerInnen. Sie gelten natürlich auch fürs „normale Leben“.

Wenn es an Klarheit mangelt, wo es hingehen soll, ist der Misserfolg vorprogrammiert.

Das Tolle an unserem Gehirn ist – es kann Realität und Wunschvorstellung nicht unterscheiden.

Das „so tun als ob“, im Englischen – Fake it, until you make it – das hat schon was an sich. Es ist ein wichtiger Aspekt von mentalen Training.

Wir wissen aus zahlreichen neurologischen Untersuchungen, dass alleine das „so tun als ob“ im Gehirn genau jene Regionen anregen, die auch im Realfall angeregt sind. Wir können unser Gehirn also gezielt austricksen und ihm etwas vormachen, dass real noch nicht da ist. Das Gehirn lässt sich damit jedoch auch trainieren. Wir zapfen unser Unterbewusstsein an, das ja zu 95 % unser Verhalten und unsere Gedanken, Gefühle, Worte und Handlungen steuert. Wir tragen einen riesigen Speicher mit uns herum. Die Neuroplastizität des Gehirns, als die Trainierbarkeit des Gehirns, offeriert uns ungeahnte Möglichkeiten.  

Wenn man mittels regelmäßigen Mentaltraining diesen Speicher anzapft und prägt, dann muss es irgendwann in die eigenen Realität treten.

Mentales Training wirkt in beide Richtungen.

Auch dieses Wissen ist wichtig. Man kann sich auch die Katastrophe einreden. Man kann sich auch auf Scheitern programmieren.

Doch man kommt über das Mentaltraining auch an jene Muster und Glaubenssätze heran, die uns oft große Hindernisse am Weg zu Erfolg sind. Freuen Sie sich darüber, dass sich genau diese Hindernisse auch zeigen. Wenn es Ihnen gelingt, sie zu wandeln, dann haben Sie Ihr ersten wahres Meisterstück vollbracht. Dann geht es so richtig los mit dem Erfolg.

Ein kleiner Hinweis zu dem Gestrüpp an Glaubenssätzen, die wir ALLE mit uns herumtragen. Sie sind nicht allein. Jeder Mensch hat seine Gerippe an Glaubenssätzen, die ihn behindern.

Hinschauen wirkt wahre Wunder. Es ist der erste Schritt zum Wandeln und damit für Ihren persönlichen Erfolg.

Ansonsten zeigen sie sich zum ungünstigsten Moment.

Welche konkreten Übungen gibt es beim mentalen Coaching?

Im Mentaltraining gibt es ein umfangreiches Repertoire an Übungen, um seelische Kraft und mentale Stärke zu trainieren.

Was ist dabei besonders wichtig? Regelmäßiges Üben. Mit einem Mal ist es ganz nett. Doch wenn Sie Jahrzehnte in eine Richtung dachten, dann braucht Ihr Gehirn einige Zeit, um sich an den neuen Gedanken zu gewöhnen. Üblicherweise spricht man von 21 Tagen. Das lässt sich auch belegen.

Was auch empfehlenswert ist, ist, Übungen auszuprobieren. Einer tut sich leicht mit Visualisierungen. Der andere reagiert sehr gut auf Sätze oder Worte. Der nächst tut sich mit Musik und Begriffen leicht.

Es gibt keine Generalempfehlung. Man muss probieren. Zu viele verschiedenen Methoden miteinander zu kombinieren, wird für den Beginn nicht empfohlen. Es geht um Leichtigkeit, um Freude, ums Ausprobieren. Das ist schon ein Teil des sich selbst Kennenlernens.

Zwischen den Reizen

Mentales Training hat viel mit Reizen zu tun.

Beliebte Übungen des Mentaltrainings sind Entspannungsübungen zum Erreichen eines ruhigen, ausgeglichenen Zustandes. Dabei ist vor allem das autogene Training bekannt. Hier man gebeten, sich eine schöne Situation vorzustellen, beispielweise einen ruhigen Wald oder Urlaub am Strand. Damit werden Gefühle erzeugt, die man später assoziiert. Wald=Entspannung (beispielsweise). Autogenes Training hilft vor allem unausgeglichenen, gestressten Menschen, die sich schwer tun, zur Ruhe kommen. Die mentalen Bilder beruhigen die Seele und helfen, den Stress des Alltags auszugleichen.

Ein entspanntes Gefühl, das bereits aus realen Situationen bekannt ist, wird durch das Denken an ein angenehmes Bild wieder aus dem Gedächtnis abgerufen und zur Beruhigung genutzt.

Das genaue Gegenteil davon sind Achtsamkeitsübungen.

Hier geht es darum, sich genau auf eine Sache zu konzentrieren. Beliebt ist der Atem. Er ist eine natürliche Spannungs-Entspannungs-Bewegung. Das ist uns oft gar nicht richtig bewusst, weil er funktioniert ja ohne unser Zutun. Mit Achtsamkeitsübungen lernt man, den Fokus zu halten. Gedanken haben ab einem bestimmten Zeitpunkt Sendepause.

Man lernt, wieder sich seines physischen Körpers, seine Herzschlages, seines Atems bewusst zu werden. Back to basics – das fehlt vielen im Lebensalltag.

Damit wird auch die Aufmerksamkeit kanalisiert. Was denkt es mich? Wo geht meine Aufmerksamkeit hin? Was fühle ich? Was höre ich? Wie fühlt sich der Boden unter meinen Füßen an? Rieche oder schmecke ich etwas?

Mit der Ablenkung von Gedanken, die einem oft quälen, wird ein Kreislauf durchbrochen.

Affirmationen – neue, positive Glaubenssätze

Wer sein Selbstbild stärken und Ängste loswerden oder ein großes Ziel erreichen möchte, für den können sich positive Affirmationen und Mantras eignen. Dabei handelt es sich um stärkende und beruhigende Sätze und Aussagen. Sie peilen ein bestimmtes Ziel an und programmieren das Gehirn um. Das Unterbewusstsein dient als Ankerplatz für das Neue. DA das Gehirn Realität und Vorstellung nicht unterscheidet, glaubt es, dass die Idee umgesetzt werden kann. Affirmationen eignen sich für Mentaltraining beim Sport, aber auch für die Gesundheit und Selbstsicherheit.

WICHTIG: Affirmationen immer der Gegenwart formulieren. Nie mehr als 2 Affirmationen gleichzeitig verwenden, vor allem wenn man noch nicht so retourniert ist.

Mit inneren Bildern die Realität gestalten

Die häufigste und beliebteste Übung im Mentaltraining die Visualisierung. Damit erschafft man ein mentales Bild, in dem man sich eine bestimmte Situation im Geiste vorstellt. Es muss kein Standbild, also kein Foto sein. Manche schaffen es, kleine Filme vor ihrem inneren Auge immer wieder ablaufen zu lassen.

Das Bild ist möglichst konkret, um es echter erscheinen zu lassen. Mit Visualisierungen kann man beispielsweise nervige Gewohnheiten ablegen oder sich auf eine Situation vorbereiten.

Vor allem bei diversen Prüfungsängsten haben sich Visualisierung als sehr hilfreich erwiesen.

Tipps für die erfolgreiche Anwendung im Rahmen von Mentaltraining

Es gibt zwar keine Geling- und Erfolgsgarantie für Mentaltraining, doch es gibt einige Voraussetzungen, die leicht zu erfüllen sind, um seinem persönlichen Erfolg näherzukommen.

Wahl des Ortes für die Übungen

Den meisten Menschen hilft es, wenn sie für die ersten mentalen Übungen einen ruhigen Platz wählen. So wird die Konzentration gestärkt und es lässt sich besser entspannen. Oft hilft es, die Augen zu schließen, jedoch sollte man sich lieber nicht hinlegen, um nicht einzuschlafen. Aufrechtes und dennoch entspanntes Sitzen regt sowohl Entspannung als auch Fokus an.

Die Rolle des Atmens

Der Atem spielt im Mentaltraining eine große Rolle und wird oft unterschätzt. Es trägt zur Entspannung bei, auf die eigene Atmung zu achten, um einen Fokus zu finden und ruhig zu werden. Es gibt unterschiedliche Arten der Atmung. Natürlich durch die Nase ein- und ausatmen; durch die Nase einatmen und durch den Mund sanft ausatmen – oder auch durch den Mund ein- und ausatmen. Es gibt noch eine ganze Reihe an weiteren Möglichkeiten.

Wichtig ist, sich für eine Art der Atmung am Beginn zu entscheiden und vor allem tief in den Bauch hinein einzuatmen und beim Ausatmen die Luft so weit hinauslassen, dass man am besten den Bauchnabel zu sich zieht. Atmen belüftet den Körper, den Geist und die Seele. Frische kommt herein. Verbrauchtes geht hinaus.

Es ist ein natürlicher Prozess, den man beim Mentaltraining gezielt nutzt. Wenn man dabei lächelt, ziehen die Energien gleich mit nach oben.

Regelmäßigkeit beim Üben

Am Beginn reichen 5 Minuten, dafür täglich, am besten zur gleichen Zeit. Nach einer Woche steigert man auf 10 Minuten, dann weiter auf 15, 20, 25 und 30 Minuten. Die Übung wird mit der Zeit zur Freude. Man denkt nicht mehr nach, ob man alles „richtig“ macht und auch alles berücksichtigt hat. Es fließt durch die Regelmäßigkeit des Übens. Ob Atmen, Fokussieren, Bilder kreieren und halten, Visualisierungen, Affirmationen – alles braucht Übung.

Gerade beim Visualisierung ist die konkrete Vorstellung mit allen Details wichtig und auch hilfreich. Auch wie man sich in der Zielsituation fühlt, ist wesentlich. Je mehr an positiven Gedanken, Gefühlen und auch Begriffen dazukommt, umso stärker werden die freudvollen Emotionen. … Und schon kommt etwas in Ihnen in Bewegung, das sich als Projektion Ihres Inneren im Außen zeigt. Wenn die diversen Übungen mit konkreten Handlungen im Außen verknüpft werden (z.B. körperliches Training, veränderte Essgewohnheiten etc.), dann sind Sie auf Ihrer persönlichen Straße des Erfolges nicht mehr aufzuhalten.

Machen Sie alles mit dem nötigen Ernst, doch bewahren Sie sich die Freude. Beides schließt einander ein. Seien Sie dankbar für jeden noch so scheinbar kleinen Erfolg. Loben Sie sich fürs Dranbleiben. Und feiern Sie das Erreichen Ihres Ziels. 

Zusammenfassende Gedanken zum Mentaltraining

Mentales Training bietet nahezu unbegrenzte Möglichkeiten und kann immer für alle möglichen Lebensbereiche eingesetzt werden. Jede/r kann mit diesen Methoden arbeiten und damit negativen Verhaltensmustern ein Ende setzen, Gedankenkreise aufhalten und persönlichen Zielen näherkommen.

Mentaltraining führt langsam und sicher zu einer positiven Einstellung, zu einer erhöhten Belastbarkeit (Resilienz) und zu geistiger Stärke.

Wie immer ist die eigene Einstellung der Schlüssel zum Erfolg. Glaube kann wahrlich Berge versetzen. Der Blick auf sich selbst kann die ganze Welt verändern. Genau dabei hilft mentales Training. Es ist jedoch kein Ersatz für echten Sport oder einen Arzt.

Wer sein Leben lebenswerter machen und endlich Zufriedenheit finden möchte, für den eignet sich mentales Training. Es ist eine Reise, nicht nur zu seinen Zielen, sondern immer auch eine Reise zu sich selbst.

 


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Audio Biofrequenzen sind Teil der komplementären Medizin und der Energiemedizin. Sie haben nichts mit schulmedizinischen Behandlungsmethoden zutun. Wir geben mit unserem Angebot auch kein Heilungsversprechen ab. Daher ersetzt die Inanspruchnahme von Biofrequenzen NICHT den Arzt, den Psychologen, den Psychotherapeuten und andere schulmedizinisch und gesetzlich anerkannte Therapeuten. Der Beitrag hat somit eine reine Informationsfunktion und bietet Hilfe zur Selbsthilfe an.
Die Verantwortung bei der Inanspruchnahme von Audio Biofrequenzen bei neowake verbleibt bei jener Person, die die konkrete Anwendung bei sich vornimmt.

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12.08.2021
Außerordentl. Honorarprofessorin Dr.habil. Dr. Andrea Riemer, Ph.D
www.andrea-riemer.de


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Über Andrea Riemer:

Portait-Andrea Riemer-November-2020

nach einer einzigartigen, 25 Jahren umfassenden internationalen Karriere als Wissenschaftlerin und Beraterin für Sicherheitspolitik und Strategie (Doktorat in BWL, Ph.D. und Habilitation in Militärwissenschaften; außerordentl. Honorarprofessorin), hat sich Andrea Riemer ab 2012 als eine der erfahrensten Buchautorinnen und Vortragenden zu existentiellen Fragen des Lebens in der poetischen Philosophie etabliert.
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