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Nebenwirkungen der Krebstherapie mit alternativen Mitteln lindern

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Während einer Krebsbehandlung können konventionelle Methoden mit alternativen Heilmethoden Hand in Hand gehen. Die sanfte Medizin kann wertvolle Dienste leisten. Besonders in der Homöopathie sieht die Deutsche Krebshilfe viel Potenzial.

Durch den Einsatz der Alternativmedizin lassen sich die Begleiterscheinungen von Chemo- oder Strahlentherapie lindern und Krebspatienten verbessern ihre Lebensqualität.  Gleichzeitig kann die Verabreichung von Vitaminen und Mineralstoffen die Abwehrkräfte steigern und vor möglichen Rückfällen besser schützen.

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Bei welchen Beschwerden können natürliche Mittel helfen?

Wird Naturheilkunde ergänzend zur Schulmedizin eingesetzt, sprechen wir von einer komplementären Krebstherapie. Die Komplementärmedizin kann Nebenwirkungen lindern und die Heilungschancen verbessern.

Dabei ist eine Behandlung folgender Beschwerden möglich:

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Kopfschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Ängste
  • Entzündungen der Mundschleimhaut
  • Immunschwäche

Die Rolle der Ernährung

Viele natürliche Wirkstoffe können über die Nahrung aufgenommen werden. Mit einer gezielten Ernährungsumstellung kannst Du Defizite an Vitaminen und Mineralien ausgleichen. Bei Krebspatienten besteht die Gefahr einer Mangelernährung und eines akuten Gewichtsverlustes. Eine bessere Verträglichkeit der bei der Chemotherapie eingesetzten Medikamente kann durch Kurzzeitfasten erreicht werden.

Vitalpilze gegen Krebs

Besonders im asiatischen Raum sind Heilpilze weit verbreitet. Die Traditionelle Chinesische Medizin bedient sich der Heilwirkung von Vitalpilzen seit Jahrhunderten. Die Mykotherapie stößt auch in der westlichen Welt auf wachsendes Interesse. Aus dem Shiitake Pilz lässt sich mit Lentinan ein bei Krebserkrankungen von Schulmedizinern verabreichter Wirkstoff isolieren. Der Heilpilz Coriolus versicolor (Schmetterlingstramete) ist besonders bei Magen-, Darm- oder Lungenkrebs angezeigt.

Natürliche Substanzen der komplementären Krebsbehandlung

Verschiedene Substanzen können die Nebenwirkungen der Krebsbehandlung lindern und eine allgemeine Stärkung und Verbesserung des Wohlbefindens erreichen. Mistelextrakt wirkt immunstärkend. Weihrauch kann Gewebeschwellungen bei Hirntumoren lindern helfen. Mönchspfeffer ist ein bewährtes Heilmittel bei Frauenleiden und daher besonders bei Patientinnen mit Brustkrebs angezeigt.

Haarverlust und Übelkeit als Folge der Chemotherapie können mit den in der Ingwerwurzel enthaltenen Enzymen Trypsin oder Papain gelindert werden. Kurkuma lindert Entzündungen, kann aber in die Veränderung der Blutgerinnung eingreifen. Daher ist die Einnahme erst nach beendeter Chemotherapie zu empfehlen.

CBD gegen Übelkeit

In jüngster Zeit gerät die Hanfpflanze vermehrt in den Fokus, wenn von der Krebstherapie gesprochen wird. Das aus dem Nutzhanf gewonnene Cannabidiol (CBD) besitzt eine positive Wirkung auf die typischen Nebenwirkungen der Chemotherapie. Entsprechende Produkte sind legal, da Nutzhanf keine Rauschwirkung besitzt.

Besonders gegen Übelkeit und Erbrechen kann CBD hilfreich sein. Gegen durch die Strahlen- und Chemotherapie hervorgerufene Entzündungen der Mundschleimhaut kann Cannabidiol ebenso eingesetzt werden, wie sich Schlafstörungen, Depressionen und Ängste, welche im Rahmen der Krebsbehandlung häufig auftreten lindern lassen.

30.10.2019
Spirit Online

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