ORGANWESEN – oder wie Heilung funktionieren kann

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Es gibt so unglaublich viele Ansätze und Heilungsmethoden, dass wir längst den Überblick verloren haben. Ich rede hier nicht von den neuesten Operationstechniken oder pharmazeutischen Präparaten, sondern von dem, was in uns selbst vorgeht. Wie kommt es, dass bei manchen Menschen Quantenheilungen, Gesundbeten, Spontanheilungen oder gar Wunder Realität werden und bei anderen nicht. Wie funktioniert eigentlich Heilung, wenn Kranke in der Anrufung des Erzengel Michael ihre Gesundheit wieder gewinnen, andere sich dazu einem schamanischen Ritual unterziehen und wieder andere dies in einer buddhistischen Meditation erfahren? Auch wenn die Weltanschauungen unterschiedlicher nicht sein könnten, in allen Fällen können Menschen erfahren, dass sich ihr Körper wieder regeneriert und Verbesserungen eintreten die klinisch nicht vorstellbar sind.

Nun beschäftige ich mich seit über 40 Jahren mit dem Thema Heilung, doch erst als ich vor kurzem wieder einmal erlebte wie bei Freunden eine deutliche Besserung eintrat wurde mir klar welche Hintergründe hier eine Rolle spielen. So kam Gudrun zu mir, weil sie mehr über Quantenheilung wissen wollte und sie darüber eine Verbesserung ihres Beines erhoffte. Gut, meinte ich, schauen wir einmal, wohl wissend, dass das Wissen darüber keinen nennenswerten Einfluss hat. Es war die intensive Auseinandersetzung mit dem Bein, das sich Einfühlen und Loslassen von gedanklichen Konzepten, die sie weiter brachte. Musste sie auf dem Weg zum Mittag essen wegen ihrer Beinschmerzen alle 50 Meter stehen bleiben konnte sie beim zurück Gehen ohne Anzuhalten die 500 Meter durchgehen. Wir beide waren positiv erstaunt, da es ja nur ein intensiver Dialog unter Freunden war und ich nichts gemacht hatte. Um so mehr erstaunlich war, dass die Verbesserung anhaltend war.

Michael, ein anderer Freund, kam durch eine Herzschwäche aufgrund von Herzklappendefekte kaum mehr die Treppen hoch in den ersten Stock. Er war in guter Betreuung durch einen Kardiologen und so schlug ich ihm einfach eine Herzmeditation vor, ein Einfühlen in sein Herz nach einem kurzen anatomischen Überblick in den Aufbau und die Funktionen des Herzens. Dann führte ich ihn in einer gedanklichen Reise eines Blutkörperchens durch alle Teile seines Herzens mit der Bitte bei allen Punkten stehen zu bleiben die irgendwie emotional intensiv wären. In der Stunde ist er mehrmals stehen geblieben bei ängstlichen, liebevollen, ärgerlichen, zornigen oder traurigen Stellen in seinem Herz. Anschließend galt es, alles wieder zu vergessen und entsprechend einer alten ZEN Technik die Gedanken wie Wolken weiter ziehen zu lassen ohne sie fest zu halten. Der Effekt war überwältigend. War er vorher nach dem Erreichen des Obergeschosses schwer atmend auf einen Stuhl gesunken so hatte er zwar weiterhin etwas Mühe mit dem Treppen steigen, aber oben angekommen ging er ohne Halt gleich weiter um etwas zu erledigen. Auch dies war anhaltend.

Ohne groß weiter nachzudenken tauchten danach Gedanken wie Puzzle-teile auf, die sich wie von selbst zusammen fügten. Eines davon war die Geschichte meines guten Freundes Elmar, der als Physiotherapeut viele Fortbildungen hinter sich hat und von einem Osteopathieseminar erzählte, in dem die Teilnehmer für einen Tastbefund an der Halswirbelsäule nur drei Sekunden hatten: Mit den Händen kurz an den Nacken fassen, fühlen, gleich wieder weg und dann den betroffenen Wirbel sowie dessen Art der Verschiebung notieren. Das Erstaunliche war, dass fast alle Teilnehmer das Gleiche festgestellt hatten. Wir nehmen also mehr wahr als wir denken und wir verfügen über ein tieferes Wissen, das weit über unseren Verstand hinaus geht. Ähnliches kenne ich seit Jahren von den Organen und es war schön, dies auch von anderen Menschen zu hören. Sofort kamen die Fragen: Kann man das lehren oder lernen? Gibt eine „Abkürzung“ zu diesem Wissen? Wo kann ich es nachlesen? Abkürzung gibt es leider keine und das Buch in dem alles steht tragen wir immer mit uns: unseren Körper.

Was passiert in solchen Fällen von Heilungen.

Das Wichtigste ist dabei, dass der Verstand sein Plappern in Form von Interpretationen oder möglichem Wissen aufgibt. Erst dann kann eine tiefe Verbindung mit dem Organ oder einer Körperstruktur stattfinden. Dieser Prozess beinhaltet eine Orientierung auf die Gesundheit, mehr noch, auf die Vollkommenheit des Körpers. Gute Heiler und Heilerinnen suchen nicht nach den Fehlern im System, sondern sie geradezu überwältigt von dem Wunderwerk des Körpers und dem Zusammenspiel aller körperlichen und geistigen Anteile darin. Hier treffen wir auf die erste große Hürde in unserer Vorstellungswelt, wo wir gelernt haben die Fehler zu suchen. In einem Heilprozess schaut sich der Heiler oder die Heilerin den Körper als vollkommenes Werkzeug unserer Seele an und dann tauchen die Schwachstellen automatisch auf. Manche können diese als Farbveränderungen sehen, andere hören sie in einem unangenehmen Ton, wieder andere fühlen es als Unstimmigkeiten und es gibt sogar Menschen, die solche Störungen schmecken oder riechen. Hier gilt es dann auf den „Originalbauplan“ umzuschalten, auf ein Organ das völlig gesund ist. Dies mag bei manchen Krankheiten durchaus schwierig sein, vor allem, wenn wir ein Konzept davon haben. Das „Einschwingen“ auf den anderen Menschen erfolgt dann automatisch, da wir über viele Kommunikationskanäle miteinander verbunden sind. Die Heilung übernimmt der betroffene Mensch selbst in sich. Wir brauchen nichts tun. Im Gegenteil, je mehr wir machen wollen desto stärker identifizieren wir uns wieder mit der Störung.

Doch wie geht es bei Selbstheilungen, die über Meditationen oder Identifikationen mit Geistwesen stattfinden? Nehmen wir dazu das christliche Rosenkranz Beten, buddhistische Mantras, die Anrufung eines aufgestiegenen Meisters oder die Kontemplation auf ein ORGANWESEN. Wer schon einmal beim Mantra Singen oder beim Rosenkranz Beten dabei war wird festgestellt haben, dass nach einiger Zeit der Verstand abschaltet und sich eine „gleichschwebende Aufmerksamkeit“ einstellt. So hat Siegmund Freud diesen Zustand bezeichnet, bei dem unsere vorgefassten Bilder und Erwartungen des Alltagsbewusstseins in den Hintergrund treten und wo sich innere Räume für neue Erfahrungen öffnen. Auch bei den Meditationen mit aufgestiegenen Meistern sind wir in einem solchen meditativen Zustand, ebenso bei einer inneren geistigen Versenkung in unseren Körper mit dem Ziel, mit den ORGANWESEN in Kontakt zu kommen. Jesus, Erzengel, Maria Magdalena oder auch die ORGANWESEN sind vollkommene Wesen auf die wir uns einlassen können und mit denen wir uns identifizieren. Je intensiver uns dies gelingt desto stärker werden wir emotional betroffen sein und ein tiefes Mitgefühl und Liebe für uns selbst erleben. In dieser Liebe für unser vollkommenes Wesen in uns jenseits unserer Konzepte und in diesem Mitgefühl für uns als fehlerbehafte Menschen entsteht Heilung.

Hier möchte ich dies am Beispiel des Herzens als ein großartiges Organwesen darstellen:

Doch erst einmal bitte ich Sie, in einer kleinen geistigen Übung Ihre Aufmerksamkeit auf Ihr Herz zu lenken:

  • Setzen Sie sich entspannt auf einen Stuhl oder auf Ihr Sofa, schließen Sie die Augen, legen Sie Ihre Hände auf die Herzgegend und lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit in die Region unter Ihren Händen.
  • Spüren Sie wie mit jedem Atemzug Ihre Atmung ruhiger und tiefer wird und wie Ihre Hände in den Brustkorb einsinken.
  • Dabei erleben Sie wie Ihre Gedanken mit jedem Atemzug wie die Wolken am Himmel vom Wind weg geblasen werden.
  • Dann kommen Sie in Ihrer Zeit wieder zurück und widmen sich Ihrem Herzen. Lassen Sie dazu das Herzbild auf sich wirken und lesen Sie den Text dazu.

Herz

Hineingestellt in den Lebensfluss durchdringt mein Rhythmus und mein wärmendes Strömen kraftvoll inspirierend das Gefüge von Leib und Seele bis in die entferntesten Winkel. Feinfühlig registriere ich darüber selbst kleinste Impulse und synchronisiere das Zusammenspiel der Organe bis hin zu den geistigen Ebenen. Dies ist mein Territorium, in dem ich mit meiner ganzen Kraft all das schütze, was mit mir verbunden ist.
Meine innersten Impulse werden durch den Rhythmus aus Anspannung und Entspannung wie Wellenkreise in die Welt getragen und meine seelischen Kammern empfangen die unendlich vielfältigen Resonanzen des Universums. Sei es Stein, Pflanze, Tier oder Mensch, ich stehe mit dem Wesenskern der Existenz in Verbindung und achte auf das tiefe Empfinden von Zugehörigkeit mit allem Lebendigen.

In dieser Form von Liebe entsteht ein tatkräftiges Mitgefühl aus dem Innersten heraus, bei dem selbst unangenehme Wahrheiten nicht verletzen. Meine übergreifende Weisheit räumt Unklarheiten aus und vermittelt Not-wendige Antworten aus fühlenden Seelengründen, die einem tiefen inneren Verständnis folgen. Dies öffnet neue Pforten für die Liebe und schafft Raum für ungeahnte Lebenswirklichkeiten. Ganz besonders gilt dies für den Dialog zweier Herzen, wo mein Rhythmus die Liebe in ihrem machtvollen Strom begleitet. Beseelt mit dieser Kraft des Lebens können zwei Menschen den Lauf der Welt verändern.

Freuen Sie sich schon jetzt auf den nächsten Beitrag wo wir eine Reise des Blutes (nicht nur durch das Herz) unternehmen werden.

cover-kliegel-organwesen

04.02.2018
Ewald Kliegel

www.ewald-kliegel.de
www.reflex-balance.eu

www.shop.neueerde.de/…/Organwesen.html

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1 Kommentar

  1. Danke schön für die schöne Übung, ich war gerade auf der Suche nach etwas, womit ich mein Herz stärken und beruhigen kann, da bin ich (mehr oder weniger per Zufall!) auf diesen Artikel mit der schönen Visualisierungs-Übung gestoßen – Danke schön!

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