Mensch Sein und Spiritualität

Pfad des großen Wandels ist der Weg der Hingabe

pfad-des-wandels-hingabe-erloesung-pray(Er)Lösung durch Hingabe

Eine Frage, die sich in der Zeit des großen Wandels viele Menschen stellen ist: „Was bestimmt mein Leben?“
Wer zu dem Ergebnis kommt, er sei dem Schicksal ausgeliefert, weiß nicht, wie das Universum funktioniert. Die Quantenmechanik zeigt uns dies übrigens auf eine wissenschaftliche Art.
Wir Menschen glauben oft noch, wir seien von äußeren Umständen abhängig, dabei bestimmt das Bewusst-sein das Leben.
Fragt man im westlich orientierten Teil der Erde jemanden, was er sich am sehnlichsten wünscht, antwortet er wahrscheinlich:

„Frieden, Ruhe, Stille und Freude“.

Die Rückfrage wäre, warum er es nicht lebt

Die Antwort ist wahrscheinlich: „Weil mein Leben es mir nicht ermöglicht!“ „Und warum ist das so?“ Möglicherweise folgen ein Schulterzucken oder Erklärungen, die mit anderen Menschen, örtlichen, beruflichen oder privaten Umständen zu tun haben. Der westlich orientierte Mensch ist sehr auf das Tun ausgerichtet. Darauf etwas zu erledigen, etwas korrekt und perfekt zu machen. Vor lauter Agieren vergessen wir die Stille, die Ruhe und die Entspannung. Natürlich sind es auch die äußeren Umstände, die uns dazu animieren, etwas zu tun. Aber wir haben es in der Hand, ob wir daran teilnehmen.

Wie wunderbar, dass es immer mehr Menschen gibt, die sich Handy- und Internet freie Stunden „gönnen“. Ob wir bemerken, wie süchtig wir nach gewissen Dingen sind? Ob wir registrieren, wie sehr die äußeren „Krücken“, wie der Aufgestiegene Meister Saint Germain es gern nennt, uns manipulieren und uns aufzeigen, wie was in unserem Leben zu sein hätte. Saint Germain liefert gern ein anderes Beispiel, in dem er von Kindern der alten indigenen Völkern spricht, die zu Sehern ausgebildet wurden, und die – das war damit verbunden – ihre ersten Jahre in einer dunklen Höhle verbrachten. Abgeschieden von äußeren Dingen, um ihr drittes Auge nicht zu verschließen.

Diese Kinder waren ohne „Krücken“, sie brauchten nichts, um hier zu sein. Sie waren ganz mit dem Göttlichen, ihrem Navigator in Verbindung.
Unser Leben hier, unsere Meisterschaft, geschieht in keiner Höhle, in keinem Tempel, wir sind mitten im Leben.
Angelehnt an das Buch,„Nach der Erleuchtung Wäsche waschen und Kartoffel schälen“ (Jack Kornfield), geht unser Leben einfach seinen täglichen Gang, trotz spiritueller Entwicklung, mit all den äußeren Verlockungen, der „Krücken“ , wie ein Leben hier zu sein hätte.

Das Leben im westlichen Teil der Erde ist wohl in einer Sackgasse

Fortschritt bedeutet nicht gleich Entwicklung. Wir befinden uns in einem starken Wandel, wir erweitern unser Bewusstsein, wir verlichten uns, und wir steigen auf in eine höhere Schwingungsebene. All das, was wir als Fortschritt, Wohlstand uns mit viel Kraft und Willen erarbeitet haben, erscheint uns als normal, als Standard und als Lebensziel. Doch wir vergaßen und vergessen öfter, dass noch etwas anderes in uns ist: Unser Göttlicher Kern, unser Höheres Selbst, unser Navigator und damit verbunden unsere tiefen Gefühle.

Emotionen haben wir in unseren feinstofflichen Körpern durch Erfahrungen gespeichert. Gefühle sind die Herzensparameter, die Verbindungen zu uns selbst, zum Göttlichen, zu dem, was wir wirklich sind.

In dieser Zeit des großen Wandels brauchen wir keinen Fortschritt

In den höher schwingenden Ebenen wird nur das Platz haben, was natürlich ist. Das gilt für die Ressourcen, von denen wir uns nähren und wärmen, in denen wir wohnen und wovon wir uns ernähren. Nur, was natürlich und mit dem Göttlichen Licht von der Natur gegeben ist, wird uns zukünftig erfüllen. Alles andere hat keinen Platz in höher schwingenden Ebenen.
Wir bemerken dies an uns selbst durch die Gefühle, die wir spüren:

Wir wollen in der Natur sein, wir wünschen uns Wohnhäuser aus natürlichen Materialien wie Holz und Stein und mit viel Grün drum herum. Einige von uns leben schon autark mit eigenem Gemüsegarten und neuen Stromversorgungen. Wieder andere etablieren neue Schulsysteme oder engagieren sich frei politisch.

Die Sehnsucht nach Verbundenheit mit dem natürlich Göttlichen bahnt sich in uns seinen Weg

Wir suchen die Ruhe, die Stille, aber auch die Aktivität, wenn sie denn das ist, was unser Herz uns vermittelt. Aktivität im Garten, in einer beruflichen Tätigkeit, die uns erfüllt, freudig aktiv mit Menschen zusammen zu sein, die ebenfalls so denken und leben wie wir.

Früher nannte man diese Qualität Hingabe

Hingabe an etwas:

  • an Dinge, die einen inspirieren und begeistern
  • Hingabe an eine Aufgabe im Leben
  • Hingabe zu Menschen und Tieren
  • und letztlich die Hingabe an das Göttliche.

In dieser Zeit des großen Wandels kommen wir in eine Endphase, so möchte ich es nennen. Und so vermitteln es mir auch geistige Freunde.
Salopp ausgedrückt: Für diese Endphase wurden wir gewappnet, es ist alles gesagt. Wir haben viele Bücher gelesen, Seminare besucht, unsere Ernährung umgestellt, Heilenergien genossen und vieles mehr, was man so tut, wenn man spirituell unterwegs ist. Wir haben auch gelesen und vielleicht selbst schon gespürt, dass in uns, in unserem Herzen eine Instanz wohnt, die nichts mit diesem irdischen Leben direkt zu tun hat.

Sie ist einfach da und beobachtet unser menschliches Treiben

Das tut sie ohne Wertung. Es geht ihr um die Erfahrung. Und nun geht es auch um die Erfahrung des Aufstiegs, die Erweiterung unseres Bewusstseins. Die Frage ist nur, wie wir diese durchschreiten wollen: Tun wir dies mit der Persönlichkeit, die wir durch die vielen „Krücken“ unseres Lebens aufgebaut haben und mit dem ihr verbundenen niederen Verstand, zusammen auch das Ego genannt. Oder lehnen wir uns zurück in die große Stille, die wir im Herzen finden, die Ruhe, die Entspannung und fragen in uns hinein: „Liebes Höheres Selbst, lass mich wissen, was ich jetzt für mein Leben hier auf der Erde, diesem großen Wandel, wissen soll“. Es kommt immer eine Inspiration, eine Idee, die Lösung eines Problems. Und es ist immer eine liebevolle Art der Unterstützung, die aus dieser Ebene kommt, und sie ist anders als aus dem Verstand. Und – es ist immer zum Wohle aller, nicht nur für die Persönlichkeit.

Dieser Weg auf dem Pfad des großen Wandels ist der Weg der Hingabe

Mit Hingabe zu leben ist im täglichen Allerlei sicher nicht leicht. Aber wir haben langsam auch gelernt, unsere Gedanken zu beobachten, die ja bekanntlich die Realität formt und fragen uns manchmal, vielleicht sogar lachend: Wer hat da jetzt eigentlich grad gedacht und woher kommen die Gedanken? Sicher aus dem großen Pool, von dem sich alle nähren. Es ist die Kunst, sich davon zu lösen und dennoch seinen Weg hier im Irdischen zu gehen. Der Weg Nachhause geht über die Hingabe an das eigene Göttliche Sein. Wir müssen es einfach nur tun. Wie es geht, wissen wir, seitdem wir auf der Erde sind, wir haben es nur vergessen.

Hingabe beinhaltet auch, sich von vielem zu lösen. Besser gesagt:

Es löst sich meist wie von selbst. Fragen wir uns doch einmal: Was brauche ich wirklich, um hier zufrieden zu sein? Es ist erstaunlich wenig, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Und das Wunderbare ist außerdem, dass wir in dieser Zeit durch eben die Beobachtung der Gedanken, das Achtsam sein und dem Lauschen nach innen auch Gleichgesinnte anziehen. Man lernt Menschen kennen, die auch so denken und leben wollen. Somit stärken wir das kristalline Gitter der Erde, das Bewusstsein der Menschen, und wir verändern das, was veränderungswürdig ist.

Das wiederum ist Erlösung

Wir lösen uns von dem, was für Gaia und uns nicht mehr stimmig ist, auch von Krankheitssymptomen, alten Überzeugungen und Emotionen.
Der Aufstieg, von dem so oft gesprochen wird, die Erweiterung des Bewusstseins ist, das Göttliche ins irdische Leben zu bringen, in den alltäglichen Wahnsinn, der uns umgibt. Geben wir uns dem Göttlichen hin und erschaffen den Himmel auf Erden.
Wie immer der auch für jeden einzelnen von uns aussieht…

10. 03. 2019
www.barbara-bessen.com
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