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Reisebericht: Ägypten – Auf den Spuren der Mysterienschule von Echnaton

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Martin Schläpfer

Unsere Ägyptenreise vom 25. November bis 09. Dezember 2017

Auf den Spuren der Mysterienschule von Echnaton
Begleitet von Jesuha, Maria Magdalena und Thoth

Diesmal fällt es mir etwas schwer, einen Bericht über unsere wunder-volle, im wahrsten Sinne des Wortes, Reise zu schreiben. Denn die Reise war so kompakt, so intensiv an Informationen und so tief greifend in den Gefühls-Erfahrungen, dass ein Bericht, wie ich ihn sonst schreibe, nicht ausreicht.

Barbara Bessen Ägypten 2017.Ich sitze hier und überlege, wie vermittle ich diese Vielfalt von Eindrücken? Soll ich – wie sonst auch – jeden Reise-Tag beschreiben? Ich bin ganz ehrlich, das ist schwierig, denn die Fülle der Informationen macht es fast unmöglich. Wir hatten zwei (welch ein Luxus) ägyptische Reiseführer zur Begleitung. Beide – Ahmed und Hisham sind Ägyptologen und brillierten mit großem Wissen. Vieles ließ sich nachvollziehen, anderes bestaunten wir nur, es fehlte uns wohl oft an umfassenderem Hintergrundwissen. Wir nickten bei den zahlreichen Brocken ägyptischer Geschichte respektvoll und hörten zu. Andere von uns waren sehr gut vorbereitet oder auch hobbymäßig der ägyptischen alten Kultur mächtig. Wieder andere ließen sich treiben, gingen eigenen (Göttlichen) Inspirationen nach und/oder fotografierten die reichhaltigen Motive. Damit will ich auch sagen, dass so umfassende Eindrücke auf uns einströmten, dass wir manchmal etwas müde beziehungsweise nicht mehr so recht aufnahmefähig waren. Aber, es war wundervoll und wirkte natürlich in uns. Da fällt mir ein Erlebnis mit meinem damals sechsjährigen Sohn ein, als wir das Schloss Versailles besichtigten. Er war sehr beeindruckt von der Üppigkeit und sagte: „Es ist schön hier Mama, aber es ist soo viel!“

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Martin Schläpfer

Hisham, einer unserer Reiseleiter, ist so zu sagen auch Spezialist für Informationen ägyptischer Lebensweise. Er wusste viel über das Leben, auch das heutige, in Ägypten zu berichten. Er erzählte uns von der politischen Lage, vom Leben der Frauen und führte uns in einige private Bereiche der Familien und der kleinen Firmen, die sich mit Alabasterprodukten, Töpferwerk, himmlischen Ölen und Fertigung von Stoffen ihren Lebensunterhalt verdienen. Wir bekamen einen guten Einblick in das Leben der Ägypter. Das Essen, das wir genossen, war wunderbar und natürlich typisch für unser Gastland. Wir wurden im Bus, mit dem wir zeitweilig unterwegs waren, mit köstlichen, kleinen Leckereien verwöhnt, die wir statt einem Mittagessen zelebrierten. Es gab keine Chance, dieser liebevollen Gastfreundschaft zu entrinnen. Die Waage zuhause hat es bestätigt…

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Martin Schläpfer

Wir genossen noch einen dritten Reiseführer, Kilian, der uns mit der spirituellen und hermetischen Sichtweise der Ägyptologie vertraut machte. Nun standen wir oftmals vor der Situation und der Frage: „Was ist wahr? Wie kann man die vielen Hieroglyphen in den Tempeln und Grabstätten und das mündlich Überlieferte deuten? So oder so? Einige der offiziellen Sichtweisen ließen sich mit den spirituellen verbinden, manche nicht.

Deshalb war es mir ein besonderes Anliegen, dass wir die „Wahrheit“ in uns selbst erfühlen. In einem selbst ist ja das Wissen. Wir wissen alles, was damals wirklich geschah. Auch, weil einige immer wieder mal zwischendurch feststellten: „Hier bin ich schon gewesen, hier habe ich gelebt“! Wenn man sich auf dieses Gefühl einlässt, weiß man plötzlich, was stimmig ist. Und natürlich kann man durch das Erfühlen der Steine, der Statuen in den Tempeln zusätzlich Informationen bekommen.
Wir müssen uns generell immer mehr auf unsere Intuition – unser Bauchgefühl – das von unserem Hohen Selbst erzeugt und gespeist wird, verlassen. Das ist der Super-Navigator, auch um jetzt hier auf der Erde in der turbulenten Zeit des Wandels zurecht zu kommen.

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Ein wichtiger Faktor der Reise war also das Fühlen. Wir ließen uns von unserem Inneren leiten und inspirieren. Dieses Fühlen in den Tempeln war nicht einfach, weil wir auf Schritt und Tritt von den Wärtern und Wächtern dieser Anlagen begleitet wurden. Manchmal auch sehr hartnäckig. Es war nicht leicht, sich auf Steinen und besonderen Plätzen niederzulassen, die Augen zu schließen und zu fühlen. Meist kam einer der Wächter um die Ecke und vermittelte, auch ohne Worte, dass dies nicht gewünscht sei. Manchmal haben unsere Reiseleiter mit ihren Kontakten und vielleicht auch mit ein bisschen Bakschisch ein Verweilen möglich gemacht. Dreimal hatten wir sogar die Chance, eine Meditation und ein Channeling zu halten. Ich muss gerade lachen, wenn ich daran denke, wie ich von einem Wächter besonders verfolgt wurde. Immer, wenn ich die Augen zum Fühlen schließen wollte, sprach er mich an. Aber dennoch haben alle von uns immer wieder die Möglichkeit gehabt in den Tempeln, auch im Tal der Könige und bei den Pyramiden, tief in uns hinein zu fühlen und zu „wissen“.

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Mein Anliegen war es natürlich auch, meine spirituelle Arbeit, die Heilsitzungen, die Channelings und die Meditationen einzubringen. Diese Art der spirituellen Entwicklung, die man auch den „Weiblichen Weg“ nennt, ist die direkte Ausrichtung auf das Göttliche. Wir wurden auf der Reise von Maria Magdalena und Jeshua wunderbar begleitet. Alle von uns hatten zu ihnen direkt Kontakt. Wir „arbeiteten“ in Seminarräumen der Hotels und des Schiffes zusammen. Mal tagsüber, mal abends und gingen tief in uns. Entsprechend und passend auch zu den Tempelbesuchen waren die Themen, die mit uns bearbeitet wurden. Und natürlich lies es sich Saint Germain auch nicht nehmen, mit uns direkt zu kommunizieren. Viele der Teilnehmer, die noch nicht so eng mit sich, dem Höheren Selbst, auch kommunikativ, in Verbindung waren, kamen in dieser durchgehend hohen Energie tiefer hinein. Es ist schon wirklich voller Wunder, wenn man vierzehn Tage lang zusammen in einer hohen Gruppenenergie (die sich täglich steigerte) ist und die Hilfe, die Kraft und die Liebe der geistigen Freunde spürt. Wir gingen natürlich noch in transformatorische Prozesse und hatten Erkenntnisse, besonders die, die hier schon Leben verbrachten. Ich beispielsweise dachte immer, ich hätte einmal hier eine Einweihung verpatzt, in dem ich durch ein Krokodilbecken nicht hindurch gekommen bin. Aber nein, ich war der Hüter dieser Krokodile. Ich sah einen zehnjährigen Jungen, der pflichtbewusst und voller Liebe die Krokodile hegte, pflegte und fütterte. Er war sich seiner Aufgabe voll bewusst, nahm auch wahr, dass mit „seinen“ Krokodilen Einweihungen geschahen, aber er war sich sicher, dass das so sein musste. Ich empfand mich als sehr glücklich. Unvorstellbar oder?
Wir hatten übrigens bei dem Besuch einer nubischen Familie die (zweifelhafte?) Freude, zu sehen, dass dort Krokodile die Haustiere sind. Sie lebten in einem Bassin, das im Haus von oben mit einer Klappe geöffnet wird. Und wenn die Krokodile satt sind, können die Kinder auch mit ihnen spielen. Ja, da bleibt einem fast die Luft weg.

Ich darf sagen, dass wir alle einen spirituellen Schub machten durften. Wir erkannten viele alte Lebensmuster. Wir sahen uns mit einem interdimensionalen Blick und ließen vieles los. Was meine „Arbeit“ anbelangt, gibt es immer die Möglichkeit, mit mir kleine Einzelgespräche zu führen, wenn man auf so einer Reise in spirituelle unverständliche Situationen kommt. Einige von uns träumten sehr intensiv, auch alte ägyptische Szenen. Wir durchliefen alle eine intensive Reinigung unseres Emotional- und Mentalkörpers. Unsere Heilsitzungen, teilweise im Liegen, bescherten uns Heilung jeglicher Art, immer wie es gebraucht wurde.

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Mir hat der Reiseteil besonders gut gefallen, der auf einem Nilschiff war. Es ist – Agatha Christie lässt grüssen – wirklich etwas Besonderes, mit so einem Schiff unterwegs zu sein. Wir hatten auch das „Glück“, allein auf einem Fünfsterne-Schiff zu reisen, waren unter uns, hatten viel Platz, wunderbare Kabinen und wurden mit köstlichem Essen verwöhnt. So auf dem Wasser geschunkelt zu werden, hat auch etwas sehr weibliches. Wir wurden getragen und gehalten. Wasser transformiert natürlich auch. Wir schliefen alle gut und spürten, dass diese Fahrt auf dem Nil wichtig für die spirituelle Seite der Reise war.
Man muss natürlich auch erwähnen, dass, wenn man im Orient unterwegs ist, einen viele Händler begleiteten. Wo man dort geht und steht, ob vor den Tempeln, auf den Strassen, an der Pyramide, überall sind Händler, um ihre Ware feilzubieten, meist sehr aufdringlich. Wir bekamen vorher genaue „Verhaltensmassregeln“. Doch, oft fiel es uns schwer, standzuhalten und kein Gespräch einzugehen. Denn wir wussten, dass Ägypten seit dem politischen Umbruch vor einigen Jahren einen siebzigprozentigen Einbruch im Tourismus erlebt. Die Familien haben oft nicht genug Einkommen, um sich zu ernähren. Ja, das bewegte uns im Herzen. Und so kauften wir natürlich doch hier und da mehr als geplant. Der Clou unserer Bazarerfahrungen war eine Begleitung von Händlern in Booten, die uns ihre Ware an Bord unseres Schiffes warfen (siehe Bild oben). Die Ware war in Plastiktüten verpackt. Wer kaufte, wickelte den Geldschein in diese Tüte, und die wurde – schwupp – über Bord Richtung Boot geworfen. Auf so eine Verkaufsstrategie muss man erst einmal kommen…

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Martin Schläpfer

Unsere geistigen Freunde gaben uns viele Channelings in den Seminarräumen, auch in einigen Tempeln. Unter anderem zu den Themen: „Die Kraft der Göttlichen Macht“ (Michael), „Im Jetzt sein“ (St. Germain), „Der weibliche Weg“ (Maria Magdalena), „Der Goldene Pfad der Entwicklung“ (Jeshua), „Das Feld der Stille“ (St. Germain), „Eigenverantwortung übernehmen“ (Kryon), „Was ist Heilung?“ (Rafael) u.a. Ein Channeling war besonders interessant, wir bekamen es am Abend nach dem Besuch einiger Grüber im Tal der Könige von Saint Germain. Das Channeling hieß: „Was passiert in den Gräbern energetisch?“ Er sprach darüber, wie viele der damaligen Priester, bei einem Begräbnis hoch stehender Persönlichkeiten, mit Magie energetisch Dämonen an den Eingängen deponierten. Natürlich, um das Grab vor Eindringlingen zu schützen. Das erklärt sicher vieles, auch, dass einige von uns sich besonders müde und schlapp nach diesem Besuch fühlten.
Ich möchte noch anmerken, dass ich persönlich nicht alle Tempelanlagen als hoch schwingend empfand. Da ist sicher im Laufe der Zeit so einiges nicht so Lichtvolles initiiert worden.
Unsere Heilsitzungen im Liegen in den Hotels und auf dem Schiff waren „die Goldene Welle“, „Wirbelsäulenaufrichtung“ und zweimal bekamen wir eine „Herzensheilung mit Maria Magdalena“. Letztere war sehr tief greifend.

Barbara Bessen Ägypten 2017.Der Höhepunkt, wenn man das so sagen kann, war unsere „private“ Sitzung in der Cheops-Pyramide. Das war unsere letzte Station der Reise. Von morgens um sechs bis acht Uhr hatten wir die Möglichkeit, ganz allein in der Königskammer zu verweilen. Der Weg in der Pyramide führt ziemlich steil nach oben. Einige von uns hatten vorher Bedenken, ob es zu eng sei und Ängste sich einstellen. Aber – es war wie auf Knopfdruck – wir gingen, wohl von geistigen Freunden geführt, entspannt nach oben. Auch der zweistündige Aufenthalt lies uns in hoher Energie und daher relativ frei und entspannt sein. Alle Teilnehmer lehnten an der Wand der Königskammer. Ich hatte meinen Platz an dem Sarkophag, lehnte mich dort an. Kilian tönte und machte eine Anrufung an Isis, Osiris und Thoth. Nach einer kurzen Pause gab Thoth (Hermes Trismegistos, der Dreifache und welche Namen er sonst noch trägt), durch mich ein Channeling. Es war eine bedächtige, langsam gesprochene Botschaft über eine Stunde mit einer Einweihung, wie er es nannte. Unser drittes Auge wurde noch weiter geöffnet. Das Ganze fand in einer großen Halle statt, in die wir innerlich geführt wurden. In der Pyramide war das Licht vollkommen gelöscht. Man sah nichts, es war stockdunkel. Das bewirkte, dass wir mit dem inneren Auge gut sehen konnten. Es gab keine Ablenkung, keine Lichtquellen, es war, außer Thoths Worten, eine tiefe Stille. Das Channeling wirkte nach und wir saßen noch gut eine viertel Stunde im Dunkeln, auch mit der Möglichkeit, in sich hinein Fragen zu stellen, die Thoth beantwortete. Eine umfassende, kaum zu beschreibende Erfahrung. Für mich kann ich sagen, so hautnah habe ich noch kein Wesen gespürt, das ich channeln durfte. Es war eine enge Begegnung.

Ich empfehle für eine Reise oft, dass nicht Mitreisende sich gern energetisch einklinken können. Das funktioniert immer besser durch die hohe Energie, die auf die Erde aus dem Zentrum der Galaxie strömt. Und, man kann natürlich diese Reise auch nochmals erleben, in dem man in der Zeit zurückreist. Wir wissen ja, Zeit und Raum sind Illusion. Wir benutzen sie, um uns hier zu orientieren. Aber wir können sie auch dehnen oder kürzen und auf ihr reiten.

Es war eine tief greifende Reise, die für alle auch noch nachwirkt, da bin ich sicher. Und das weiß ich auch schon, wir fahren wieder dorthin. 2019 oder 2020 machen wir vielleicht eine Reise nach Ägypten auf dem Nil. Nur mit dem Schiff. Damit erfülle ich mir auch einen persönlichen Wunsch. Ägypten wir kommen wieder!

PS: Eine Fotosafari unserer Ägyptenreise finden Sie auf unserer Internetseite unter „Reisen“.

Barbara Bessen: 
www.barbara-bessen.com
www.strahlenverlag.com

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