Saint Germain-Channeling „Was willst du wirklich?“

sich-oeffnende-anemoneSaint Germain-Channeling: „Was willst du wirklich?“ 

Gott zum Gruße, liebe Freunde. Ich bin Saint Germain. 

Schön, wieder einmal in dieser Runde zu sein. Es macht Freude zu sehen, wie ihr weiter schreitet. Aber es ist nicht immer einfach, nicht wahr?
Es ist nicht einfach, sich all den Dingen dieser scheinbar wahren Welt zu stellen.
Löse dich von der Vorstellung – wir können dies nicht oft genug sagen – dass es eine Realität gibt. Das es eine Sache für unterschiedliche Themen gibt, die wahr wären. So ist es nicht.

Wenn du dich nur ein kleines bisschen mit der Quantenphysik beschäftigst, weißt du, dass Materie nichts Festes ist, und dass die Entscheidung des Manifestierens eines Elektrons letztlich von dem Beobachter abhängt. Die Beobachtung bringt mit sich, ob sich eine Elektronenwelle in ein Partikel umwandelt, materiell wird.

Das Kuriose daran ist außerdem, dass das Elektron weiß, dass der Beobachter sich möglicherweise erst kurzfristig entscheidet, weil es außerhalb von Raum und Zeit ist. Fazit: Einfach ausgedrückt heißt dies, dass du selbst deine Zukunft, deine Art zu Leben, mit all den Dingen die dich umgeben, durch deine Ausrichtung formst und in die Materie bringst.

Dies zu verstehen, ist nicht einfach. Und – es bringt mit sich, dass deine, für dich sichtbare Realität, nicht die einzig „richtige“ Realität ist. Es gibt so viele Realitäten, wie es Entscheidungen gibt. Daraus entstand bei den Wissenschaftlern auch die Idee, dass viele Parallelwelten entstehen. Das möchte ich bestätigen. Dich und alle anderen Gedankenfelder, die wir ja alle letztlich sind, gibt es in vielerlei Ausdrucksformen.
Warum ich dies hier in der Botschaft als Thema nehme ist nicht, weil du dich mehr wissenschaftlich interessieren sollst.
Das ist für eine spirituelle Entwicklung nicht vonnöten.

Ich möchte diese Erkenntnis der bekannten Physiker nur in diesem Moment in den Fokus stellen. Es passt zu dem, was wir euch allen schon lange sagen:

Es gibt nicht nur eine Realität, wie man euch von außen weismachen möchte. Es gibt unendlich viele.

Die Frage ist nur, für welche entscheidest du dich.
Was sind deine Parameter, die du zugrunde legst für deine Realität? Sind es wirtschaftliche, politische, philosophische, spirituelle? Die meisten von euch Erwachten sind – so war es für diese, deine Inkarnation auch gedacht – mitten im Leben mit einem Beruf, oft auch einer Familie, auch mit Kindern (einige von euch entschlossen sich, dieses nicht zu tun, um mehr Zeit für die eigene Entwicklung und Veränderung des morphogenetischen Feldes zu haben) und dem, was zum täglichen Sein gehört.

Abhängig ist dies natürlich auch von den äußeren Umständen deines Wohnortes. Schließe gleich kurz die Augen und vergegenwärtige dir, in welche äußeren Umstände deine Realität eingebettet ist. Denn das sind die Parameter, von denen ich spreche: du lehnst dich an das an, was du dir äußerlich ausgewählt hast. Oder ist es wie bei dem Huhn und dem Ei?
Was ist zuerst da?

Tja, nun hockst du da in deiner so genannten Welt, in deinen äußeren und demnach auch inneren Umständen.
All dein inneres Leid, deine Ängste, deine (falschen oder richtigen) Vorstellungen vom Leben, deine Unsicherheit, deine Schamgefühle. Auch deine Lust zum Abenteuer und die am Genießen, deine Idee der Weltverbesserung, deine Freunde gehören zu deinem Leben.

Es gibt letztlich nichts Gutes und nichts Schlechtes.
Deine Gedanken sind der Übeltäter. Sie agieren ständig und bewerten, angelehnt an dem, was du als „Krücken“ – ich liebe diesen Begriff – in diesem Leben wähltest, um dich hier zurecht zu finden.

Ich spreche so gern davon, dass es alte Kulturen gab, die ihre besonderen Kinder (später wurden sie die Weisen der Gruppe) nach der Geburt ein paar Jahre völlig abgeschiedenen in einer dunklen Höhle hielten, um zu gewährleisten, dass ihr drittes Auge offen bleibt für ihre zukünftige Aufgabe.
Der Sinn war, keine äußeren Vorstellungen anzubieten, nach dem das Kind sich ausrichten konnte. So war sicher, dass es „klar“ blieb. Es hatte keine Krücken. Die Hilfsmittel, die Liebe, die Unterstützung kamen aus den geistigen Ebenen.

Du bist der Erschaffer deiner Welt. Und alles, was deiner Meinung nach dort nicht mehr hingehört, verändere es.

Wie? Na, durch das Erkennen deiner Umstände, deiner Gedanken, deiner Ausrichtung und durch das Ersetzen von neuen Gedanken und Ausrichtungen. Das bringt dann die Erschaffung der Veränderung (auf der physischen Eben auch durch tatkräftige Schritte).

So erschaffen Götter.
Was nicht mehr dem Wohlwollen der Götter entspricht, bekommt keine Aufmerksamkeit mehr.
Und die Kosmischen Gesetze besagen: Wo keine Aufmerksamkeit, keine Energie mehr hineingelegt wird, löst sich die Materie, (in deinem Fall auch die äußeren Umstände) das Leben an sich auf.

Es entsteht eine neue Ausrichtung, damit entsteht eine neue Beobachtung der Realität, ein Erschaffen. Du erschaffst sekündlich neu. Die Frage ist doch nur, was du erschaffst. Es lohnt sich wirklich mit diesen Worten sich wieder und wieder zu beschäftigen.
Nichts und niemand ist berechtigt, dich zu bewegen, dir zu befehligen, dich zu missachten oder zu verachten, dich zu dirigieren. Wenn du es zulässt, bist du immer noch im Opferdenken verhaftet.

Frage dich, warum du mit dem oder dem Menschen zusammen bist.
Was erwartest du, was sie für dich sind?
Frag sie auch gern, wie sie das empfinden. Aber seid ehrlich miteinander. In vielen Verbindungen sind bestimmte – aus der so genannten Realität – Wünsche und Begierden die Basis. Selten sind Freundschaften, Ehen, Partnerschaften jeglicher Art frei.
Sie sind mit Erwartungshaltungen verbunden. Und schon sind es wieder „Krücken“, die dein Leben mit beeinflussen und dir
„helfen“, dich zurecht zu finden.

Sie vermitteln dir Sicherheit, befriedigen dein Anlehnungsbedürfnis, und – sei sehr aufmerksam, kritisch und achtsam – verlangen auch ein Entgegenkommen deinerseits.
Das bedeutet, du verbiegst dich vielleicht, bist nett, bist angepasst, weil man es von dir erwartet, du steigst in das Spiel des anderen mit ein. So ist es doch in der so genannten Welt, oder?

Das ist kein Leben in Freiheit. Wenn du jetzt die Liebe anführst, die doch unter den Menschen sich mehr ausbreiten soll, und wenn du mir sagst, ich muss doch jemanden haben, mit dem ich zusammen bin, sage ich dir:
Frage du dich, warum das so sein soll. Wer sagt, dass es so sein muss? Es ist ein Konzept, ein so genanntes – Psychologen lieben diese Erklärung – soziales Gefüge, das der Mensch braucht, um sich zurecht zu finden.

Ja, da haben wir es wieder. Wo soll sich der Mensch zurecht finden und worin? In der Welt der Maya, der Illusion? In der Welt der Machthaber, Politiker, Wissenschaftler und Medienstars, die anderen erzählen, was Realität ist?
Das kann nun nicht mehr dein Ziel sein, das Ziel eines, wie oft erzählt wird, supramentalen Menschen.

Freiheit heißt, frei mit Menschen zusammen zu sein. Mit Menschen, die zu einem passen, die die gleichen Schwingungen haben, die gleichen Ideen.

Aber – Vorsicht – mit denen man zwar einig, aber nicht abhängig lebt.
Man tauscht sich aus, aber lebt das Leben nach eigenen Vorstellungen. Man formt seine Realität ständig neu aus den eigenen inneren Umständen heraus. Auch, weil durch den Wandel der Erde sich viel in den Göttlichen Feldern verändert. Vielleicht bist du auch als Pionier bereit, eigene Quantensprünge zu machen und das Leben anders als andere zu leben.

Die neuen Kinder dieser Zeit haben vielfach eine klarere Vorstellung von dem frei sein, sie wählen spontan dieses oder jenes Lebenskonzept, um es auszuprobieren und um es dann möglicherweise wieder zu verlassen, weil etwas anderes lockt.
Bindungen und Strukturen – so sagt man euch, so taten es schon eure Eltern – seien wichtig.

Ich frage dich: Warum? Bindungen dürfen entstehen, aber sich ebenso wieder lösen, auch nach kurzer Zeit. Wenn alles in Liebe und Achtung für den Nächsten geschieht, ist doch dagegen nichts einzuwenden, oder?
Oder sollte man die Erwartungen des anderen erfüllen?

Ich will dir damit sagen, deine innere eigene Arbeit hat gefruchtet, die „Krücken“ im Außen (alles sind letztlich Krücken, alles, was du dir erschaffen hast, weil es Mittel waren, um dich hier orientieren zu können) wirken hohl, sie vermitteln dir eine Leere. Du fragst dich, was es sonst noch alles auszudrücken gibt, denn du bist ja ein Schöpfergott. Verstehst du, was ich meine?

Vielleicht wählst du auch die Ein-samkeit. Wie das Wort schon sagt, den Wunsch, eins mit dem Göttlichen zu sein und so zu leben. Dich zurückzuziehen, die Stille der Göttlichen Liebe in dir zu aktivieren, sie zu genießen und etwas mehr der so genannten äußeren Realität zu entfliehen.

Künstler – auch tief suchende Wissenschafter – haben das in allen Zeiten gelebt. Einige von ihnen hat man auch als verschroben und wirklichkeitsfremd beschrieben.
Aber was heißt das eigentlich? Wer bestimmt, was Wirklichkeit ist? Wer sagt, was Gerechtigkeit ist?
Wenn du ein Schöpfergott bist, dann darfst du spielen.

Du darfst jetzt in diesem Moment – denn da beginnt vielleicht dein neues Leben – dir erlauben, zu erschaffen.

Wie du das machst? Indem du dich auf diesen Moment fokussierst. Aus diesem Moment heraus erfasst du den Ausdruck deines bisherigen Lebens hier auf der Erde. Dieses Lebens, denn du erschufst schon viele.

Frage dich ernsthaft, wer oder was dir erzählte, wie dein Leben zu sein hat und wem du es erzähl(te)st.
Bedenke, es sind immer zwei Pole im Agieren zwischen Wesen.
Frage dich, welche Form der Materie-Ideen du jetzt ausdrücken möchtest.
Und fokussiere dich auf dein neues Sein.

Das Interessante beim Experimentieren wird sein, wenn du dich fokussierst, bekommt alles andere drum herum keine Aufmerksamkeit, keine Energie mehr.

Das heißt, die Veränderung geschieht fast automatisch.
Denn allem Wenn und Aber, die ich natürlich von euch höre, zum Trotze: Es gibt nichts aufzulösen mit irgendwelchen Konzepten, die ihr so gern benutzt, weil es bequem ist, die Verantwortung abzugeben, und es andere für dich tun zu lassen.
Dein inneres wahres Göttliches Sein ist der Schöpfer.
Und dieser Schöpfer, auch das Höhere Selbst genannt, hat die Kraft, gibt dir die Unterstützung, dein Leben neu auszurichten, ohne dass du gucken musst, ob du noch alte Muster in deinem emotionalen und mentalen Körpern hast.

Die wichtige Frage, die du dir stellen solltest ist: Vertraue ich mir (meiner Persönlichkeit, dieser vermeintlichen Realität und meinem Höheren Selbst), dem Schöpfer meines Lebens, dass „wir“ dies verändern können?
Traue ich mir zu, mutig, voller Kraft und Liebe mein Leben in die Hand zu nehmen, mich von „Krücken“ zu lösen, das zu leben, was ich wirklich leben will?
Vielleicht mit einem neuen Zuhause, neuen Freunden oder auch allein in meiner inneren Glückseligkeit.

Die Erkenntnis ist sicher für viele von euch Erwachten immer mehr: Es gibt irdische Liebe in vielfältiger Form, doch meist ist sie mit Erwartungen verbunden. Wenn du frei bist, dein Leben frei aus dir selbst bestimmst, ist plötzlich der Weg frei für die wahre Liebe, die Kraft des Urschöpfers, die Kraft, aus der alles besteht. Und sie fließt immer stärker und intensiver wie von selbst, wenn du frei bist und an niemanden gebunden. Sie ist einfach.

Viele von euch Erwachten kommen jetzt an den Punkt, sich zu fragen: War es das jetzt alles in meinem Leben? Wonach habe ich mich ausgerichtet? Wer oder was hat mein Leben geformt? Ihr werdet Bilanz ziehen, egal wie alt ihr an irdischen Lebensjahren zählt. Aber nicht auf die Art zu bewerten.

Ihr lasst es stehen und sagt euch: Das wollte ich wohl erleben. Und es war gut so. Es war von gewissen Umständen, Ursache und Wirkung, von Verabredungen mit geistigen Freunden, die auch jetzt hier inkarniert sind, abhängig.
Aber jetzt bin ich frei. Es gibt nichts mehr, was mich beeinflusst. Ich bin der Schöpfer meines Lebens, ich bestimme dies so durch meine Ausrichtung. Und ich nehme alle Gedankenformen, die sich als Menschen in meinem Leben ausdrück(t)en, die mich gut oder schlecht beeinflussten in die Arme und sage: Danke.

Und gleichzeitig hole ich ein Taschentuch heraus, winke allen zu und sage: Wir sehen uns wieder auf der anderen Seite.
Lasst es euch gut gehen. Was nicht bedeutet, dass du alle Menschen in deinem Leben des Platzes verweisen solltest.

Es geht um freie Beziehungen, um eine selbst gewählte Ausrichtung innerhalb von familiären, geschäftlichen und freundschaftlichen Verbindungen.
So ist der Weg eines Pioniers in der jetzigen Zeit.
Fühle dich zu nichts verpflichtet. Sei dennoch in innerer Liebe mit allem Verbunden.
Aus dieser Verbindung wirst du – ohne Verpflichtung – deine Herzensliebe allen und allem kostenlos zur Verfügung stellen, aber ungebunden und frei.

Gott zum Gruße, liebe Freunde Ich bin Saint Germain

Empfangen von Barbara Bessen im August 2018. Dieser Text steht zur freien Nutzung zur Verfügung. Änderungen des Textes sind nicht erlaubt.
Tel.: +49 (0) 40 37 50 32 01 | info@barbara-bessen.com | www.barbara-bessen.com

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