Schuld, Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen

Alles Anders Schuld Schuldgefühle ein schlechtes Gewissen justice

Alles Anders Schuld Schuldgefühle ein schlechtes Gewissen justiceSchuld, Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen

„Vater unser im Himmel, vergib uns unsere Schuld.“ Wer zum Kuckuck hat sich ausgedacht/einfallen lassen, dass wir Menschen schuldig sein könnten? Gibt es „DIE SCHULD“ eigentlich in allen Religionen? Oder ist „DIE SCHULD“ ein „Privileg“ von „uns Christen“. Seit Jahrhunderten und Jahrtausenden wird uns eingeredet, wir seien schuldig, wir müssten uns schuldig fühlen, wir sollten Schuldgefühle haben, wir seien fehlerbehaftet und wir würden sündigen. „DIE SÜDE“ und „DER SÜNDENFALL“ werden in der christlichen Überlieferung ganz groß betont.

Doch kann es sein, dass diese Idee von “der Ursünde” einfach nur dummes Zeug ist?
Kann es sein, dass da jemand Schindluder mit den gutgläubigen Menschen getrieben hat?

Was ist Schuld überhaupt?

Schuldig ist jemand, der/die „falsch“ handelt.
Schuldig ist jemand, der/die etwas „falsch“ macht.

Doch wer vermag sich anzumaßen, was „falsch“ und was „richtig“ ist?

Ist es „richtig“, dass der Löwe die Gazelle reißt?
Oder macht sich der Löwe schuldig?

Und wenn der Löwe die Gazelle nicht reißt, macht der Löwe sich dann trotzdem schuldig, weil er seine Löwenjungen verhungern lässt?

Schuld haftet also das paradoxe Phänomen an, dass wir uns so oder so schuldig machen. Zugleich sind wir so oder so unschuldig und frei von jeder Schuld. So paradox ist diese Schöpfung nun mal gestrickt.

Wir sind so oder so schuldig – und zugleich auch frei von jeder Schuld

Wenn wir Menschen es unserem Herzen recht machen (unserem Bauchgefühl, unserer Intuition, unserer inneren Stimme, unserem Inneren Kind), dann schaut unser Ego ziemlich dumm in die Röhre. Und wenn wir es unserem Ego recht machen (unseren Vorstellungen, unserem Bild von „richtig“, unseren Erwartungen, unserem Denken, unserem Verstand, unseren Konditionierungen, Prägungen, Glaubenssätzen, Werten, Grundsätzen, Regeln und Normen), dann sieht unser Herz keinen Stich, dann geht unser Herz leer aus, dann verhalten wir uns unserem Herzen gegenüber untreu.

  Verhalten wir uns treu gegenüber unserem Herzen, so handeln wir untreu gegenüber unserem Ego. Und verhalten wir uns treu gegenüber unserem Ego (gegenüber unserer Erziehung, gegenüber unseren Konditionierungen), so verhalten wir uns untreu gegenüber unserem Herzen.

  Ganz gleich und ganz was wir tun und machen, wir sind immer treu und untreu zugleich.
  Ganz gleich und ganz egal was wir tun und machen, wir handeln immer in Einklang und machen
      uns zugleich auch schuldig.

Dies ist wunderbar.
Dies ist wirklich einmalig genial und wundervoll herrlich paradox.
Und ganz genau so ist diese Schöpfung nun mal gestrickt.

  Wir können es nicht richtig machen – und wir können es nur richtig machen.
  Wir können es nicht falsch machen – und wir können es nur falsch machen.

Genial.

Es kommt einzig und allein darauf an, worauf wir unseren Fokus legen

Handeln wir aus unserem Herzen heraus, so können wir uns freuen, „richtig“ zu handeln, wenn wir unseren Fokus auch tatsächlich auf unserem Herzen ruhen haben.

Handeln wir aus unserem (konditionierten) Ego heraus, so können wir uns freuen, „richtig“ zu handeln, wenn wir unseren Fokus auf unserem Ego, auf unseren erlernten (konditionierten) Werten liegen haben. Solange wir unser Herz ausblenden, fühlen wir uns wohl und “richtig”, wenn wir es unserem Ego recht machen und entsprechend seinen Werten handeln.

Unwohl und “falsch” fühlt es sich für uns nur dann an, wenn wir “überkreuz” fühlen. 
Unwohl und “falsch” fühlt es sich für uns an, wenn wir es unserem Ego recht machen und fühlen, wie unser Herz auf der Strecke bleibt.
Unwohl und “falsch” fühlt es sich für uns an, wenn wir es unserem Herzen recht machen und fühlen, wie unser Ego in die Röhre guckt.

Schuld macht uns krank

Schuld, Schuldgefühle und ein permanentes schlechtes Gewissen machen uns krank.

Warum?
Weil wir ständig hadern.
Weil wir immerzu sauer sind.
Weil wir uns andauernd ärgern.
Weil wir in einem fort frustriert und angenervt sind.
Weil wir total gestresst sind.
Weil wir im Unfrieden leben.
Weil wir „es anders“ haben wollen.
Weil wir “Nein” sagen zum Jetzt.
Weil wir mit unserem “Nein” zum Jetzt gleichzeitig “Nein” sagen zum Leben.

Und dies macht uns (auf Dauer) krank.

Jede Krankheit braucht ein optimales Milieu, damit sie überhaupt existieren kann. Krankheit kann nur in einem sauren Milieu wachsen und gedeihen und überleben. In einem basischen Milieu sowie in der Energie von Freude und Frieden kann Krankheit niemals Fuß fassen. Krankheit braucht schwere, negative Energie als nährstoffreichen Boden.

  Jedes Hadern schwächt unser Immunsystem.
  Jedes Hadern macht uns krank und immer kränker.

Wo begegnen wir Schuld, Schuldgefühlen und einem schlechten Gewissen?

Wo in unserem Alltag begegnen wir nun der Energie von Schuld sowie den Gefühlen von „sich schuldig fühlen“ und „ein schlechtes Gewissen haben“?

Schuld, Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen können immer nur im Zusammenhang mit konkreten Vorstellungen und Erwartungen entstehen. Wenn wir keine konkreten Vorstellungen und Erwartungen haben, dann kann sich auch niemand schuldig machen oder schuldig sein oder schuldig fühlen. Und da Gott, das Leben und diese Schöpfung keinerlei Vorstellungen und Erwartungen an uns Menschen und an die Tiere, Pflanzen und an die Erde haben, ist alles erlaubt und niemand kann oder könnte sich jemals schuldig machen. Alles ist ok, richtig und in Ordnung.

Was jedoch passiert, ist, dass ein „Fehlverhalten“ natürlich gewisse Konsequenzen nach sich zieht. Doch die müssen wir ja selbst ausbaden/auslöffeln. Es gibt also niemals einen Richter oder eine höhere Gewalt, die über uns urteilt oder richtet. Wir werden lediglich mit den Folgen unseres eigenen Handelns/Verhaltens konfrontiert. Daher ist ein wenig Weitblick oftmals sehr sinnvoll.

Die Menschen haben sich alle Regeln und Gesetze selbst ausgedacht

Die zehn Gebote sind Gesetze. Und die Menschen haben sich unendlich viele Gesetze, Regeln, Normen und Vorschriften ausgedacht und erlassen, um verzweifelt zu versuchen, das Leben der Menschen zu regeln. Es war/ist hierbei unser Ego, das diese Regeln und Gesetze mit der Kraft unserer Gedanken und unseres Verstandes in die Welt gebracht hat. Und wenn dann jemand gegen diese Regeln verstößt, dann macht er/sie sich schuldig und wird schuldig gesprochen und wandert ins Gefängnis.

Nun ist es deutlich und überdeutlich, dass auch die besten und wohlmeinensten Regeln und Gesetze nichts nützen, wenn die Menschen, die sie sich ausgedacht und für wichtig befunden haben, selbst nicht dran halten.

Da ist der Polizist, der zu schnell fährt.
Da ist der Arzt, der raucht.
Da ist der heilige Priester, der Grenzübertretungen begeht.
Da ist der Richter, der selbst unrecht handelt.
Da sind die Eltern, die nur das Beste für ihr Kind wollen und es entmündigen.
Da ist die Regierung, die auch nur das Beste will und Kollateralschäden nicht überblickt und unbeachtet lässt.

Alle wollen nur das Beste und handeln entgegen der für richtig befundenen Gesetze und Verordnungen.

Alle wollen nur das Beste  –  und es geht trotzdem voll nach hinten los

  Da steht: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ – und sie wird doch verachtet.
  Da gibt es den Nürnberger Kodex – und er findet keinerlei Beachtung.
  Da schwören Ärzte einen Eid und werden genötigt, ihn zu brechen.
  Da schwören auch Richter einen Eid und werden ebenfalls genötig, ihn zu verleugnen.

So ist diese Welt.
So ist unser Ego.
Es ist so.

Und unser Ego kann nicht anders als so  –  weil es von der universalen Liebe abgetrennt ist.

Schuldgefühle als Erziehungsmethode

Das vermitteln von Schuldgefühlen und einem schlechtem Gewissen ist eine ganz probate und allseits anerkannte und täglich viele Millionen mal praktizierte Erziehungsmethode. Sowohl Eltern wie auch ErzieherInnen und LehrerInnen  benutzen Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen, um ihre eigenen Interessen durchzusetzen. Und auch die Regierungen, PolitikerInnen, Ärzte, Pastoren und sogar Fachhandwerker machen „den Menschen“ Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen, wenn die Menschen sich anders verhalten als wie sie es für richtig/korrekt erachten.

Kinder lernen also von klein auf an, sich dem Willen ihrer Eltern zu beugen, unterzuordnen und aufzupassen, dass die eigenen Eltern ihnen keine Schuldgefühle und kein schlechtes Gewissen machen. Die Kinder verhalten sich brav und artig, nur um nicht mit der extrem schweren, ungesunden – ja krank machenden – Energie von Schuld belastet zu werden.

Die Anpassungsfähigkeit unserer Kinder ist ein Überlebenstrieb

Die Anpassungsfähigkeit unserer Kinder ist reiner Selbstschutz und ein Überlebenstrieb, denn Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen liefern uns an den Tod aus – ja, sie töten uns, sie löschen unser Lebendigsein und unser Lebenslicht aus, sie hüllen uns in tiefe Dunkelheit und sie vertreiben unsere Seele aus unserem Körper. Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen machen uns zu leblosen Robotern, zu Zombies, zu Marionetten, zu seelenlosen Wesen, zu willenlosen Mitläufern, zu blökenden Schafen, zu angepassten, folgsamen Sklaven  –  derjenigen, die uns Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen einreden.

Und da alle Kinder seit frühester Kindheit tagtäglich mit Schuldgefühle und einem schlechten Gewissen „geimpft“ worden sind, haben die Konsumindustrie, die Regierung und „die Mächtigen“ ein so leichtes Spiel. Jeder Mensch ist es gewohnt zu kuschen, sobald ihm Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen eingeredet/angeboten werden. Kein Mensch traut sich, gegen Schuldgefühle und gegenüber einem schlechten Gewissen aufzubegehren, sich zu erheben oder sogar den Spieß umzudrehen.

Das Thema „Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen“ ist so bedeutsam, dass es sogar musikalisch vertont worden ist. Von den Fantastischen Vier gibt es den phänomenalen Song „Gebt uns ruhig die Schuld (den Rest könnt ihr behalten)“.

Mit Schuldgefühlen und einem schlechtem Gewissen kann man sehr viel Geld verdienen

Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen schüren die Angst der Menschen, daher kann kann man mit Schuldgefühlen und einem schlechtem Gewissen tatsächlich sehr, sehr viel Geld verdienen. Doch diese subtile Methode anzuwenden, ist lediglich die Freude des Ego. Ein Herzensfeld-Mensch würde niemals aus den Schuldgefühlen und dem schlechten Gewissen eines anderen Menschen einen persönlichen Vorteil oder sogar Profil schlagen. Das ist in der Tat “unter der Würde des Menschen“ und hat mit Achtung, Wertschätzung und Nächstenliebe so überhaupt gar nichts zu tun.

Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen werden von Menschen, die sich selbst erhöhen und ihre Position stabilisieren wollen, ausgeübt gegenüber vermeintlich „kleineren“ und „schwächeren“ Menschen, die sie kontrollieren wollen. Dies lässt den Rückschluss zu, dass die Wahrheit genau anders herum ist, nämlich dass diejenigen Menschen, die anderen Menschen Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen machen/einreden, selbst ein geringes Selbstwertgefühl und große Minderwertigkeitskomplexe haben. Ihnen fehlte es in ihrer Kindheit an Liebe und heute an Selbstliebe und Selbstachtung, deswegen kontrollieren sie über Schuldgefühle und über ein schlechtes Gewissen anderen Menschen und diese Welt. Letztendlich sind sie verzweifelt auf der Suche nach Anerkennung, Bestätigung, Würdigung und Wertschätzung – also nach „Liebe im Außen/vom Außen“. Ihr Irrtum ist, dass sie glauben, sie selbst würden geliebt werden, wenn man ihre Worte ernst nimmt und befolgt.

Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen trennen uns vom Himmel

Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen trennen uns mehr und immer mehr vom Himmel ab, von unserer natürlichen Herzenfeldverbindung, von der göttlichen Liebe. Wir handeln immer gefühlloser, empathieloser und mechanischer. Wir verlieren unsere Qualität als liebender, fühlender, empathischer Mensch. Wir verlieren die eigentliche Qualität unseres Menschseins.

Übung und Aufgabe für unseren Alltag

Ein jeder kann sich nun in seinem eigenen Alltag einmal selbst beobachten, wann und wo er/sie . . .

  a) anderen Menschen Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen macht und
  b) unter Schuldgefühlen und einem schlechten Gewissen leidet.

Diese aufmerksamen Beobachtungen liefern uns äußerst wertvolle Erkenntnisse über unsere derzeitige Position, unseren Standort und unsere Probleme.

Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen machen uns selbst krank, wenn wir unter ihnen leiden. Und Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen machen andere Menschen krank (unsere Kinder, unser Partner/unsere Partnerin, unsere Arbeitskollegen), wenn wir sie hiermit konfrontieren, wenn wir sie unter Druck setzen, wenn wir sie stressen und wenn wir Erwartungen ihnen gegenüber haben.

Wir können zu unserer eigenen Gesundheit, Genesung und Heilung einen erheblichen eigenen Beitrag leisten, wenn wir unsere Kommunikation prüfen und ganz bewusst verändern und neu wählen. Es ist wirklich sehr, sehr sinnvoll, sich selbst beim Sprechen zuzuhören – und zugleich achtsam wahrzunehmen, wie der/die andere sich mit den von uns gesprochenen Worten fühlt.

Es ist äußerst sinnvoll, sich selbst beim Sprechen aufmerksam zuzuhören

Wir können unsere Kommunikation verändern und ganz bewusst auf das “Machen von Schuldgefühlen” und das “Implementieren eines schlechten Gewissens” bereitwillig verzichten. Es genügt, einfach achtsam und aufmerksam zu kommunizieren.

Wir werden uns selbst dabei beobachten, wie wir auf die Durchsetzung unserer eigenen Vorstellungen und Erwartungen verzichten – um keine Schuldgefühle und kein schlechtes Gewissen beim anderen zu verursachen.

Wenn wir mit Schuldgefühlen und einem schlechten Gewissen konfrontiert sind und wenn wir andere Menschen mit Schuldgefühlen und einem schlechten Gewissen konfrontieren, dann erleben/erfahren wir (bzw. der andere) Stress. Wir (bzw. der andere) geraten unter Druck.

Die Abwesenheit von Schuldgefühlen und einem schlechten Gewissen ist Frieden

Frieden ist bzw. Frieden fühlen wir, wenn wir keinerlei Schuld oder Druck verspüren und wenn wir ein gutes Gewissen haben.

Frieden ist bzw. Frieden fühlen wir, wenn wir selbst (bzw. der andere) mit keinerlei Vorstellungen und Erwartungen konfrontiert sind.

Somit wissen wir jetzt, wann, wie und wo wir Frieden schaffen/stiften/initiieren können. Frieden kann dort entstehen, aufkeime und wachsen und gedeihen, wo wir selbst dafür sorgen, dass „der Raum“ bzw. „der Energiefeld“ ganz sicher frei von Schuldgefühlen und frei von jeglichem schlechten Gewissen ist.

Frieden finden wir dort, wo die Menschen frei von Schuldgefühlen sind

Dies können wir nun zu unserer persönlichen Friedensmission machen.

Und diese Friedensmission ist zugleich eine Mission für mehr Gesundheit, für mehr Lebensfreude, für mehr Freiheit, für mehr gegenseitige Wertschätzung, für mehr Nächstenliebe, für mehr Selbstliebe und für mehr Dankbarkeit.

Am besten fangen wir in unserem eigenen Leben an. Am besten beginnen wir in unserer Partnerschaft, bei der Erziehung unserer Kinder und um Umgang mit unseren Eltern und Freunden.

Und noch davor starten wir am besten bei uns selbst. Der eigentliche Startpunkt muss tatsächlich in uns selbst sein. Wir selbst müssen uns über unsere unbewussten Konditionierungen, Prägungen, Glaubenssätze, Werte, Normen und Introjekte erheben. Wir selbst müssen einmal in uns selbst aufspüren und sensibel fühlen, bei welchen Gelegenheiten wir in uns selbst vor uns selbst Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen haben. Erst wenn wir in uns selbst innerlich frei und im Frieden sind, können wir bei unserem Partner/unserer Partnerin, unseren Kindern, unseren Eltern, Freunden und Arbeitskollegen erfolgreich sein.

Fassen wir uns an die eigene Nase und starten unsere Friedensmission in uns selbst

Fassen wir uns also an die eigene Nase und starten das Projekt „Auflösen von Schuldgefühlen und schlechtem Gewissen in uns selbst“. Dies ist ein großartiges Projekt, ein geniales Vorhaben, denn es befreit uns von jeglichen Fremdenergien und verbessert unsere eigenen Gesundheit in kürzester Zeit – natürlich sind auch hierbei, ähnlich wie in der Homöopathie, anfängliche, symptomatische, körperliche Erstverschlimmerungen möglich. Hier muss natürlich jeder selbst gut für sich sorgen. Die Eigenverantwortung behält jeder selbst in seinen eigenen Händen. Und hier bei Spirit Online findest Du in der Kategorie Lebensberatung und spirituelles Coaching zum Glück zahlreiche kompetente Fachleute, Coaches, Berater und Therapeuten, die ihre hilfreiche Unterstützung auch über die Ferne anbieten und jeden Menschen gerne individuell begleiten.

Schuldgefühlen und einem schlechten Gewissen in unserem Alltag mal auf die Finger gucken, achtsam und bewusst wahrnehmen, vielleicht ein Tagebuch schreiben und die Beobachtungen und „Forschungsergebnisse“ notieren  –  dies kann wirklich sehr hilfreich sein. Allein mit dem Bewusstsein, achtsam auf Schuldgefühle und unser schlechtes Gewissen zu schauen, fokussieren wir uns neu, richten uns neu aus und geben unserem leben und unserer Wahrnehmung/Selbstwahrnehmung eine neue Richtung. Dies ist gut.

Wir dürfen uns mit einem guten Gewissen von Schuldgefühlen frei machen

Ganz wichtig ist, sich selbst frei zu machen von jeglichen Schuldgefühlen und jedem schlechten Gewissen, auch wenn wir mal vergessen, achtsam zu sein. Wir dürfen es mit Humor nehmen. Nimm es spielerisch leicht. Lache über Dich selbst, wenn Du Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen hast, weil Du mal wieder vergessen hast, Deine Schuldgefühle und Dein schlechtes Gewissen achtsam zu beobachten. Das Leben spielt uns immer wieder einen Streicht, davon brauchen wir uns nichts ins Bockshorn jagen zu lassen – einfach lachen, einfach lächeln, einfach nochmal neu reinkommen – und schon geht es weiter mit neuem Schwung, mit neuem Elan, mit neuer Motivation und mit neuer Power in die nächste Runde.

Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen sind wirklich sehr schwere Energien. Werden wir uns all unserer Schuldgefühle und all unserer schlechten Gewissen bewusst, so gehen wir ab wie eine Rakete. Wir werden leicht und immer leichter und bewusst und immer bewusster in Null Komma nichts. Bewusstwerdung und „Erleuchtung“ sind dann echt ein Selbstgänger. Es ist nicht mehr aufzuhalten und geschieht einfach aus sich selbst heraus und vollendet sich selbst in seinem natürlichen Rhythmus.

In diesem Sinne wünsche ich Dir nun viel Spaß
  beim achtsam sein
  beim aufmerksam sein
  beim bewusst sprechen
  beim bewusst zuhören
  beim bewusst sich verhalten.

Denn Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen kommen manchmal sehr subtil und fast unsichtbar/unerkennbar daher und auch diese verdeckten, versteckten Energien wollen entlarvt, erkannt, gesehen und in Liebe angenommen, durchgelassen und aufgelöst werden.

Ich wünsche Dir von Herzen viel Freude
und einen großen, inneren Frieden.

In Licht und Liebe
Alles Anders
Buchautor
26.12.2021

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Über Alles AndersSelbsttäuschung Alles Anders Schuldgefühle

Wir können diese Welt mit unseren äußeren, organischen Augen betrachten. Und wir können diese Welt mit unseren inneren Augen – mit den Augen unseren Herzens – ansehen.

Mit den Augen unseres Körpers können wir all die viele Dinge an der Oberfläche sehen. Wir betrachten die Formen in ihrer oberflächlichen Erscheinung. Mit unseren weiteren körperlichen Sinnen (hören, riechen, schmecken, tasten) können wir weitere Eigenschaften und Merkmale wahrnehmen und die Beschaffenheit der Dinge körperlich-sinnlich erfassen. Diese Art der Wahrnehmung ist ein Erfassen auf der Ebene unseres Verstandes (unseres Ego).

Hierüber hinaus können wir mit unserem Herzen „sehen“. Dieses „mit dem Herzen sehen“ ist ein Spüren. Wir spüren diese Welt sowie die Erscheinungen des Lebens in ihrer feinstofflich-formlosen Dimension. Wir nehmen sie energetisch wahr. Wir erkennen, verstehen und begreifen sie auf einer tieferen, inneren Ebene jenseits unserer Sinne. Diese Art der Wahrnehmung ist ein Erfassen auf der Ebene unseres Bewusstseins (unseres Geistes).

Optimal ist es, wenn sich beide Wahrnehmungsvarianten perfekt ergänzen.


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