Seelenverträge, Versprechen und Gelübde

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Baum-Versprechen-treeSeelenverträge und Gelübde, Versprechen und Co.

Seelenverträge und Gelübde. “Ich will dich lieben…, in guten wie in bösen Tagen…, ein Leben lang… Bis das der Tod uns scheidet”. So oder so ähnlich lautet das Eheversprechen, das sich die beiden zukünftigen Lebenspartner vor dem Traualtar gegenseitig geben. Jeder der verheiratet ist oder war, hat dieses Gelübde am Tag seiner Eheschließung abgegeben. Dieser Satz hat es in sich!

Es ist im Laufe unseres Lebens – oder vielmehr unseres Seins – nur eines von vielen Versprechen, das wir abgeben oder einst abgegeben haben. Welche Bewandtnis haben solche Versprechen? Wie wirken sich diese auf uns aus? Was passiert damit?

Was sind Seelenverträge und Gelübde?

Klären wir erst einmal, was Versprechen, Gelübde und Co. überhaupt sind.
Mit einem Versprechen verpflichte ich mich einem anderen gegenüber etwas zu tun. Es ist eine willentliche Absichtserklärung. Eine verbindliche Zusage.

Eine andere – meist veraltete – Form kann auch der Handschlag sein.
Früher war es üblich, Geschäfte per Handschlag zu besiegeln. Käufer und Verkäufer gaben sich die Hand, und der Handel war besiegelt. Und auch heute noch zählt ein Handschlag unter Geschäftsleuten der alten Schule als “Deal”, als verbindlich. Es ist bindender Vertrag zustande gekommen. Die Betonung liegt dabei auf „bindend“.
Durch das Wort „bindend“ ist bereits ersichtlich, welche Tragweite solch ein Abkommen hat.

Noch intensivere Versprechen sind Gelübde oder Gelöbnisse. Diese finden sich oft in kirchlichen Glaubensgemeinschaften. Ein Gelübde ist ein feierliches Versprechen, irgendetwas zu tun – oder eben nicht zu tun.
Andere Begriffe für Versprechen sind auch Schwüre oder Eide.

Einige Beispiele Seelenverträge und Gelübde:

Familiäre & kirchliche Versprechen
Gerade uns nahestehenden Personen geben wir schnell ein Versprechen – wie obiges Versprechen unter zwei sich liebende Menschen, die heiraten.
Das Eheversprechen (bzw. die Verlobung) ist übrigens sogar im BGB zu finden. Im Familienrecht findet es sich in den § 1297-1302. Es ist interessant hier einmal zu schauen. Es ist ein Vertrag zwischen zwei Menschen. Also gegenseitig und nicht einseitig. Eine bindende Abmachung zwischen zwei Personen.
Auf das ein- bzw. gegenseitig komme ich später nochmals zurück.

Bleiben wir noch kurz beim Thema Familie und den verschiedenen Lebensphasen und damit möglichen verbundenen Gelöbnissen und Versprechen.
Im weiteren Verlauf des Familienlebens folgt meist in vielen Fällen das Taufversprechen, das wir im Namen unseres Kindes abgeben. Es ist eine Absage an das Böse und zugleich auch eine Bestätigung an die Kirche (bzw. offiziell an den Glauben an den dreifaltigen Gott). Wir lassen unser Kind in die Gemeinschaft der Gläubigen aufnehmen. Ganz legal wird es somit Eigentum der Kirche!

Jahr für Jahr wird dieses in der Osternacht wiederholt – und bei den Kindern nochmals speziell zur Kommunion bzw. Firmung.
In anderen Religionen, ich spreche hier vom katholischen Glauben, ist es etwas anders – vom Tenor jedoch ähnlich.

Neben diesen gibt es eine Reihe weiterer Schwüre und Versprechungen

Wie zum Beispiel:
“Ich will immer für dich da zu sein”, “Ich will keine(n) andere(n) Mann/Frau mehr lieben”, “Ich schwöre ewige Treue zum Vaterland”, “Ich will immer mit dir zusammen bleiben” usw.

Oftmals sind es Sätze, die wir ohne groß darüber nachzudenken, einfach nachsprechen – wie bei der Bundeswehr. Oder beim Verlust eines geliebten Partners in der ganzen Trauer.
Sind wir uns ganz sicher, dass diese wirklich immer und ewig anhalten sollten? Und mit ewig meine ich ewig. Nicht nur bezogen auf dieses Leben.

Man könnte dann schon fast davon ausgehen, dass das Eheversprechen schon fast harmlos sei, weil es nach dem Tod des Partners der Formulierung nach endet.

Einseitige & gegenseitige Versprechen
Es gibt Versprechen, die einseitig, und welche die gegenseitig sind. Warum ist meines Erachtens hier eine Unterscheidung notwendig?
Wenn wir einseitig etwas versprechen, können wir es auch alleine – also ohne eine beteiligte Person – wieder auflösen.
Anders ist es hingegen, wenn es gegenseitige Versprechen sind. Hier müsste theoretisch die andere Person zustimmen. Schließlich hat man sich diese Versprechen gegenseitig gegeben. In den meisten Fällen dürfte dies jedoch eher unwahrscheinlich sein.

Was hat es mit diesen Versprechen – den Gelübden – auf sich?
Ich behaupte, die wenigsten sind sich ihrer Tragweite bewusst.
Versprechen, Gelübde und Co. sind von der Bindung her viel weitreichender, als wie es auf den ersten Blick erscheint. Sie gravieren sich in unsere Matrix ein, sind also im Zellgedächtnis unseres Lichtkörpers gespeichert. Und dies solange, bis sie gelöst werden.

Durch all diese abgegebenen Versprechen bilden wir Seelenverträge!

Welche Auswirkungen haben diese Seelenverträge und Gelübde?

Oft ist uns nicht klar, warum wir immer wieder das gleiche Problem oder die gleichen Schwierigkeiten haben. Diese können immer und immer wieder auftreten. Warum sind zum Beispiel wir in ähnlichen Situationen immer wieder traurig oder verzweifelt? Warum nimmt es immer einen ähnlichen Weg?
Oftmals liegt es an alten Seelenverträgen, die wir einmal geschlossen haben. Es sind alte Verträge, die unfrei machen und unser Selbst sich nicht frei entfalten lassen.

Versprechen sind sehr starke Gedanken, die man fast schon als magisch ansehen kann.

Ganz treffend spricht schon die Bibel von der Kraft des gesprochenen Wortes. Gesprochene Worte sind um ein Vielfaches kraftvoller, als reine Gedanken. Wir manifestieren damit unsere Welt und unser Sein.

Diese Versprechen müssen auch nicht nur aus diesem Leben kommen – gerade kirchlich abgeschlossene Versprechen haben eine ganz tiefe Kraft und überdauern Jahrhunderte. Sie wirken weit über den Tod hinaus. Wenn sie nicht aufgelöst werden.

Mir ist aufgefallen, dass manchmal sogar eine mehrmalige Behandlung notwendig ist – so tiefschichtig sind diese Versprechen, die wir einmal abgegeben haben. Ich vergleiche diese starken Seelenverträge gerne mit einer Zwiebel mit ihren verschiedenen Schichten. Schicht für Schicht müssen diese gelöst werden, bis wir zum Kern kommen.

Wie lösen wir diese Seelenverträge und Gelübde?

Da wir meist gar nicht wissen, was wir einmal versprochen haben, ist es oftmals schwierig dem Ursprung auf den Grund zu gehen. Es gibt mehrere Möglichkeiten, alte Seelenverträge aufzuspüren und anschließend aufzulösen.

Schamanische Innenweltreise
Eine schöne Art Seelenverträge zu lösen bildet die schamanische Energiemedizin. Hier benennen Sie ein konkretes Problem und reisen dann – unter Anweisung eines Schamanen – in die eigene Innenwelt. Dort bitten Sie darum den Ursprung dieses Problems aufzuspüren. Tief im Inneren unseres Seins finden wir den einst abgeschlossenen Seelenvertrag. Nach der Rückkehr können Sie dieses Versprechen dann auflösen und die alten Wunden heilen.

Rücksprache mit dem inneren Kind:
Da wir, wie schon erwähnt, in den seltensten Fällen wissen, was wir tatsächlich einmal geschworen haben, kann man sich auch gut mit seinem inneren Kind verbinden. Wer auf sein inneres Kind hört, weiß recht schnell, wo es noch was zu tun gibt und was mitschwingt und uns in keinster Weise dienlich ist. Halten Sie einen Moment inne, werden Sie ganz still und setzen sich mit ihrem inneren Kind in Verbindung. Bitten Sie um eine Antwort – Sie werden sie bekommen!
Im Anschluss können Sie diesen alten Seelenvertrag auflösen.
Notieren Sie diesen alten Seelenvertrag auf und verbrennen Sie ihn anschließend mit vollem Bewusstsein in einem schönen Ritual. Ich konzentriere mich dabei ganz auf meine Absicht, zünde eine oder mehrere Kerze dabei an, kehre in meine Mitte und bitte meine Engelwesen mich dabei zu unterstützen.

Löschen aus dem Zellgedächtnis
Eine andere Variante ist das Löschen aus dem Zellgedächtnis. Mit dem Pendel (ich empfehle die Pendel aus der Manufaktur Baj) und dem Alta-Major-Tor (*) können Sie mit dem Pendel diese einstigen Versprechen und Glaubenssätze zunächst aufspüren und die Zellen anschließend heilen. Dies erfolgt ebenso mit dem mentalen Pendelauftrag.
Bei dieser Methode ist es nicht zwingend wichtig zu wissen, um welchen Seelenvertrag es sich handelt – Sie können es allgemein benennen. Zum Beispiel mit der Formulierung: „Spüre alle Seelenverträge auf, die mir nicht dienlich sind.“.
(*): Der Begriff Alta Major® stammt von der Theosophin Alice Bailey. Dies ist der Übergang zwischen Schädeldecke und Atlaswirbel, also dem tiefsten Punkt des Kopfes und dem höchsten Punkt der Wirbelsäule. Es symbolisiert die untrennbare Verbindung zwischen Geist und Körper.

Beim Löschen dieser Versprechungen müssen wir in der Absicht ganz klar sein!

Ebenso wenig wie wir wissen, was wir alles einmal geschworen haben, wissen wir auch nicht, in welchem Körper es von uns gespeichert ist. Der Mensch ist vielschichtig.
Da gibt es den kausalen Körper, den mentalen Körper, den astralen Körper usw.
Um auch hier alles mit einzubeziehen ist es hilfreich, folgendes anzuhängen:
„…und alle mir unbekannten Körper. Auf allen Ebenen meines Seins, bis zum Anfang aller Zeiten. Jetzt!“

Das Wort “jetzt” macht zum Abschluss nochmals ganz deutlich, dass dies genau jetzt in diesem Augenblick geschehen soll. Es ist ein klarer Befehl.

Geben wir uns etwas Positives

Zum Abschluss einer jeden Löschung sollte immer etwas Positives folgen.
Stellen wir uns bildlich vor, dass diese Vereinbarungen nun eine Lücke in unserer Matrix, in unserem Zellgedächtnis hinterlassen haben. Schon aus physikalischer Sicht ist es erforderlich, etwas entgegengesetzt gleichartiges zu nehmen und dadurch die Lücke wieder zu schließen.
Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, es mit “bedingungsloser Liebe”, “Liebe Gottes”, oder mit “göttlicher Ordnung” aufzufüllen. Das ist allumfassend und wir müssen es nicht konkret definieren. Und natürlich ist es immer zu unserem höchsten Wohl.

Und noch zum Abschluss:
Gehen Sie nach erfolgter Löschung alter Seelenverträge nicht nochmals in dieses Thema mental rein. Er dient uns nicht mehr!

Sabine Stegmann

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