Seelenverwüstung oder Göttliche Auferstehung

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Wie wir den Traum der Evolution davor bewahren können, zu einem Alptraum zu werden.
Ich möchte diese Ausführungen mit einem Traum beginnen. Zu einer Zeit wo ich mit Spiritualität und den tieferen Dynamiken des Bewusstseins noch kaum in Berührung gekommen war, träumte ich etwas in einer derartigen Klarheit und Greifbarkeit, dass es mir gut 15 Jahre später nicht schwer fällt diesen Traum in seiner Kernaussage wiederzugeben. Spannend ist darüber hinaus, dass sich dieser Einblick, in Form der Traum-Symbolik, später in all meinen mystischen Einheitserfahrungen absolut bestätigte. Dabei ging und geht es um nichts weniger als um den lebendigen Kontakt und die lebendige Berührung mit dem geistig-göttlichen Seins-Grund. Als ich in besagter Nacht in meinem Zelt auf einer kroatischen Insel übernachtete, überströmte folgender Inhalt mein Traum-Bewusstsein:

Ich sah, dass in unserem ganz natürlichen Bewusstsein alle Fähigkeiten angelegt sind, die unser Leben im Hier und Jetzt hervorbringen. Alles was uns Hier sein lässt, in fühlender und wahrnehmender Form ist Ausdruck eines transzendenten Bewusstseins. Die stofflich-materielle Welt erlebte ich als eine Art Traumbild, welches zur Gänze von Bewusstsein durchdrungen war. Dieses Bewusstsein war vollkommen identisch mit meinem Gewahrsein, also der Fähigkeit zur reinen Wahrnehmung an sich. Indem sich mein individuelles Bewusstsein öffnete und ausdehnte erhielt ich Zugang zum All-Bewusstsein, dass gleichzeitig die Quelle und der Ursprung aller Erscheinungen war. Dieses Bewusstsein erlebte ich als eine in sich geschlossene Kontinuität, es war Gott, der in sein eigenes Innenleben schaute.

In diesem Bewusstseinszustand gab es keinen Tod, und keine Geburt – es gab Übergänge und Verwandlungen von Form-Zuständen aber kein grundsätzliches Sterben und kein Geboren-Werden. Dieses Bewusstsein war die Ursache für alle Form. Der Körper oder das Körper-Gehirn, das sich als Ursache von individuellem Bewusstsein glaubte, war nicht mehr als eine mysteriöse Illusion und ein fundamentaler Aspekt des menschlichen Vergessens, Verdrängens und Herausfallen aus seiner eigentlichen Seins-Verbundenheit mit dem göttlichen Kern in ihm. In diesem grenzenlosen Bewusstseinsfeld erschien mir die gesamte manifeste Welt in einem einzigen Augenblick von reinem Gewahrsein. In diesem Wahrnehmen, war alles in sich ganz und es gab keinerlei Zerrüttung oder Fragmentierung.

Dieser Traum war und ist für mich der Ausdruck und die Bestätigung einer spirituellen und unbezweifelbaren Wirklichkeit.

Eine Wirklichkeit die unserer Alltagswahrnehmung zugrunde liegt, die uns aber in der Regel nicht bewusst ist. Der Inhalt meines Traumes, fühlte sich realer an, als alles was ich mir jemals ausdenken könnte oder an das ich „glauben“ müßte. Umso erschütternder war es für mich damals, aus diesem Traum aufzuwachen und mich mit einer ganz anderen Form der Realität konfrontiert zu sehen. Eine Realität die nach ganz anderen Maßstäben funktioniert.

Heute ist mir klar: In dieser Traum-Innenschau wurde mir die grundlegende Beschaffenheit von Bewusstsein an sich „vorgestellt“. Es ist der eine, formlose GEIST/GOTT, der alle Schöpfung hervorbringt und beinhaltet – und nichts existiert außerhalb davon. In diesem, von persönlichen Filtern befreiten, uneingeschränkten Gewahrsein ist Bewusstsein die eine selbstschöpferische Dynamik.

Dieses Bewusstsein kann nicht gemacht, erzeugt oder unterbrochen werden, es ist einfach da. Mühelos, absichtslos durchstrahlt es alle Dimensionen, vom Wachzustand bis zum Tiefschlaf, von Raum und Zeit, von Erde und Weltall – als die reinste Form des Selbst-Gewahrseins im Hier und Jetzt.

ICH BIN der ICH BIN

Durch unsere Fähigkeit zur Wahrnehmung sind wir in vollkommener Weise mit diesem Bewusstsein verbunden, was einem ALL-EINS-SEIN mit Gott entspricht. Das was mich wahrnehmen lässt und durch mich wahrnimmt ist Gott, ist mein tiefstes und unvergängliches Selbst – das eine Selbst, das in jedem Menschen und in allen Lebewesen „wohnt“.

ALLES IST BEREITS DA

Alles was wir technologisch und über Hilfsmittel versuchen zu rekonstruieren, ist in diesem sich-selbst-erkennenden Bewusstseinsfeld bereits als Potential angelegt. Wenn wir uns im Tiefschlaf befinden, passiert nicht nichts. Der Körper regeneriert und harmonisiert auf geniale Weise. Alle Information, die es braucht um Leben zu initiieren ist in diesem formlosen Bewusstseins-Zustand vorhanden. Auch wenn wir dieses ganzheitliche, uns innewohnende Bewusstseins-Wissen nicht einzusetzen oder zu verwenden wissen, heißt das nicht dass es nicht da ist.

Allein durch die Bewusstwerdung und das (oft spontane) Sehen seiner All-Anwesenheit (zB in Meditationserfahrungen), erwacht in uns dieser Keim der Wieder-Erinnerung. Somit bieten sich uns zwei Wege an, zwischen denen wir frei und ganz bewusst wählen können: Wir können einmal den Weg der Innenschau gehen und diese natürlich vorhandenen Potentiale wieder freilegen und lernen davon Gebrauch zu machen. Oder wir können den Weg des inneren Vergessens gehen, wo wir alles was bereits angelegt ist, aus eigener Kraft wieder erschaffen müssen. Nur diesmal nicht mehr aus dem unvergänglichen „Stoff des Geistigen“ sondern aus dem Stoff der vergänglichen Materie mit ihrem natürlichen Verfalls- und Ablaufdatum und ihrem Hang zu Schwerfälligkeit und mentaler Komplexität.

TRANSHUMANISMUS

“Transhumanisten gehen davon aus, dass die nächste Evolutionsstufe der Menschheit durch die Fusion mit Technologie erreicht wird. Die Technologien, die wir heute in Form von Wearables an unseren Körpern tragen, werden wir künftig in uns tragen.” (Quelle: Zukunftsinstitut.de, siehe unten)

Transhumanismus ist der Überbegriff für ein hochangepriesenes Vorhaben, das die physische Verbindung und Verschaltung zwischen Mensch und Technik einleiten soll und daraus ein All-Heils-Versprechen ableitet. Dieses hat u.a. zum Ziel, die technischen Möglichkeiten so weit voranzutreiben, dass der menschliche Körper auch praktisch in der Lage ist, unsterblich zu werden. In diesem technologisch schon weit fortgeschrittenen Experiment werden nicht die Roboter immer menschlicher, sondern die Menschen immer mehr zu Bio-Robotern, mit der Absicht jeglichen Makel und jegliche Fehleranfälligkeit, die ein physisches Dasein mit sich bringt, endgültig auszumerzen.

Das Resultat könnte ein Mensch sein, der zwar in einem Körper lebt, dessen Lebensdauer unbegrenzt ist, aber der im Gegenzug dazu, verdammt dazu ist, in seinem Bewusstsein zu stagnieren, da ihm die auferlegte Trägheit einer technischen Abhängigkeit kein wirklich eigenständiges Vorankommem mehr ermöglicht. So wie wir jetzt von Betriebssystem und Software-Updates abhängig sind, könnte dies im nächsten Schritt auf unseren Körper zutreffen – was unsere Wahlfreiheit bis über die Körpergrenze hinweg einschränkt, und existenziell alternativlos macht.

Als Formel könnten wir also sagen:

Wenn der menschliche Körper, mit der Technik verschmilzt, weil das innere Vergessen, um seinen wahren geistigen Ursprung so weit fortgeschritten ist, wird der Mensch folglich auf dem Stand dieser Selbstvergessenheit steckenbleiben, und wir steuern auf einen kollektiven Bewusstseinsverlust zu, dessen Ausmaß und Folgeerscheinungen noch nicht abschätzbar sind.

Transhuman würde dann nicht ein Überschreiten und Erweitern des menschlich-geistigen Potentials bedeuten sondern ein Hinabsinken in das grobstoffliche Wahrnehmungsbewusstein, wo Unendlichkeit nur über das ewige Ausdehnen von Zeit erreichbar ist. Der Weg über die Selbst-Erkenntnis einer zeitlosen Gegenwart von göttlichem Bewusstsein als Schöpfernatur ist damit ausgeschlossen, da seine eigene Ausrichtung genau in die andere Richtung zeigt. Wir wenden uns von dem ab, was zeitlos als ewiges Sein in uns anwesend ist, um das ewige Leben in der Vergänglichkeit der Welt und des Körpers zu suchen.

JEDER HAT RECHT AUS SEINER SICHT

So gesehen ist die Ambition und Bewegung des Transhumanismus die erste bei der die integrale Formel des Philosophen Ken Wilber, „true but partial“ oder „everybody is right“ nicht mehr zutreffend ist. Gemäß diesem Ansatz sind wir ab einer gewissen Stufe der persönlichen Reife in der Lage, die vielschichtigen persönlichen und objektiven Wahrheiten als solche anzuerkennen und wertzuschätzen, aber auch gleichzeitig ihre Begrenztheit zu sehen.

Wir kommen nicht mehr auf die Idee einen Ausschnitt von Wirklichkeit für die Wirklichkeit an sich zu halten (was einem Aberglauben gleichkommt). Die moderne Wissenschaft ist hierfür ein Paradebeispiel (wahr aber ausschnitthaft). Dennoch bewegen wir uns trotz unterschiedlicher Ansichten und Ideologien auf einer Ebene wo wir tief im Innersten (bewusst oder unbewusst) noch wahrnehmen können, das es eine alles verbindende, unsichtbare Quelle im Hintergrund gibt. Bei allen Stufen menschlicher Reifwerdung scheint also noch eine grundsätzliche Anbindung und ein ahnendes Verständnis an einen formlosen und alles verbindenden Urgrund des Seins mitzuschwingen. Egal ob es der Glaube an die Singularität hinter dem Urknall ist, oder ein Gottesverständnis das über Zeit und Raum hinausgeht, oder einfach das Gefühl, Teil der globalen Menschenfamilie zu sein.

Der Transhumanismus als Ausdruck eines getrennten Selbstempfindens, ist im Begriff diese letzte wesensverbindende Anbindung vollends zu kappen: denn hier geht es darum, ein bereits bis an die Grenze entfremdetes und in der eigenen Haut eingekapseltes Ego, in seinem Empfinden von Getrenntheit und Vereinzelung, nun noch weiter in die endgültige Verlorenheit und Einsamkeit der menschlichen Existenz zu entlassen – um es dort ferner, in schier unlösbare Abhängigkeiten zu verstricken. Was am Horizont des Transhumanismus heraufdämmert ist eine bodenlose existenzielle Abspaltung von unserer Wesens-Natur – hinein in die unsagbare Einsamkeit des rein äußeren Mensch-Seins und seiner brachialen Ausgeliefertheit an externe Vorgaben. Es geht um eine Abspaltung und Da-Seins-Verlorenheit die jeglichen historischen Erfahrungswert übersteigt.

KRITISCHER PUNKT DER EVOLUTION

Wenn wir diesen Punkt übersehen und nicht kritisch reflektieren, dann geht die intimste, und nährendste Beziehung unseres Mensch-Seins auf unsagbare Zeit verloren. Spiritualität – richtig verstanden – ist das, was dem Leben seinen Atem schenkt. Wir verlieren die Beziehung zu unserem wahren Selbst und die übergeordnete spirituelle Anbindung, durch die reine Körper-Identifikation und das was den Körper als lebensspendend und selbstregulierend beatmet, wird als solches zurückgewiesen.

Das heißt, wir verlieren die Anbindung an unseren innersten Wesens-Kern, den wir als Einheit für alle Lebewesen, auch als Gott bezeichnen können. Gott als die lebendige und wesenhafte Schöpferquelle, als die Urkraft hinter allen Erscheinungen, als wahrnehmbares Bewusstsein, das aller Form ihr Leben einhaucht. Nichts anderes ist Gott als diese unversiegbare, innerste, spirituelle Schöpferquelle, die wir (um seine Wesenhaftigkeit zu betonen) auch das wahre, göttliche SELBST nennen können.

BEWUSSTSEIN AUF DEN KOPF GESTELLT

Vor allem der global-politische Umgang mit der Corona-Pandemie ist ein Ausdruck dieser SELBST-Verleugnung, wo persönliches Gewissen und Selbstwahrnehmung einem äußeren Druck weichen mussten, und die letzte intime Grenze des Individuums (ihre Körpergrenze) gnadenlos überschritten wird und wurde. Als Vorbereitung zu einem tieferen und kontinuierlicheren Eingriff in die menschliche Substanz, scheint dieses Vorgehen prädestiniert, um schleichend etwas ganz anderes durchzusetzen. Nämlich die zunehmende Verschmelzung des Menschen mit der Technologie, die Bio-Robotisierung des Menschen – kurz Transhumanismus.

Jedes unfreiwillige Eindringen und Überschreiten der Körpergrenze ist ein Akt der Selbstverletzung bis hin zur (Selbst-)vergewaltigung – egal ob es sich um einen sexuellen oder seelischen Akt, eine Injektion/Impfung oder ein Chip-Implantat handelt. Sobald das Überschreiten dieser Grenze einmal kollektiv akzeptiert wird, ist alles machbar und kann dem Körper alles ein und zugeführt werden, was ein äußerer Interessensverband für notwendig erachtet um das angebliche Gemeinwohl zu schützen oder einfach nur eigene Interessen durchzusetzen. Dabei ist die Basis von einem gesunden Gemeinwohl natürlich nur gegeben, wenn das Individuum in seiner Integrität anerkannt wird und persönliche Grenzen respektiert und nicht überschritten werden.

Das angebliche Gemeinwohl als Dogma über die subjektive Wahlfreiheit und Empfindung zu stellen, ist nichts anderes als Totalitarismus, bei dem der Zweck, das Mittel für heilig erklärt. Sprich: Gesundheit und Gemeinwohl ist nur über Impfung möglich, ganz egal ob das für dich und deine Lebenssituation richtig ist oder nicht. Möglicherweise steht dahinter eine ganze andere Absicht. Nämlich die Absicht über den Eingriff in den intimsten Bereich des Mensch-Seins, die Verletzlichkeit und Verwundbarkeit des Menschen auf irreversible Weise auszunutzen: so dass die Angst vor der Sterblichkeit des Einzelnen, zur Isolationshaft des Menschen wird, mit der einzigen Aussicht auf Entlassung, wenn er dafür sein wahres, geistiges und somit ewiges SELBST verleugnet und es in den Abgrund des Vergessens stürzt.

GOTT IN UNS, IST TOT

Der Wunsch nach Unsterblichkeit in dem einen Körper, hat seine Ursache immer in der Abspaltung und Zurückweisung unserer eigentlichen Wesens-Natur. Wenn wir um unsere unsterbliche, geistige Wesens-Natur vergessen, versuchen wir diese Unsterblichkeit über den Weg der vergänglichen Materie wiederherzustellen. Dass was von Natur aus vergänglich ist, muss dann in die Unendlichkeit ausgedehnt werden, und dass was von Natur aus unendlich und unzerstörbar ist, wird ausgeklammert, abgeschirmt und für nicht nachweisbar und somit tot erklärt. Gott in uns, ist tot.

RADIKALER REDUKTIONISMUS

Der grundlegende Irrtum der hier voranschreitet liegt darin, dass man das Individuum, also das Körper-Ego für eine isolierte und eigenständige Entität hält. Aus Sicht eines erwachten Bewusstseins, ist dieser Gedanke nicht ansatzweise haltbar, und wird in tieferen Meditationserfahrungen augenblicklich überwunden und transzendiert (im Sinne einer gesunden Integration). Es ist augenscheinlich dass die Motivation eines Endlos-Körpers und transhumanistischen Menschen, nicht aus einer Haltung der spirituellen Integrität, Ganzheit und Angebundenheit des Mensch-Seins besteht, sondern sich aus einer rein materialistischen Denkweise speist, die nach wie vor davon ausgeht, dass Bewusstsein, oder besser die Fähigkeit zu Bewusstsein, ein individuelles Produkt von neuronalen Verschaltungen im Körpergehirn ist. Dass es sich dabei um reine Vermutungen handelt ist ebenso augenscheinlich, weil die Ursache von Bewusstsein an sich, auch wissenschaftlich bisher nicht nachgewiesen oder hergeleitet werden konnte.

Da die Wissenschaft in der Regel fast zur Gänze nach Aussen projiziert, wird ihr dieser Zugang so lange verschlossen bleiben, bis auch sie die Möglichkeit zur subjektiven Innenschau als ein Instrumentarium akzeptiert, das evidente und vergleichbare Ergebnisse hervorbringen kann. Nicht zuletzt werden Hirnströme von meditierenden Menschen gemessen, wobei man nur die Daten des EEG akzeptiert, aber dabei den veränderten Bewusstseinszustand in dem sich diese Menschen befinden außer acht lässt. Ein Bewusstseinszustand, der dann im Innen wie im Aussen korrespondiert.

Im Aussen mit der Ähnlichkeit der Messwerte und im Innen mit den vergleichbaren Bewusstseins-Eigenschaften die sich den Meditierenden zeigen: Zustände von innerer Stille, reiner Präsenz, Klarheit und geistiger Wachheit, Ausdehnung von Gewahrsein, Überwindung der getrennten Ich-Empfindung, Einheitserfahrungen, etc. Dem Menschen diese subjektiven inneren Erfahrungswerte abzusprechen, ist so, als würde man einem Menschen absprechen, dass er den Geschmack eines Apfels nicht von dem einer Zitrone unterscheiden kann. Wir vertrauen nur dem, was uns der Bildschirm anzeigt, und misstrauen allem „Inneren“ und sind somit in der reinen Projektion angelangt. Was ein Bewusstsein dass sich in seiner eigenen Projektion verliert, charakterisiert, ist ein Zustand von Angst, Enge und Misstrauen, durch die Identifikation mit dem Ausschnitt und Bruchstückhaften.

UNSTERBLICHKEITSFANTASIEN

Das transhumanistische Ego, das sich getrennt von der göttlichen Schöpferquelle fühlt und seine Existenz auf dieser Trennung aufbaut, leidet unter solch entsetzlicher Angst, dass es alles in Bewegung setzen und vor nichts zurückschrecken wird, um diese Angst in Schach zu halten und unter Kontrolle zu bringen. Sein scheinbar einziger Ausweg ist die Totalkontrolle und die Totalunterwerfung des Menschen gegenüber seinen All-Angst Projektionen.

Das Ego im Endstadium hat nur noch den menschlichen Körper als einzigen göttlichen Ausdruck. Da es darum nicht weiß, hält es diesen Körper für Gott. Deswegen muss dieser Körper in die Ewigkeit verwandelt werden. Aber ohne bewusste Anbindung an Gott, an unser göttliches Wesen, gibt es keine Einheit. Es gibt nur Getrenntheit, die Isoliertheit und Vergänglichkeit des Einzelwesens. Deswegen werden die Bestrebungen des Egos niemals dem Wohl der Schöpfung dienen können, sie dienen nur dem Ego Eigennutz und maximal dem Nutzen bestimmter Interessensgemeinschaften oder von Gleichgesinnten, die in derselben Angst leben.

Die Unsterblichkeitsfantasien des transhumanistischen Egos, die es in All-Macht und All-Kontrolle versucht zu kompensieren, werden also nur für einige Wenige einen scheinbaren Nutzen bringen. Für diesen Nutzen wird das Ego bereit sein, alle anderen Geschöpfe, bis hin zur Schöpfung, gänzlich zu versklaven. Wenn das geschieht, wird seine Trennung so groß, dann ist so wenig Gott, dem Bewusstsein und Gewahrsein noch zugänglich, dass die Welt des Geistes, zu einer Welt der Enge und Starre der Materie geworden ist.

Zu einer Welt, die nicht mehr vom göttlichen Geist durchdrungen ist, sondern vom Geist der Technik, der Mechanik, der Maschinen und künstlichen Intelligenz. Nur damit kann sich das Ego unsterblich machen. Dabei wird unsere mitgegebene Unsterblichkeit, jene des Geistes – auf die von Buddha bis Jesus, von Sri Aurobindo bis Ramana Maharshi, Ken Wilber und Teresa von Àvila die MysterikerInnen aller Zeiten schon immer verweisen – vollkommen vergessen. Das Ego hat demnach nichts, auf das es bauen könnte, auf das es vertrauen könnte, außer die Angst vor der eigenen Endlichkeit. Nichts anderes treibt es voran, immer weiter voran in die reine Identifikation mit dem Stofflichen, mit dem Körperlichen, mit dem Materiellen. Eine Materie die dann tot und geistlos ist, aber künstlich am Leben gehalten wird.

GÖTTLICHE AUFERSTEHUNG

Wenn wir den Traum der Evolution davor bewahren möchten, zunehmend zu einem Alptraum zu werden, dann gibt es nur einen Ausweg. Es ist der Weg nach innen und die „innere Umkehr“ – die Auferstehung zu unserem wahren Selbst. Denn nur in dieser Innenschau können wir unser wahres Sein und folglich die Welt neu und wiederentdecken. Es ist die Rückbesinnung auf die unsterbliche Natur der göttlichen Spiritualität, die dem Leben seinen unendlich schönen Atem schenkt.

Weitere Quellen:
Film WAKING UP GROWING UP mit Ken Wilber
Retreat GÖTTLICHES HEILSTRÖMEN mit Ramon Pachernegg 
Artikel TRANSHUMANISMUS: Die Cyborgisierung des Menschen: Zukuntsinstitut.de
https://www.zukunftsinstitut.de/artikel/transhumanismus-die-cyborgisierung-des-menschen/


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Ramon Pachernegg 

(geb. 1978) Ramon ist Heilströmer, spiritueller Coach und leitet Retreats wegezumselbst.at im Bereich Bewusstseins-entwicklung. Mit seinem Hintergrund als professioneller Filmemacher (u.a. UNENDLICH JETZT und WAKING UP GROWING UP) verleiht er spirituellen Themen neben ihrer Tiefgründigkeit vor allem eine Leichtigkeit und Zugänglichkeit im individuellen Erleben.
Ramon versteht es, komplexe Inhalte auf ihre Essenz zu bringen und persönliche Transformation, durch eine klare und liebevolle Ausrichtung auf das „Göttliche“ zu fördern.

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Ramon ist Vater einer Tochter und lebt in der Südsteiermark (Ö). Heilströmen Einzelanwendungen können u.a. im TamanGa (Lebensgarten von Rüdiger Dahlke) gebucht werden.
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