Himmel & Erde

Skin to skin – The light, it shine on me – alles ruft nach Berührung

sommer-little-girlSkin to skin – The light, it shine on me – alles ruft nach Berührung

Inspiration aus dem Lied “Skin to Skin” von Harry Belafonte

In meinen Gedanken und in meinen Büchern, geht es oft um die Wiederentdeckung der inneren Verbindung, mit der alles Lebendige mit einander verbunden ist.
Wir können von innen her mit Allem kommunizieren und dadurch uns bewusst im Netzwerk des Lebens einfügen.
Dabei droht aber ein anderer Aspekt unserer Evolution in Vergessenheit zu geraten.

Der Mensch, einer der Hauptdarsteller in der Schöpfung, ist stecken geblieben auf dem Weg hinein in die Materie.

Durch die Jahrhunderte hat man immer geglaubt, dass die Welt etwas Fremdes, etwas Bedrohliches ist, wovor man sich schützen muss.
Die Mitmenschen, besonders die aus anderen Länder, die Bakterien und Kopfläuse und schlechte Gedanken, die wir haben, waren bedrohlich.
Das eigene Wesen, mit seinen Trieben, seiner Elementarität, war bedrohlich.
Es gab keine Heimat mehr und jede Insel der Sicherheit wurde von innen bedroht, wie auch von außen.

Es ergab sich bislang nur ein Pol der Ruhe und sie hieß in sich zu kehren, die Welt auszuschalten, hochsteigen, zurück ins All, zurück zur Quelle.

Es ist gut und schön Kontakt zur Quelle zu haben, aber vergessen wir nicht, dass das Ziel der Flüsse nicht ihrer Quelle ist, sondern das Meer, die Welt. Zu entdecken ist der andere Pol der Ruhe, der in dem Leib liegt.
Wir haben es hier zu tun mit einer weiblichen Qualität, mit einer Weitung, die den Geist zur Ruhe kommen lässt.
Es handelt sich hier zentral um die Materie, die Mutter aller Dinge.

Schauen wir, von der Schöpfungslogik aus, die Natur an:
Sie ist in ihrem Wesen auf Kommunikation, auf Berührung, auf größt mögliche Oberfläche, auf Ausstülpung angelegt. Mit welcher zarten Direktheit öffnen sich die Blumen der Welt, und mit welcher Hingabe strecken 100,000 dünne Blätter eines Baumes sich der Sonne empor.
Oder betrachten wir uns selbst und unsere eigenen Organe. Unsere Lungen haben abertausende von Bläschen, die jeder für sich fast nur aus Oberfläche bestehen.
Die Haut selbst ist unser größtes Organ.

Alles ruft nach Berührung, nach Kontakt, nach Hautbaden.

Ein neugeborenes Kind braucht Hautkontakt, Ganzkörperberührung. Es gibt in allen Dingen einen inneren Drang nach Veräußerlichung.
Alles drängt hin zu ihrer Peripherie. Dort ist das Leben unmittelbar.

Der Kontakt von Zentrum zu Zentrum, den wir aus spirituellen Höhepunkten kennen, sucht ihren Ausdruck im sinnlichen Kontakt zwischen Haut und Haut, Skin to Skin, Oberfläche zu Oberfläche.
Da, in der sensibelsten Begegnungsstätte von ich und der Welt, entsteht echte Berührung.
Da entsteht Glaube an der Erlösung, nicht vom Leib, sondern von dem Getrennt-sein vom Leib. 
Inspiration aus dem Lied “Skin to Skin” von Harry Belafonte

cover-linnander-erde-spricht02.05.2018
Sten Linnander

www.stenlinnander.com

www.shop.neueerde.de…Die-Erde-spricht-Ich-bin-bei-euch.html

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