Spirituelle Hilfe bei der Corona Pandemie

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Spirituelle Hilfe bei der Corona Pandemie – Teil 1

Natürlich stehen uns auch einige spirituelle Hilfen in Ergänzung zur medizinischen Behandlung zu Verfügung. Diese können sowohl von Erkrankten angewandt werden, aber auch von Gesunden, um die Heilung der Welt zu unterstützen. Jeder kann und darf sich hier einbringen.

Einige der Maßnahmen passen speziell zum Corona-Virus, die meisten jedoch sind auch als allgemeine Hinweise für eine spirituelle Lebensführung zu verstehen.

In der spirituellen Heilung geht es immer um den ganzen Menschen, und so geht es dem/der Spirituellen um Ganzheitlichkeit. So ist jemand, der sich spirituell nennt, aber wissenschaftliche Fakten ablehnt genauso wenig ganzheitlich orientiert wie ein Wissenschaftler, der Spiritualität ablehnt. Das werdet ihr meinen Artikeln auch immer wieder anmerken, die Einheit wissenschaftlicher Erkenntnisse und esoterischer Weisheit.

Meditation

Zur Meditation und ihren Wirkungen gibt es mittlerweile mannigfaltige Studien. Sie steigert das Mitgefühl, die Intelligenz, die Aufmerksamkeit, Achtsamkeit, Konzentration. Und sie stärkt die Abwehrkräfte. Sie gehört einfach zu einer bewussten wie auch gesunden Lebensführung dazu.

Sie führt uns in die Tiefe, wo wir unserem Tiefenselbst begegnen. Sie bringt uns in Kontakt mit unbewussten Inhalten und hilft, Verbündete unter den Instanzen im unterbewussten Bereich zu finden.

Manchmal haben wir das Gefühl, es werden uns Stolpersteine in den Weg gelegt, und nicht selten sind wir es selbst, die uns behindern. Das tun wir natürlich nicht bewusst, sondern unbewusst. Und mit diesen inneren Boykotteuren kann uns die Meditation in Kommunikation bringen.

Und dann kann zweierlei passieren:

Entweder erkennt die unterbewusste Instanz an, dass unser Handeln gut und richtig ist, dann wird sie uns fürderhin unterstützen. Oder wir erkennen im Austausch, unser Handeln ist schädlich und gefährlich, also die unterbewusste Instanz hat ganz recht damit, uns hier auszubremsen, dann können wir die Erkenntnisse nützen, unser Verhalten zu korrigieren und gewinnen auch so einen Verbündeten dazu. Dies alles ist Teil des spirituellen Weges, den ich lehre.

Es gibt verschiedene Formen der Meditation, und mit drei für die Heilung interessanten möchte ich Euch hier bekannt machen. Beginnen wir mit der Atemmeditation. Auch hier gibt es verschiedene Formen.

Man kann einerseits den Atem in seiner natürlichen Form nutzen, also ihn nicht beeinflussen oder verändern. In diesem Fall setzt oder legt man sich bequem hin und bleibt einfach nur achtsam beim Atem, wie er in den Körper hinein- und auch wieder herausfließt. Schau, an welcher Stelle Du den Atem am besten beobachten kannst.

An der Nase, wo Du die Luft ein- und ausströmen fühlst?

Im Brustbereich, der sich sanft hebt und senkt bei jedem Atemzug? Oder beim Bauch, der sich im Rhythmus des Atmens ausdehnt und wieder zusammenzieht?

Probier es aus und verweile an der Stelle, wo Du deinen Atem am besten beobachten kannst. Solltest Du merken, dass du abgelenkt und woanders bist, lass los, wo Du gerade bist, und kehre zum Atem zurück.

Um sich besser zu konzentrieren und die Gedanken unter Kontrolle zu halten, kannst Du auch bei jedem Einatmen innerlich „ein“ sagen, und bei jedem Ausatmen „aus“. Anfängern empfehle ich für die Übung einen Zeitrahmen von 10-20 Minuten bei täglichem Training zur selben Zeit, damit das Körpersystem, also die innere Uhr, sich darauf einstellen kann und unser Unterfangen unterstützt, indem sie zu dieser Zeit beginnt, gewohnheitsmäßig auf Ruhemodus umzuschalten.

Die zweite Meditation ist eine Friedensmeditation,

die ich so ähnlich auch im Praxisteil meines Buches „Quanten-Bewusstsein“ beschreibe. Sie kombiniert zusätzlich zum Atem auch ein Mantra und die Vorstellungskraft. Ein Mantra ist eine Silbe, ein Wort oder ein Vers, das im Geiste oder laut gesprochen bzw. gesungen wird.

Berühmte Mantren sind zum Beispiel:

Om“,
Om mani padme hum
“,
Om namah Shivaya“, oder auch länger
Om burbhuva svah, tatsaviturvarenyam, bhargo devasya dhimahi, dhiyo yo nah pracodayat.“ (dies ist das berühmte Gayatri-Mantra),

Hare Krishna, Hare Krishna, Krishna Krishna, Hare Hare, Hare Rama, Hare Rama, Rama Rama, Hare Hare“, um nur einige Beispiele zu nennen. Wie wir sehen kommt diese Praxis aus dem asiatischen Raum, obwohl sie auch Entsprechungen in vielen anderen Kulturen hat.

Bei dieser Meditation verwenden wir das hebräische Wort für Frieden „Schalom“.

Das ist kurz, knackig und lässt sich merken. Da wir das Mantra „auf den Atem“ legen, können wir nicht das deutsche Wort verwenden. Aber es ist ein interessantes Experiment hierzu.
Schließe mal die Augen, entspanne und dann denke den Vokal „iiiii“ beim Einatmen, danach mache dasselbe mit „aaaaa“, merkst Du den Unterschied?

Setze oder lege Dich bequem hin, schließ die Augen. Zur Einleitung achten wir wieder auf den Atem, bis wir etwas runtergefahren und entspannt sind. Dann denken wir bei jedem Einatmen „Schaaaaa-“, und bei jedem ausatmen „…lommmm“.

Dabei visualisieren wir auf das Einatmen, wie sich ein Feld des Friedens, ausgehend von unserem Herzen oder Erdkern, ausdehnt. Solange wir einatmen, dehnt es sich aus, bis es seine weiteste Form gefunden hat.

Dann halten wir kurz inne und gehen zum Ausatmen über. Hierbei stellen wir uns das Feld des Konfliktes vor und verkleinern es, bis es verschwindet. Und Einatmen, Friedensfeld maximieren, ausatmen, Konfliktfeld minimieren. Dies üben wir auch 10-20 Minuten.

Die dritte Meditation wendet sich mehr dem inneren und dem Körper zu.

Die ist auch unter dem Namen Bodyscan bekannt. Hierbei verlegen wir unsere Aufmerksamkeit auf unsere Körperteile. Wir beginnen mit den Zehen, gehen über die Füße, die Gelenke, die Unterschenkel, Knie, Oberschenkel, Becken, unterer Rücken, oberer Rücken, Brust, Bauch, Finger, Hände, Handgelenke, Unterarme, Ellbogen, Oberarme, Schulter, Nacken, Hals, Gesicht, Schädeldecke zum Hinterkopf und gehen so einmal durch den ganzen Körper und widmen jeder Stelle etwas ungeteilte Aufmerksamkeit.

Wichtig ist, nur wahrzunehmen und zu akzeptieren, was ist. Nimmst Du an einer Stelle nichts wahr, ist das auch gut. Man kann hier nichts falsch machen. Und wie bei allen Meditationen gilt, sobald Du merkst, dass Du nicht mehr bei der Sache bist, lass los und kehre zurück. Gib jedem Körperteil, bevor Du zum nächsten übergehst, bewusste heilende und segnende Liebe.

Geistige Helfer

Während wir uns in der Meditation größtenteils an unsere Innenwelt wenden, können wir natürlich auch äußere, geistige Wesenheiten anziehen und um Unterstützung der Heilung bitten.

Hierzu dienen gern die Engel, die Heiligen inklusive der aufgestiegenen Meister und der Unsterblichen, und, etwas archaischer, die Kraft- und Totemtiere und Elementargeister/Naturgeister, natürlich auch die eigenen Ahnen.

Hierzu kann Meditation ein guter Zugang sein.

Gehe in einen entspannten Zustand und visualisiere Dich inmitten einer Landschaft. Das kann eine Landschaft sein, die zu Dir passt und in der Du Dich wohlfühlst. In einigen Fällen solltest Du den Ort bevorzugen, der zu den Wesen passt. Also auch wenn Dir Berge lieber sind, möchtest Du Wasserwesen kontaktieren ist das Meer geeigneter.

Nun rufe die Wesen zu Dir, entweder direkt oder auch so, dass Du die Wesen bittest, sich zu zeigen, welche in Deiner Situation gerne helfen möchten. Beschreibe die Situation und die Hilfe, die Du Dir vorstellst, sodann warte, was sich zeigen möchte.

Wenn das Wesen sich zeigt, findet normalerweise eine Form der Kommunikation statt. Entweder als Gespräch oder Dir wird etwas gezeigt, vielleicht nimmt es Dich auch mit auf eine Reise. Am Ende solltest Du das Wesen immer fragen, ob es noch außerhalb des Themas Dir etwas sagen möchte.

Manchmal bekommt man auch ein energetisches Geschenk oder eine Anleitung für ein Ritual, dies sollte man dankbar annehmen und umsetzen. Solltest Du mit dem Geschenk nichts anfangen können, frag nach dessen Bedeutung.
Bitte in jedem Fall das Wesen, über den direkten Kontakt in diesem Moment hinaus Dich zu unterstützen. Und gegebenenfalls, wenn Du das möchtest, erlaube dem Wesen, Dich zu kontaktieren, im Traum oder in Meditation, wenn es einen wichtigen Hinweis für Dich hat. Und besonders wichtig: Dankbarkeit!

Gebet

Das Gebet an Gott ist heute selten geworden, und doch, es gibt keine höhere Instanz, die wir ansprechen können und keine, die uns mehr liebt als der himmlische Vater / die himmlische Mutter. Wichtig ist für ein gutes Gebet, sein Bewusstsein ins Herz zu versenken, wie in Meditation.

Von hier kommen die Worte ganz von selbst und wir können wirklich ausdrücken, was wir „auf dem Herzen“ haben. Aber auch ein stilles sich Versenken und Einssein mit Allem/Gott ist hier möglich.

Ich persönlich nutze das Gebet entweder zur Zwiesprache, um zu lernen, oder als Fürbitte. Niemals bete ich für mich selbst. Wir sollten Gebetskreise bilden und lernen, füreinander zu bitten. Zum Gebet am Schluss des nächsten Teils noch mehr.

28.03.2020
André Buchheim 
Autor, spiritueller Lehrer, Seminarleiter
www.welterwachen.de

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