Spiritualität für spirituelle Rebellen

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Spiritualität für spirituelle Rebellen und die, die es werden wollen

Spiritualität ist seit einiger Zeit in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Könnte man meinen. Achtsamsein, ein gerüttelt Maß an Bewusstsein und Gewahrsein dessen, wo man mittendrin ist, das gehört bei vielen schon zum guten Ton. Das Alter ist dabei mittlerweile unwichtig geworden. Man kann sagen – es ist spiritueller Alltag. Gesundheitsangebote boomen und werden mit spirituellen Methoden kombiniert. Man trifft einander im Wellnesstempel. Neben dem Dampfbad noch mal schnell Yoga. Und gut ist es. Vor einigen Jahren noch schamvoll hinter vorgehaltener Hand geflüstert, ist das spirituelle Angebot heute von einer nahezu unübersehbaren Fülle. Online und offline. YouTube ist voll von Meditationen und anderen spirituellen Praktiken. Unternehmen schmücken sich mit Angeboten, die sogar die Krankenkassen und Krankenversicherungen zahlen. Wir haben so etwas wie einen spirituellen Alltag und Spiritualität für den Alltag.

Doch als Einsteiger*in, als Newcomer, wenn man zu den spirituellen Rebellen gehört, ist es oft schwierig, einem Guru, der sein Wissen um teures Geld verkauft, ebenso nicht aufzusitzen, wie dem vielfach empfohlenen Coach, der einem hilft, das Leben leichter zu nehmen. Doch am Ende bleibt es immer in deinen Händen, was du wann wie machst. Es ist dein Leben. Da helfen kein Guru und kein Coach.

Guter Rat ist nicht teuer.

Hilfe und Anregungen sind vorhanden. Spiritualität im Alltag ist auch nichts Besonderes mehr. Neues zeigt sich, vor allem weil Kirchen und Religionen auslassen und mit sich selbst beschäftigt sind. Mein Verständnis von Spiritualität hat nichts mit Religion und mit Kirche zu tun. Wie auch? Es braucht keinen Vermittler zwischen dir und dem, was ich als Quelle, als Urschöpfer bezeichne. Du hast den direkten Draht. Vielleicht ist er bisschen verlegt. Vielleicht ist er auch etwas verbogen.

Doch der direkte Draht zwischen dir und deinem Schöpfer ist immer vorhanden. Lasse dir nichts anderes aufs Auge drücken. Direct line is always open!

Warum gerade ich? Was habe ich zu Spiritualität zu schreiben?

Ich bin seit gut 25 Jahren Teil der spirituellen Community. Nun magst du sagen, ok. – was kommt nun? Oberlehrerei? Besserwisserei? Die Weisheit des Alters? Was nun?! Es ist eh alles schon schwer genug. Das hat noch gefehlt. Die hat mir noch gefehlt. Habt ihr nichts Jüngeres im Repertoire?!

Gib dir eine Chance und lies weiter.

Ich bin seit gut 25 Jahren Teil der spirituellen Community. Zuerst war ich in sehr weltlichen Führungsfunktionen und daher immer als geheime Spirituelle unterwegs, denn man weiß ja nie. Oft fühlte ich mich als Trojanerin in einem uralten, verknöcherten System, das sich nicht und nicht verändern und bewegen wollte. Also stieg ich aus, weil alles für mich auserzählt und aufgebraucht war – mit vollem Erfolg. Seit mehr als 10 Jahren bekenne ich mich offen zu meinem höchstpersönlichen Weg, der auch spirituell geprägt ist, Betonung auf „auch“. So habe ich eine Menge durch. Nicht nur an Lebenserfahrungen, sondern auch an spirituellen Praktiken. Spiritualität ist Teil meines Lebensalltags.

Heute weiß ich – es sind die einfachen Dinge, die uns am Lebensweg weiterhelfen. Kein Kopfstand und kein Om helfen, dir die großen Fragen des Lebens zu beantworten. Auch nicht das teure Retreat in einem tollen Hotel. Es ist der berühmte Weg ins eigene Innere. Dort liegt alles parat. So einfach und gleichzeitig so anspruchsvoll ist das. Oft hätte ich mir Hilfe dabei gewünscht. Die Selbstverständlichkeit des spirituellen Alltags ist bei mir nicht vom Himmel direkt in meinen Schoß gefallen.

Wie können spirituelle Rebellen an Spiritualität rangehen?

Der Einstieg in Spiritualität ist heute wesentlich leichter als noch vor einigen Jahren. Die Grenzen sind fließend geworden. Spiritualität ist ein natürlicher Lebensbestandteil und hat an Mystik verloren. Wir sprechen und schreiben vom spirituellen Alltag mit einer gewissen Selbstverständlichkeit. Ich erachte dies als hilfreich und wichtig. Die meisten der spirituellen Praktiken sind Jahrhunderte alt, gerieten in Vergessenheit und erleben nun ein Revival. Was sich vor allem seit gut zwei Jahren verstärkt hat – Corona hatte unter anderem die Aufgabe, für einen Bewusstseinsschub auf breiter Ebene zu sorgen – ist die Sinnsuche.

Klassische Fragen wie „woher komme ich?“ „wohin gehe ich?“ sind wieder präsent. Spirituelle Rebellen haben daher große Chancen, rasch einsteigen zu können. Es ist zwar keine Instant-Sinnsuche mit Lösungsgarantie. Doch …

Meiner Ansicht nach sind diese beiden Fragen, die sich Menschen seit Jahrtausenden stellen, deshalb so brisant, weil sich unser gesamtes Gesellschaftssystem grundlegend erneuert. Es ist eine unsichere Zeit. Sie wird auch noch einige Jahre andauernd. Die Hängematte ist Vergangenheit.

Spiritualität im Alltag und die Sinnfindung. Es darf auch leicht gehen.

Die Sinnfindung für das eigene Leben ist noch immer der Treiber schlechthin. Auch wenn man eher von einer Sinnsuche spricht. Was kann ich gut? Was macht mir Freude? Warum ist manches für mich so schwer? Warum plage ich mich mit meiner Familie? Warum finde ich so schwer einen Job, der mich begeistert? Das ist Fragen, die viele Menschen umtreiben.

Viele Wege führen nach Rom. Viele Wege führen zum eigenen Lebenssinn. Spiritualität ist einer davon.

Was bringt Spiritualität im Alltag?

Ausgezeichnete Frage! Hervorragend! Klare Kante: Entspannung, Freude, Leichtigkeit, Erdung, Klarheit, Wahrheit, Wahrhaftigkeit. Klingt altmodisch? Ich schreibe dir: nichts ist aktueller als diese Eigenschaften.

Wow! Das ist doch schon etwas. Damit kannst du schon einiges anfangen. Wer ist nicht gerne entspannt, gechillt – ohne dass sich irgendwer drüber aufregt? Wer hat nicht gerne Freude, bei dem, was man tut? Beide Beine am Boden haben und das Herz in den Wolken – why not? Clear view ahead – na bitte. Immer. Denn: für Erleuchtete ist im großen Plan kein Platz. Du musst hier auf Erde deine persönlichen PS auf die Straße bringen. Sprich – du musst das, was du auf deinem Weg gefunden hast, auch im Alltag leben.

Spiritualität im Alltag bringt dir jedenfalls deinen Weg. Das ist doch das, wonach du suchst. Oder?

Was ist Resonanz und was ist Wellenlänge?

Da unsere Community immer jünger wird, die Anzahl der spirituellen Rebellen steigt, und sich immer mehr Menschen, wohl auch aufgrund des großen gesellschaftlichen Umbruchs, auf die eigene Sinnsuche begeben, habe ich mich entschieden, 2022 eine Serie an Beiträgen plus Podcasts bereitzustellen, die Einsteiger*innen seriöses Wissen anbietet, das umsetzbar ist.

Ich halte des mit dem Satz „Please take what resonates. Discard the rest.“ – auch und gerade für spirituelle Rebellen. Nimm dir für den Moment nur das, wo es bei dir innerlich Click macht.

Nicht immer passt eine Botschaft jetzt und gleich. Manchesmal sträubt man sich gegen etwas. Daher gleich der erste Hinweis: Spüre in dich beim Lesen und Hören hinein. Nimm dir Zeit für dich. Das sind mehr als 3 Sekunden.

Am einfachsten geht das, wenn du eine deiner Hände auf dein Herz legst und wahrnimmst, ob es eng oder weit, dumpf oder hell wird. Das kann ein bisschen dauern, bis du das fühlst – vor allem wenn du ein wenig damit aus der Übung bist.

Doch ich empfehle dir – bleibe dran – und du wirst nach einiger Zeit merken – hoppla, da tut sich was in dir. Es stellt sich Resonanz ein.

Warum ist ein gewisser Tiefgang wichtig für den spirituellen Weg?

Ich meine – Flachwurzlerangebote gibt es genug. Auch wenn ich im Ton chillig und locker unterwegs bin, der Tiefgang ist bei mir immer da. Du willst doch sicherlich etwas wahrlich verändern. Auch wenn es vielleicht anfänglich ein bisschen mühsam sein kann. Doch es gibt Gottseidank für spirituelle Rebellen das Anfängerglück. Hier bist du richtig, wenn du tatsächlich tief in dir den Wunsch fühlst, dich selbst von all dem Mist und Ballast, den du dir in dieses Leben unbewusst mitgenommen hast, zu befreien. Dazu musst du wissen, wie du das machst. Denn: ansonsten zeigen sich die seelischen Leichen im Keller zum unpassendsten Zeitpunkt. Es gibt unzählige Wege. Ich zeige dir einige davon auf. Keiner ist besser. Keiner ist schlechter. Ich halte nichts von spirituellem Wettbewerb.

Daher ist mir ein gewisser Tiefgang zum Einstieg gerade für spirituelle Rebellen wichtig.

Ich verspreche dir dabei nichts. Ich biete dir Fragen und mögliche Antworten an. Wobei – ich frage lieber als ich Antworten vorgebe. Die hast du alle in dir. Doch zum Einstieg sind dir mögliche Antworten eine Hilfe. Dann tust du dir leichter, deine eigenen Antworten zu finden.

Was dürfen spirituelle Rebellen von dieser Serie zur Spiritualität erwarten?

Du darfst Grundlagenwissen zur Spiritualität in einer verständlichen und alltagstauglichen Weise erwarten. Das mache ich bewusst in kleinen Dosen. Ich habe einige burner herausgesucht, die Landauf, Landab diskutiert werden und auch viele von uns betreffen. Du sollst zügig spüren, dass sich in deinem Leben etwas verändert, dass es für dich leichter und einfacher wird, wenn du dranbleibst.

Denn eines ist auch klar: Spiritualität ist keine schnelle Nummer. Da will ich ehrlich sein. Es ist ein bisschen wie beim Sport. Um Muskeln aufzubauen, musst du trainieren. Auch die Seele ist ein Muskel und muss trainiert werden. Dazu gebe ich dir Anregungen.

Das Versprechen, dass diese Anregungen auch bei dir wirken, das kannst du nur dir selbst geben. Wer immer dir Versprechen gibt, sei es, dass sich die Fragen von selbst beantworten, sei es, dass du gemütlich durchsegelst, dass man dir die Antworten abnimmt, sollte dir von der ersten Sekunde an suspekt sein.

Auch für das Finden und Gehen des eigenen Weges gilt das Prinzip: „no gain without pain“.

In der Einfachheit liegt die Lösung – auch für jene, die experimentierfreudig sind

Meine Beispiele und Übungen sehr einfach, denn im großen Plan ist für Erleuchtete kein Platz. Das bedeutet – du musst das Wissen auch anwenden. Es reicht nicht mehr, zu erkennen. Es geht ums praktische Tun. Jeden Tag aufs Neue. Dabei gibt es Fortschritte. Dabei gibt es Seitschritte. Und es kann auch Rückschritte geben. Das passiert selbst der Geübtesten. Manchesmal braucht man eine Lektion eine zweites und drittes Mal, bis die Seele kapiert, was Sache ist. Ich schreibe zu deinem Weg und nicht übers Kuchenbacken mit Gelinggarantie. Es ist keine Fertigbackmischung, sondern es ist das Kostbarste, was du hast – dein Leben mit all seinen Möglichkeiten.

Spiritualität ist auch ein Lebensexperiment. Habe Freude daran. Freude ist ein Supermotor, um auf deinem Weg voranzukommen. Nur das Einfache hat dabei Bestand. Gehöre zu den spirituellen Rebellen. Die Gemeinschaft braucht dich!

Was liegt spirituell an in dieser Serie?

Da ich viel mit jüngeren Menschen zusammenarbeite und grundsätzlich ein neugieriger Mensch bin, bin ich mit den Themen vertraut, die diese Gruppe bewegen. Ich habe 10 Themen aufbereitet und 2 Übersichten bzw. Zusammenfassungen. Mir ging es um die wichtigen Themen – zeitlos. Es ging mir nicht darum, dir eine vollständige Darstellung von möglichen Themen anzubieten. Du kannst gerne selbst weiterrecherchieren. Google dich durch die spirituelle Welt. Du findest hier Hinweise, die ich getestet und für brauchbar und umsetzbar befand. Lasse dich von der Einfachheit nicht täuschen. Nur das Einfache hat in unserer komplexen und oft überwältigenden Zeit Bestand.

Du kannst, auf den Beispielen und Übungen aufbauend, deine eigene Fortsetzung auf deinem Weg mit Spiritualität erschaffen. Ja – ich motiviere dich geradezu dazu. Das ist meiner Einschätzung nach das Wesen von spirituellen Rebellen.

Spiritualität praktisch mit Tiefgang – die einzelnen Themen

1.Worum geht’s bei Spiritualität: In diesem Beitrag, den du eben liest, führe ich dich an Spiritualität im Sinne einer höheren Achtsamkeit und eines Bewusstseins heran. Spiritualität ist nichts Elitäres. Du brauchst auch kein Studium dazu (vielleicht ist zu viel Wissen am Beginn sogar ein Hindernis). Es geht um Wahrnehmung, um die Fähigkeit Stille und Ruhe auszuhalten und z.B. Gerüche, Geräusche, Klänge oder auch mal gar nichts wahrzunehmen. Also genau das, was vielen von uns in unserer Instant- und Social-Media-Welt ein bisschen verloren gegangen ist. Der Beitrag gibt spirituellen Rebellen die Möglichkeit, sich mit dem Thema vertraut zu machen. Ich will dein Interesse und deine Neugierde wecken. Du nimmst immer das mit, womit du jetzt in Resonanz gehst. Wie du das machst? Scrolle nach oben – da findest du den kleinen Hinweis. Tipp: Das Herz und so.

2.Bewusstsein und Sein – clear view ahead. Wir schreiben, sprechen und hören so viel zu Bewusstsein. Doch was bedeutet Bewusstsein für spirituelle Rebellen? Was heißt Sein? Ich will dir diese Begriffe konkret und praktisch näherbringen. Unser Sein ist umfassend. Geist, Körper und Seelen sind in einem feinen Zusammenspiel, das uns oft nicht bewusst ist. Wir sind uns nicht gewahr, wie sehr wir mit Gedanken unser Leben gestalten. Ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht. Das läuft wie ein Hintergrundprogramm auf unserer seelischen Festplatte. Wie cool ist es, wenn wir hier bewusst eingreifen können und unser Leben nicht nur erträumen, sondern ganz konkret erschaffen? Ja – das ist möglich! Das war auch so immer vorgesehen. Die Tools dafür sind uns nur hinten runtergefallen. Ich hole sie für dich in diesem Beitrag wieder hervor und zeige dir, wie du sie anwenden kannst.

3.Liebe ist mehr als nur ein Wort, vor allem in der Spiritualität. Du schluckst, weil du sofort an deine Ex-Flamme denkst? Du atmest tief durch, weil du seit ewig Single bist? Nun – die Antworten auf diesen beiden Fragen ist nur ein kleiner Teilaspekt dessen, was Liebe alles sein kann. Auch wenn du dich zu den spirituellen Rebellen zählst. Als der Urstoff unseres Seins wurde Liebe von der breit grassierenden Angst verdrängt. Bad new is good news. Gute, liebevolle Nachrichten bringen kaum Kohle. Ab und zu schafft die Liebe es bei vielen von uns, den Kopf zu heben. Doch dann senkst du deinen Kopf resignierend? Mit diesem Beitrag will ich deinen Horizont zu Liebe weiten. Dann musst du sie nicht mehr ausschließlich in deinem Traummann oder deiner Traumfrau suchen. Lasse dich ein bisschen überraschen. Denn: die Liebe ist sehr vielfältig. Sie gibt sich gerne – auch für dich. Auch für spirituelle Rebellen.

4.Verstand. Nicht nur ein Diener in der Spiritualität und im Leben: Wenn du dich ein wenig in der spirituellen Community umsiehst, wirst du immer wieder lesen – geh ins Gefühl. Der Verstand ist auch für spirituelle Rebellen unwichtig. Ich halte das für einen der größten spirituellen Fehler. Ja – wir sind sehr verstandesorientiert. Doch darum den Verstand in die Tonne zu treten, halte ich für verfehlt. In diesem Beitrag werde ich dir die Rolle des Verstandes und vor allem von Gedanken näherbringen. Gedanken sind sehr feine, doch sehr wirksame Energieträger. Die kann man sich sehr elegant zunutze machen. Am besten bewusst.

5.Gefühl&Emotion als Zutat in der Spiritualität – ähnlich, doch nicht gleich. Gefühle sind in spirituellen Kreisen die absoluten Darlings. ‚Geh ins Fühlen‘ ist schon beinahe ein Mantra. Doch was sind Gefühle? Wie kannst du sie einordnen? Wo und wie nutzen sie dir? Was ist Intuition und was ist das Bauchgefühl? Welche Rolle spielen in dem Konzert Glaubenssätze, Vorbildern und soziale Medien? Du liest – ein superspannendes Feld, das sehr vielfältig ist. Manche meine, es ist wie ein Tanz durchs Mienenfeld. Ich sehe das differenziert. Wer mit Gefühlen und Emotionen umgehen kann, ist fein raus am spirituellen Weg. Vor allem wenn man Gefühle mit Gedanken verbinden kann, dann bist du auf der Erfolgsspur der spirituellen Rebellen.

6.Aufstieg und Dimensionen – keine Aufzüge und Etagen in der Spiritualität, sondern etwas ganz Anderes. Vielleicht hast du schon etwas zum sogenannten Aufstieg gehört. Wenn nicht, auch nicht schlimm. Der Begriff geistert seit Jahren herum in spirituellen Kreisen. Mittlerweile ist er ein Standardbegriff geworden. Doch was ist das und wie betrifft er dich? Wie kannst du bei dieser Bewusstseinserweiterung dabei sein? Hat das etwas mit Erleuchtung zu tun? Welche Rolle spielt Energie? Was ist Energie? Wie kannst du deine Wellenlänge feststellen? Wobei kann dir das helfen? Warum muss man dranbleiben? Was ist der Lohn dafür? Klingt kompliziert, ist es jedoch nicht. Denn: du bist als einer der spirituellen Rebellen sowieso dabei, auch wenn es dir vielleicht im Moment noch nicht so bewusst ist.

7.Wissen&Weisheit – du brauchst beides, um in der Spiritualität gut durchzukommen. Du magst noch jung an Lebensjahren sein. Alter ist jedoch keine Voraussetzung für Weisheit. Auch nicht bei spirituellen Rebellen. Beim Wissen mag Alter förderlich sein, vor allem wenn es um Erfahrungen und Erkenntnisse geht. Doch es nützt dir weder Weisheit noch Wissen, wenn du die PS im Alltag nicht auf die Straße bringst. Wie das möglich ist, darüber schreibe ich dir in diesem Beitrag. Übrigens – klassische Bildung und Ausbildung spielt nur eine Nebenrolle dabei.

8.Gefühl &Verstand – beide führen ins Herz, dem Zentrum der Spiritualität. Das Herz ist der Lieblingsplatz der Spirituellen. Nichts ist wichtiger als das Herz. Auch so ein Super Darling. Doch – warum ist das Herz der wichtigste Kompass, auch für spirituelle Rebellen? Wo sitzt das Herz (nein, keine Anatomiestunde)? Wie spürst du dein Herz? Warum sind andere Herzen für dich unwichtig? Wie kannst du üben, dein Herz mehr und mehr wahrzunehmen? Darüber kannst du in diesem Beitrag Wichtiges nachlesen.


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Höre dir auch den Soundbite zu
“Geld – wie unspirituell ist das denn?!?”
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9.Vergebung-Selbstvergebung – schwierig, doch machbar. Wenn du diesen Satz liest, magst du an Religion denken. Damit wollen spirituelle Rebellen üblicherweise nichts zu tun haben. Kann ich gut verstehen. Doch Vergebung und Selbstvergebung haben nichts mit herkömmlicher Religion zu tun. Sie sind etwas zutiefst Menschliches und untrennbarer Teil von ehrlich gelebter Spiritualität. Zum Vergeben brauchst du nur eine*n, dich selbst. Für jeden Streit, jeden Kampf – da brauchst du mindestens zwei. Also fange bei dir an. Das kann so einfach sein. In diesem Beitrag stelle ich folgende Fragen, die dich auf deinem Weg begleiten können: Was heißt Vergebung? Wie kannst du konkret vergeben? Was heißt Selbstvergebung? Ballast abwerfen, doch nicht irgendwie wegwerfen. Sondern bewusst dir selbst vergeben – für alles Mögliche. Wichtig als Vorabhinweis: aus deinem Herzen heraus. Hirnvergebung wirkt nicht.

10.Dankbarkeit-Selbstdankbarkeit – völlig unterschätzt, doch wichtig für dich, wenn du dich auf den Weg der Spiritualität machst. Dankbarkeit ist etwas, das heute oft so locker dahin geplaudert wird. Dankbarkeit ist der Dünger für ein geglücktes Leben. Es beginnt im Kleinsten. Hier können sich spirituelle Rebellen rasch beweisen. Spätestens wenn etwas nicht so funktioniert wie du willst, dann merkst du es. Dankbarkeit auch für etwas, das so auf den ersten Blick nicht so toll aussieht – oft stellt es sich im Nachhinein als Glücksfall heraus. Lese dazu einiges Brauchbares für dein Wohlbefinden und deinen geglückten Alltag.

11.Spirituelle Partnerschaft – jenseits von Mystik, sehr real lebbar. Das Streben nach einer geglückten Beziehung wohnt uns Menschen inne. Wir sind Beziehungswesen. Die wenigsten sind Eremit*innen und Einzelgänger*innen. Spirituelle Rebellen sind dabei keine Ausnahme. Wir suchen nach der „besseren Hälfte“. Dualseelen, Seelengefährten, Soulmates und wie sie alle doch heißen mögen – es geht immer um das Gleiche. Wir wollen innerlich ganz sein, jenseits von Nichtsalleinseinwollen, jenseits für miteinander Spaß haben, jenseits von galaktischem Sex. All das darf selbstverständlich sein, natürlich auch der galaktische Sex. Doch warum trennen wir uns nach kurzer Zeit? Was wäre der Kitt, der Kleber für eine geglückte Partnerschaft? Denn: Beziehung ist nicht gleich Partnerschaft. In einer Partnerschaft auf Augenhöhe gibt es kein Ziehen. Wie ist das möglich? In diesem Beitrag findest du ein Tipps, wie es gehen kann.

12.Spiritualität für spirituelle Rebellen – eine kleine Zusammenfassung: Jede Serie hat ein Ende, auch diese Serie. Hier findest du eine Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen, der Schlüsselhinweise, der praktischsten Tipps und alles, was dir auf deinem Weg Hilfe und Anregung ist. Ob es ein Handbuch für ein geglücktes Leben ist? Nein. Doch es sind erprobte Hinweise, die funktionieren. Nun liegt es in deinen Händen, etwas draus zu machen.

Sei dir immer gewahr – es ist dein Leben – du hältst alle Fäden dafür in deinen Händen. Mach was draus.

PS1: Lass dich durch meinen akademische Titel-, Grade- und Auszeichnungsgalerie nicht abschrecken. Auch ich stolpere noch immer hin und wieder über spiritual pitfalls. Wir sind alle Meister*innen, die üben – auch DU!

PS2: Du hast sicherlich entdeckt, dass manche Begriffe unterlegt sind. Wenn du da draufklickst, kommst du zu Beiträgen, die das Themen ein bisschen tiefer beleuchten. Wenn du Lust hast, probiere es einmal aus und sieh, was du bekommst.

11.01.2022
Außerordentl. Honorarprofessorin Dr.habil. Dr. Andrea Riemer, Ph.D.
Zur Autorin finden Sie alles Wissenswerte unter:
www.andrea-riemer.de

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andrea-riemer-september-2021Über Andrea Riemer:

nach einer einzigartigen, 25 Jahren umfassenden internationalen Karriere als Wissenschaftlerin und Beraterin für Sicherheitspolitik und Strategie (Doktorat in BWL, Ph.D. und Habilitation in Militärwissenschaften; außerordentl. Honorarprofessorin), hat sich Andrea Riemer ab 2012 als eine der erfahrensten Buchautorinnen und Vortragenden zu existentiellen Fragen des Lebens in der poetischen Philosophie etabliert.
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