Unterlassene Hilfeleistung ist Dich zu vernachlässigen!

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Unterlassene Hilfeleistung frau uhr checkin watchUnterlassene Hilfeleistung ist Dich zu vernachlässigen!

Unterlassene Hilfeleistung? Wieso? Wie geht es Dir heute als Leaderin? Super?
Immer frisch und aufgeladen am Start oder pfeifst Du wie viele andere Frauen auch aus dem letzten Loch?
Kannst nicht mehr, tust es trotzdem und erfüllst Deine Pflichten?

Wie geht es Dir, wenn ich Dir jetzt sage, dass Du bei all Deiner Pflichterfüllung eine Fürsorgepflicht Dir selbst gegenüber hast? Tust Du es nicht, leistest Du Dir selbst gegenüber eine unterlassene Hilfeleistung!

Selbstermächtigung bedeutet Selbstfürsorge, auch und gerade in der Krise.

Als erfolgreiche Business Leaderin bist Du ein Superweib in allen Bereichen.

Deinen Alltag hast Du voll im Griff!

Wobei ertappst Du dich und welche Situationen kommen Dir hier bekannt vor?

Du stehst 6.00 Uhr früh auf, um Dich für Dein Business fertig zu machen, bereitest Frühstück und die Stullen für die ganze Familie zu, denn Du bist auch eine tolle Mutter. Dann weckst Du Deine Lieben, der Kleinen hilfst Du noch in die Kleidung. Gott sei Dank, heute früh gibt es keine Diskussionen, was angezogen wird und was nicht. Dein Großer ist da einfacher, da ist nur wichtig, dass er auch den frischen Schlüpfer anzuziehen nicht vergisst.

Jetzt aber schnell, die Zeit bleibt ja nicht stehen, Im Sause Tempo bringst Du den Großen in die Schule und die Kleine in den Kindergarten. Dein Mann kann das nicht, er hat einen längeren Weg zu Arbeit als Du und braucht seinen Schlaf. Das verstehst Du. Du willst ja, dass er erfolgreich in seinem Job ist. Dafür hast Du Dich die letzten Jahre für ihn eingesetzt und Deine eigene Karriere hinten angestellt. Dann fährst Du zur Arbeit, bewältigst dort hoch engagiert und motiviert 8-10 Stunden Vollzeit Deinen Job, den Du liebst. Du gibst alles, bist mit 100% eine engagierte Chefin. Nach der Arbeit rast Du so schnell wie irgend möglich zum Kindergarten.

Oh Mist, hast wieder mal eine Ampel bei Rot überfahren.

Wie fast immer bist Du 5 Minuten nach 18.00 Uhr da, Deine Kleine ist die Letzte.

Wie fast immer kriegst du ermahnende Blicke von der Erzieherin, wieder einmal fragst Du Dich, wie schaffen das die anderen, ihre Kinder bereits um 16.00 Uhr abzuholen, bzw. schon um 13.00 Uhr.

Dann geht es noch zum Einkaufen. Das erledigst Du lieber, weil Dein Mann selbst mit Einkaufszettel die Hälfte vergisst und oder auch Dinge mitbringt, die Deiner Meinung nach ungesund sind und keiner braucht. Geschickt hast Du die Kassenfalle umgangen, indem Du Deine Kleine mit einem Mini Geschenk abgelenkt hast. Du weißt, dass das Ding im nächsten Augenblick achtlos in der Ecke landet; Du sie damit konditionierst, es gibt immer eine Belohnung, damit sie überhaupt etwas tut (das kann sie später mit ihrem Psychologen durchgehen) und ja es ist aus Plastik und belastet die Umwelt … egal …

Puhh, geschafft! Sie hatte heute keinen Wutanfall an der Kasse. Sonst hat sie ihn immer mal wieder gerne, dann bildet sich eine gefühlt ewig lange Schlange und jeder denkt, was ist das denn für eine Mutter und was für ein unerzogenes Kind …

Zuhause angekommen, begrüßt Du mit all Deiner Liebe und einem strahlenden Lächeln Deinen Mann.

Müde von der Arbeit hat er sich bereits auf seinem Lieblingsplatz im Sofa gemütlich gemacht. Wie immer lässt Du ihn, er hat ja schließlich hart gearbeitet und bringst ihm noch sein Feierabendbier mit einem beherzten Kuss vorbei. Der Große ist auch schon Zuhause. Du checkst in seinem Zimmer, wie der Stand der Dinge ist.

Wie fast immer, hat er noch nicht die Hausaufgaben gemacht. Das ist kein Problem für Dich, er kommt mit in die Küche, wo Du mit ihm die Hausaufgaben durchgehst. Du machst sie in der Regel, er schreibt sie dann ab. Gleichzeitig kochst Du, natürlich frisch, Bio, das Abendessen für Deine Familie. Da nicht jeder dasselbe Essen mag, gehst Du dabei auch noch auf die Wünsche der Einzelnen in Deiner Familie ein. Du bist ja schließlich eine tolle Mutter und Liebe geht nun mal durch den Magen.

Die Kleine hat in der Zwischenzeit das ganze untere Küchenregal ausgeräumt und die Schokolade, die sie eigentlich zum Nachtisch erhalten sollte, schon jetzt bekommen, damit sie ruhig ist. Du weißt zwar, dass es dann länger dauert mit dem Einschlafen … egal … Hauptsache Ruhe im Augenblick. Nach dem Abendessen bringst Du Deine Lieben ins Bett. Dein Mann hat dafür keine Zeit, er hat noch einen wichtigen Call nach Singapur. Auch dafür hast Du natürlich vollstes Verständnis, er geht die Karriereleiter hoch.

Allen wird noch eine Gutenacht Geschichte vorgelesen.

Das tust Du gerne, weil Du eine gute Mutter bist und weißt, wie wichtig das ist, damit Deine Kinder lesen und schreiben lernen. Außerdem ist es toll mit Ihnen noch im Bett zu kuscheln. Die Kleine will noch nicht alleine in ihrem Bett schlafen. Der Große hat kein Problem damit, weil er dann noch heimlich unter der Bettdecke mit seinem Nitendo spielt. Du weißt das und lässt ihn … egal … Es reicht Dir schon, dass Du mit der Kleinen zu tun hast. Also gut, wird sie auch diesmal heute Nacht in eurem Bett schlafen. Das ist allerdings eine Ausnahme, so sagst Du das ihr und Deinem Mann. Alle wissen, dass die Ausnahme die Regel ist … egal …

Nun ist die Kleine im Deinem Bett eingeschlafen. Jetzt kannst Du Dich Bett fertig machen. Dabei faltest Du noch schnell die Wäsche zusammen und putzt auch noch das Bad. Ihr könntet euch zwar eine Putzfrau leisten, aber da hast Du schlechte Erfahrungen gemacht und keine macht das so gut wie Du.

Im Bett dann, bist Du mit Deinem Lap-Top beschäftigt, gehst nochmal alle neuen E-Mails durch und bearbeitest sie.

2 Stunden später, mittlerweile ist es Mitternacht, kommt auch Dein Mann ins Bett. An Sex ist nicht zu denken, denn die Kleine schläft ja mit euch im Bett. Das wird auf das Wochenende verschoben, wo die Kinder bei den Großeltern sind, das durch den Lockdown erstmal in unabsehbar Ferne rückt. Dein Mann schläft gleich ein und schnarcht. Du kannst nicht einschlafen. Wälzt in Deinem Kopf herum, was Du alles noch zu erledigen hast und heute mal wieder nicht geschafft hast. Machst Dir zu allem, was Du schon geleistet hast, noch ein schlechtes Gewissen.

Dein Mann schläft derweil seinen gesegneten Schlaf und gibt ein Schnarchkonzert. Du liebst ihn und weißt wie wichtig sein Schlaf ist. Er soll sich ausruhen, daher weckst Du ihn nicht. Da Du eh noch nicht einschlafen kannst, ergreifst Du die Gelegenheit ein aktuelles Fachbuch zu lesen, das hilft Dir beim Einschlafen. Mittlerweile ist es 2 Uhr nachts. Endlich bist auch Du eingeschlafen. Um 6.00 Uhr klingelt wieder Dein Wecker. Ein neuer Tag beginnt und ewig grüßt das Murmeltier … egal …

So ähnlich gestaltete sich ein Alltag im Leben einer berufstätigen Frau.
Jetzt während des Lockdowns spielt sich alles gleichzeitig 24/7 in Deinem Haushalt ab.

Wie hat sich für Dich während des Lockdowns Dein Alltag verändert? Darfst Du als Leaderin noch mehr bespielen?

Kommen Dir auch hier einige Situationen bekannt vor?

Wo vorher für einige Stunden Kinder, Ehemann und Deine Arbeit ausgelagert waren, trifft sich jetzt alles unter einer Decke, Deiner. Super!

Da Du ein SuperWeib bist, wuppst Du nun auch noch mit Links Deine zusätzlichen Tätigkeiten als Erzieherin und Lehrerin.

Eure Räumlichkeiten habt ihr nun so aufgeteilt, dass alle einen PC oder Laptop haben und von Zuhause aus arbeiten können. Dein Mann hat sein eigenes Arbeitszimmer, denn er braucht die Ruhe beim Arbeiten, das verstehst Du, kein Problem. Er kann auch nicht so gut mit den Kindern lernen. Du kannst das besser. Er ist da viel zu nachlässig. Daher sind Deine Kinder jetzt mit Dir im Wohnzimmer zugange. Deinen Großen willst Du nicht allein in seinem Zimmer lassen, denn dann würde er von früh bis spät nur zocken.

Damit Du auch ansatzweise Dein berufliches Arbeitspensum gerockt kriegst, lässt Du ihn länger zocken als Dir lieb ist, dafür hast Du mit ihm vereinbart, dass er mit der Kleinen spielt. Das tut er dann, indem er weiter zockt und sie dann mit schaut … egal … Ihr habt euch darauf geeinigt, dass er mit ihr Mario zockt. Um Deinen Alltag zu bewältigen, stehst Du noch früher auf. Jetzt ist 5.00 Uhr die Regel. Immer noch kommst Du erst um 2.00 Uhr Nachts zur Ruhe. Gut, die Fahrerei fällt weg, da hast Du 2 Stunden eingespart, die Du jetzt mit Deinen Kindern und Deinem Mann mehr verbringst.

Neben all dem, kämpfst Du darum, dass Dein Betrieb erhalten bleibt.

Hast Dich durch den Wust von Anträgen und Zuständigkeiten von Behörden hindurch gewuselt. Mittlerweile blickst Du einigermaßen durch. Konntest auch die entsprechenden Anträge stellen. Dennoch wollen die Behörden ständig weitere Formulare ausgestellt bekommen und Nachweise eingereicht kriegen. Es ist auch noch nicht alles ausgezahlt worden … egal …

Die Gelder gehen langsam aus … egal … Nerven bewahren … egal … Kaum ein Telefonat ist mit den Behörden möglich oder es gibt viel zu lange Warteschleifen. Also tust Du alles per Mail, in der Hoffnung, dass es auch ankommt und nicht untergeht. Jedes geschäftliche Telefonat wird im Hintergrund mit Alltagsgeräuschen Deiner Kinder begleitet. Gerne streiten sie sich, wenn Du gerade Stille am Telefon brauchst.

Deinen Mann willst Du damit nicht belasten, Du bist eine tolle Lebensgefährtin und Mutter.

Du erfüllst Deine Pflicht und tust was zu tun ist. Ihm hälst Du den Rücken frei. “Hinter jedem starken Mann steht eine starke Frau”. Das bist Du!

In all dem kommst Du immer weniger zur Ruhe. Hast viel zu wenig Schlaf und leidest unter Schlaflosigkeit und Ruhelosigkeit. Deine Auszeiten mit Deinen Freundinnen fallen weg, denn man darf sich nicht sehen. Außerdem sind sie, wie Du, 24/7 komplett in der Bewältigung ihres Alltags beschäftigt. Schafft ihr es mal miteinander zu telefonieren, läuft bei ihnen alles super, so wie bei Dir … egal …

Die Großeltern können auch nicht einspringen. Man kann sich gegenseitig nicht besuchen, da sie nicht angesteckt werden wollen noch ihr sie anstecken wollt. Sie haben sich von allem zurückgezogen und werden immer depressiver, weil sie kaum rausgehen und niemanden sehen.

Außerdem können sie es sowieso nicht mehr. Die Demenz bei Deinem Vater hat zugenommen. Er hat weitere Schübe erhalten, sagt Deine Mutter bei den wenigen Telefonaten, die ihr miteinander habt. Du versuchst sie zu trösten und ihr Kraft zu geben, wo Du auch schon auf dem Zahnfleisch kriechst. Du hast da auch noch ein schlechtes Gewissen, dass Du nicht für sie da sein kannst. Dafür hast Du weder die Zeit, noch die Nerven. Deine Eltern wohnen nicht vor Ort. Der letzte Besuch war Weihnachten 2019. Du empfiehlst ihr eine externe Pflege, Deine Mutter als Antwort darauf, sowas kommt ihr nicht ins Haus, die haben lange Finger und stehlen das Familiensilber.

Das ist so ein beispielhafter Alltag einer berufstätigen Leaderin in unserem Land, einer von vielen Frauen in der westlichen Welt.

Der Alltag von berufstätigen Alleinerziehenden ist dann noch um einige Zacken schärfer. Kinderbetreuung gibt es nur noch für System relevante Berufe. Unterlassene Hilfeleistung?

Bei uns in Deutschland kommt noch hinzu, dass die Mutterrolle von Perfektionismus in allen Bereichen behaftet ist. Das kommt aus dem Nationalsozialismus. Da sollten die Deutschen Frauen gebärfreudige Übermütter sein. Bis Heute hat dieses Rollenbild immer noch Einfluß auf unser Leben als Frau und Mutter. Wir haben es von unseren Müttern übernommen und die von ihren Müttern. Wir sind emanzipiert und stehen voll unsere Frau in der Berufswelt. Da haben wir uns selbst verwirklicht, mal mehr oder eher weniger, sind vorangekommen, bis wir schwanger wurden … egal …

Für unseren Beruf haben wir unser Verhalten geändert.

Unser Verhalten bezüglich der Familie ist noch sehr im alten Rollenmustern verhaftet. Die Männer haben ihr Verhalten kaum geändert. Warum auch, sie profitieren vom Konzept “Ehefrau”. Immer noch sind die Männer, die in den Erziehungsurlaub gehen, die rühmliche Ausnahme und nicht Usus. Wieso eigentlich? Das hat auch was mit unserem Verhalten zu tun. Das haben wir Frauen mit kreiert.

Das hat auch etwas mit der monetären Situation der Honorierung von Frauen zu tun, daher bin ich für die Quote und für Equal Pay. Bis alle Unternehmen von sich aus organisch gendergerecht honorieren, dürfen wir Frauen bis 2053 warten, wenn überhaupt. Das würde sich dann erst für Deine Enkelin erfüllen. Willst Du bis dahin warten, falls Du es überhaupt noch miterlebst? Wir haben in Europa auch sehr starke reaktionäre Kräfte am Wirken, die sich die Frau wieder zurück an den Herd wünscht … egal … Wieso sind System relevante Berufe, die mehrheitlich von Frauen ausgeübt werden, so unterbezahlt? … egal …

Unterlassene Hilfeleistung – Wie geht es Dir so damit? Super?

Wie geht es Dir, wenn ich Dir jetzt sage, dass Du Dir selbst gegenüber eine unterlassene Hilfeleistung leistest, nur um die Beste in der Pflichterfüllung zu sein?

  • Wieso willst Du die Beste sein?
  • Du tust das, weil es Deine Pflicht ist?
  • Wer sagt Dir, dass Du solche Pflichten hast?
  • Wieso gehst Du davon aus, dass ohne Dich alles zusammenbricht?
  • Wieso denkst Du, dass Du unersetzlich bist?
  • Wieso kommst Du für Dich an letzter Stelle?

Du wurdest als funktionierende Dienerin erzogen, auch in der westlich emanzipierten Welt. Erst wenn Du die brave Tochter warst und getan hast, was Deine Eltern von Dir wollten, wurdest Du geliebt. Du hast Liebe erfahren, wenn Du in der Schule fleißig warst und Zuhause im Haushalt mit angepackt hast, während Deine Brüder Fußball spielen waren oder mit dem Vater Fußball schauten.

Das was Du alltäglich leistest, ist für niemanden auf Dauer zu bewältigen. Ein Zusammenbruch ist vorprogrammiert. Jetzt ist mehr denn je die Zeit für Dich inne zu halten und wirklich zu überprüfen, was das alles soll? Was ist wirklich notwendig und was nicht? In all dem was im Außen gerade passiert, inne zuhalten mit Dir, der ganzen Familie und auch mit Deiner Tätigkeit, Deinem Beruf. Trete auf die Bremse und fordere ein STOP ein!

Es ist eine unterlassene Hilfeleistung als Leaderin in erster Stelle nicht an Dich zu denken.

Du gibst und gibst und gibst. Das ist schön, vor allem für alle anderen. Doch wo bleibst Du dabei? Wo füllst Du Dich wieder auf? Wo tankst Du die Energie, die Du den ganzen Tag bis in die späte Nacht hinein anderen gibst?

Wo ist Deine Erholung?

Es ist eine unterlassene Hilfeleistung in Deiner Selbstermächtigung nicht auch an Deine Selbstfürsorge zu denken. Du bist erst selbst ermächtigt, wenn Du ZUERST an Dich denkst und gut für Dich sorgst. Erst eine gefüllte Quelle kann wieder sprudeln. Wenn die Dinge im Fluß sind, darauf ist gerade in solchen Krisenzeiten zu achten, ist alles im Gleichgewicht von Geben und Nehmen.

Gerade im Home Office, das seit 10 Jahren vom Verband der Berufstätigen Mütter eingefordert wurde, jetzt erst im Lockdown den Arbeitgebern comod, ist es wichtig, klare gesetzliche Regelungen mit verpflichtender Einhaltung von Ruhezeiten einzurichten und ständige Erreichbarkeit einzudämmen, so Cornelia Spachtholz, die Verbandsvorsitzende. Das ist bis jetzt noch nicht geschehen. Dabei begrüßt sie den Rechtsanspruch unserer Regierung auf Mobiles Arbeiten. Dazu gehört dann auch, dass es die entsprechende technische Ausstattung und das Mobiliar dazu gibt, nicht von Privat sondern von den Arbeitgebern. Sie betont dabei, dass

Homeoffice nicht Kinderbetreuungszeit ist. Homeoffice ist Arbeitszeit. Kinderbetreuungszeit und Haushalt erledigen ist auch Arbeitszeit.

Als Bossin bist Du aufgrund Deiner Konditionierung zur Dienerin Deiner Familie und damit auch zur Dienerin unserer Gesellschaft mutiert.

Ständig erreichbar ohne Ruhezeiten funktionierend wird der Lockdown primär auf dem Rücken der Frauen in ihrem Zuhause ausgetragen. Daher gilt es jetzt für Dich als Leaderin auch hier in diesem Bereich Deine Erholung und Deine Ruhezeiten einzufordern.

Positioniere Dich klar und deutlich jedem einzelnen in Deiner Familie gegenüber, deinem Beruf und auch der Schule gegenüber. Wenn kein Einsehen in der Familie stattfindet und sich das Verhalten sich nicht ändert, gehe in den Streik, verweigere Dich. Nimm Dir Auszeiten, lass Dinge liegen und unerledigt. Setze für Dich Prioritäten. Halte es aus, dass die Wäsche nicht gewaschen und das Geschirr nicht gespült ist.

Unterlassene Hilfeleistung – Loslassen ist Dein Zauberwort.

Als Leaderin kannst Du delegieren, tue es auch Zuhause. Du wirst überrascht sein, was alles möglich ist. Lass da ganz entspannt los. Lass auch los von Deinem inneren Druck alle To-Dos alleine zu regeln. Kreiere lieber für Dich und Deine Familie mittags 2 Stunden reine Spaßzeit für euch als ganze Familie. Jeder darf dabei mal drankommen, was ihr dann gemeinsam erleben wollt. Am Ende des Lebens sind es die schönen Erlebnisse, an die man sich erinnert. In einer Krise ist es noch wichtiger, für so viele schöne Augenblicke, wie möglich, zu sorgen.

Mit Deinen Ruhezeiten kannst Du dann auch viel effizienter Deine beruflichen Aufgaben nachgehen, weil Du dann die Energie dafür hast. Schaue da auf Dein Zeitmanagement.

Nimm Dir ganz bewusst eine bestimmte Zeit vor, unter der Du ganz bestimmte Dinge erledigst:

E-Mails beantworten, mache dabei keinen Abstecher auf Social Media, dabei verlierst Du viel zu viel Zeit.

Lass Deine Kinder und oder auch Deinen Mann die Wäsche waschen, lass sie das Essen kochen, etc.

Auch empfehle ich Dir, Dich mit anderen Eltern auszutauschen und zu verbünden. Es gibt mittlerweile bundesweit Schulen, die beschlossen haben, im Lockdown nicht zu benoten und den Leistungsdruck rauszunehmen. Selbst wenn der Notendruck noch besteht, finde kreative Lösungen, wo Du mit Deinen Kindern den Druck rausholst.

Als Business Leaderin und Berufstätige weißt Du selbst, wie wichtig es ist, in Deiner Autorität am Arbeitsplatz Deinem Team gegenüber Position zu beziehen, klare Direktiven zu geben, konsequent danach zu handeln und auch mal alle Fünfe gerade sein zu lassen. Das darfst Du jetzt auch auf Deine Familie übertragen. Damit ist nicht nur in aller erster Linie Dir gedient, sondern auch Deiner Familie. Eine Win Win Win Situation entsteht: “Happy Wife, happy Life!”.

Werde Dir bewusst, dass Du in ALLEM die Schöpferin Deines Lebens bist.

Höre und spüre in Dich hinein, was willst Du für Dich und Deine Familie kreieren? Erlaube Dir Den Druck rauszunehmen, manchmal bedarf es da auch ein radikales Loslassen. Sei dabei mutig und vertraue in Dich. Du hast alles in Dir, was es dafür braucht. Erlaube Dir mutig zu träumen und zu manifestieren. Was wäre für Dich, unabhängig von allem, ein ideales Arbeitsumfeld und ein idealer Familienalltag?

Gehe dafür, Du kannst es alles haben. Sei mutig in Deiner Umsetzung. Du bist eine große Kriegerin, hast schon soviel erfolgreich umgesetzt, gehalten und getragen. Hole dir auch Hilfe durch ein Coaching oder Mentoring, damit Du in eine andere Bewusstheit kommst und erfährst, wie Du für Dich Freude und Fülle in Dein Leben holst. Damit geht alles schneller für Dich in Deiner Umsetzung.

Mit meinen Beiträgen zur Wilden Weiblichkeit und zum Business hier auf Spirit- online.de freue ich mich Dich zu inspirieren, Dich anzuleiten und in Dein Tun zu bringen. Alles darf in Leichtigkeit und in Liebe zu dir selbst geschehen.

Bleibe gesund, glücklich, geduldig und wohlge- Mut.

#bewild #bemagic #befree #beyou

19.02.2021
Deine Dir verbundene
Mia Kaspari, CEO & Mentorin von
Wild Woman Rising – Successful Holistic Female Leadership
https://goldseele.coach

Alle Beiträge der Autorin auf Spirit Online

Mia-Kaspari-Portrait-2021Mia Kaspari

Wild Woman Rising – Successfull Magic Buisiness Coach & Mentorin
Ihr Wirkungsschwerpunkt ist Wild Woman Rising – Successful Magic Business. Das ist ein holistische Methode weibliche Führungskräfte zu empowern und mit Herz, Magie und Strategie in allen Lebensbereichen, auch ihrem Business, auf ein nächst höheres Level zu bringen. Mehr Sichtbarkeit und mehr Charisma, um mehr Umsatz monatlich zu generieren, sind ein Ergebnis dieser Methode. Mit diesem äußerst Zeit sparenden Mentoring hilft sie Female Bosses zündend schnell in ihre ureigene Wild Magische Weiblichkeit & in ihre persönliche und finanzielle Freiheit.
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