Vergebung als Weg der Freiheit – Video

vergebung zwei frauen umarmen sich

vergebung zwei frauen umarmen sichVergebung als Weg der Freiheit – Video

Auf den ersten Blick scheint die Sache mit der Vergebung als Weg doch recht eindeutig zu sein: Es gibt einen Täter, der eine Tat begangen und damit etwas „Falsches“ getan hat. Und es gibt ein Opfer, das Leid erfahren hat, weil es dieses „Falsche“ – die Tat – hat über sich ergehen lassen müssen.

Indem das Opfer dem Täter seine Schandtat vergibt, kommt das Opfer zu seinem Recht. Mehr noch, es gewinnt sogar die Oberhand über die Situation, insbesondere dann, wenn der Täter noch dazu Reue zeigt. Dem Opfer obliegt es nämlich, zu entscheiden, wann und wie die Sache tatsächlich aus der Welt geräumt, also vergeben wird. Solange kann es den Täter in seiner Schuld schmoren lassen. Das ist doch auch gerecht! Oder etwa nicht?

Besonders für diejenigen unter uns, die sehr klare Vorstellungen davon haben, was „richtig“ und „falsch“ ist, liegt in der Vergebung die Möglichkeit, zum eigenen „Recht“ zu kommen und „Gerechtigkeit“ einzufordern. Das Opfer, dem Unrecht zugeführt wurde, hat mit der Vergebung den Schlüssel in der Hand, eigenes Recht zu erwirken. Es kann selbst entscheiden, wann es den Täter aus seiner Schuld entlässt, indem es die Angelegenheit als erledigt erklärt.

Für all diejenigen, die es bei diesem Verständnis bewenden lassen, wird sich die tiefere Dimension von Vergebung nicht erschließen. Dass es sie aber gibt, diese Dimension hinter dem vordergründigen Täter-Opfer-Verhältnis, lässt sich erkennen, wenn wir bereit dazu sind, hinter die vorschnellen Bewertungen von „richtig“ und „falsch“ zu blicken.

Um dem Thema „Vergebung“ auf die Spur zu kommen, dürfen wir deshalb zuerst einmal unkonventionell denken.

Wir dürfen uns auf Fragen und Gedankenspiele einlassen, die vielleicht zunächst abseits von dem liegen, was wir bisher zum Thema „Vergebung“ verstanden zu haben meinen. Womöglich liegen die Dinge ja ganz anders als wir ursprünglich angenommen hatten.

Mehr noch: Vielleicht kann uns Vergebung sogar zu einer treuen Begleiterin in unserem Alltag werden, die es uns ermöglicht, in eine Lebenshaltung hineinzuwachsen, in der die uns möglicherweise so vertraute „Opferrolle“ eines Tages gar nicht mehr vorkommt.

Vergebung muss beispielsweise nicht erst dann ins Spiel kommen, wenn wir meinen, etwas zu vergeben zu haben. Ihre Wirksamkeit können wir uns ganz abseits davon zunutze machen, ob ein anderer Mensch etwas gesagt oder getan hat, wodurch wir uns negativ beeinträchtigt fühlen.

Vergebung als Weg braucht nicht dieses schwierig zu fassende „Etwas“ zu sein,

von dem sich Menschen im Fall der Fälle fragen, wie es denn eigentlich funktioniert.
Um Vergebung einmal anders zu denken, braucht es Mut und Entschlossenheit. Es braucht den Mut, das herkömmliche Schwarz-weiß-Denken in Frage zu stellen, und es braucht die Entschlossenheit, sich für eine neue Perspektive auf sich selbst, andere und das Leben einzulassen.

In diesem Video werden drei Schritte aufgezeigt, die Sie ganz konkret tun können, wenn Sie Vergebung nicht mehr dazu einsetzen möchten, um aus einer Opferrolle heraus zu re-agieren, sondern um sich stattdessen in eine aktive und damit starke Handlungsposition zu bringen, aus der heraus Sie so agieren können, wie Sie es möchten.

Das ist die Voraussetzung dafür, um die Ihnen mit Ihrem Leben geschenkte Freiheit auf eine Weise zu nutzen, die Ihnen selbst, anderen und dieser Welt zum Besten dient. Wie das gelingen kann? Finden wir es gemeinsam heraus!

Mein Youtube Video zum Thema:

Wie Vergebung zu einer Lebenshaltung wird


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18. August 2020
Dr. Wiebke-Lena Laufer
Trainerin – Rednerin – Autorin
www.wiebkelenalaufer.com

Alle Beiträge der Autorin auf Spirit Online

Mehr zum Thema erfahren Sie hier:

Wer urteilt, darf Vergebung lernenmaedchen-umarmung-vergebung-hug

Das Thema „Vergebung“ ist eines, das uns alle angeht, und zwar ganz unabhängig davon, ob wir meinen, dass wir gerade etwas zu vergeben hätten oder nicht. Unser Verständnis von „Vergebung“ ist eng mit unserer Sicht auf uns selbst, auf andere Menschen und auf die Geschehnisse des Lebens verwoben.
Um diesen Zusammenhang zu illustrieren, möchte ich Ihnen von einer eindrücklichen Situation erzählen,
die ich vor einigen Jahren auf einer Konferenz erlebt habe, die eigens dem Thema „Vergebung“ gewidmet war… [weiterlesen]


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Dr. Wiebke-Lena Laufer:
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J. Kamphausen, Bielefeld 2019,
S. 169-176
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