Vergebung ist wichtig in unserem Leben!

weiße Rosen

Vergebung ist notwendig in unserem Leben!

Vergebung ist ein zentrales Anliegen in allen Religionen und spirituellen Lehren der Welt. Die meisten Menschen spüren instinktiv, dass Wut oder Groll  sie belasten. Exzesse der Gewalt sind jedoch allgegenwärtig. Vergebung ist wichtig, weil wir Verantwortung für uns selbst übernehmen. Wenn wir vergeben, lernen wir uns selbst besser kennen und nehmen unsere Gefühle ernst. Wir erkennen an, dass unser Schmerz real ist und akzeptieren ihn als Teil unserer Erfahrung. Indem wir lernen uns selbst zu lieben und unseren Schmerz anzuerkennen, können wir in die Lage versetzt werden zu vergeben.

Der Weg der Vergebung beginnt mit der Entscheidung, zu vergeben. Es ist eine Entscheidung für Frieden und Akzeptanz statt Rache und Wut. Dieser Prozess kann viel Zeit in Anspruch nehmen und muss Schritt für Schritt abgeschlossen werden. Um Vergebung zu ermöglichen, müssen Sie Ihr Herz öffnen und Akzeptanz für den Menschen finden, der Sie verletzt hat. Wenn Sie in der Lage sind, sich selbst und anderen Menschen mit Mitgefühl zu begegnen, kann Vergebung möglich werden.

Vergebung ist eine der wichtigsten Tugenden, die wir uns aneignen können. Sie hilft uns dabei, unsere Fehler zu korrigieren und unser Leben zu verbessern. Vergebung ist nicht immer leicht, aber sie ist notwendig, um glücklich zu sein.

Wenn du dir selbst vergeben möchtest, musst du zunächst verstehen, was du getan hast und warum du es getan hast. Dann musst du lernen, dich selbst zu akzeptieren – so wie du bist. Nur so kannst du auch anderen vergeben und dich selbst heilen.

Vergebung bedeutet nicht, dass du die Tat oder das Verhalten des anderen gutheißt oder rechtfertigst. Es bedeutet auch nicht, dass du dich mit dem anderen versöhnst oder in Zukunft mit ihm zusammenarbeitest. Es bedeutet auch nicht, dass du vergisst oder vergeben kannst – es bedeutet nur, dass du dich von deinen Gefühlen lösen und loslassen kannst.

Wenn jemand dir etwas Böses angetan hat, ist es normal, dass du wütend bist und den Drang verspürst, Rache zu nehmen oder dich zumindest zu verteidigen. Aber wenn du dies tust, riskierst du nur, noch mehr Schaden anzurichten – sowohl für dich als auch für den anderen. Die einzige Möglichkeit herauszufinden, was die richtige Reaktion ist – oder ob überhaupt eine existiert – ist es, loszulassen und dem anderen die Chance zu geben, sich zu ändern.

Wenn jemand dir etwas Böses angetan hat oder täte, solltest du dir vor Augen halten: Er weiß nichts von der Wirkung seiner Taten und weiß nicht besser (oder will es nicht besser). Wenn er die Gelegenheit bekommt und die Hilfe bekommt, die er braucht (oder brauchen könnte), könnte er sich ändern und ein besserer Mensch werden. Also gibt es keinen Grund für dich, ihn zu hassen oder ihm irgendwelche Schuldzuweisungen zu machen. Es gibt nur einen Grund: um deinetwillen!

Um Vergebung bitten heißt nicht immer leicht sein; es bedeutet oft Selbstsabotage und Mut! Aber manchmal ist es die einzige Möglichkeit herauszufinden, was richtig ist – für dich selbst und für den anderen.

Vergebung  zu verdienen bedeutet, sich selbst zu vergeben.

Sich selbst zu vergeben bedeutet,  eine neue Perspektive auf die persönliche Freiheit zu entwickeln. Befreien Sie sich von Wut, Schmerz, Schmerz, Angst und damit verbundenen Handlungen, die auf Sie selbst gerichtet sind. Ich bin bereit zu vergeben, ich bin bereit, mich selbst zu akzeptieren und den Weg zu gehen, der mich zu dem führt, der ich  bin. Ohne das Wissen um Vergebung müssen wir andere Erfahrungen machen, die praktisch unnötig sind. Wir vergeben, um unser  höchstes Selbst zu fühlen. Unser Ego ist höher als unseres.

Vergebung ist wichtig! Zu wissen, wie man vergibt, ist wichtig!

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Vergebung für sich selbst zu erreichen, heißt anzufangen sich selbst zu vergeben.

Sich selbst zu vergeben bedeutet, sich eine neue Perspektive persönlicher Freiheit zu erarbeiten. Befreiung aus Wut, Verletzlichkeit, Kränkung, Angst und damit verbundenen Handlungsweisen, die gegen uns selbst gerichtet sind. Bin ich bereit zu vergeben, bin ich bereit mich anzunehmen und den Weg zu betreten, der mich zu dem führt was ich wahrhaft bin. Ohne Erkenntnis zur Vergebung werden wir noch weitere Erfahrungen machen müssen, die tatsächlich überflüssig wären. Wir vergeben um unser eigenes höchstes Sein zu empfinden. Unser höheres selbst.

Vergebung ist wichtig! Vergeben können ist wichtig!

Vergebung kann niemals aus Gedanken heraus passieren. Es ist auch nicht die Rede von der Vergebung aus Mitgefühl oder Vernunft. Es ist vielmehr die Vergebung umfassend, alles einschließend gemeint, heraus aus dem Gefühl des Eins-Seins, der Wahrhaftigkeit, Freundlichkeit, des Friedens und der Liebe.

Der Mensch steht zu allem in Beziehung. Wir regeln unsere Beziehung zu unseren Erfahrungen mit Glaubensmustern. Wir beurteilen, bewerten und pflegen deshalb unsere Nöte und Ängste. Wird uns bewusst, dass wir selbst verantwortlich uns in Abhängigkeiten begeben haben, weil wir aus dieser Abhängigkeit heraus eine erfüllte Erwartung als Resultat erhoffen, sind wir nicht bei uns. Nicht in uns. Vergeben und segnen des Geschehenen ist die wahrhaftige höhere Perspektive.

“Ich schaue hin, was ich kreiert habe!”

Es ist ein spirituelles Gesetz – bestätigt durch die Quantenphysik und andere Wissenschaften – dass das, was in der Welt geschieht, ein Abbild unseres Bewusstseins ist. Wenn wir uns also sagen „Schau, was ich gemacht habe!“, dann öffnen wir uns für die Möglichkeit, dass wir an der Erschaffung dessen, was geschieht, einen Anteil haben. Wir lassen zu, dass unser Tun unserer Heilung und unserem spirituellen Wachstum dient. Dies ist unser erster Schritt auf dem Weg zur Übernahme von Verantwortung für das, was in unserem Leben geschieht. (C.C. Tipping radikale Vergebung)

Vergebung ist ein Schlüsselbegriff des Christentums und bezeichnet die Annahme von bekundeter Reue.

Eine besondere, offizielle Art und Weise der Vergebung ist die Begnadigung. Verwandte Begriffe zu Vergebung sind Entschuldigung und Versöhnung, in schwächerer Form auch Nachsicht.

Der beratende Psychotherapeut Reinhard Tausch untersuchte experimentell den psychologischen Aspekt der Vergebung. Es geht also um einen tiefen inneren Dialog, der es ermöglicht, das schmerzhafte Ereignis mental zu verarbeiten. Der Austausch deutet darauf hin, dass  „innere“ Vergebung ausreichen kann, insbesondere wenn die andere Person nicht erreichbar ist oder eine Nachricht nicht korrekt erscheint.  Ein Sonderfall ist Ho’oponopono, eine hawaiianische spirituelle Praxis, die mehr als 800 Jahre zurückreicht. Als “spirituelle Reinigung” dient es der Korrektur von Fehlverhalten. Diskussion (bis zur Beichte), Reue und gegenseitiges Verzeihen auf versöhnliche und friedliche Weise trägt zur Lösung von Konflikten (einschließlich Abdankung) bei und reicht bis hin zur Praxis der Feindesliebe.

Traditionell wird der Prozess, bei dem alle an einer Sache Beteiligten anwesend sind (auch Geistervorfahren), von einem Kahuna (Heilpriester, ähnlich einem Schamanen) geführt. Die zur Hilfe gerufenen höheren Wesen sind hauptsächlich Naturgeister, können aber auch Familiengeister sein, die als `Aumakua bekannt sind. Moderne Formen, deren Gründer Kahuna Morrnah Simeona ist, können eigenständig auftreten. Da seine Reinigung unter dem „Schutz“ des Schöpfers stattfand, sollte auch die Befreiung des Menschen von der Unkenntnis seines göttlichen Ursprungs erreicht werden. Traditionelle und moderne Formen hawaiianischer Herkunft enthalten keine Beschwörungen.

9. Februar 2013
Uwe Taschow

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