Vertrauen, Spiritualität und Gott – Teil 6

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Spirituelle Entwicklung und Vertrauen

– Teil 6

Hier geht es zu Teil 5

1. Gottvertrauen ✔️
2. Selbstvertrauen ✔️
3. Unterscheidungsfähigkeit (durch Heiliges Wissen) ✔️
4. Vertrauen zu vertrauenswürdigen Menschen ✔️
5. Vertrauen zu Guru! ✔️
6. Spirituelle Entwicklung
7. Verwirklichung und vollkommene Zuwendung zu Gott

Wie in den vergangenen Artikeln bereits ausgeführt, beginnt mit dem Vertrauen, das über die menschliche Ebene hinausgeht, und dem Treffen mit dem eigenen selbstverwirklichten Meister, dem Guru, die Spirituelle Entwicklung auf einer neuen Ebene. Ab diesem Punkt ist der Artikel und die Beschreibung nur noch interessant für Menschen, die sich bereits diesem tieferen Weg der Spirituellen Entwicklung nähern wollen, die mit der Einweihung durch einen selbstverwirklichten Meister beginnt.

Durch das Treffen mit Guru, und die Einweihung in eine Meisterlinie, findet eine Betrachtungsumkehr im Wesen des Menschen statt: Bisher waren die menschlichen Werte die wichtigsten Werte im Leben, und die menschliche Selbstverwirklichung und ein glückliches Leben waren am wichtigsten. Ab jetzt – durch die Einweihung in eine Spirituelle Meisterlinie, wird der Mensch zum „Devotee“, und Gott wird wichtiger in seinem Leben als alle menschlichen Errungenschaften und Ideale.

Das bedeutet nicht, dass der Devotee der Welt den Rücken zukehrt. Es ist keine Abwendung von der Welt, sondern eine Zuwendung zu Gott. Devotion heisst Hingabe zu Gott, und die Praxis dieser Hingabe zu Gott bringt den Menschen seiner Selbstverwirklichung als Seele in riesigen Schritten näher. Tatsächlich wird durch diese Hingabe an Gott das Leben des Menschen um vieles reicher und schöner. Hindernisse und Schwierigkeiten, Leid und Entsagung sind nicht mehr ärgerlich oder ablehnenswert, sondern stellen einen Baustein auf diesem Weg zu Gott dar.

Es wird gesagt, dass Gott denjenigen unterstützt, der diesen Weg geht. Das bedeutet auch, dass dieser Devotee nur den Hindernissen begegnet, die für seine persönliche Entwicklung wichtig sind. Alle anderen Hindernisse, mit denen der „normale Mensch“ sich herumschlägt, werden von Gott reduziert. Sogar das eigene Karma, die Folgen der Entscheidungen vergangener Leben und Taten, werden in Hilfestellungen auf dem Weg zur Erleuchtung umgewandelt.

Tatsächlich ist dieser Segen der Spirituellen Entwicklung ab diesem Punkt ein Weg der Erleuchtung des eigenen Lebens, der Bewusstseinserweiterung, der Transzendenz und der Annäherung an die ewige Liebe Gottes. Und mit der Annäherung an diese ewige Liebe Gottes werden die Erfahrungen transzendentaler Glückseligkeit im Leben des Menschen häufiger, und der Mensch wird zum Spiegel dieser göttlichen Liebe. Derjenige, der offen dafür ist, hinter die Andersartigkeit dieser sich selbst verwirklichenden Seelen zu schauen, wird das Leuchten in ihrem Herzen wahrnehmen.

Auf diesem Weg, dem Weg des Vertrauens zu Guru, und der Gefolgschaft zu Guru, „passieren“ Selbstverwirklichung und vollkommene Zuwendung zu Gott. Das kann ein Weg sein, der über viele Leben geht, es kann aber auch ein kurzer Weg sein, je nach Ausgangspunkt, an dem die Seele startet. Wer weiß schon, wie viele Leben der Suche und der Selbstverwirklichung er hinter sich hat?

Es wird gesagt, dass die Verbindung zu Guru ewig ist, und viele Leben dauert, bis zum Erreichen des eigentlichen Ziels der Seele. Auch wenn der Körper dazwischen stirbt, übernimmt der Guru Verantwortung für die Seele des Schülers, und die beiden Seelen von Schüler und Meister treffen sich im folgenden Leben wieder.

So viel zu den höchsten Graden an Verwirklichung, die der Mensch auf dem Weg des Vertrauens finden kann. Letztendliches Vertrauen ist im menschlichen Kontext nicht zu finden, da der Mensch und die Menschheit begrenzt ist, und nicht die volle Verwirklichung der Seele leben kann. Das ist der natürliche Kontext des Lebens, und es ist im göttlichen und kosmischen Sinne auch völlig in Ordnung so. Aber Vertrauen in Gott auf dem Weg der Selbstverwirklichung, Offenbarung und Gnade führt letztendlich zur immerwährenden Einheit mit Gott. Dort gibt es keine Frage des Vertrauens mehr, die sich stellt, da Klarheit und Sicherheit in der Glückseligkeit und dem ewigen göttlichen Wissen und der ewigen göttlichen Existenz vollkommen enthalten sind.

(c) Rudolf Andreas Graf

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1 Kommentar

  1. Gott hat uns dieses Leben und die Liebe geschenkt! Das ist das größte Geschenk des Universums. Leid sind Stoppschilder auf unserem karmischen Weg, wenn das Gleichgewicht zwischen Seele, Körper und Geist disharmonisch wird. Da heißt es, wieder in sich zurück zu kehren und neu angehen. Es fängt schon bei einer Erkältung an, wenn man sich nicht mit der Natur anpasst. Devotation ist der Übertritt des Leid. Die Opferrolle wird angenommen! Wird die Opferrolle manifestiert, entsteht dann Apathie und Orientierungslosigkeit. Ein Guru, der seine Schüler so in diese Richtung hinführt, ist nicht der wahre Guru!
    Der Guru hilft seinen Schüler das Laufen auf dem spirituellen Weg, wie die Eltern ihrem Kind liebevoll das Laufen beibringen. Wenn der Schüler seinen Weg sicher und erfüllend gehen kann, hat der Guru seine Aufgabe als spirituellen Vater erfüllt.
    Gott hat uns geschaffen, damit wir erfüllendes, liebevolles Leben erfahren dürfen. Devotation ist die Ablehnung des Geschenk Gottes.

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