Spirituelle Veranstaltungen Zeitlose Weisheit - Die Rosenkreuzer

Vortrag MYSTIK – Radikale Phänomenologie und Gekreuzte

AMORC-Vortrag-mystikVortrag im AMORC Kulturforum:
MYSTIK – Radikale Phänomenologie und Gekreuzte Körper

„Kunst ist etwas Großartiges. Sie versetzt den Menschen auf eine andere Ebene, wo er noch in Verbindung steht mit der verborgenen Seite.“
Friedrich Weinreb

kulturforum-AMORCDas gemeinnützige AMORC Kulturforum mit Sitz in Baden-Baden hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kunst, Kultur und Bildung auf lebensnahe Weise zu fördern. Mit Ausstellungen, Lesungen, Konzerten, Vorträgen, Gesprächsrunden, Meditationen und Zeremonien werden Gelegenheiten zum kulturellen Austausch geschaffen.

Vortrag von Prof. Dr. Klaus Otte | Radikale Phänomenologie und Mystik

Dr-Klaus-Otte-bei-AMORCProf. Dr. Klaus Otte spricht zum Thema Radikale Phänomenologie und Mystik. Die Radikale Phänomenologie bezieht sich auf den Ursprung der Erkenntnisgewinnung in unmittelbar gegebenen Erscheinungen, den sogenannten Phänomenen. Der Vortrag von Prof. Otte wird unterschiedliche phänomenologische Ansätze aufzeigen, seien es philosophische, mystische, naturwissenschaftliche, literarische oder psychische. Aus mystischer Sicht wird zudem der Frage nachgegangen, wie sich die dem bewussten Menschen erscheinenden mystischen Phänomene im Alltag wahrnehmen und ggf. interpretieren lassen.

Prof. Otte besuchte Schulen und Universitäten verschiedener Länder und wurde Schüler von so bedeutenden Denkern wie Martin Heidegger, Karl Jaspers, Hans Georg Gadamer, Rudolf Bultmann, Karl Barth, Heinrich Ott, Fritz Buri, Keiji Nishitani und Karl Rahner. Seine Promotion zum Dr. theol. schrieb er über Sprachontologie des jüdischen Philo von Alexandrien und Paulus von Tarsus, seine Habilitation in Systematik über ’Leben der Toten’ bei Karl Rahner. Als Dozent und Professor für Dogmatik und Religionsontologie hatte er zahlreiche internationale Lehraufträge. Er war Mitglied, Berater und Leiter in unterschiedlichsten Gremien und Instituten, war Gast am Zweiten Vatikanischen Konzil und erhielt mehrere Auszeichnungen, u.a. das Bundesverdienstkreuz für seine Bemühungen im interreligiösen Dialog.

TheatronToKosmo | _bild ° tanz ° ton_performance | Gekreuzte Körper

Theatro-ToKosmo-bei-AMORCGefeiert wird im Ineinandergreifen von Bild, Tanz und Ton die Schöpfung einer eindringlich transmedialen Realität. Menschliche Schatten vereinen sich im Film mit animierten Körperzeichnungen und lassen imaginäre Transzendenz erscheinen. Das Gebilde begleitet die Komposition der Tanzenden als Landschaftsprospekt kontinuierlich. Im Trialog eint sich schwingend virtuoser Ton, geworden aus Violine, Flöte und Stimme. Der Solist erspürt das Klingen der Religion. Die Inszenierung an der Grenze von Bild, Kultur, Ritual, Körperskulptur, Klang und Rhythmus evoziert Existenz des Seins: Angst, Kampf, Zweifel, Entsagung, und gleichwohl Hoffen, Neubeginn, Licht, Zukunft ‒ Auferstehung, Innovation. Das Kreuz, Symbol für Leidens ‒ und Lebensvollzüge: Glaubende fremder Religion begegnen sich und lassen ihre Pfade kreuzen.

Im TheatronToKosmo treffen drei Kunstformen interaktiv aufeinander, eine Malerin, eine Tänzerin und ein Musiker. Vor/in einem MalereiFilm verschmilzt die Tänzerin mit den Bildern und gestaltet eigene Körperskulpturen – in Trialog mit dem Musiker (Violine, Gesangstimme und Klanginstallation). Gekreuzte Körper ist eine Inszenierung in der Entgrenzung von Körperskulptur, Klang und Bild. Geschichte: Schichten menschlicher Existenz: Neues Sein im Werden.

MalereiFilm/Konzeption: Katharina Otte-Varolgil
Tanz: Eva-Maria Kagermann-Otte
Musik/Komposition: Thomas Kagermann
Religionsontologische Einführung: Prof. Dr. Klaus Otte

Auftrittsorte waren u.a. NHK Hall Osaka (Japan), MARTa Herford Museum, MAKK, Kunstmuseum Bonn, Istanbul Modern Museum, Istanbul; GarajIstanbul/Istanbul (Türkei); Haus der Geschichte Bonn; LudwigMuseum Koblenz; Kunsthalle Kiel; St. Paul Aachen; Kunststation St. Elisabeth und St. Peter Basel (Schweiz); Festival für Filmkunst Hachenburg; 3. Filmmusikfestival, Bad Ems; Museum für Ostasiatische Kunst, Köln; Akademie der Künste, Berlin; Museum Obermünster, Regensburg; Bibelhaus Salzburg; Shibani Kloster, Aleppo (Syrien); Festival de la culture Agdz (Marokko); MIIT (Museo Internationale Italia Arte), Turin (Italien); 23.Korea Art International Open Exhibition, Seoul (South Korea).


WANN & WO

6. Dezember 2018
Türöffnung
: 19.45 Uhr | Beginn 20.15 Uhr
AMORC-Kulturforum, Lange Straße 69, 76530 Baden-Baden (neben dem Festspielhaus)
Preis: 10 € (nur Abendkasse)


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www.amorc-verlag.de
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Bild und Text (c) AMORC

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