Körper, Geist, Seele

Was haben verlorene Wut, Schmerzen und die Ahnenwelt gemeinsam?

Sprachkurs-Ahnenwelt-kalibri-Shutterstock-Romolo-Tavani-Kim-FohlensteinWege verlorener Wut der Ahnenwelt – Rheumatoide Arthritis 

„Guten Tag Frau Becker“. Ein reißender Schmerz betäubt ihre Hand. Wieder ein Mal war sie zu höflich, um Herrn Hildebrandt – ihrem neuen Chef die Hand zur Begrüßung nicht hinzustrecken. Er hat einen sehr festen Griff und sie wird immer empfindlicher. Sie unterdrückt die Tränen und geht zum Fahrstuhl.

Früher ist sie immer gerne die Treppen gelaufen, aber seit einiger Zeit kann sie auch über die Schmerzen in Knie und Hüfte nicht mehr hinweg gehen. Ihre Welt wird immer bewegungsloser, enger und schmerzhafter. Dabei ist Frau Becker erst 52 Jahre alt und hat noch so viele Träume.
Langsam lässt der Schmerz in ihrer rechten Hand nach. Sie hat ihr Büro erreicht und während sie ihren Computer hochfährt betrachtet sie ihre Hände. Ja – sie beginnen sich zu verformen. Die Finger fliehen nach außen, wie bei Oma Trude. Sie hat ihre Oma sehr geliebt, aber vor ihren verformten Händen hat sie sich dennoch immer etwas gegruselt.

Jetzt hat sie also auch rheumatoide Arthritis diagnostiziert bekommen.

Was nun? Sie nimmt eine Schmerztablette – die hilft ein bisschen. Sie beginnt zu arbeiten – wie jeden Tag.

„Wie fühlt sich das an – Frau Becker?“
Wie? Na, es tut weh.“ Antwortet sie etwas empört.
„Nein – das meine ich nicht. Das weiß ich ja schon. Wie fühlt sich das für Sie an, wenn ihre Bewegungen und Kontakte zu anderen Menschen so starke Schmerzen in Ihnen auslösen? Wie fühlt es sich, wenn ihre Welt immer enger wird? Stellen sie sich vor alles geht jetzt jeden Tag so weiter, wie sie es beschrieben haben. Wie fühlen sie sich in 20 Jahren?“ provoziere ich sie ein wenig als Hilfestellung.

Einen Moment lang funkelt sie mich wiederum empört aus ihren Augen an… dann wird es ganz still im Raum.
Ich wollte gerade sagen, dass ich wütend bin, aber ich bin nicht wütend. Wissen Sie ich bin ein sehr höflicher Mensch. Das finde ich auch richtiger, meinen Sie nicht?
„Was passiert, wenn Sie wütend werden, Frau Becker?“
Ich werde nicht wütend. Ich bin ein höflicher Mensch.“
Antwortet sie während wieder diese tiefe Stille den Raum ergreift und sie ganz leise weiterspricht: „Ich bin so verzweifelt. Ich bin in diesem Moment dann so verzweifelt. Ich glaube ich bin schon mein ganzes Leben lang verzweifelt.

In dieses Gefühl der Verzweiflung hinein beginnen wir die Reise in die neun Lebensfelder und suchen über 3 Stunden lang nach ihrer verlorenen Wut in den Pfaden ihrer Ahnenwelt und den Bezug zu ihren Gelenken.

Eine Entzündung ist die Wut des Körpers

Grundsätzlich hat jedes Gewebe und auch jede einzelne Zelle die Fähigkeit sich zu entzünden. Das ist eine sehr gesunde Eigenschaft, die dem Körper hilft bei diversen Arten von Verletzungen schnelle, gute Hilfe durch die fünf Kardinalzeichen zur Verfügung zu stellen:

  • Die Erhöhung der Temperatur vor Ort dadurch können einige Enzyme arbeiten
  • die Rötung und Schwellung des Gewebes durch die Weitstellung der Gefäße dadurch kann das Blut effektiv Helfer transportieren
  • den Schmerz und die fehlende Funktion dadurch kann sich das Gewebe voll und ganz auf den Heilungsprozess konzentrieren.

Die Verletzung kann durch den Entzündungsmechanismus effektiv durch selbstheilende natürliche Kräfte geheilt werden. Der Körper benötigt diese Eigenschaft ständig, um zu überleben. Am Ende einer Entzündung kommen die Makrophagen – die Fresszellen im Blut und ebenso die ortsansässigen Fresszellen aus dem entsprechenden Gewebe zum Zug um alle Reste von Gewebstrümmern und Reste der Kämpferzellen zu entsorgen.

Wenn die Makrophagen – die Müllabfuhr – ihre Ladung verdaut und entsorgt hat, kann die Entzündung abklingen und die Normalität wieder einsetzen. Bei Bedarf kann die Entzündung auch das Eindringen von Erregern verhindern indem sie die dafür nötigen Blutzellen aktiviert.

Auch die rheumatoide Arthritis beginnt eigentlich mit einer völlig normalen Entzündung in einem Gelenk durch einen Reiz

– typischerweise in den Grundgelenken der Finger. Im Unterschied zu einer normalen Entzündung bleibt am Ende der Entzündung allerdings das Eintreffen der Müllabfuhr aus. Die Makrophagen kommen einfach nicht. Reste von Zellen und diverse Gewebstrümmer bleiben in der Gelenkskapsel liegen. Die Entzündung kommt dadurch nicht zur Ruhe mit heilendem Abschluss.

Die liegengebliebenen Reste reizen das Gewebe kontinuierlich weiter und dann passiert etwas sehr erstaunliches. Als hätte sich jemand in der Gelenkskapsel umgeschaut und bemerkt, dass dort etwas ist, was den Körper angreift… gibt es eine Anordnung an das Immunsystem Antikörper gegen die Eindringlinge in der Gelenkskapsel zu bauen.

Diese Antikörper werden in den B-Lymphozyten produziert und dann ins Blut abgegeben. Sie gehören zum spezifischen Abwehrsystem und stellen eine hochqualifizierte Spezialeinheit von Soldaten dar. Sie können sich an ihre Gegner binden und sie dadurch sofort unwirksam machen.

Anschließend lassen sie sich dann mit dem eliminierten Gegner von Makrophagen fressen und verdauen… Womit wir wieder bei dem eigentlichen Problem wären: Es gibt keine Makrophagen im Entzündungsgebiet. Dafür gibt es jetzt neben den herumliegenden Gewebstrümmern auch noch jede Menge arbeitslose Soldaten, die nicht wissen, was sie dort sollen. Um Müll wegzuräumen sind sie nicht ausgebildet.

Es wird also etwas voller in der Gelenkskapsel und die Entzündung wird dadurch verstärkt. Sie erhält einen Schub und sein menschlicher Besitzer stärkere Schmerzen. Ein heilender Abschluss der Entzündung fehlt nach wie vor – ebenso wie die Makrophagen.

Es schon unglaublich, dass sich das gleiche Szenario ein weiteres Mal wiederholt. So werden nach einiger Zeit neue Antikörper gebaut und in die Gelenkskapsel gesandt. Diese zweite Einheit Antikörper passt jetzt genau nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip an die erste Einheit Antikörper. Sie binden diese um sie zu eliminieren, um sich anschließend von Makrophagen entsorgen zu lassen. Tja… Es haben sich also nun jede Menge hochspezialisierte Eiweiße in die Kapsel begeben und bilden dort nun riesige Antikörper-Antikörper-Komplexe – kurz AKK 🙂 

Diese neue Einheit ist nun der sogenannte Rheumafaktor.

Kann dieser im Blut gefunden werden und sind mindestens drei Gelenke betroffen so spricht man von rheumatoider Arthritis. Die Krankheit tritt in Schüben auf. Jedes Mal, wenn sich neue Antikörper bilden und die Kapsel noch etwas voller gestopft wird kommt es dadurch zu neuen Schmerzschüben. Es geht tatsächlich immer so weiter. Nach Gelenken können sogar auch innere Organe von diesem Dilemma in Mitleidenschaft gezogen werden.

Rheumatoide Arthritis wird als Autoimmunerkrankung gehandelt.

Betrachten wir uns jedoch die unspektakuläre Ausgangslage des Konfliktes, dass lediglich der Müll nicht entsorgt wird – könnte man es auch Kommunikationsverlust nennen.
Etwa so:
„Schatz bringst du bitte den Müll runter?!“ – „Mmhh – ja gleich – mach ich nachher…“
Der Müll wird vergessen. Stattdessen ereignet sich etwas später ein Streit zwischen den menschlichen Eiweißen, der durchaus akute und chronische Tendenzen haben kann.

Makrokosmisch betrachtet haben wir als Menschheit auf unserer Erde ein äußerst ähnliches Phänomen produziert. Während wir Jahrzehnte über Jahrzehnte die wirkliche Entsorgung unseres Mülls einfach außer Acht gelassen haben… Produzierten wir Supereiweiße High-Tech-Spezialwaffen und Raketen, um lebendige, funktionierende Wesen und Ökosysteme zu eliminieren.

Was für ein Quatsch, aber leider Realität. Und es scheint ein und das gleiche Kommunikationsproblem zu sein, dass sich Makro-, wie Mikrokosmisch ereignet. Müll der sich im Makrokosmos so lange so prima verstecken ließ taucht nun tatsächlich als Problem im Mikrokosmos Körper wieder auf, wie z.B. Mikroplastik, die Gefäße und Organe verletzt oder hohe Dioxinkonzentrationen den Atmungsorganen zu schaffen machen können.

Was ist eigentlich mit der Wut?

Das könnte einen doch eigentlich wütend machen – oder nicht? Wütend auf uns selbst – oder nicht? Wütend über verpasste gesunde kommunikative Wege… natürliche Wege – leichte Wege der Selbstverständlichkeit eines gesunden Organismus folgend. Wut ist wie eine Entzündung eine nützliche Sache, die im richtigen Moment eine Heilungskaskade in Gang setzt.

Wo und wann ist denn eigentlich die Kommunikation abgebrochen?

Eine Entzündung ist ja da – eine zelluläre Wut. Wieso kann sie nicht heilsam zu Ende gebracht werden? Warum gibt Frau Becker ihrem Chef zur Begrüßung die Hand, obwohl es ihr unsägliche Schmerzen bereitet und er weiß das gar nicht?

Wieso schiebt sich ihre Verzweiflung so blitzschnell und auch für sie selbst unmerklich vor ihre mögliche Wut und auch vor ihre ganz normalen Grenzen? Sie ist ein höflicher Mensch… Und ihre Wut äußert sich verborgen in Innern ihres Körpers. Versteckt in einer Kapsel, die ihr eigentlich zur Bewegung nutzen sollte. Hier tobt sich ihre Wut aus, bis sie sich physisch vielleicht gar nicht mehr bewegen kann…
Wo ist hier die Intelligenz? Wir sehen den Kontaktabbruch, aber vielleicht sehen wir den wahren Kontakt den ihre Seele eisern aufrecht erhält nur nicht… Vielleicht hat ihn die Zeit ja unsichtbar macht?

In ihrer Sitzung mit den neun Lebensfeldern sind wir nach und nach den Spuren ihrer Gefühle gefolgt.

Wir gelangten vor zu ihrer Oma Trude, die ihren tief geliebten jungen Mann im Krieg verloren hat, während sie von ihm schwanger war. Die Nachricht über seinen Tod hat sie so tief erschüttert, dass sie auch das Kind von ihm verloren hat. Mit einem späteren Mann hatte sie viele Abtreibungen und eine Totgeburt bis schließlich – die Mutter von Frau Becker – als lebendes Kind eine kleine Kehrtwende brachte. Frau Becker hat selbst eine unfreiwillige Abtreibung hinter sich. Sie hat keine Kinder.
Erzieherin war ihr Traumberuf, aber auf Wunsch ihres Vaters wurde sie Bürokauffrau.

Soweit so gut – ist das erst mal eine systemisch nachvollziehbare Lebensgeschichte. Wir begegneten dieser Geschichte jedoch über die Lebensfeldkarten.

So brachte uns die Karte der Stinkmorchel zu ihrer Oma Trude.

Karte-Stinkmorchel-Kim-FohlensteinDie Karte lag auf ihrem weiblichen Ahnenfeld und stand für einen Zeitkonflikt. Dadurch dass sowohl die Karten als auch die Felder ihre Bedeutungen haben begegnete sie diesem Konflikt bereits in einer besonderen Gleichzeitigkeit, die ich mit einer kognitiven Frage nicht hätte bewirken können.

Die Karten repräsentieren Wesen, sie sind der Zeit zugeordnet und gleichzeitig den embryonal gewachsenen Keimblättern des Menschen. Sie stellen ein Angebot dar und der Leser entscheidet selbst, ob seine Resonanz auf die Karte zugehen kann oder nicht. Wenn Resonanz entstanden ist beginnen sich unglaublich viele Aspekte der Aufmerksamkeit neu zu sortieren.
Um zu der Kernfrage des Artikels zurückzukehren… wissen wir immer noch nicht, warum die Wut Frau Becker selbst schädigt und warum die Makrophagen sich aus der Kommunikation ausgeklinkt haben.

Aufgrund ihrer Geschichte kann man es sich jetzt schon erklären, dass die aufgestaute verzweifelte Wut über den Verlust des Mannes und des Kindes diesen Kontaktabbruch zur Folge hatten…

Aber der laut vorgelesene Text der „Stinkmorchel“ und der Lebensfeldkarte „Kalium bichromicum“ berührten sie dort, wo ihr Wesen seinen Weg wieder wahrnehmen konnte.

Sie konnte ihrer eigenen Geschichte folgen, weil sich mit jedem Wort der Schock um dieses Thema langsam zu lösen begann

Karte-Kalium-bichromicum-Kopie-Kim-FohlensteinUnsere Sitzung war still und höflich – keine Wut. Die Wut bekam ich zu Gesicht in einer Aufstellung der neun Lebensfelder zum gleichen Thema etwa drei Monate später. Frau Becker war in der Rolle eines abgetriebenen Kindes und war wütend über die Entscheidung ihres Vaters, der sich aufgrund einer Komplikation für Frau oder Kind entscheiden musste.

Hallo Frau Fohlenstein – hier ist Becker. Ich bin Ihnen noch eine Antwort auf eine Frage schuldig.“
„Ja, Hallo Frau Becker. Wie geht es Ihnen? Ich erinnere jetzt keine schuldige Antwort… Was meinen Sie?“
Nun – als ich das erste Mal bei Ihnen war haben Sie mir zu Beginn eine Frage gestellt. Ich sollte Ihnen sagen, wie ich mich fühle mit meinen Schmerzen und wie es sich in 20 Jahren anfühlen würde , wenn sich nichts ändert – erinnern Sie sich?
Ja klar – das weiß ich noch.“ Antwortete ich schnell in ihren Redefluss hinein. „Ich habe damals gesagt, dass ich mich verzweifelt fühle – dass stimmte auch, weil ich war in diesem Moment wirklich sehr verzweifelt, aber vor allem, weil ich Ihnen gar nicht richtig antworten konnte. Ich habe nicht mal ansatzweise gefühlt, was sie meinen – und das hat mich verzweifeln lassen. Aber Sie wissen ja – ich bin ein höflicher Mensch.“

„Ja – das sind Sie wirklich – Frau Becker, aber was ist denn jetzt die Antwort?“

Dafür muss ich ganz kurz ausholen – Frau Fohlenstein, weil Sie ja gar nicht wissen, was alles passiert ist.“ Ab jetzt war ich dann nun richtig gespannt und lauschte ihren Worten: „In meinem Büro habe um eine Auszeit gebeten und das auch hingekriegt. Allein die Vorstellung dieser Frage wäre für früher undenkbar gewesen! Nun ja, ich habe mir einen Flug nach Afrika gebucht und bin dort hingeflogen und habe eine geführte Rundreise mitgemacht. Bereits nach zwei Wochen besuchten wir ein Kinderheim. Dort bin ich dann geblieben und habe begonnen mitzuarbeiten. Inmitten der Kinder konnte ich Ihre Frage endlich fühlen, weil ich es nicht mehr war: einsam! Ich war mein ganzes Leben unsäglich einsam und hatte gleichzeitig genau davor Angst. Hier bin ich nicht mehr einsam und ich bin verliebt – Frau Fohlenstein. Ich weiß, dass er der Richtige ist. Er ist Müllmann – oder besser – er ist der Chef des hiesigen Müllabfuhr-Unternehmens. Um es mit Ihren Worten auszudrücken: Der Stellvertreter meiner inneren Führungskraft an meiner Seite entsorgt den Müll. Jetzt sind sprachlos – was? Sind Sie stolz auf mich? Er ist mein Ober-Makrophag, wenn Sie verstehen, was ich meine.

Ich war wirklich sprachlos. Vor zwei Jahren hatte ich sie kennengelernt und der Mensch am Telefon war für mich kaum wieder zuerkennen. Was für eine mutige, lebenslustige Frau. Natürlich erkundigte ich mich auch nach ihren Gelenksschmerzen: Etwa drei Wochen nach der Aufstellung hatte sie einen rheumatoiden Schub. Aber er war anders als sonst.

Sie beschrieb es so:

Es gab keine Todesbedrohung mehr durch die Schmerzen. Es war als würde ich jeden Morgen aus dem Grab meines Großvaters herausklettern müssen – wie ein uralter Muskelkater , der sich in meinen Gelenken ergoss. Es dauerte ungefähr 8 Wochen. Danach habe ich die Reise gebucht. Dieser Schub ist jetzt über ein Jahr her und einen weiteren gab es bislang nicht. Wissen Sie – das soll jetzt bitte nicht blöd klingen – aber ich habe einfach gar keine Zeit mehr dafür…“ 

Ich hörte ein schallendes Gelächter am Telefon – es unglaublich ansteckend war und dauerte für eine gefühlte Ewigkeit an.
„Ach so“ sagte Frau Becker abschließend, wenn Sie darüber mal was schreiben wollen, würde mich das sehr freuen. Auch dafür habe ich keine Zeit mehr.“ kicherte sie fröhlich.
Ich wünsche mir dann aber bitte, bitte dieses Bild vom „Becker-Hai und dem Goldfisch“ – versprechen Sie mir das? – Ich liebe dieses Bild“ Mein Versprechen verschwamm mit ihrem nächsten Lachen.

Wir haben natürlich beide keine Ahnung, wie sich ihre arthritischen Schübe entwickeln werden, das kann man nur beobachten. Aber ich denke, es ist offensichtlich, dass sie für sich nun viel bessere Voraussetzungen geschaffen hat, um mit ihren Lebensherausforderungen umgehen zu können.
Hätte ihr vor zwei Jahren jemand gesagt – sie solle doch nach Afrika ziehen und dort Kinderheim-Mutter werden – wäre einfach nichts passiert. Es hätte den Teil in ihr, der das jetzt lebt niemals berühren können.

Die Arbeit mit den Lebensfeldkarten und den neun Lebensfeldern heilt nichts – sie ist auch keine Behandlung. Sie macht lediglich den unsichtbaren Weg der Aufmerksamkeit in Zeit und feinstofflichen Räumen sichtbar ohne den Kontakt zu körperlichen Strukturen zu verlieren. Und sie kann den Schreck lösen, der sich an der Stelle der größten Resonanz um viele Zeiträume lang gebunden hat.
Anschließend kann man nach Therapien und Möglichkeiten suchen, die nun eine bessere Voraussetzung haben, um wirken zu können.

Wenn deine Aufmerksamkeit nicht in deinem „Hier & Jetzt“ aktiv ist, wo ist sie dann?
Wir sind mehr als ein Körper in einer Zeitdimension…, weil’s immer ums Ganze geht!

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16.05.2019
Kim Fohlenstein
Heilpraktikerin und Lehrerin bei heil+kunst
Titelbild ist von Shutterstock von Romolo Tavani 

 

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Mit den Karten können menschliche Konflikte durch die neun Lebensfelder und drei Lebensachsen der Ahnenmedizin in Resonanz zum eignen Leben gebracht, verstanden und gelöst werden.
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Zusammenfassung
Was haben verlorene Wut, Schmerzen und die Ahnenwelt gemeinsam?
Titel
Was haben verlorene Wut, Schmerzen und die Ahnenwelt gemeinsam?
Beschreibung
„Guten Tag Frau Becker“. Ein reißender Schmerz betäubt ihre Hand. Wieder ein Mal war sie zu höflich, um Herrn Hildebrandt - ihrem neuen Chef die Hand zur Begrüßung nicht hinzustrecken. Sie unterdrückt die Tränen und geht zum Fahrstuhl.
Autor
Veröffentlicht in
Spirit Online
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