Was ist Selfness? 4 Tipps was dazu gehört!

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hand-violett-bluete-buddhaWas ist Selfness?

Vor ein paar Tagen bekam ich ein Werbeschreiben eines Hotels, in dem von Selfness die Rede war. Ich gebe zu, ich konnte diesen Begriff nicht wirklich zuordnen.
Was bietet dieses Hotel denn damit an? Etwas anderes als Wellness muss es schon mal sein. Und was verbirgt sich noch hinter dem Begriff “Selfness”? Meine Neugierde war geweckt.

Also machte ich mich auf die Suche, um herauszufinden: was ist Selfness?

Einen logischen Sinn machte für mich sofort die Verbindung zwischen dem Wort “Wellness” und dem englischen Wort “Self”, also selbst.

Wellness ist eigentlich ein klar definierter Begriff und beinhaltet drei verschiedene Aspekte: Entspannung, Ernährung und auch Bewegung. Geschützt ist dieses Wort allerdings nicht. In der Werbung wird der Begriff „Wellness“ für alles Mögliche eingesetzt. Angefangen von Wellness-Socken, über Wellness-Tee bis hin zu Wellness-Massagen. Kurz gesagt, Wellness dient also dem persönlichen Wohlbefinden.

Gut, aber was ist nun Selfness? So mehr ich recherchierte, umso klarer wurde es.
Selfness meint also so etwas Ähnliches wie “aktiv zur Ruhe kommen”. Die möglichen Selfness Konzepte sollen zu einem gesunden und erfüllten Leben führen. Also zu einer dauerhaften Selbstveränderung.

Ok. Und was ist Selfness dann noch? Wie sehen diese Konzepte aus?
Und wer hat’s erfunden? (Nein, die Schweizer waren es nicht…)

Erwähnt wurde der Begriff erstmals 2014 von Mathias Horx

Der deutsche Trendforscher verband damit zwei Dinge: sich Wohlfühlen und Selbstfindung. Und das dauerhaft.
Und da beginnt die erste Hürde, die genommen werden will. Wie kann man das “sich wohlfühlen” dauerhaft verankern? Also wie (er-)lebt man dies tagtäglich?
Dazu gehört nach meinem Verständnis mehr als ein entspanntes Wochenende. Dazu müssen alte Gedankenmuster und Strukturen auf den Prüfstand genommen und überarbeitet bzw. abgelegt werden.
Welche Wege kann man dabei gehen? Oder anders gefragt: ist das dann nicht “das” optimale Leben schlechthin?

Zu Selfness gehört:

• Innere Balance und ganzheitliche Entspannung
Diese beiden Aspekte kann man gut trainieren. Zum Beispiel durch Yoga oder Qi Gong, durch Meditationen oder Achtsamkeitsübungen. Je häufiger man dies macht, umso besser verinnerlicht man dies und kommt so in die eigene Balance und zu einem entspannten Dasein.

• Gesundheit und Genuss
Ein bewusstes Essen spielt ebenso eine große Rolle für das Wohlbefinden. Nicht von ungefähr stammt der Satz: “Du bist was du isst.”. In meinen Augen gibt es hier allerdings kein Allheilmittel. Für den einen ist es das vegane Essen, für den anderen Slow Food. Was oder wie auch immer. Wer sich bewusst ernährt, und auf seinen Körper hört, macht schon vieles richtig. Regionale und saisonale Produkte und dies auch noch hochwertig und in Bio können dies untermauern. Und ab und an ein Fasten- oder Entschlackungstag ist sicherlich auch gut. Lernt wieder auf euren Körper zu hören! Er weiß genau, was er im Augenblick braucht.

• Leben in Bewegung

Auch die Bewegung spielt beim Selfness eine Rolle. Ich persönlich bin kein “Sportler”. Ich brauche die sportliche Herausforderung nicht um mich gut zu fühlen. Wie schon bei der Ernährung, spielt auch hier der Körper wieder eine große Rolle. Schaut hin. Fühlt ihn. Was könnt ihr tun, damit euer Körper ideal funktioniert? Egal, ob es ein tägliches Fitnessprogramm ist, Wandertouren oder Nordic Walking – auch ein regelmäßiger Spaziergang über Wiesen und Felder oder im Wald, tuen wahre Wunder. Spürt die Natur und lebt mit ihr im Einklang.

• Coaching & Weiterentwicklung
Manchmal benötigt man Hilfe von außen, um etwas zu verändern. Kaum etwas kann so zäh sein wie festgefahrene Strukturen. Egal ob es sich dabei um eine Ernährungsberatung handelt, um einen Kurs in Stressmanagement, um ein Achtsamkeitsseminar – es gibt tolle Menschen, die euch dabei helfen können, verfestigte Strukturen in euch aufzuspüren und aufzuheben.

Selfness ist also sehr vielschichtig und ein sehr langfristiger Zustand

Selfness ist eine Harmonie von Körper, Geist und Seele. Selfness ist ein harmonischer Zustand von geistigem und körperlichem Wohlbefinden. Und es ist ein Weg zur inneren und äußeren Balance, den man gehen kann. Selfness ist auch die Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen.

Und interessant wird es sein zu betrachten, was uns in Bezug auf Selfness in den nächsten Jahren noch alles erwartet.

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3 Kommentare

  1. Sehr geehrte Frau Stegmann,
    vielen Dank für obenstehenden Artikel zum Thema Selfness. Er ist inspirierend und sehr informativ geschrieben. Als Präventionsberaterin, Kultur- und Sprachwissenschaftlerin habe ich allerdings im Sinne der angemessenen Leserinformation eine Anmerkung zu machen. Der Teil des Artikels zur Entstehung der Begriffe Wellness und Selfness ist leider unzureichend recherchiert und entwirft m.E. ein irreführendes Bild zur Geschichte der Gesundheitsvorsorge. Schon ein Blick in die Google Suchergebnisse spuckt mehrere Bücher von 2007 oder früher mit dem Titel “Selfness” aus. Selfness entspricht der ursprünglichen Bedeutung von Wellness aus den 50ern (Halbert Dunn) bzw. der Wellness-Bewegung seit den 70ern. Wellness heute ist das, was in den letzten Dekaden leicht für den Markt verwertbar war, also Massagen, Bäder, Kuren etc. Der Kerngedanke der aktiven gesundheitlichen Selbstfürsorge wurde dann zu Selfness und führt uns zurück zur holistischen Gesundheit der 70er.
    Wollen wir wirklich gesund bleiben und zufrieden leben, brauchen wir Selbstverantwortung und Selfness. Doch eingebettet in den historischen Kontext (der übrigens bis in die Anfänge unserer Zeit reicht und seit der Antike schriftlich nachgewiesen ist) wird diese oft verlernte Denkweise wieder zugänglich. Und zwar für alle Interessenten und nicht nur die, die modernen Fitnesstrends nachjagen.

    Ich freue mich auf Ihr Feedback und weitere Meinungen aus dem Lesendenkreis.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Katharina Berg

    • Liebe Frau Berg, vielen Dank für die informativen Anmerkungen und weiterführenden Informationen. Ja, dies ist natürlich vollkommen richtig. Bei meiner Recherche bin ich vom Aspekt beim Thema Reisen ausgegangen und wie der Begriff in dortiger Hinsicht verstanden wird. Und wie wir ihn in unser tagtägliches Leben leicht umsetzen können.
      Ich danke Ihnen von Herzen für Ihre Anmerkungen – Ihre Sabine Stegmann

  2. Danke, dass Sie sich der Definition annehmen, denn ursprünglich hat selfness wenig mit Hotelangeboten zu tun.
    Ich hatte auf den Horx-Aufsatz und das folgende Buch von Fuchs, Helmut / Huber, Andreas: Selfness,dtv,München,2007 eigene Gedanken zu “Selfness” auf meiner WebSeite veröffentlicht:
    http://www.selfness-freiheit.de/
    Ich hatte dann ein längeres Telefonat mit der Dame geführt, die den Begriff mit Urheberrecht belegt hatte. Da ich aber nur theoretisch mich mit Selfness beschäftige aber ihn nicht kommerziell ausnutze, durfte ich die Seite weiter stehen lassen. Leider ist mein Aufsatz über Suchmaschinen nicht mehr (wie früher) zu finden, darum finde ich es gut, dass Sie sich nocheinmal um eine Definition bemühen.
    Danke, Dr.phil. Thomas Klihm

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