Ernährung

Was wäre (m)ein Leben ohne Zucker?

zucker-rieseln-sugarZucker – das weiße “muss ich haben”?!

Was wäre (m)ein Leben ohne Zucker? Die meisten Menschen geben es zu, sie lieben süßes. Schokolade, Kuchen, Kekse… Und ihnen ist es dabei durchaus bewusst, dass sie mit diesen Lebensmittel Zucker zu sich nehmen. Ein bisschen am Tag finden sehr viele Menschen auch durchaus ok. Und wenn man/frau es weiß, können wir es auch dosiert halten. Warum ich die Dosis hier erwähne – darauf gehe ich später nochmals ein.

Kennen Sie es auch? Manchmal haben wir richtig Lust auf etwas Süßes. Zum Beispiel nach einem herzhaften Essen. Bin ich süchtig? So sehe ich es für mich nicht, aber ganz ohne etwas Süßes geht eben auch nicht. Ich bin Zucker gewöhnt. Schon seit meiner Kindheit gab es immer etwas Süßes zu Hause. Es gibt Tage, da bereite ich lieber ein süßes Mittagessen zu, als ein Herzhaftes. Dann gibt es Apfelpfannkuchen, Topfenknödel, Milchreis… – ohne kaum vorstellbar. Und auch bei herzhaften Gerichten ist meist immer eine Prise Zucker dabei, um den Geschmack zu intensivieren. Wohlgemerkt: Prise. Eine Prise an das Salatdressing ist nur ein Beispiel. So wie auch eine Prise Salz bei Süßem dazu gehört.

Zucker das weiße Gold – oder Gift?

Noch vor hundert Jahren galt Zucker bei uns als das “weiße Gold”. Es war etwas Besonderes. Etwas Kostbares. Nur wenige konnten sich Zucker überhaupt leisten. Kam er damals doch von weit her. Dafür wurden seinerzeit sogar afrikanische Sklaven nach Südamerika verschifft, um dort auf den Zuckerrohrplantagen zu arbeiten.

Und heute? Zucker ist überall preisgünstig zu erwerben und findet sich sicherlich in den meisten Haushalten im Vorratsregal. Unzählige Studien belegen, dass Zucker nicht gut für unseren Körper ist. Er lässt nicht nur Fettpölsterchen wachsen, greift die Zähne an, sondern gilt auch als Verursacher vieler allgegenwärtigen Krankheiten, wie Diabetes, Arterienverkalkung oder Bluthochdruck.

Der versteckte Zucker?

Die Deckmäntelchen des Zuckers – Zucker in vielen Facetten von fast A bis Z:
Agavensaft, Ahornsirup, Backmalz, brauner Zucker, Dextrin, Dextrose, Fruchtextrakt, Fruchtpüree, Fruchtsaftkonzentrat, Fruktose-Glukose-Sirup, Fruktose-Sirup, Gerstenmalz, Gerstenmalzextrakt, Glukosesirup, Honig, Inulin, Invertzucker, Joghurtpulver, Johannisbrot, Karamellsirup, Laktose, Maltodextrin, Maltrose, Malzextrakt, Mannose, Milchzucker, Oligofruktose, Poyldextrose, Raffinose, Rohrzucker, Rohrrohrzucker, Saccarose, Stachyose, Stärkesirup, Süßmolkenpulver, Traubenzucker, Weizendextrin…

Alle Zuckerarten und Namen habe ich hier sicherlich nicht aufgeführt. 70 verschiedene Varianten gibt es. Hinzu kommen die vielen synthetisch hergestellten Süßungsstoffe, wie Acesulfam, Aspartam oder Saccharin. Alle mit irgendwelchen „E“ gekennzeichnet (E950, E959, E957…). Hätten Sie es gewusst?

Zuckerfrei trotz Angabe “ohne Zucker”

Die Werbung ist raffiniert und die Industrie einfallsreich. Groß steht es auf der Verpackung: “zuckerfrei “. Auf den ersten Blick ist dies toll – suggeriert es doch, dass dieses Produkt ohne Zucker auskommt. Aber haben Sie schon mal beim Backen im Kuchen den Zucker vergessen?

Mir ist es einmal passiert. Es war ein grauenvolles Geschmackserlebnis. Industrieprodukten geht es natürlich ähnlich. Ein Blick auf das Kleingedruckte – was meist wirklich kleingedruckt ist – lohnt. Schauen Sie doch mal, was Sie anstelle des normalen Zuckers dort finden. Sie werden fündig!

Übrigens gilt ein Zuckeranteil von 0,5 % als zuckerfrei.

In meinen Augen viel schlimmer sind Zuckerersatzstoffe, die sich gerne in vermeintlichen “light” oder gar “Zero” (also 0) Produkten finden. Diese sind für den Körper noch schädlicher als Zucker, teilweise werden diese sogar zur Mast eingesetzt. Also das genaue Gegenteil davon, was die Werbung suggeriert. Aber das ist ein anderes Thema.

Was sagt die WHO über Zucker?

Die Weltgesundheitsorganisation (kurz WHO) empfiehlt – und selbst hier bin ich immer skeptisch, maximal 25 g Zucker am Tag zu sich zu nehmen. Dies entspricht rund 6 Teelöffel.

In unserer heutigen Zeit und mit den heutigen gängigen Nahrungsmitteln ist dies eine fast schon utopisch niedrige Zahl. Statistiken haben ergeben, dass der Durchschnittsmensch am Tag 100 g Zucker verzehrt. Und dies nicht, weil er Zucker pur isst, sondern weil sich Zucker in vielen Lebensmitteln versteckt. Im Brot zum Beispiel. Oder beim Verzehr von sauren Gurken – um vielleicht ein etwas abstraktes Beispiel zu nennen. Vor allen die sauren oder herzhaften Produkte sind tückisch. Ketchup, im Rotkohlglas, in der Wurst, im fettarmen Joghurt…

Mein Fazit:

Der Blick auf die Zutatenliste der einzelnen Lebensmittel lohnt sich auf alle Fälle. Und wenn Sie dies zu Hause ganz in Ruhe nach dem Einkauf tun. Mit Lupe vielleicht 😉
Zukünftig können Sie diese dann später ja meiden.

19.12.2017
Sabine Stegmann

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