Wenn Ängste das Leben bestimmen: Natürliche Methoden gegen Angstzustände

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springen-lifeWenn Ängste das Leben bestimmen: Natürliche Methoden gegen Angstzustände

Angstzustände kennen viele Menschen. Sie sind energieraubend und hindern häufig daran, das Leben in vollen Zügen zu genießen. Körperlich betrachtet sorgen Ängste dafür, dass der Puls sich erhöht, Gefäße sich zusammenziehen und die Atmung schneller wird. Das Gehirn produziert vermehrt Adrenalin, was die Panik noch weiter vorantreibt. Die Angst raubt dem Körper die Kraft und das Energiefeld ist nicht mehr stabil. Kopf und Geist sind nicht mehr genügend versorgt, weshalb ein klares Denken oftmals schwerfällt. Gleichzeitig konzentriert sich die restliche Energie auf die Angstquelle. Um die Beklemmung zu lösen und Ängste effektiv zu bekämpfen ist es also nötig, die negative Energie umzuwandeln und für ein Gleichgewicht des eigenen Energiefeldes zu sorgen.

Ängste annehmen

Grundsätzlich sind Ängste nichts Schlimmes. Sie spielen in der evolutionären Entwicklung eine entscheidende Rolle und ohne sie würde es heute viele Lebewesen nicht mehr geben – den Menschen eingeschlossen. Doch Ängste können sich im Laufe eines Lebens vor einer Vielzahl von Dingen entwickeln und sich dabei tief im Bewusstsein verankern. Eine negative Kindheitserinnerung oder ein schlechtes Erlebnis spielen am häufigsten eine Rolle.

Um effektiv gegen die Furcht vorzugehen, ist es wichtig, diese zuerst anzuerkennen. Denn wer Sorgen immerzu verdrängt, benötigt noch mehr Energie für die Unterdrückung der Angst. Es ist also nötig, sich darüber bewusst zu werden, wovor diese Furcht besteht und wodurch sie ausgelöst wurde. Nur so können Therapiemaßnahmen mit Meditation und Atemübungen in das Bewusstsein vordringen und Ängste in positive Energien umwandeln.

lyogaGezielt gegen Ängste vorgehen und diese überwinden

Wer über seine Ängste Bewusstsein erlangte, ist in der Lage, gegen diese vorzugehen. So hat Yoga beispielsweise nicht nur eine wohltuende Wirkung auf den Körper, es hilft auch dabei, die Furcht zu bekämpfen und Panikattacken vorzubeugen. Denn wenn ein Mensch Angst verspürt, verändert sich seine gesamte Körperhaltung. Die Muskulatur zieht sich zusammen und er verkrampft zunehmend. Dadurch sendet der Körper diverse negative Signale an das Gehirn, die sich letztlich wieder auf die psychische Verfassung auswirken. Im Körper entsteht ein Kreislauf angstfördernder Prozesse. Im Yoga gelernte Übungen können jedoch dabei helfen, diese Prozesse zu stoppen. Durch die bewusste Ausrichtung des Körpers lässt sich die Psyche positiv beeinflussen. Zudem lässt mithilfe dieser Übungen die Kontrolle über den Körper zurückerlangen. Diese zwei Asanas bestehen aus sanften Bewegungen, die Körper und Geist beruhigen:

Übung Matsyasana

  1. Die Person sitzt auf einer Yogamatte und streckt die Beine gerade aus. Die Handflächen berühren flach den Boden.
  2. Der Kopf gleitet in den Nacken und der Oberkörper geht langsam zurück, bis der Nacken auf dem Boden aufliegt. Mit den Ellenbogen auf der Matte abstützen, während Stirn und Brust gerade nach oben zeigen. Die Schulterblätter ziehen sich zusammen und die Hände sind vorsichtig auf den Bauch gelegt.
  3. Der Geist ist auf eine gleichmäßige und tiefe Atmung fokussiert.

Übung Savasana

  1. Die Person sitzt auf einer Yogamatte, streckt die Beine gerade nach vorne und legt die Hände auf die Knie.
  2. Der Oberkörper scheibt sich langsam nach hinten, bis er eben auf der Matte aufliegt. Die Wirbelsäule und die Beine sind dabei gestreckt.
  3. Die Hüfte wird angehoben und die Beine gleiten nach außen. Die Arme liegen locker neben dem Körper und das Kinn bewegt sich sanft Richtung Brust.
  4. Der geistige Fokus liegt auf der Atmung. Beim Ausatmen bewegt sich der Körper zurück auf den Boden und verweilt für einige Sekunden. Beim Einatmen geht die Hüfte mit nach oben, wodurch die Muskulatur angespannt ist.

Nicht immer besteht die Möglichkeit, mit entspannenden Yoga-Übungen gegen die Panikattacken vorzugehen. Eine Alternative dazu sind Öle mit CBD. Hanföl fährt die Neuronen herunter, welche Angst und Stress kontrollieren. Zudem aktiviert es die Serotoninrezeptoren, ein Hormon, das auch beim Verliebtsein vermehrt vorkommt. Der Vorteil an CBD liegt darin, dass durch das Öl kein direkter Eingriff in die körpereigenen Vorgänge stattfindet. Der Körper wird angeregt und reagiert selbstständig auf die Stressreaktionen. So beginnt ein Prozess der Selbstheilung im Organismus.

Auch klassische Atemübungen helfen dabei, gegen Angstzustände vorzugehen. Dabei soll der Atem gezielt kontrolliert werden, womit die Lebenskraft geweckt wird und Betroffene allgemein mehr Vitalität verspüren. Es geht dabei um eine Kombination aus Selbstkontrolle und Bewusstseinserweiterung. Nicht nur beim Yoga, auch in Stresssituationen kann eine bewusste Atmung dabei helfen, den Geist zu ordnen und mit den Ängsten umzugehen. Um dies zu verstehen, ist es nötig, zu wissen, wie genau Sauerstoff im Körper wirkt:

  • Beim Atmen gelangt Sauerstoff über die Lunge in den Blutkreislauf. Dieser transportiert ihn durch den gesamten Körper und lädt ihn so mit neuer Energie auf. Beim anschließenden Ausatmen werden gleichzeitig giftige Stoffe aus dem Organismus abtransportiert.

Diese zwei Atemübungen helfen dabei, sich selbst in stressigen Situationen zu beruhigen:

Atemübung 1

  1. Die Person sitzt aufrecht und locker. Die starke Hand befindet sich auf dem Bauch, die andere auf der Brust.
  2. Fünf Sekunden durch die Nase in den Bauch einatmen, kurz innehalten und anschließend stoßartig durch den Mund ausatmen.
  3. Diese Übungen fünf bis sieben Mal wiederholen, bis der Herzschlag sich verlangsamt.

Atemübung 2

  1. Die Person setzt sich aufrecht und entspannt hin, der Rücken ist angelehnt.
  2. Die starke Hand befindet sich auf dem Bauch.Viermal schnell durch die Nase in den Bauch einatmen und für einige Sekunden innehalten. Anschließend mit zusammengepressten Lippen durch den Mund ausatmen.
  3. Die Konzentration fokussiert sich auf den Bauch, der sich während des Einatmens nach außen wölbt und beim Ausatmen flach wird.

Der beste Weg ist die Ängste zu verstehen

Atem- und Selbsthilfe-Übungen, Öle und Yoga helfen dabei, Panikattacken zu lindern. Wer jedoch seine Ängste beseitigen möchte, muss lernen, diese zu verstehen. Dabei ist es wichtig, sich folgende Fragen zu stellen:

  • Was verursacht die Angst?
  • Welche Gefühle und Handlungen wirken sich auf die Angst aus?
  • Wie reagieren Körper und Geist in Stresssituationen?

Häufig lässt sich die Furcht mit tiefersitzenden Ängsten verknüpfen.

Nur wer weiß, wovor er sich wirklich fürchtet, kann zukünftig angstfrei leben.

17. Mai 2018

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