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Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Teil 2/2

frau-affe-composingWer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Teil 2/2

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Wie funktioniert das genau?

Es spielt eine Rolle, ob wir Menschen uns als zufälliges Endprodukt einer mutierenden Reihe von Mehrzellern sehen, oder ob wir erkennen wer wir wirklich sind.
Wenn man die Evolution wie sie gewesen sei  soll genauer betrachtet, dann gibt es Ungereimtheiten, weit mehr als nur den „missing link“.

Laut Evolutionstheorie gibt es für alle Säugetiere genau einen Vorfahren: eine Rattenmaus ( Zeit online – Unser frühester Säugetier-Vorfahr? Eine Rattenmaus  – 7. November 2017)

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Aus diesem kleinen Tierchen sollen sich alle anderen Säugetiere entwickelt haben. Also Fledermäuse und Elefanten, Pferde und Biber, Wale und auch der Mensch.

Schauen wir uns das doch mal genauer an.

Die Evolution soll durch spontane Mutationen geschehen sein, also winzige Veränderungen von einer zur nächsten Generation. Diejenige Mutation die am besten funktioniert überlebt. Nun ist es allerdings so, dass spontane Mutationen in der Natur relativ selten vorkommen. Ein Albino ist zum Beispiel eine spontane Mutation. Wie oft bist du schon einem Albino begegnet?
Trotzdem ist es dieser seltene Fall der überlebt, während alle anderen dem harten Überlebenskampf zum Opfer fallen.

Aber spielen wir die Sache gedanklich durch. Die Evolutionsreihe von der Rattenmaus zum Elefanten müsste wie ein Daumenkino abspielbar sein. Oder andersrum gedacht, vom Elefanten rückwärtsgehend müsste es unzählige Zwischenstufen geben, die zurück zu der Rattenmaus führen. Unzählige Zwischenmutationen über einen Zeitraum von vielen Millionen Jahren.

Diese Zwischenstufen gibt es aber nicht.
Es gibt nirgendwo Funde dieser Zwischenstufen zu den einzelnen Rassen. Warum nicht?

Wenn man sich weiter überlegt wie diese Tiere ausgesehen haben müssten, dann muss man auch feststellen, dass sie absolut lebensunfähig gewesen wären. Denn die Tiere sind immer perfekt so wie sie sind. Sie sind perfekt angepasst an ihre Umgebung.

Eine Fledermaus mit einem weniger guten Gehör würde im dunkeln an die Höhlenwand prallen.
Die Flügel der Fledermaus sind zarte Häutchen, die zwischen  überlangen Fingern aufgespannt sind.

Stell dir nun ein Tier vor aus der Zwischenstufe zwischen Maus und Fledermaus. Die Finger wurden immer lang und länger, aber es hat noch nicht die Haut dazwischen gespannt zu fliegen, wie soll es mit den überlangen Fingern  noch krabbeln oder klettern? Oder wenn es schon Häutchen entwickelt hat aber die Flügel sind noch zu kurz zum fliegen, wie soll es am Boden mit den halbfertigen Flügeln zurecht kommen?

Hierzu ein Zitat aus Wikipedia:

Im Gegensatz zu anderen schwierig einzuordnenden Säugetiertaxa, etwa den Walen, liefert der Fossilienbefund bisher keinerlei Hinweise auf Übergangsformen.
Folglich sind die Bedingungen, die zur Evolution des Schlagflugs bei Fledermäusen führten, unklar.“

Du kannst diese Überlegungen praktisch bei jedem Tier machen und bisher hat noch kein Biologe eine wirklich plausible Antwort darauf gehabt.

Ein zweites Beispiel: der Wal.

Der Wal lebt im Wasser, ist aber ein fleischfressendes Säugetier. Die Evolution müsste also folgendermaßen ausgesehen haben: nachdem zufällig aus unbelebter Materie belebte Materie wurde und sich ein Einzeller entwickelt hat, nachdem der Einzeller sich zum Mehrzeller entwickelte, nachdem aus einfachen Mehrzellern Meerestiere geworden waren und die Meerestiere schließlich an Land gingen, nach dem gigantischen und unerklärlichen Sprung vom Reptil zum Säugetier, vom Kaltblüter zum Warmblüter, ist irgendwann in der langen, langen Evolutionsreihe der Mesonyx entstanden, eine Art Hund der nach Fischen jagte.

Wir haben Knochenfunde von ihm und laut Evolutionstheorie ist er der Vorfahre des Wal – Begründung: der Wal ist ein fleischfressendes Säugetier, muss also von einem Raubtier abstammen und dieses Raubtier, der Mesonyx, hat ähnliche Gehörknöchelchen wie der Wal.

Alles an dem Tier hat sich vom Hund zum Wal verändert, aber die Gehörknöchelchen sind gleich geblieben. Deshalb muss er wohl der Vorfahre sein.

Dieser Mesonyx lief also immer am Wasser entlang und mit den Pfoten im Wasser hat er langsam seine Haare dort verloren. Wo es dann weniger Haare wurden hat er sich gedacht er könnte auch weiter ins Meer und langsam wurden die Pfoten zu Flossen. Wieder stellt sich die Frage: wie lebt ein Tier mit halb Pfote halb Flosse, das weder rennen noch schwimmen kann?

Ja und schließlich, als sich dieses arme Tierchen vollständig ins Meer gewagt hatte, ist es von der Größe eines Hundes auf 30 m Länge angewachsen. Schon erstaunlich.

Das sind nun nur zwei Beispiele von vielen Ungereimtheiten. Nun zu der Frage, was spielt das für eine Rolle für uns Menschen?

Wie geht die Evolution weiter?

Denken wir den Evolutionsgedanken wie er verbreitet ist weiter, dann ist es nur logisch, dass der Mensch, so wie er ist, kein Endprodukt ist. Die Evolution wird weitergehen und zwar nach den Prinzipien der natürlichen Auslese. Nach dem Motto „survival of the fittest“ nur der Beste seiner Art wird überleben, wird sich die Spezies Mensch weiterentwickeln.

In seiner Reinform wurde dieser evolutionäre Gedanke im Nationalsozialismus gelebt. Die höherstehende, arische Rasse sollte weitergezüchtet werden, während unwertes Leben vernichtet wurde.

Nun könnte man meinen diese dunklen Zeiten lägen hinter uns, wenn man jedoch die Entwicklungen der Prädiagnostik und des Transhumanismus beobachtet, dann bemerkt man, dass die Eugenik durch die Hintertür längst wieder betrieben wird. Dazu noch einmal Wikipedia:

Eugenik (…), deutsch auch Erbgesundheitslehre, bezeichnet die Anwendung theoretischer Konzepte bzw. der Erkenntnisse der Humangenetik auf die Bevölkerungs- und Gesundheitspolitik bzw. den Gen-Pool einer Population mit dem Ziel, den Anteil positiv bewerteter Erbanlagen zu vergrößern (positive Eugenik) und den negativ bewerteter Erbanlagen zu verringern (negative Eugenik).“

Julian Huxley, ein bekannter Eugeniker,  der erste Generaldirektor der UNESCO und Mitbegründer des World Wildlife Fund, sagte 1947 dazu:

„Auch wenn es sicher wahr ist, dass jegliche radikale eugenische Politik für viele Jahre politisch und psychologisch unmöglich sein wird, wird es für die UNESCO wichtig sein, zu erkennen, dass das Eugenik-Problem mit größter Sorgfalt untersucht wird und das öffentliche Bewusstsein über die Sachverhalte so weit informiert wird, dass das Undenkbare wenigstens denkbar wird.“ – Julian Huxley 

Sein Bruder war übrigens der Schriftsteller Aldous Huxley, der mit seinem Roman „schöne neue Welt“ das Manifest der zukünftigen Welt unter eugenischen Grundsätzen geschrieben hat: Bevölkerungskontrolle und Optimierung der Gesellschaft durch Züchtung der brauchbaren Menschen in Laboratorien.

Wenn der Mensch nur ein höher entwickeltes Tier ist, warum sollte er anders betrachtet werden, als unter dem Gesichtspunkt der Nützlichkeit? Und dass man mit Tieren, die man selbst hergestellt hat, schalten und walten darf wie man will, das wird Tag täglich in der industrialisierten Tierhaltung und Tötungsmaschinerie vorgeführt.

Evolution geht anders

Wie anders, wenn wir mit einem spirituellen Weltbild ein göttliches Bewusstsein  unterstellen! Wenn Menschen keine entwickelten Affen  wären, sondern Kinder Gottes. Wenn ein Mensch ein materialisiertes Lichtwesen ist. Wie anders würden wir einander begegnen.

Wie anders ist das Leben, wenn es neben der Nützlichkeit und Vernunft noch eine andere Prämisse gibt, nämlich die Liebe.

Ich möchte niemandem sagen wie die Entwicklung des Menschen denn nun  wirklich war. Ich stelle nur Fragen und möchte jeden  dazu ermuntern ebenfalls Fragen zu stellen. Innerlich ein Tor zu öffnen für ein neues Denken.  
Und ich bin überzeugt davon dass jeder von uns eine Instanz in sich trägt die die Wahrheit kennt. Schließlich hat jeder Mensch Zugriff auf das kollektive Wissen und in jeder DNA ist Erinnerung gespeichert. Insofern möchte ich dich einfach dazu ermuntern darauf zurück zu greifen und deine Quelle zu befragen was denn nun wirklich deine Wurzeln sind.

11.06.2018
Christa Kandel

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