Wie können wir die Psychologie des Virus Wahns verstehen?

Mann schaut durch ein Fenster nach draussen wo Viren lauern

Mann schaut  durch ein Fenster nach draussen wo Viren lauernWie können wir die Psychologie des Virus Wahns verstehen?

Menschen beschäftigen sich stets mit all jenen Phänomene, die ihr Leben beeinflussen können. Je größer die vermeintliche Gefahr ist, desto größer ist die Angst der Menschen und desto Instinkt-gesteuerter ist das menschliche Verhalten. Voraussetzung um die Psychologie des Virus Wahns zu verstehen.

Unser Instinkt verkörpert hierbei unsere animalischen Urinstinkte. Wir agieren sie auf der körperlichen Ebene aus. Dies ist die Ebene unseres Ego.

Der Gegenpol zu unserem Instinkt ist unsere Intuition. Unsere Intuition erfahren wir auf der Ebene unseres Geistes. Unser Geist braucht sich keine Sorgen um seine Existenz zu machen, weil unser Geist feinstofflich-formlos ist und als ein Aspekt des universalen Bewusstseins ewig lebt. Folglich hat unser Geist keine Existenz-Ängste und schaut dem ganzen Treiben gelassen zu.

Die Psychologie unserer Seele

Mit Psychologie beschreiben wir unsere seelischen Prozesse und Abläufe. Psychologie ist die Wissenschaft oder die Lehre unserer Seele. Die Psychologie versucht, das menschliche Erleben und Verhalten sowie die hiermit verbundenen inneren und äußeren Ursachen und Bedingungen zu beschreiben und zu verstehen.

Genau genommen können wir bei uns Menschen unterschiedliche Aspekte oder Dimensionen oder Ebenen des Seelischen unterscheiden. Auf der Ebene des universalen Bewusstseins existiert die eine Ur-Seele. Diese Ur-Seele ist reine Liebe und kann niemals etwas anderes sein. Sie kann daher auch niemals krank werden. Wir können uns als Analogie zu dieser einen Ur-Seele das Meer vorstellen.

Das Meer besteht aus unendlich vielen Wassertröpfchen. Diese Wassertröpfchen sind, solange sie im Meer sind, nicht zu erkennen. Es gibt nur das Meer. Doch wenn eine Welle ans Ufer klatscht und die Gischt spritzt, dann kann es passieren, dass ein einzelner Wassertropfen auf meinen Fuß hüpft und dort zu sehen ist. Er ist dort auf meinem Fuß solange zu sehen, bis eine nächste Welle kommt und ihn von meinem Fuß wieder aufleckt. Dann ist er verschwunden und wieder eingegangen ins Meer. Und ich werde diesen Wassertropfen nie wieder in seiner Einzigartigkeit wiedersehen.

Wenn wir als Menschen geboren werden, so trennen sich Seelen-Aspekte aus dem Meer der Ur-Seele heraus und inkarnieren ins Menschsein. Der Seelen-Aspekt, der in uns lebt, ist also wie ein Wassertropfen. Dabei ist auch dieser Seelen-Wassertropfen reine Liebe.

Reine Liebe wird immer reine Liebe sein und bleiben. Daher kann unsere Seele genau genommen niemals krank sein/werden. Wenn wir von seelischer Krankheit sprechen, so ist damit streng genommen eben gar nicht unsere Seele gemeint, sondern das seelische Befinden unseres Ego. Unser Denken ist krank. Doch unser Denken ist eben nicht die Liebe, sondern unser Verstand. Und deshalb ist unser Verstand krank, nicht unsere Seele.

Wie entsteht wahnhaftes Denken?

Wahn ist eine im ICD 10 klassifizierte Störung. Es gibt unterschiedliche Wahn-Störungsbilder, zum Beispiel Eifersuchtswahn, Beziehungswahn, Verfolgungswahn, Liebeswahn, Größenwahn, hypochondrischer Wahn, Armutswahn, Nichtigkeitswahn. Man unterscheidet zwischen Wahnstimmung, Wahneinfall, Wahnwahrnehmung und dem Wahnsystem. Als Wahnarbeit wird der Aufbau eines wasserdichten Wahnsystems beschrieben, sodass die im Wahn wahrgenommene „Realität“ dem Betroffenen tatsächlich unumstößlich wirklich erscheint. Der Wahn ist ein ganz reales, wirkliches, inneres Erleben von deren Falschheit sich der Betroffene auch dann nicht abbringen lässt, wenn viele anderen Menschen seine Wahrnehmung nicht teilen.

Und im Grunde genommen ist unser gesamtes Leben (völlig unabhängig von Corona) ein wahnhaftes Erleben, weil unsere als real wahrgenommene Wirklichkeit nur für uns und nur auf unserer Schwingungsebene subjektiv existiert. Fledermäuse, Maulwürfe, Schmetterlinge, Mücken und auch Giraffen, Löwen und Pinguine haben eine vollkommen andere Wahrnehmung von dieser Welt. Jedes Individuum lebt in seinem eigenen, ganz individuellen, persönlichen Wahnsystem.

Als „gesund, richtig und normal“ wird von Menschen diejenige Wahnwahrnehmung eingestuft, die die meisten Menschen in der gleiche Weise als gültige Normalität begreifen. Und hier scheint sich jetzt in Corona-Zeiten die Menschheit zu spalten. Denn für die Corona-Gläubigen ist die Angst vor Corona die Corona-Wahrheit und damit DIE WAHRHEIT. Und für die Corona-Leugner sind Freiheit und Selbstbestimmtheit DIE WAHRHEIT. Beide Lager halten ihre eigenen, persönlichen Auffassungen für allein richtig und allein gültig. Und beide Gruppierungen haben wenig Verständnis für die andere Wahrheit.

Typisch für jeden Wahn ist, dass sich die Betroffenen nicht in der Lage sind, sich in die Wahrheit der anderen, anders Denkenden hinein zu versetzen. Jeder wahnhaft gestörte Mensch kann nur und einzig und allein seine eigene Wahrnehmung für wahr befinden. Er/sie ist nicht in der Lage, einen anderen Standpunkt einzunehmen, nachzuvollziehen und empathisch-mitfühlend auch gelten zu lassen.

Angst als Ursache

Eine mögliche Ursache für eine Wahnstörung ist unsere Angst. Und Angst können wir nur auf der Ebene unseres Ego erleben, erfahren, fühlen und wahrnehmen. Unsere Seele, unser Herz, die universale Liebe (die wir in unserer Essenz sind) und unser Geist sind feinstofflich-formlose, reine Energie und können als solche keine Angst haben. Nur „etwas“ kann Angst vor „etwas“ haben. Nur Form kann Angst vor einer Formveränderung haben. Nur unser Ego kann als Form um seine eigene Form fürchten.

Wie alles anfing …

Mit unserer Inkarnation als Seele ins Irdische (in einen Menschenkörper) haben wir uns auf eine große Abenteuerreise begeben. Die Seele selbst kann nichts fühlen. Die Seele selbst kann keine Gefühle fühlen, weil sie formlos-feinstoffliche, reine Energie ist. Zum Fühlen brauchen wir eine Form, ein Messgerät. Und dieses Messgerät ist unser Körper.

Unser Körper funktioniert hierbei wie der Klangkörper einer Gitarre. Wenn wir an der gespannten Seite zupfen, schwingt sie und bringt die Luft im Gitarrenkorpus zum Schwingen. Hierdurch entsteht der für uns hörbare Ton. Und unser Körper ist ein Resonanzkörper für Gefühle. Die Energien unserer Gefühle (Freude, Wut, Trauer, Angst etc.) schwingen in uns und wir können sie gut „hören“ (fühlen).

Und weil wir unsere Gefühle in unsere Körper bzw. mit unserem ganzen Körper fühlen, glauben wir a) es seien unsere Gefühle und b) identifizieren wir uns mit unseren Gefühlen sowie c) auch mit unserem Körper. Wir lieben also unseren Körper, weil es so viel Freude macht, mit ihm schöne Gefühle zu fühlen. Und wir möchten diesen Körper gerne möglichst lange behalten.

Unsere Seele freut sich ebenfalls sehr, dass wir diesen Körper haben. Denn die Seele selbst kann ja nichts fühlen. Doch wir als Seele, die in einen Körper inkarniert sind, können nun mit unserem Körper Gefühle fühlen. Und unser Geist repräsentiert unser Bewusstsein, mit dem wir unser Gefühle-Fühlen bewusst wahrnehmen und bezeugen.

Unser Geist ist Beobachter und Zeuge. Unser Geist kommentiert nicht. Er bezeugt nur. Er würdigt, bezeugt, bejaht, erkennt an und erlaubt. Und zwar alle Gefühle, die schönen, angenehmen wie auch die negativen, unangenehmen.

Unser Ego ist quer geschossen

Doch unser Ego ist wählerisch. Unser Ego möchte nur die schönen Gefühle fühlen. Unser Ego lehnt die negativen Gefühle ab. Es hat keinen Bock, Schmerzen und Leid zu fühlen. („Dummer Weise“ sind die Regeln der Schöpfung jedoch so, dass unser Ego mit seiner ablehnenden Haltung und seinem „Nein sagen“ genau diese schmerzhaften und leidvollen Gefühle magnetisch anzieht und manifestiert.)

Unser Ego identifiziert sich mit unserem Körper. Und wir identifizieren uns mit unserem Ego. Also identifizieren wir uns über unser Ego mit unserem Körper. Und so haben wir riesen große Angst, unseren Körper verlieren zu können. Und diese Angst vor dem möglichen Verlust unseres Körpers, der wir glauben zu sein, lässt uns dann die verrücktesten Dinge tun. Daher ergreifen wir Maßnahmen, die angeblich zu unserem Schutz dienen, die aber letztendlich alles nur noch schlimmer machen.

Das Herzensfeld ist vollkommen entspannt

Menschen, die in ihrem Herzensfeld zuhause sind und in ihrem Geist ruhen, haben keine Angst und keine Probleme. Sie haben auch keine Sorgen, ob oder wann sie ihren Körper verlieren könnten, denn sie leben im Jetzt und freuen sich, dass ihr Körper jetzt da ist. Punkt.

Nur unser Ego lebt in den Dimensionen der Zeit mit Vergangenheit und Zukunft.
Unser Geist/Herz lebt stets im Jetzt.

Wir atmen jetzt.
Unser Herz schlägt jetzt.
Das Leben geschieht jetzt.

Wir können weder unseren Atem noch unseren Herzschlag sparen und anhäufen, wie Geld auf einem Konto, für später, für schlechte Zeiten. Solche Gedanken sind künstlicher Quatsch und reine Erfindungen unseres Ego. Und sie erzeugen Angst. Wir haben Angst, etwas verlieren zu können oder nicht genug zu besitzen.

Unser Gedankenkreisen

Wenn wir die Psychologie des Virus-Wahns verstehen wollen, so müssen wir uns also die Psychologie unseres Ego anschauen. Dies hat weniger tatsächlich mit unserer Seele (Herz) zu tun, sondern mehr mit unserem Verstand, mit unserem Denken, mit unserem Kopf. Denn unser Denken erzeugt in uns innere Bilder.

Ich brauche hier jetzt nur zu schreiben: „Denke jetzt einmal an einen schönen Strand am Meer mit Sonnenschein und wundervoll klarem Wasser.“ Und schon hast Du dieses Bild vor Augen.

Und wenn ich jetzt schreibe: „Denke mal an einen Winterurlaub in den Bergen mit Skifahren und rodeln. Und die Bergspitzen sehen aus wie zauberhafte, weiße Zuckerhüte.“ Und schon hast Du diese Bilder vor Augen.

Und wenn jetzt in den Nachrichten irgendwelche Szenarios bezüglich des Corona-Virus geschildert werden, das hast Du – schwupp – genau diejenigen Bilder in Deinem Kopf. Und dort spielen sie dann ihr Spiel. Und dies geht schnell.

Wenn ich jetzt schreibe: „In einem Zoo wurden fast alle Tiere, Giraffen, Pinguine, Löwen, Nilpferde und Schlangen positiv auf Corona getestet.“ Dann hast Du genau dieses Bild vor Augen. Doch dies war nur ein Scherz, um zu zeigen, wie schnell man Informationen und innere Bilder für bare Münze nimmt.

Und wenn ich jetzt schreibe:

Das Verzehren von frischem Löwenzahn hat bei über 1000 Corona-Infizierten zu überraschend positiven Heilungserfolgen geführt.“ Dann hast Du jetzt genau dieses Bild vor Augen. Doch auch dies ist nur ein Scherz, um Dir noch ein zweites Mal zu zeigen, wie schnell wir Informationen aufnehmen, in uns die entsprechenden inneren Bilder entstehen lassen, diese Bilder emotional verarbeiten und die Informationen für bare Münze nehmen.

Der entscheidende Punkt ist, dass wir, solange wir im Ego schwingen, das Außen für bare Münze nehmen. Solange wir Ego sind, glauben wir, die Informationen, die uns geliefert werden, seien wahr. Wir glauben, dass das, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen, wahr sei. Doch dies ist ein Irrtum.

Die einzige, wahre Wahrheit finden wir innen

Die einzige, tatsächliche, wirkliche und wahre Wahrheit, können wir immer nur in unserem Innen finden. Allein unser Herz, unser gesundes Bauchgefühl, unsere Intuition, unsere innere Stimme kennen die wahre Wahrheit.

Doch die meisten Menschen hören ihre innere Stimme eben nicht. Die meisten Menschen verlassen sich auf das, was sie im Außen wahrnehmen. Die meisten Menschen glauben dem, was sie mit ihren Sinnen wahrnehmen. Die meisten Menschen vertrauen dem Außen mehr als ihrem eigenen Innen. Und die aktuelle Corona-Krise bringt den Irrsinn dieser grotesken Verschiebung an die Oberfläche.

Das Ego ist auf dem Holzweg unterwegs

Unser Ego argumentiert mit Worten. Unser Ego beruft sich auf wissenschaftliche Untersuchungen. Unser Ego führt Studien durch. Wir können uns den ganzen Quatsch sparen, denn auch mit 1000 Studien werden die Menschen niemals die Wahrheit der LIEBE bezeugen können, weil die wahre Liebe formlos-feinstofflich ist, und weil wissenschaftliche Untersuchungen und Studien immer nur „etwas“, immer nur Formen untersuchen können.

Die Menschen können also die Wahrheit niemals finden und niemals nachweisen, weil die wahre Wahrheit in ihrer Existenz formlos-feinstofflich und nur rein energetisch unsichtbar existiert.

Alles, was nachweisbar ist, ist Form und damit nicht die Liebe in ihrer Essenz.

Unser Ego hat Angst

Und weil unser Ego das, um was es eigentlich geht, niemals wird finden oder nachweisen können, solange es auch sucht, bleibt unser Ego in einer angstvollen, dauerhaften Panik wie gelähmt hocken und verpasst, das Leben zu genießen. Die Sicherheit, die das Ego sich wünscht, kann und wird das Ego niemals finden. Alles, was das Ego finden und erfinden kann, kann und wird das Leben immer nur zerstören – weil jede Form vergänglich und begrenzt ist.

Unser Ego versucht krampfhaft, eine drohende Gefahr abzuwenden. Doch dies kann ihm niemals gelingen, weil seine Mittel begrenzt sind. Hierzu ein Beispiel.

Die Elefantenherde

Stell Dir einmal vor, da ist in Afrika eine Elefantenherde auf der Suche nach Wasser. Sie trottet durch die Steppe. Und mit dabei sind auch ein kleines Elefanten-Baby und ein sehr alter Elefant. Die Elefantenherde ist schon fünf Tage unterwegs. So langsam schwinden dem Elefanten-Kind und dem alten Elefant die Kräfte. Und dann kommt der Moment, wo das Elefanten-Kind nicht mehr kann. Seine Beine versagen und es fällt auf den trockenen Boden.

Da Elefanten soziale Tiere sind, bleibt die Herde stehen und wartet. Sie warten eine ganze Weile. Dann kreisen Aasgeier über ihnen in der Luft. Zum Glück hat sich das Elefanten-Baby ausruhen und erholen können und die Wanderung geht weiter.

Doch am nächsten Tag schwächelt das Elefanten-Kind wieder. Dieses Mal spürt die Herde, dass sie nicht nochmal warten kann. Würden alle nochmals bei dem Kleinen bleiben, so würden sie alle nicht mehr rechtzeitig bei dem Wasserloch ankommen und müssten alle verdursten. Die Herde zieht also weiter.

Die Mutter des Elefanten-Babys bleibt bei ihm. Doch schließlich geht auch sie weiter. Sie weiß, dass, wenn sie den Anschluss an die Herde verliert, sie selbst eine leichte Beute für die wilden Tiere sein würde.

Es ist sehr bitter, ein geliebtes Wesen zurück zu lassen und sterben zu lassen. Doch der Preis, dieses geliebte Wesen nicht alleine sterben zu lassen, wäre, dass alle gemeinsam mit ihm sterben. Und so verhalten sich gerade die Menschen in Bezug auf Corona.

Wir sollten eine neue Kultur der Dankbarkeit für das Leben entwickeln, wenn wir einem geliebten Menschen das letzte Geleit geben dürfen. Es ist sinnlos, das Leben künstlich ewig zu verlängern und hinaus zu zögern. Wer sich gesund ernährt und einmal die Woche eine Stunde joggen geht, der schwitzt so doll, dass es einem Virus kaum möglich ist zu überleben. Wir können uns an der frischen Luft bewegen und Giftstoffe und Krankheitserreger einfach ausschwitzen.

Wir fühlen immer Schmerz

Noch ein zweites Beispiel. Wir sind liebende Mütter und Väter. Wir wollen unsere Kinder schützen. Zugleich wollen und müssen wir sie auf das Leben vorbereiten. Sie müssen ihre eigenen Erfahrungen machen. Je mehr wir unsere Kinder vor gefährlichen Situationen beschützen und bewahren, desto weniger Kompetenzen können unsere Kinder für die Bewältigung schwieriger Situationen entwickeln. Andere dauerhaft beschützen ist eben leider kein Schutz, sondern eine Gefahr.

Wir fühlen immer Schmerz. Die Frage ist, für welchen Schmerz wir uns entscheiden.

Monika ist Mutter und möchte ihre Tochter Annika schützen. Sie fährt ihre Tochter zur Schule. Und die Annika darf nicht alleine irgendwo hingehen, wenn, dann nur mit Handy. Monika macht sich andauernd Sorgen um ihre Tochter. Und Monika kann und mag gar nichts mehr selbst unternehmen. Die Aktivitäten und den Sport, was sie früher gerne gemacht hat, macht sie schon lange nicht mehr. Hierunter leidet sie sehr. Monika leidet unter ihren Sorgen. Und Monika leidet darunter, dass ihre Tochter so anhänglich und so abhängig von ihr ist.

Manfred erzieht seine Tochter Julia anders. Julia fährt alleine mit dem Fahrrad zur Schule und darf nachmittags hingehen, wo sie will. Ein Handy hat sie nicht und bekommt sie auch nicht. Wenn Julia etwas von ihrem Papa will, dann unterstützt Manfred sie gerne, doch machen muss Julia schon alles selbst. Manfred leidet auch Schmerzen, nämlich dass er nicht so wichtig ist für seine Tochter. Je älter sie wird, desto weniger braucht sie ihn. Doch dies ist für ihn der Schmerz, für den er sich entschieden hat. Und er hat volles Vertrauen in die Eigenständigkeit seiner Tochter.

Manche Eltern schicken ihre Kinder in einen Selbstverteidigungskurs – für den Fall der Fälle. Allein der Gedanke, dass solch eine Gefahrensituation eintreten könnte, zieht solche Situationen mental-energetisch magnetisch in unser Leben. Solange wir an Gefahren denken, ziehen wir sie magisch an. Wir sollten liebe heilende Gedanken denken, um diese Heilkräfte in unserem Leben willkommen zu heißen.

Bevormundet werden

Unsere Regierung bevormundet uns ganz so, wie unsere Eltern uns bevormundet haben. Unser Ego nennt diese Abhängigkeitsbeziehung Liebe.

Doch diese Liebe klebt.
Wahre Liebe lässt frei.

Unser Virus-Wahn führt zu einer Eskalation unserer Übervorsichtigkeit. Unsere Vorsichtsmaßnahmen entwickeln sich zu einer Karrikatur und werden grotesk und absurd.

Angst führt zu einer inneren Versteinerung. Es gibt eine wunderschöne Geschichte, in der ein Drache vor den Menschen flüchten muss und seine ursprüngliche Heimat sucht. Unterwegs begegnet er einem Drachen-Monster, das alle Drachen verschlingen will. Seine Reise ist sehr abenteuerlich und schließlich findet er tatsächlich seine Heimat. Doch die dortigen Drachen haben sich aus Angst vor dem Drachen-Monster nicht mehr nach draußen vor ihre Höhle gewagt. Zwar haben diese Drachen ihr Ziel erreicht, dass sie nicht gefressen wurden, doch da sie sich nicht mehr bewegt haben, liegen sie nun leblos, versteinert und vom Staub überdeckt in ihrer Höhle.

Welcher Tod ist besser?
Welchen Schmerz sind wir bereit in Kauf zu nehmen?
Leben wir bis zu unserem Tod?
Oder vegetieren wir vor uns hin, bis das Ende da ist?

Das Leben ist lebensgefährlich

Das Leben ist grundsätzlich eines: Es ist lebensgefährlich!

Sterben können wir nur dann nicht, wenn wir nicht leben.

Ohne Inkarnation sind kein Sterben und kein Tod möglich.
Doch dann ist auch kein Leben möglich.

Wir tun also gut daran, das Leben neu und lebendig voll Dankbarkeit zu genießen, solange wir lebendig sind. Der Tod und das Ende kommen so oder so, da brauchen wir keine Angst vor zu haben, das ist Gewissheit.

Die Frage war, wie wir die Psychologie des Virus Wahns verstehen können.

Typisch für Menschen, die unter einer wahnhaften Störung leiden, ist, dass sie nur noch einzig und allein ihre eigene, subjektive, innere Wahrheit sehen und für wahr befinden. Und sie sind nicht in der Lage, sich anderen Wahrheiten/Sichtweisen zu öffnen, sie zu erlauben und sie gelten zu lassen.

Maßgeblicher Impulsgeber für unseren Virus-Wahn ist unsere Angst. Es ist unsere Angst auf der Ebene unseres Ego, dass uns Nachteile entstehen könnten.

Unser Geist hat keine Angst.
Und unsere Liebe kennt keine Angst.

Eine neue Perspektive einnehmen

In dem Moment, in dem wir uns von unserem Ego aufschwingen in unseren Geist, stehen/schweben wir etwas über den Dingen und können uns das ganze Spektakel von weiter oben ansehen. Wir brauchen hierzu im Außen nichts zu verändern. Es genügt, wenn wir unsere eigene, innere Position verändern.

Unten im Tal ist es schattig uns kühl. Unser Geist blickt von oben vom Berggipfel bis weit in die Ferne. Unser Geist hat einen guten Überblick und kann jederzeit auch ins Tal zum Ego hinunter blicken. Und wenn es Lust hat, kann es dort auch Erfahrungen sammeln. Doch mit unserem Geist erlauben wir uns eine neue, höhere, lichtvolle Sichtweise. Dort oben auf dem Berg ist es sonnig und hell, während unten im Tal die Regenwolken abregnen.

Es genügt, wenn wir uns innerlich erlauben/vorstellen, mit unserem Geist den Gipfel unseres Selbst zu erklimmen.

Wir sind zwei und wir dürfen zwei sein. Wir sind Ego und Geist.

Wir können gleichzeitig das Ego als Schauspieler auf der Bühne des Lebens sein. Und wir können zugleich als Geist unser eigener Zuschauer sein und dem Drama, der Tragödie, der Komödie unseres Ego zuschauen – und uns gut unterhalten lassen.

Wir dürfen das Ego mit seiner Angst bewusst fühlen. Und wir können uns gleichzeitig als Geist über diese Angst erheben und sie von weiter oben bezeugen. Indem wir uns selbst bewusst als Ego und Geist – also als Verstand und Liebe – also als zwei – wahrnehmen, haben wir unser Wahrnehmungsspektrum erweitert und können uns nun über ein reich erfülltes Leben mit vollkommen neuer Lebensqualität freuen.

Es lohnt sich, sich in die Geist-Dimension einfach hin und wieder mal bewusst aufzuschwingen. Unser Leben gewinnt hierdurch an Leichtigkeit und Freude.

Das Leben macht dann einfach wieder mehr Spaß …!

11.09.2020
In Liebe Dein/Euer
Björn Geitmann
www.datgeitman.de/lichtschule

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