Wie loslassen besser gelingt

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Wie loslassen besser gelingt-maedchen-wunderkerzen-genug-sein-girlWie loslassen besser gelingt – Rest – to be your best!
Warum es uns so schwer fällt, loszulassen und wie es uns besser gelingen kann!

Ich tue, also bin ich!“ – scheint unser neues Lebensmotto zu sein. Und wenn es auch kein Lebensmotto ist, so ist es doch für viele Menschen die z.T. sogar unbewusste Triebfeder und Glaubenssatz, der in ihnen wirkt.

Ich muss etwas TUN, um SEIN zu können!

Die Wahrheit könnte nicht weiter entfernt sein…

Dieser Glaubenssatz ist der Ursprung von Stress, von Angst, von Getriebensein, von Zeit-, Geld-, Liebes- und Lebensmangel! Von Mangeldenken schlechthin!
Dieser Glaubenssatz ist das Wasser auf den Mühlen so vieler von uns, Mühlen, die zu Rädern und Mechanismen führen, in denen wir uns gefangen fühlen.

Wir wollen ausbrechen, aber wissen oft nicht wie!
Wir wissen ja nicht einmal, woher das Ganze kommt!
Wir wissen nur, dass sich das, was wir da erleben, nicht gut anfühlt… und dass wir es verändern wollen.

Also fangen wir an! Wie loslassen besser gelingt

Bist Du jemand, der um Dinge kämpfen muss, um Liebe, Aufmerksamkeit, Zeit, Geld, Anerkennung… jemand, der gefühlt jeden Tag aufs Neue um seinen „Lebensberechtigungsschein“ ins Feld zieht?

Der das Gefühl einer leisen Angst kennt, die sich durch das Leben zieht, Angst, im Alter alleine zu sein, Angst, den Partner zu verlieren, Angst, dass sich das Geld aus dem Staub macht, das Gute sich von ihm abwendet, die Gesund schwindet… Dinge wegfließen wie Sand zwischen den Fingern?

Die meisten von uns kennen dieses Gefühl, in Abstufungen und jeder ein bisschen anders gelagert.
Ich ertappe mich immer wieder dabei, wie sich Mangelgedanken einschleichen und wie aus dem Nichts plötzlich sichtbar werden, meist dann, wenn in meiner Entwicklung eine neue Ebene und Stufe ansteht.

Diese „Mangelblasen“ steigen auf und geben mir Hinweis darauf, dass da etwas auf dem Grunde meines Seelen-Sees am Faulen und Modern ist, eine alte „Leiche“, die sich zersetzt…
Also: Tauchzeug an und runter! Kräftig aufräumen und sauber machen!

Das können wir hier gemeinsam tun!

Beziehungstrauma und Mangeldenken

Tatsächlich hat das Mangeldenken seinen Ursprung in den frühesten Jahren unseres Lebens… Zu einem Zeitpunkt, als wir noch ganz Seelen- und Gefühlswesen waren. Zu einem Zeitpunkt, als wir nicht sprechen konnten und unsere Kommunikation, abgesehen vom Schreien und ersten Lächeln auf die Gefühlskommunikation, den Gefühlsaustausch, reduziert war.

Reduziert… was für ein Wort und das an dieser Stelle!

Denn: Gefühlskommunikation, Seelenkommunikation ist die universelle, uns alle verbindende Sprache.
Wir sprechen von dieser Art der non-verbalen Kommunikation bei Phänomen wie Gedankenübertragung, den „besonderen Zufällen“ zwischen Menschen und in Begegnungen. Wir erleben sie zwischen Mutter und Kind und Menschen, die sich seelisch und emotional sehr nahe sind, offen füreinander sind.

Und genau das ist der Schlüssel: Die emotionale Offenheit.

Mit ihr steht und fällt alles.

Ist die Verbindung von Säugling/Kleinkind zu seiner nächsten Beziehungsperson/en gestört, d.h. fällt es der unmittelbaren Beziehungsperson schwer, emotional offen zu sein, hat das Kind das Gefühl von Isolation.
Von Alleinsein.
Kälte.
Angst.
Beziehungslosigkeit.

Es fühlt sich wie in einem luftleeren Raum, wie von Watte umgeben.

Es kann sich kaum selbst wahrnehmen, ihm fehlen die Reibungspunkte, die ihm darüber Aufschluss geben, wo es ist und vor allem WER es ist.

Aus Studien weiß man, dass Babys und kleine Kinder, die zwar körperlich versorgt werden, jedoch seelisch/emotional vernachlässigt werden, sterben können. Das Phänomen ist unter dem Begriff des Hospitalismus bekannt. Es reicht eben nicht, nur körperlich genährt und versorgt zu sein, die emotionale Nahrung ist mindestens genauso wichtig.

Nicht umsonst gibt es in unserer Sprache das Wort „mutterseelenallein“ als Ausdruck der kompletten Einsamkeit, Abgeschnittenheit, Isolation.

Die Mutterseele, die offen ist, mitfühlt, zurück spiegelt, wärmt, nährt, sieht, wahrnimmt, liebt.

Doch oft sind unsere Mütter Menschen und Frauen, die selbst einst zu wenig von dieser Mutter-Seelen-Energie bekommen haben, die selbst aufs Schmerzlichste die Erfahrung machen mussten, alleine zu sein… Deren Gefühlssignale nicht aufgenommen und erwidert wurden. Die sich irgendwann zutiefst verzweifelt zurückzogen, resignierten, verstummten, sich verschlossen.

Die meisten von uns tragen dieses Beziehungstrauma wie einen versteckten Virus in sich, der sich erst dann zeigt, wenn es kritisch wird: Wenn wir in Angst an unserem Partner klammern, in Vermeidungsstrategien Dinge krampfhaft versuchen, am Laufe zu halten, wenn wir getrieben sind und uns gestresst fühlen und nur dumpf erahnen, dass wir vor etwas davon laufen: nämlich vor dieser Leere in uns.

Einsamkeit, dieses Gefühl der totalen Isolation, ist mit das schlimmste Gefühl, das wir erleben können. Es kommt der Vernichtung gleich.

Und genau deshalb versuchen wir ja alles, um es nicht erleben und spüren zu müssen!

Eine Taktik ist die, uns zu verschließen. Und das tun viele von uns genau in jenen ersten drei Lebensjahren, die doch so prägend für unser ganzes Leben sind.
Wir kämpfen, wir verzweifeln, wir resignieren und verschließen uns…
Und, wir sind Meister darin, Strategien zu entwickeln, doch noch irgendwie ans Ziel zu kommen!

Von Strategien und Plänen

Wir sind wahre Meister, wenn es darum geht, Überlebensstrategien zu entwickeln!
Aufmerksamkeit, Gesehen werden, wahr-genommen-Werden!

Nur wenn wir diese Energie erhalten, können wir Sein!
Das weiß unser System und tut alles dafür, damit wir überleben!

Und so werden die einen von uns ganz wunderbar liebe, kleine, lächelnde Wesen, die jedes Herz zum Schmelzen bringen, Sonnenkinder… und andere werden zu Revoluzzern, zu Quengelkönigen, zu Tunichtguten, zu Schattenkindern, die die gleiche Aufmerksamkeit bekommen wollen, dies nur auf anderem Wege versuchen.

Als Kinder brauchen wir diese Aufmerksamkeit = Liebe, um SEIN zu können.

Wir brauchen diese emotionale Rückmeldung, diese emotionale Nahrung, selbst wenn sie negativ ist. Energie ist immerhin Energie, selbst wenn Mutti oder Papi sauer oder genervt ist! Sie ist Nahrung. Sie sichert das Überleben…

Besser schlecht ernährt als verhungert.

In Beziehung gehen, um sein zu können.

Und genau an dieser Stelle entsteht ein sogenanntes „Beziehungstrauma“,

eine Verletzung in unserem Bestreben, mit anderen Menschen in Kontakt zu gehen, uns auszutauschen.
Wir lernen aufs Schmerzhafteste, dass es eben nicht reicht, einfach „nur“ zu sein. Da zu sein.

Sondern, wir müssen etwas tun, um dann die Energie und Aufmerksamkeit zu bekommen, um sein zu können.
Leider spielen sich diese Erkenntnisse auf unbewusster Ebene ab.

Wir vergessen diese Momente meist und tragen lediglich ihre daraus entstehende Programmierung mit uns herum. Wie ein Fehler auf unserer Festplatte, ein Virus auf unserem Betriebssystem. Der nicht selten das Ganze System lahm legt, zumindest aber den reibungslosen Ablauf deutlich erschwert.

Wir merken das im Alltag durch Überforderung, Stress, Mangeldenken, Ängste.

Ich bin genug!

Was hilft uns nun, dieses Beziehungstrauma zu lösen und aus dem Hamsterrad auszusteigen?

  1. Die Erkenntnis! Wow… das habe ich erlebt…
  2. Das schrittweise Zulassen dieser Gefühle! Denn Gefühle sind Energie, sind E-motionen, als Energie in Bewegung. Die Erkenntnis alleine führt nur bedingt dazu, dass sich diese Energien auch wirklich tief verändern können.
  3. Selbst-Reflexion der Mutter-Seelen-Liebe-Energie: Sich selber als Erwachsener das geben, was das „innere Kind“ verlangt und braucht
  4. Neuprogrammierung durch Zulassen des eigenen, ganz natürlichen Gefühls: ich bin genug! (siehe Meditation am Ende des Beitrags)
  5. Pause machen! Rest – to be your best

Besonders auf den letzten Punkt möchte ich ganz besonders eingehen!

Manchmal ist es nämlich ganz einfach… einfach mal loslassen… Probiers mal mit Gemütlichkeit… Rest… und seien es zwischendurch ein paar Minuten Verschnaufpause, eine Siesta am Nachmittag, wirkliche Pause am Wochenende…
Die Welt dreht sich weiter, wenn ich mal nicht am Rad drehe.
Alles ist gut, wenn ich nur bin.
Ich darf sein, das Leben trägt mich.

Für mich waren und sind das Schritte, die ich immer wieder gehe und übe. Ich zeige mir selbst und meinem verletzten Inneren, dass alles gut ist. Dass ich heute eben nicht mehr das hilflose, verletzte Kind bin, sondern dass ich aus Mustern der emotionalen Isolation und Einsamkeit aussteigen kann, dass ich mich selber wahr-nehmen und nähren kann. Und dass ich meine Bedürfnisse darüber hinaus kommunizieren kann!

Das ist so wichtig, um uns selbst immer wieder vor Augen zu führen,

dass wir der alten Situation, so real sie sich auch anfühlen mag, schon lange entwachsen sind! Dass es alte Programmierungen und Überzeugungen sind, die da in uns aktiv sind und unser Betriebssystem steuern und zeitweise lahm legen!

Und dass wir heute in der Lage sind, aktiv zu werden! Aktiv darin, uns das Sein zu erlauben! Aktiv darin, uns fallen zu lassen…
Wir uns die Erfahrung schenken können, getragen zu sein, gehalten zu werden, immer eine Sekunde, einen Augenblick mehr.

Das klingt vielleicht nach wenig, ist aber viel. Und jeder, der einmal dort war, weiß das ganz genau!

Meditation: Ich bin genug… Wie loslassen besser gelingt


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22.02.2020
Ursula Schulenburg
www.institut-schulenburg.de
Autorin, Dozentin, Heilpraktikerin, Life Coach und führt ihr online Business Soulcentered Evolution.

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