Achtsamkeit ist der Schlüssel in die Zukunft

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Achtsamkeit Schlüssel in die Zukunft-strahl-creationAchtsamkeit ist eine Antwort auf die Frage, wie wir in Zukunft leben wollen?

Achtsamkeit Schlüssel in die Zukunft -Wir leben in einer Welt der Habgier. Und diese Gier begleitet uns in alle Bereiche unseres Lebens. Viele Menschen nehmen dies mittlerweile als natürlich an und sehen, übersehen die Konsequenzen. Sollten wir uns nicht fragen, wie unsere Welt aussehen wird, wenn wir, also jeder einzelne von uns, nichts ändert?

Wie wollen wir in Zukunft leben? Der „IchWahn“ führt uns unweigerlich in eine Sackgasse ohne Zukunft! Eine neue Gier moderner Ausprägung bedroht nun die Menschheit und damit jeden von uns.

Es ist die Gier nach Macht.

So alt wie diese Gier auch sein mag erhält diese eine sagenhafte Unterstützung modernster Technologien. Politischer Nährboden hierfür ist der neuerwachte Nationalismus (Populismus). Angst, Rassismus und Fremdenhass werden geschürt mit dem Ziel der Macht und der Gier nach hemmungslosen finanziellen Vorteilen. Diese Mixtur wird die Welt zerstören. Achtsamkeit Schlüssel in die Zukunft!

Wie wollen wir also leben?
Wünschen wir uns eine Welt des Hasses oder eine Welt des Verständnisses, der Achtsamkeit? Wie lange schaut der einzelne zu wie die Welt ausgeplündert wird?
Wie lange wird jeder einzelne noch sich von pervertierten Ideologien, Phrasen, Allgemeinplätzen und Lügen blenden lassen?

Denken wir einmal gemeinsam sorgfältig darüber nach!

„Unabhängig davon, ob wir einer Religion angehören oder nicht, haben wir alle eine elementare und menschliche, ethische Urquelle in uns.
Dieses gemeinsame ethische Fundament müssen wir hegen und pflegen. Ethik, nicht Religion, ist in der menschlichen Natur verankert. Mitfühlen ist die Basis des menschlichen Zusammenlebens.

Wir alle sind physisch, mental und emotional Brüder und Schwestern. Aber wir legen den Fokus noch viel zu sehr auf unsere Differenzen anstatt auf das, was uns verbindet.
Dabei sind wir doch alle auf dieselbe Weise geboren und sterben auf dieselbe Weise.

“Es ergibt wenig Sinn, mit Stolz auf Nation und Religion auf dem Friedhof zu landen!“

Diese Worte stammen von Tenzin Gyatso, dem 14. Dalai Lama und Oberhaupt des tibetischen Buddhismus. Steckt hier der Ansatz für einen neuen Weg, den die Menschheit gemeinsam gehen könnte?

Bewusstsein ist der Schlüssel. Achtsamkeit Schlüssel in die Zukunft!

Das Verständnis unserer Glaubenssätze und das Verständnis was der Mensch ist, als Antwort und Verständnis ist in unserem Geist-Bewusstsein verborgen. Das Rätsel der Evolution ist das Rätsel in dem wir uns als Prozess seit Tausenden von Jahren befinden. Es scheint ob der Techno Sapiens meint den Weg auf Grund seiner technologischen Entwicklungen verlassen zu können.

Jedoch steckt der Homo Sapiens mitten in einem Bewusstwerdung Prozess der zu Klarheit und einem neuen evolutionären Sprung führen kann. Einfach ausgedrückt:  der Mensch hat die Fähigkeit seinen eigenen Dummheiten zu entkommen. Sich selbst unter unterschiedlichsten Perspektiven zu betrachten und dem „Wir“ Prozess zu folgen.

Dies ist der natürliche Weg der menschlichen Evolution! Einer geistigen Evolution! Bewusstsein ist die Fähigkeit, eine materiell erfolgte Wahrnehmung geistig zu erkennen und zu verarbeiten. Hierzu ist Mitgefühl erforderlich. Lebewesen müssen fähig sein, Anteil zu nehmen an dem, was sie wahrnehmen.

Genau das ermöglichen Spiegelneurone in unserem Gehirn. Ohne Spiegelneurone wäre also ein Bewusstsein wie wir es kennen nicht entstanden.
Während Einzeller noch nicht über ein Bewusstsein verfügten, waren sie der erste Schritt dorthin. Irgendwo zwischen den ersten Fischen und den ersten Säugetieren tauchten diese auf. Mit ihnen gelingt es der Natur sich selbst bewusst zu werden.

Für all jene die meinen dass dies nur auf Menschen zutrifft. Nein. Wir sprechen hier von allem lebendigen! Eben von der biologischen Evolution die seit Millionen uns eingeschlossen begleitet. Allen Kritiker zum Trotz (Darwinisten, Kreationisten) der Natur liegt weder ein rein biologisches noch ein rein geistiges Konzept zu Grunde, sondern beide gehen Hand in Hand.

Gott kreiert sich selbst – als Schöpfer und Schöpfung in einem!

Auch in der geistigen Schöpfung kommt es zu Sprüngen. Der bisher größte Sprung fand wohl vor etwa 30.000 Jahren statt mit der Bildung größerer Gemeinschaften. Die Sozialisierung brachte Austausch und Verbreitung von Wissen. Ideen entstanden und wurden verbessert.
Der Fortschritt entstand. Werkzeuge, Siedlungen, Verkehrswege und Handel, aber auch komplexe Sprachen, Schriften und intelligente Kommunikation. Diese Entwicklung hält bis heute an. Computer funktionieren, weil viele tausend Menschen gute Ideen miteinander teilen.

Fällt hier was auf?

Wenn wir die Zeitskala der Evolution betrachten, sehen wir, dass die Abstände zwischen den Sprüngen immer kürzer werden. Vielleicht steht der nächste entscheidende Sprung für die Menschheit kurz bevor?

Welchen Weg wird der Mensch gehen? Er kann seine Artgenossen verhungern lassen, sie in die Luft sprengen oder den Lebensraum zerstören.
Er kann sich aber auch besinnen und das tun, was schon viele Zellen immer tun. Sich mit Artgenossen zusammenschließen um gemeinsam noch mehr zu erreichen.

Miteinander lautet die Zauberformel für unsere Zukunft.

Zu dieser Einsicht muss jedoch unsere Art, jeder einzelne aus sich selbst heraus gelangen, denn so und nicht anders funktioniert Evolution. Wir haben es in der Hand!
Scheitert die Menschheit? Aus Angst, Unwissenheit aber auch aus Gier? Es gibt Menschen, Parteien, Politiker, welche immer wieder gern zurück in die Vergangenheit wollen. Abgrenzung, Ausgrenzung propagieren. Gegen Vernunft, Erkenntnis und Verständnis agieren.
Wie ein Geschwür kranker Zellen sich in die natürliche Entwicklung hineinfrisst und letztlich zerstört oder von der Natur geheilt wird.

Es gibt keine Feinde. Nur Menschen die ich noch nicht kennengelernt habe.

Seit der Quantentheorie wissen Physiker dass alles mit allem zusammenhängt. Bis zu 2,6 Prozent unserer Gene stammen vom Neandertaler. Und beeinflussen bis heute viele Eigenschaften des Menschen vererbt durch unsere Vorfahren sind alle Menschen miteinander verwandt. (Vermischung des Neandertalers mit dem Homo Sapiens).
Allein auf Grund dieser Erkenntnisse ist jede Form von Rassismus ein Beleg für entsetzliche geistige Unfähigkeit. Letztlich der Weg der nicht für Entwicklung, Glück und Achtsamkeit steht sondern einzig mit Verachtung und Gewalt einher geht. Abgrenzung ist gegen unsere Natur, in diesem Verständnis liegt der Schlüssel für ein neues Miteinander und einer ethischen Entwicklung!

Wir kommen nicht als Mitglied einer Religion auf die Welt. Aber Ethik ist uns angeboren. Ethik nicht Religion vermag es Demut und Achtsamkeit nachhaltig zu vermitteln.

In einem Gleichnis spricht der Dalai Lama über das Verhältnis von Ethik und Religion. Religionen seien wie Tee. Es gibt viele verschieden Sorten, die aus Teeblättern, Gewürzen und noch weiteren Zutaten bestehen. Zucker und Milch – in Tibet auch eine Prise Salz- machen aus dem Tee etwas, was wir gerne trinken.
Doch unabhängig davon, wie wir unseren Tee zubereiten – sein Hauptbestandteil ist stets Wasser. Wir Menschen könnten auch ganz ohne Tee leben, aber nicht ohne Wasser.
In gleicher Weise könnten wir auch ganz ohne Religion leben, aber nicht ohne Ethik, das heißt nicht ohne Mitgefühl. Mitfühlen ist ein Grundbedürfnis des Menschen, das nationale, religiöse und kulturelle Grenzen sprenge und jedem Menschen angeboren sei.

Der Dalai Lama fordert uns auf, eine säkulare Ethik zu leben und an allen Schulen zu lehren – eine Ethik, die sich nicht auf Religion gründet.
Dazu zählt er Achtsamkeit und Demut, aber auch die Grundsätze der Gewaltlosigkeit und Techniken für eine friedliche Konfliktlösung. Der Menschen könne im Zeitalter der Globalisierung nur überleben, wenn er begreift, das seine Zukunft von anderen abhängt und die Zukunft der anderen von ihm.
Wir müssen lernen das Leben aus verschiedenen Perspektiven zu sehen – nicht nur aus der Perspektive des eigenen Körpers. Und wie können wir uns in andere Perspektiven hineinversetzen?

Indem wir mit anderen fühlen – mitfühlen!

Differenzen überwinden, das gemeinsame im Fokus betrachten

Folgen wir dem bisher gesagten verstehen wir einen Ausweg. Und den Weg zum Glück.
Wenn wir selbst glücklich sein wollen, sollten wir Mitgefühl üben; und wenn wir wollen, dass andere glücklich sind, sollten wir ebenfalls Mitgefühl üben. Wir alle sehen lieber lächelnde als finstere Gesichter.

Mit diesen Worten weist uns einer der weisesten Menschen den Weg zum Glück, und dieser Weg heißt Mitgefühl oder Empathie. Wissenschaftlich wurde nachgewiesen, dass ganz spezielle Nervenzellen im Gehirn – sogenannte Spiegelneuronen – für emphatisches Verhalten verantwortlich sind.

Fehlen diese oder funktionieren sie nicht, so können wir nicht mitfühlen. Spiegelneurone produzieren beim Wahrnehmen eines Vorgangs das gleiche Aktivitätsmuster, das entstünde, wenn der Vorgang selbst durchgeführt wird: Wenn sie ein lachendes Gesicht sehen, reagieren ihre Spiegelneurone so, als würden sie selbst lachen. Wenn sie ein Lachen hören, reagieren ihre Spiegelneurone so, als würden sie selbst lachen.
Der Dalai Lama begreift Ethik als Wissenschaft vom Glück. Er rät uns Mitgefühl so oft wie möglich zu üben, also die Spiegelneurone zu trainieren.

Wir erfahren bei ihm auch das Geheimnis, wie wir dieses Training praktizieren können: indem wir auf der Grundlage von >wir Menschen< denken und handeln und nicht auf der Grundlage von > ich <. Sobald wir das regelmäßig tun, begreifen wir, was wirklich glücklich macht:

Glücklich bin ich, wenn du es bist.

Wir begreifen nun, das jede Form von Abgrenzung destruktiv ist und gegen unsere Natur.

Vielmehr strebt die Natur nach Erkenntnis und Liebe. Abgrenzung basiert auf Unkenntnis, Geiz oder Neid. Ein Platz für Glück und Entwicklung gibt es hier nicht. Letztlich bedeutet dies grundsätzlich darüber nachzudenken wie wir leben wollen. Selbstbestimmt und in Freiheit. Es bedeutet auch zu überprüfen ob politische Systeme oder auch wirtschaftliche Systeme heute und in Zukunft dem Leben und Recht der Menschen gerecht werden oder moralische Auslaufmodelle darstellen. Achtsamkeit Schlüssel in die Zukunft!

18.06.2018
Heike Schonert
Uwe Taschow

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