Eine Selbsthilfeübung zur Entscheidungshilfe

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stuhl-baum-ballons-chairEine Selbsthilfeübung zur Entscheidungshilfe
Zwischen den Stühlen

Es gibt Momente, da hat man das Gefühl, man sitzt „zwischen den Stühlen“ und kann sich nicht entscheiden. Weder für A noch für B. Was ist das Optimale für mich? Was ist zu meinem höchsten Wohl? Was ist richtig, was ist falsch?

Und je mehr man darüber nachgrübelt, umso mehr kommt man in den Verstand und der liefert meist nur eine Antwort, die er aus seiner eigenen Erfahrung her kennt. Es entsteht ein heilloses Chaos im Kopf. Wohlgemerkt im Kopf. Man ist hin- und hergerissen.

Das kann nervenaufreibend sein. Schnell hat man das Gefühl, alles dreht sich nur noch um dieses eine Thema. Als gäbe es nichts anderes mehr im Leben. Und je mehr man sich zwingt, an etwas anderes zu denken, umso präsenter wird dieses eine Thema. Wie der rosarote Elefant, an den man nicht denken soll und der sofort da ist.
Man macht sich Sorgen, die richtige Entscheidung zu fällen.

Wohin ist in diesem Augenblick die eigene Intuition? Das eigene Urvertrauen in sich selbst?

Mal abgesehen davon, dass es kein „richtig“ oder „falsch“ gibt.
Wichtig ist vielmehr eine Entscheidung zu fällen. Ganz bewusst. Das andere ergibt sich dann automatisch.

Was ist, wenn wir keine Entscheidung fällen?

Schauen wir erst mal, was passiert, wenn wir uns nicht entscheiden, also keine Entscheidung fällen wollen – oder können.

Die Energien stagnieren. Sie fließen nicht mehr. Sie huschen mal in die eine Richtung (wenn wir an A denken), dann wieder in die andere Richtung (wenn wir an B denken). Unruhig, ohne Power und ohne Ziel. Mal hier ein bisschen, mal da ein bisschen. Sie warten nicht darauf, dass wir uns entschieden haben, sondern jeder Gedanke, reist als Energie – bildlich gesehen – sofort los. Genauso verhält es sich mit unseren Gefühlen. Sie wollen uns alle dienen.

Triff eine Entscheidung!

Sobald wir eine Entscheidung treffen, bleiben die Energien im Fluss. Und das mit der notwendigen Power. Alles andere außen herum wird sich dementsprechend anpassen und uns zu unserem höchsten Wohl dienen.

Wie komme ich zurück zu meiner Intuition?

Wenn wir uns in unser Gedankenchaos verstrickt haben, so dass wir meinen, keinen Weg mehr heraus zu finden und unserer eigenen Intuition in diesem Moment nicht mehr trauen, können wir auf einfache Art dorthin zurückfinden.

Selbsthilfeübung zur Entscheidungsfindung:

  1. Nehme 2 identische, also gleich große Zettel. Beschrifte einen mit deiner möglichen Entscheidung „A“ und den anderen mit „B“. Falte sie so, dass beide exakt groß sind und man nichts mehr von außen lesen kann. Mische sie.
  2. Nehme 2 Stühle und stelle diese vor dich hin.
  3. Zentriere dich dann zunächst und bringe dich in deine eigene Mitte.
    Hilfreich ist dazu leicht breitbeinig und aufrecht zu stehen und eine liegende Acht zunächst mit der rechten Hand vor den Augen zu machen, dann mit der anderen Hand entgegengesetzt. Verfolge dies mit den Augen.
    Als nächstes klopfe Dir mit der Hand auf die Thymusdrüse und sage „ich liebe mich und achte mich genauso wie ich bin“. Mache dies sooft wie nötigt. Meist reichen 3 Mal.
    Zum Schluss klopfe leicht mit den Fingern auf deine Schädeldecke. Dies ist vergleichbar wie ein Reset am Computer. Die „Programme werden neu gestartet“.
  4. Nachdem du dich zentriert hast, nimm einen der beiden Zettel und lege diesen verdeckt auf den einen Stuhl. Nimm dazu beide Hände. Frage den Stuhl mental, ob er weiß wer er ist (also ob Entscheidung A oder B). Verfahre genauso mit dem anderen Stuhl.
    Nun hast Du zwei Stühle – der eine ist A, der andere B.
  5. Bitte nun darum Dir die Entscheidung zu zeigen, die intuitiv für Dich die „richtige“ ist.
  6. Setze Dich nun auf den einen Stuhl und fühle, wie sich dies anfühlt.
    Wird es zum Beispiel warm und fühlt es sich harmonisch an? Hast Du das Gefühl, hier ewig sitzen bleiben zu können? Fühlst Du Dich geborgen?
    Oder hast du eher das Gefühl, du müsstest zum Beispiel sofort wieder aufspringen? Fühlt es sich vielleicht kalt an?
    Die Empfindungen, die hierbei entstehen, können bei jedem unterschiedlich sein.
  7. Verfahre auf dieselbe Weise mit dem anderen Stuhl. Spätestens hier wirst Du einen großen Unterschied spüren. Notfalls wiederholst Du dies nochmals mit Stuhl A und B.
  8. Nachdem Du auf beiden Stühle gesessen hast, und es klar für Dich ist, bei welchem es sich harmonisch angefühlt hat, kannst Du die Zettel aufklappen und lesen, welcher Stuhl was war.

Noch zum Schluss: Triff Deine Entscheidung!

Wie oben schon erwähnt gibt es kein „richtig“ oder „falsch“ – auch wenn wir das Gefühl haben. Grundsätzlich ganz wichtig ist es, eine Entscheidung zu treffen. Nur so können die Energien fließen.

Sabine Stegmann
30. 12. 2017

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Lion Tours Sabine Stegmann GmbH
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