Multidimensionale Heilung: spirituelle Ebenen, Bewusstsein und innere Wandlung

Multidimensionale Heilung einer Frau

Multidimensionale Heilung als spirituelles Deutungsmodell

Dieser Beitrag erklärt multidimensionale Heilung als spirituelle Perspektive auf Körper, Emotionen, Gedanken, Energie und Seele. Er unterscheidet zwischen innerer Erfahrung, spiritueller Deutung und medizinischer Behandlung. Der Beitrag behauptet nicht, dass Symptome durch karmische Ursachen, Akasha-Informationen, multidimensionale DNA oder geistige Botschaften medizinisch erklärt oder geheilt werden können.

Multidimensionale Heilung beschreibt spirituell die Vorstellung, dass der Mensch auf körperlicher, emotionaler, mentaler, energetischer und seelischer Ebene erlebt werden kann. Sie ist ein Deutungsmodell für innere Wandlung und Bewusstsein, ersetzt jedoch keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.

Redaktionelle Einordnung: Dieser Beitrag beschreibt multidimensionale Heilung als spirituelles Weltbild und Erfahrungsmodell. Gemeint ist keine medizinische Diagnose, keine Therapieform und kein Ersatz für ärztliche, psychotherapeutische oder heilkundliche Behandlung. Begriffe wie Heilung, Akasha, multidimensionale DNA, Seelenplan oder energetische Blockaden werden hier spirituell-symbolisch verstanden und nicht als biologische, genetische oder medizinische Wirkbehauptungen verwendet.

Warum Heilung mehr sein kann als Symptomfreiheit

Viele Menschen erleben Heilung nicht nur als körperlichen Vorgang, sondern auch als inneren Wandlungsprozess. Sie spüren, dass Gefühle, Gedanken, Lebensgeschichte, Beziehungen, Körperwahrnehmung und Sinnfragen miteinander verbunden sind. Genau hier beginnt die spirituelle Perspektive der multidimensionalen Heilung.

Diese Sicht betrachtet den Menschen nicht nur als Körper, sondern als Wesen mit emotionalen, mentalen, energetischen und seelischen Dimensionen. Sie fragt nicht nur: Was funktioniert nicht? Sie fragt auch: Was möchte bewusster werden? Welche innere Beziehung habe ich zu meinem Körper? Welche Gefühle, Muster oder Lebensfragen zeigen sich in einer Krise?

Das ist wertvoll, solange die Grenzen klar bleiben. Multidimensionale Heilung ist kein medizinisches Verfahren. Sie erklärt keine Krankheiten, ersetzt keine Diagnose und gibt keine Behandlungsanweisung. Sie kann jedoch helfen, persönliche Entwicklungsprozesse, innere Klärung und spirituelle Selbstwahrnehmung bewusster zu verstehen.

Eine wichtige Ergänzung bietet der Beitrag Spirituelle Medizin vs. konventionelle Medizin. Dort wird deutlich, warum spirituelle Sichtweisen und medizinische Verantwortung nicht gegeneinander ausgespielt werden dürfen.

Die moderne Medizin achten – und spirituelle Fragen zulassen

Die moderne Medizin ist unverzichtbar, wenn es um Diagnostik, Akutversorgung, Operationen, Medikamente, psychische Krisen oder chronische Erkrankungen geht. Sie rettet Leben, lindert Beschwerden und bietet Behandlungswege, die spirituelle Deutung nicht ersetzen kann.

Zugleich erleben viele Menschen, dass medizinische Behandlung nicht alle existenziellen Fragen beantwortet. Warum trifft mich diese Krise so tief? Welche inneren Muster wiederholen sich? Welche Angst, welche Trauer oder welche Lebensfrage wird gerade sichtbar? Was möchte in meinem Leben bewusster werden?

Genau hier kann eine spirituelle Perspektive ergänzend wirken – nicht als Ersatz für Medizin, sondern als Raum für Sinn, Selbstbegegnung und innere Entwicklung. Multidimensionale Heilung fragt nicht nach medizinischen Ursachen, sondern nach Bedeutung, Beziehung, Bewusstsein und innerer Ausrichtung.

Multidimensionale Heilung: eine Haltung, keine Therapieform

Multidimensionale Heilung ist keine neue Therapieform und kein medizinisches System. Sie ist eine spirituelle Haltung. Sie geht davon aus, dass der Mensch auf mehreren Ebenen erlebt, leidet, wächst und reift. Körperliche Erfahrungen, Gefühle, Gedanken, Energie und Seele werden nicht getrennt betrachtet, sondern als miteinander verbundene Erfahrungsräume verstanden.

Diese Sicht kann Menschen helfen, Krisen nicht nur als Störung zu erleben, sondern auch als Einladung zur Bewusstwerdung. Sie kann dazu ermutigen, den Körper ernster zu nehmen, Gefühle nicht wegzudrücken, Gedankenmuster zu erkennen und die eigene seelische Dimension nicht zu vernachlässigen.

Wichtig ist die klare Grenze: Multidimensionale Heilung erklärt keine Diagnose. Sie ersetzt keine Psychotherapie. Sie ersetzt keine medizinische Behandlung. Sie beschreibt einen inneren Zugang zur Frage, wie Menschen mit sich selbst, ihrem Leben und ihrer spirituellen Tiefe in Beziehung treten können.

Multidimensionale Medizin Heilung eines Mannes

Die fünf Ebenen des Menschseins als spirituelle Landkarte

Die folgenden fünf Ebenen sind keine medizinischen Diagnoseebenen. Sie sind eine spirituelle Landkarte, mit der Menschen ihr Erleben bewusster ordnen können. Körper, Gefühle, Gedanken, Energie und Seele werden hier als Erfahrungsräume verstanden – nicht als Ersatz für fachliche Abklärung.

Die physische Ebene: der Körper als Erfahrungsraum

Auf der körperlichen Ebene zeigt sich das Leben unmittelbar. Müdigkeit, Spannung, Schmerz, Kraft, Atem, Herzschlag, Wärme, Enge oder Weite werden im Körper erfahren. Körperliche Symptome sollten immer ernst genommen und bei Bedarf fachlich abgeklärt werden.

Spirituell kann der Körper zusätzlich als Erfahrungsraum betrachtet werden. Menschen können fragen: Wie gehe ich mit meinem Körper um? Höre ich seine Signale? Übergehe ich Grenzen? Nehme ich Erschöpfung wahr? Erlaube ich mir Ruhe, Bewegung, Berührung und Fürsorge?

Diese Fragen sind keine Diagnose. Sie sind eine Einladung zu bewussterer Körperbeziehung. Eine passende Vertiefung bietet der Beitrag Feinstofflicher Körper: Bedeutung, Energie und Bewusstsein, sofern dieser Beitrag bereits unter dieser URL veröffentlicht ist.

Die emotionale Ebene: Gefühle als innere Bewegung

Emotionen beeinflussen, wie wir uns selbst und die Welt erleben. Angst kann eng machen. Trauer kann schwer wirken. Wut kann Kraft und Spannung erzeugen. Scham kann Rückzug auslösen. Viele Gefühle zeigen sich nicht nur im Denken, sondern auch im Körper.

Daraus folgt jedoch nicht, dass körperliche Beschwerden pauschal durch unterdrückte Gefühle entstehen. Das wäre zu einfach und kann Menschen unnötig belasten. Sinnvoller ist eine achtsame Betrachtung: Welche Gefühle nehme ich wahr? Welche Gefühle vermeide ich? Was braucht Raum, Schutz oder Begleitung?

Emotionale Heilung im spirituellen Sinn bedeutet nicht, Beschwerden wegzumachen. Sie bedeutet, sich selbst ehrlicher, liebevoller und bewusster zu begegnen.

Die mentale Ebene: Gedanken, Glaubenssätze und innere Bilder

Unsere Gedanken prägen unser Erleben. Innere Sätze wie „Ich bin nicht gut genug“, „Ich darf keine Schwäche zeigen“ oder „Ich muss alles allein schaffen“ können das Leben eng machen. Solche Glaubensmuster beeinflussen Entscheidungen, Beziehungen und das Gefühl von Selbstwert.

Multidimensionale Heilung versteht die mentale Ebene als Raum der Bewusstwerdung. Hier geht es nicht darum, Gedanken magisch zu kontrollieren. Es geht darum, innere Muster zu erkennen und neue, ehrlichere Deutungen zu ermöglichen.

Wer diesen Bereich vertiefen möchte, findet im Beitrag Spiritualität und Psychologie eine passende Brücke zwischen innerer Entwicklung, Selbstwahrnehmung und psychologischer Perspektive.

Die energetische Ebene: feinstoffliche Wahrnehmung vorsichtig verstehen

Viele spirituelle Traditionen sprechen von Energie, Chakren, Aura, Meridianen oder feinstofflichen Körpern. Diese Begriffe gehören zu spirituellen Erfahrungsmodellen. Sie können helfen, innere Zustände symbolisch zu verstehen: Enge, Weite, Lebendigkeit, Erschöpfung, Offenheit oder Rückzug.

Problematisch wird es, wenn energetische Begriffe als medizinische Erklärung verwendet werden. Ein „blockiertes Energiesystem“ ist keine Diagnose. Eine energetische Deutung ersetzt keine Untersuchung. Energiearbeit kann subjektiv als wohltuend erlebt werden, sollte aber nicht als Heilversprechen formuliert werden.

Spirituell hilfreich ist eine vorsichtige Sprache: Menschen können ihr Energiesystem als Bild für Lebendigkeit, Präsenz und innere Resonanz nutzen. Sie sollten daraus aber keine medizinischen Ursachen oder sicheren Wirkungen ableiten.

Die spirituelle Ebene: Seele, Sinn und Bewusstsein

Die spirituelle Ebene fragt nach Sinn, Verbundenheit, Seele, innerer Führung und Bewusstsein. Sie berührt Fragen, die nicht immer medizinisch oder psychologisch beantwortet werden können: Wer bin ich jenseits meiner Rollen? Was trägt mich? Welche innere Wahrheit möchte gelebt werden? Welche Erfahrung fordert mich heraus, reifer zu werden?

Begriffe wie Akasha-Chronik, Höheres Selbst, Seelenplan oder multidimensionale DNA gehören in diese spirituelle Symbolsprache. Sie sind keine biologischen oder medizinischen Kategorien. Sie beschreiben eine innere Erfahrungswelt, in der Menschen sich als mehr erleben können als ihre aktuelle Biografie.

Eine verwandte Brücke bietet der Beitrag Epigenetik und Spiritualität. Dort wird genauer beschrieben, wie Prägung, Bewusstsein und innerer Wandel verbunden werden können, ohne biologische und spirituelle Ebenen gleichzusetzen.

Kryon als spirituelle Quelle – nicht als medizinischer Beleg

Die Kryon-Botschaften, bekannt durch Lee Carroll, gehören in den Bereich spiritueller und gechannelter Texte. Viele Menschen erleben sie als inspirierend, tröstend oder bewusstseinsöffnend. Sie sind jedoch keine medizinische oder wissenschaftliche Quelle.

Wenn Kryon von DNA, Heilung, Akasha oder Bewusstsein spricht, sollte dies als spirituelle Symbolsprache verstanden werden. Diese Sprache kann für Menschen innerhalb eines spirituellen Weltbildes bedeutsam sein. Sie sollte aber nicht als Beweis für biologische, genetische oder therapeutische Wirkungen verwendet werden.

Das macht die Botschaften nicht wertlos. Es ordnet sie nur korrekt ein. Spirituelle Texte können inspirieren, ohne medizinische Autorität zu beanspruchen.

Die vier Heilungsaspekte nach Kryon spirituell eingeordnet

Im Kryon-Kontext werden verschiedene Ebenen von Heilung beschrieben, etwa Chemie, Genetik, Akasha und Bewusstsein. Für diesen Beitrag werden diese Begriffe nicht medizinisch, sondern symbolisch betrachtet. Sie können als spirituelle Bilder für Körper, Prägung, Erinnerung und Bewusstwerdung gelesen werden.

Chemie: der Körper als intelligentes System

Der Körper ist ein hochkomplexes, intelligentes System. Hormone, Nervensystem, Immunsystem, Stoffwechsel, Zellkommunikation und biochemische Prozesse wirken ständig zusammen. In spiritueller Sprache wird dies manchmal als „hörender Körper“ beschrieben.

Vorsicht ist jedoch nötig: Der Körper hört nicht einfach Befehle im Sinne einer garantierten Heilreaktion. Liebevolle Selbstansprache, Entspannung, Meditation oder innere Ruhe können subjektiv wohltuend sein und Stressregulation unterstützen. Daraus folgt aber kein medizinischer Heilmechanismus.

Wer Meditation als Praxis der Selbstwahrnehmung vertiefen möchte, findet im Beitrag Wirkung von Meditation eine weiterführende Einordnung.

Genetik: geprägt, aber nicht endgültig festgelegt

Die Epigenetik zeigt, dass Umwelt, Lebensstil und biologische Prozesse mit der Regulation von Genaktivität zusammenhängen können. Daraus folgt jedoch nicht, dass Menschen ihre DNA durch Bewusstsein, Befehlssätze oder spirituelle Praxis gezielt neu ausrichten können.

Spirituell kann der Satz „Du bist nicht Opfer deiner DNA“ als Ermutigung verstanden werden: Der Mensch ist geprägt, aber nicht vollständig festgelegt. Er kann Verantwortung übernehmen, Lebensweise bewusster gestalten und mit alten Mustern anders umgehen.

Das ist eine starke Botschaft – aber keine Garantie. Der Mensch hat Einfluss, aber keine totale Kontrolle. Genau diese Balance schützt vor falschen Heilsversprechen.

Akasha: Erinnerung, Symbol und seelische Deutung

Die Akasha-Chronik wird in spirituellen Traditionen als Feld von Erinnerung, Erfahrung und seelischem Wissen verstanden. Ob Menschen diesen Begriff wörtlich, symbolisch oder meditativ deuten, hängt vom eigenen Weltbild ab.

In einem verantwortlichen Beitrag sollte Akasha nicht als nachweisbare Datenbank medizinischer Ursachen dargestellt werden. Besser ist die Deutung als spirituelles Bild: Akasha kann für die Frage stehen, welche Erfahrungen, Muster oder Potenziale im eigenen Leben bewusst werden möchten.

So verstanden kann die Akasha-Sprache Menschen helfen, sich tiefer mit ihrer Lebensgeschichte, ihren inneren Bildern und ihrem Gefühl von Sinn zu verbinden.

Bewusstsein: nicht der stärkste Heiler, sondern der Raum der Wandlung

Bewusstsein ist in vielen spirituellen Wegen zentral. Wenn Menschen sich selbst klarer wahrnehmen, verändert sich oft ihr Verhältnis zu Leben, Körper, Beziehungen und inneren Mustern. Bewusstsein kann neue Entscheidungen ermöglichen. Es kann Mitgefühl vertiefen. Es kann helfen, aus automatischen Reaktionen auszusteigen.

Dennoch sollte man nicht sagen: „Bewusstsein ist der stärkste Heiler.“ Das klingt zu absolut und kann bei Krankheit Schuldgefühle erzeugen. Sicherer ist: Bewusstsein kann ein Raum der Wandlung sein. Es kann Menschen helfen, Erfahrungen anders zu halten, sich selbst liebevoller zu begegnen und neue Schritte zu gehen.

Höhere Dimensionen als innere Erfahrungsräume

Multidimensionale Heilung einer Frau
KI unterstützt generiert

Wenn spirituelle Texte von höheren Dimensionen sprechen, ist damit meist kein physikalischer Raum gemeint, sondern eine veränderte Qualität der Wahrnehmung. Menschen erleben in Meditation, Gebet, Träumen, Naturerfahrungen oder tiefen inneren Momenten manchmal eine größere Verbundenheit, Weite oder Führung.

Solche Erfahrungen können berühren und Orientierung geben. Sie sollten jedoch nicht als Ersatz für psychologische oder medizinische Hilfe verstanden werden, besonders wenn Menschen unter Krisen, Angstzuständen, Depressionen, Trauma oder starken körperlichen Beschwerden leiden.

Spirituelle Erfahrung braucht Erdung. Je weiter der innere Raum wird, desto wichtiger bleibt die Verbindung zu Alltag, Körper, Verantwortung und fachlicher Unterstützung, wenn sie nötig ist.

Was multidimensionale Heilung nicht behauptet

Dieser Beitrag behauptet nicht, dass Krankheiten durch karmische Verstrickungen, Seelenverträge, Akasha-Informationen, energetische Blockaden oder multidimensionale DNA verursacht werden. Er behauptet nicht, dass spirituelle Praxis medizinische Behandlung ersetzt. Er behauptet auch nicht, dass Menschen ihre Gene, Symptome oder Diagnosen durch Bewusstsein direkt verändern können.

Multidimensionale Heilung wird hier als spirituelle Landkarte verstanden. Sie kann helfen, innere Wandlung, Selbstbegegnung und Sinnfragen bewusster zu betrachten. Sie ist keine medizinische Methode.

Warnsignale bei spirituellen Heilversprechen

Besondere Vorsicht ist geboten, wenn spirituelle Heilungsangebote mit sehr starken Versprechen auftreten. Kritisch sind Aussagen wie:

  • „Die wahre Ursache deiner Krankheit liegt in deiner Seele.“
  • „Du brauchst keine medizinische Behandlung mehr.“
  • „Deine Symptome sind nur Botschaften, die du entschlüsseln musst.“
  • „Du kannst deine DNA durch Bewusstsein neu ausrichten.“
  • „Karmische Verstrickungen verursachen deine Beschwerden.“
  • „Wenn du nicht heilst, blockierst du deine eigene Entwicklung.“

Solche Aussagen können Menschen belasten, Schuldgefühle erzeugen oder notwendige Hilfe verzögern. Eine reife Spiritualität stärkt Menschen, statt ihnen Verantwortung für alles Leid aufzubürden.

Wie multidimensionale Heilung verantwortungsvoll praktiziert werden kann

Verantwortungsvoll verstanden beginnt multidimensionale Heilung nicht mit großen Versprechen, sondern mit stiller Selbstwahrnehmung. Der Mensch fragt: Was spüre ich? Was brauche ich? Welche Gefühle zeigen sich? Welche Gedanken wiederholen sich? Welche spirituelle Sehnsucht lebt in mir?

Mögliche Zugänge sind:

  • Achtsamkeit und Meditation
  • bewusste Körperwahrnehmung
  • Journaling und Selbstreflexion
  • Gebet oder stille innere Ausrichtung
  • rituelle Klärung ohne Heilversprechen
  • Gespräche mit vertrauenswürdigen Begleitern
  • therapeutische oder medizinische Hilfe, wenn sie nötig ist

Wer mit Achtsamkeit beginnen möchte, findet im Beitrag Achtsamkeit einen geeigneten Einstieg. Achtsamkeit kann helfen, bewusster wahrzunehmen, ohne sofort alles spirituell erklären zu müssen.

Multidimensionale Heilung und spirituelle Gesundheit

Spirituelle Gesundheit bedeutet nicht, immer stark, lichtvoll oder frei von Problemen zu sein. Sie bedeutet, mit sich selbst, dem Leben und dem inneren Sinn in Beziehung zu bleiben. Sie bedeutet, Fragen zuzulassen, Grenzen zu achten und Unterstützung anzunehmen.

Multidimensionale Heilung kann eine Sprache dafür anbieten. Sie erinnert daran, dass der Mensch nicht nur funktioniert, sondern fühlt, denkt, sucht, hofft und sich nach Verbundenheit sehnt. Diese Sehnsucht ist kein Ersatz für Medizin. Aber sie gehört zum Menschsein.

Wenn Menschen ihren Körper ernst nehmen, Gefühle achtsam wahrnehmen, Gedanken klären, innere Energie bewusster erleben und sich mit ihrer seelischen Dimension verbinden, kann ein Raum für innere Wandlung entstehen. Dieser Raum ersetzt keine medizinische Hilfe. Aber er kann Menschen daran erinnern, dass Heilung im spirituellen Sinn auch Rückverbindung, Selbstbegegnung und Bewusstwerdung bedeutet.

Fazit: Heilung als Rückverbindung – nicht als Heilsversprechen

Multidimensionale Heilung ist keine Medizin und keine Therapieform. Sie ist ein spirituelles Deutungsmodell, das den Menschen auf körperlicher, emotionaler, mentaler, energetischer und seelischer Ebene betrachtet. Ihre Stärke liegt nicht in medizinischen Versprechen, sondern in der Einladung zu bewusster Selbstbegegnung.

Sie erinnert daran, dass der Mensch mehr ist als seine Symptome. Aber sie darf Symptome nicht verharmlosen. Sie erinnert daran, dass innere Wandlung möglich ist. Aber sie darf Krankheit nicht spiritualisieren. Sie erinnert daran, dass Bewusstsein wichtig ist. Aber sie darf Bewusstsein nicht zur alleinigen Ursache oder Lösung machen.

Verantwortungsvoll verstanden führt multidimensionale Heilung nicht weg von der Realität, sondern tiefer in sie hinein: zum Körper, zu den Gefühlen, zu den Gedanken, zur Seele – und zu der Einsicht, dass wahre Spiritualität immer auch Demut, Klarheit und Unterscheidung braucht.

Redaktioneller Gesundheitshinweis

Dieser Beitrag dient der spirituellen, kulturellen und journalistischen Einordnung. Er stellt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlungsempfehlung dar. Multidimensionale Heilung, Energiearbeit, Akasha-Arbeit, Kryon-Botschaften, Meditation oder spirituelle Praktiken ersetzen keine ärztliche, psychotherapeutische oder heilkundliche Behandlung. Bei körperlichen oder psychischen Beschwerden sollte fachlicher Rat eingeholt werden.

Mini-FAQ zu multidimensionaler Heilung

Was ist multidimensionale Heilung?

Multidimensionale Heilung ist ein spirituelles Deutungsmodell. Es betrachtet den Menschen auf körperlicher, emotionaler, mentaler, energetischer und seelischer Ebene. Sie ist keine medizinische Therapieform.

Was unterscheidet multidimensionale Heilung von ganzheitlicher Medizin?

Ganzheitliche Ansätze beziehen häufig Körper, Psyche, Lebensstil und Umfeld ein. Multidimensionale Heilung versteht zusätzlich spirituelle Ebenen wie Seele, Sinn, Bewusstsein oder Akasha als Deutungsräume. Sie ist jedoch kein medizinisches Diagnose- oder Therapieverfahren.

Kann ich meine Gene wirklich beeinflussen?

Umwelt, Lebensstil, Stress, Ernährung und biologische Prozesse können mit epigenetischen Mechanismen zusammenhängen. Das bedeutet jedoch nicht, dass Gedanken, Gefühle oder spirituelle Energie Gene direkt und beliebig steuern. Spirituell kann diese Erkenntnis als Ermutigung verstanden werden: Der Mensch ist geprägt, aber nicht völlig festgelegt.

Was ist Kryon in diesem Zusammenhang?

Kryon ist eine spirituelle Quelle aus gechannelten Botschaften, bekannt durch Lee Carroll. Diese Botschaften können inspirierend wirken, sind aber keine wissenschaftliche oder medizinische Quelle.

Was bedeutet multidimensionale DNA?

Multidimensionale DNA ist kein biologischer Fachbegriff. In spirituellen Kontexten wird damit symbolisch auf tiefere Ebenen von Erinnerung, Potenzial, Seele und Bewusstsein verwiesen.

Ersetzt multidimensionale Heilung eine Therapie?

Nein. Multidimensionale Heilung ersetzt keine ärztliche Diagnose, keine Psychotherapie und keine medizinische Behandlung. Sie kann höchstens als spirituelle Selbstwahrnehmung und innere Orientierung verstanden werden.

Wie kann ich beginnen?

Ein guter Anfang ist achtsame Selbstwahrnehmung: den Körper spüren, Gefühle ernst nehmen, Gedanken beobachten, innere Fragen zulassen und bei Bedarf fachliche Hilfe suchen.

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Quellen und redaktionelle Einordnung

Über die Autorin

Heike Schonert ist Heilpraktikerin für Psychotherapie, Diplom-Ökonomin, Autorin und Mitherausgeberin von Spirit Online. Sie schreibt über ganzheitliche Gesundheit, Bewusstsein und psychologisch-spirituelle Lebensfragen – klar, verantwortungsvoll und mit Blick auf die Verbindung von innerer Entwicklung und gelebter Selbstfürsorge.

17.09.2025

Herzlichst

Ingrid Auer

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copyright Ingrid Auer
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Über die Autorin und spirituelle Trainerin Ingrid Auer

 

Ich bin Ingrid Auer, spirituelle Trainerin für Menschen in Heilberufen, die mit ihren ganzheitlichen Methoden an ihre Grenzen stoßen. Ich trainiere sie mit Hilfe meiner spirituellen Werkzeuge und Methoden darin, tiefgreifender, effizienter und leichter mit ihren Patienten echte Ergebnisse zu erzielen.

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