Innere Haltung und Stabilität bei Umbrüchen und Veränderungen. Wasser, Bewusstsein und das Resonanzfeld unseres Lebens
Wasser als Kraftquelle ist ein Leitgedanke dieses Beitrags von Ursula Maria Lang.
Ausgehend von ihrem Gespräch mit Martin Strübin betrachtet sie die spirituelle Verbindung zwischen Wasser, unseren Gedanken und Gefühlen sowie der Frage, was uns bei Umbrüchen und Veränderungen inneren Halt geben kann.
Was wir trinken, bleibt nicht außerhalb von uns. Es gelangt in unseren Körper, wird Teil unserer Zellen, unseres Gewebes und unseres inneren Wasserhaushalts. Schauen wir genauer hin, beginnt hier eine faszinierende Verbindung zwischen Wasser, Bewusstsein und Spiritualität.
Denn wenn wir Wasser nicht allein als Flüssigkeit betrachten, sondern auch als Träger- und Resonanzmedium für Informationen, bekommt die alltägliche Frage, welches Wasser wir trinken, eine ganz andere Dimension.
Was geben wir unserem Körper? Welche Qualität hat dieses Wasser? Und welche Informationen tragen wir gleichzeitig in uns, durch unsere Gedanken, unsere Gefühle, unsere Worte und durch das, womit wir uns jeden Tag beschäftigen?
Über diese Zusammenhänge habe ich mit Martin Strübin gesprochen. Der Bewusstseinsforscher beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Fragen rund um Bewusstsein, Wahrnehmung, Energie und die großen Veränderungen unserer Zeit. Unser Gespräch trägt den Titel: „Riesen Chance: Was Du in Zeiten großer Umbrüche selber tun kannst.“ Wasser spielt darin eine überraschend zentrale Rolle.
VIDEO – Riesen Chance: Was Du in Zeiten großer Umbrüche selber tun kannst
Martin Strübin spricht im Interview über den Zusammenhang von Wasser und Bewusstsein. Er erklärt Wasser besitzt neben seiner stofflichen auch eine informative Ebene. Wasser kann Informationen aufnehmen, tragen und weitergeben. Er verweist dabei unter anderem auf die Forschungsarbeit des japanischen Forschers Dr. Masaru Emoto, dessen Wasserkristallbilder weltweit bekannt geworden sind.
Nun, wenn das Wasser, das wir trinken, in uns weiterwirkt, dann beginnt diese Betrachtung plötzlich sehr persönlich zu werden.
Was nehmen wir eigentlich in uns auf?
Wir achten darauf, was wir essen und trinken. Wir achten auf Inhaltsstoffe, Herkunft und Qualität und das ist auch gut so, denn es bestimmt die Schwingung, die wir aufnehmen. Bio-Lebensmittel und natürliche Quellwässer haben eine höhere Schwingung, wie Dr. Ruediger Dahlke in seinem Buch „Peacefood“ eindrücklich beschreibt.
Doch es gibt noch eine andere Ebene der Schwingungsaufnahme.
Wir nehmen jeden Tag Informationen auf. Durch Nachrichten, Bilder, soziale Medien, Gespräche, Filme, Musik und Bücher. Durch Menschen, mit denen wir Zeit verbringen. Durch die Atmosphäre eines Ortes. Durch unsere eigenen Gedanken und Gefühle.
Manches davon stärkt uns. Anderes hinterlässt negative Vibes.
Gerade in einer Zeit, in der täglich eine enorme Menge an Informationen auf uns einströmt, wird diese Frage für uns immer wichtiger: Was lasse ich in mein Bewusstsein?
Denn Bewusstsein entsteht nicht im luftleeren Raum. Wir sind ständig in Beziehung mit unserer Umgebung. Wir reagieren auf das, was uns begegnet, und wir geben zugleich etwas von uns zurück.
Genau hier kommt das Resonanzprinzip ins Spiel.
Was uns innerlich beschäftigt, beeinflusst unsere Wahrnehmung. Wer sich ständig mit Angst beschäftigt, nimmt andere Dinge wahr als ein Mensch, der seinen Blick auf Möglichkeiten, Vertrauen und Lösungen richtet. Gedanken werden zu Gefühlen, Gefühle beeinflussen unser Sprechen und Verhalten und unser Verhalten wiederum prägt unsere Beziehungen und unsere Erfahrungen.
So entsteht ein Kreislauf.
Und Wasser ist in dieser Betrachtung ein faszinierendes Bindeglied.
Unser Körperwasser als Resonanzraum
Die Vorstellung, dass unser inneres Wasser Informationen aufnimmt und speichert, gehört zu den spirituellen und energetischen Erkenntnissen vieler Wasserforscher. Auch Martin Strübin spricht im Interview von Wasser als einem Informations- und Resonanzträger.
Das Bild, das dabei in mir entsteht, ist das eines inneren Speichers. Wie bei einem Computerchip, so die Vorstellung, können sich Informationen in unserem Körperwasser einprägen und in uns weiterwirken.
Die Psychologie weiß: Ein liebevoller Satz kann uns über viele Jahre begleiten. Ein verletzendes Wort kann sich tief einprägen. Ein Gedanke kann uns aufrichten oder herunterziehen. Ein Gespräch kann unsere Stimmung verändern. Ein Bild kann eine Erinnerung auslösen. Musik kann innerhalb weniger Sekunden einen ganzen inneren Gefühlsraum öffnen.
Warum sollte also ausgerechnet das Wasser, das einen so großen Teil unseres Körpers ausmacht, für eine spirituelle Betrachtung vollkommen bedeutungslos sein?
Für mich ist das eine Einladung an uns alle, genauer hinzusehen. Und zwar gerade jetzt in dieser Zeit. Nicht aus Angst. Nicht mit der Vorstellung, wir müssten nun jeden Gedanken kontrollieren. Sondern aus Bewusstheit.
Denn gerade darin liegt eine große Freiheit: Wir können entscheiden, womit wir uns beschäftigen.
Alles, womit wir uns verbinden, erzeugt Resonanz
So können wir uns täglich die Frage stellen: Bin ich mir wirklich bewusst, worauf ich meine Aufmerksamkeit richte?
Wer voller Angst lebt, wird seine Umwelt anders erleben und anders auf sie reagieren als jemand, der aus Vertrauen handelt. Wer ständig über Konflikte spricht, verstärkt in seinem Umfeld eine andere Atmosphäre als jemand, der nach Lösungen sucht. Wer sich innerlich mit Hoffnung, Klarheit und Zuversicht beschäftigt, trägt auch diese Qualität in seine Begegnungen.
Aus spiritueller Sicht lässt sich sagen: Wir sind Teil eines größeren Bewusstseinsfeldes.
Jeder Gedanke, jedes Gefühl und jedes Wort ist eine Form von Schwingung. Und Schwingung erzeugt Resonanz. Wissen wir um unsere eigene Beteiligung an dem Schwingungsfeld, das wir täglich mitgestalten, so können wir bewusst wählen, was wir in uns aufnehmen.

Wir können nicht bestimmen, was auf der Welt geschieht. Wir können nicht jede Nachricht verhindern, jede Krise lösen oder alle äußeren Entwicklungen kontrollieren.
Wir können aber entscheiden, wie viel Raum wir ihnen in unserem Inneren geben.
Diese Entscheidung beginnt oft mit etwas sehr Einfachem: Was lese ich? Was schaue ich mir an? Wem höre ich zu? Welche Gespräche führe ich? Welche Gedanken nähre ich immer wieder?
Und auch: Was trinke ich?
Denn das Wasser, das wir trinken, wird zu unserem Körperwasser.
Wenn wir die spirituelle Vorstellung des Wassers als Resonanz- und Informationsträger ernst nehmen, dann bekommt dieser alltägliche Vorgang eine neue Bedeutung. Ein hochwertiges, möglichst naturbelassenes und reines Wasser zu trinken, wird zu einer bewussten Handlung. Es geht um die Qualität und Energie des Wassers, was wir unserem Körper zuführen und um die innere Haltung, mit der wir es tun.
Nach Thich Nath Than kann Wassertrinken kann sogar zu einem täglichen Moment der Achtsamkeit werden. Ein Glas Wasser. Ein kurzer Moment der Stille. Ein bewusster Atemzug. Der Gedanke: Was möchte ich heute in mir bewegen und was möchte ich in mich hineinlassen und was möchte ich von mir geben?
Auf unserem ICH BIN DIE QUELLE YouTube-Kanal von St. Leonhards beschäftigen wir uns deshalb mit Wasser und Bewusstsein: Wasser nicht einfach als Durstlöscher zu betrachten, sondern als einen täglichen Begleiter auf unserem Weg zu mehr Bewusstheit und als Teil unseres spirituellen Weges.
Was wir trinken, wird zu unserem Wasser.
Was wir denken, fühlen und sprechen, wird zu unserer Schwingung.
Und aus beidem entsteht die Resonanz für unser eigenes Leben und für die Welt.
Wenn Du das nächste Mal bewusst ein Glas gutes Quellwasser trinkst, dann denke doch gerne daran.
13.10.2026
Ursula Maria Lang
Infos über hochschwingendes Quellwasser
Über die Autorin Ursula Maria Lang
Die freie Journalistin befasst sich seit über 30 Jahren mit den Themen ganzheitlich Leben, Umwelt, Gesundheit und Spiritualität.
Sie ist Mitinitiatorin der St. Leonhards-Akademie (Wasser und Gesundheit), der Klinik Wartenberg Akademie (Waldtherapie und Longevity) und Moderatorin des Youtube-Kanals „Ich bin die Quelle“ (Spiritualität, Wasser, Bewusstsein).
Außerdem ist die seit fast 25 Jahren bekannt als Initiatorin, Expertin, Speakerin und Ausbilderin für das Thema Berufungsberatung.
Für „Spirit Online“ schreibt sie vornehmlich Beiträge über Interviews, die sie mit bekannten Persönlichkeiten aus ihren Themengebieten führt.
Interview-Anfragen und sonstige Fragen an Frau Lang bitte per E-Mail: info@ursula-maria-lang.com | www.ursula-maria-lang.com
Mehr über ihren beruflichen Weg und ihre Themen bei Spirit Online erfahren Sie im Autorenprofil von Ursula Maria Lang.




