1080-200 Banner Shopify Home

Kommt uns die geistige Welt näher? Wenn eine vergangene Verbindung wieder spürbar wird

Sternennacht auf dem Balkon

Kommt uns die geistige Welt näher? Warum sich eine lange vergessene spirituelle Sehnsucht wieder meldet

Bei meinen Schnupperseminaren und in persönlichen Gesprächen begegne ich immer wieder Menschen, die mir etwas sehr Ähnliches erzählen: Früher war da eine natürliche Verbindung zur geistigen Welt. Vielleicht zeigte sie sich als inneres Wissen, als starke Intuition, als besondere Träume oder als das Empfinden, nicht allein zu sein. Doch irgendwann trat diese Wahrnehmung in den Hintergrund.

Das Leben verlangte Aufmerksamkeit. Eine Familie wurde gegründet, Kinder brauchten Fürsorge, der Beruf stellte neue Anforderungen. Krisen, Verluste, gesundheitliche Belastungen oder finanzielle Sorgen nahmen Raum ein. Das Irdische wurde wichtiger, weil es wichtig sein musste.

Und dann, manchmal viele Jahre später, meldet sich etwas zurück. Eine Sehnsucht, die nicht genau benannt werden kann. Das Gefühl, dass im eigenen Leben eine Dimension fehlt. Oder die Frage: War da nicht einmal mehr?

Für manche Menschen beginnt damit eine neue Suche. Andere haben eher das Empfinden, dass die Verbindung zur geistigen Welt nicht neu entsteht, sondern aus einer tiefen Schicht ihres Wesens wieder nach oben drängt.

Die Verbindung war vielleicht nie verschwunden

Ich glaube nicht, dass eine spirituelle Verbindung einfach verloren geht. Sie kann überlagert werden. Sie kann überlagert sein unter Verantwortung, Erschöpfung, Enttäuschung oder einem Alltag, der kaum noch stille Momente zulässt.

Wenn wir über Jahre vor allem funktionieren, nehmen wir die zarten Bewegungen unserer Seele häufig nicht mehr bewusst wahr. Das bedeutet jedoch nicht, dass diese Bewegungen aufgehört haben. Vielleicht haben wir nur nicht mehr hingehört.

Manchmal verändert sich das, wenn eine intensive Lebensphase endet. Die Kinder werden selbstständiger, der berufliche Weg ist gefestigt oder wird neu hinterfragt. Nach einer Krise entsteht ein anderer Blick auf das eigene Leben. Äußere Ziele verlieren an Bedeutung, während Fragen nach Sinn, Herkunft und innerer Wahrheit stärker werden.

Eine solche Rückbesinnung kann mit einem spirituellen Erwachen verbunden sein. Sie muss aber nicht außergewöhnlich oder dramatisch verlaufen. Oft beginnt sie unscheinbar: mit einem Spaziergang in der Natur, mit einem Traum, einer Meditation, einem unerwarteten Gefühl tiefer Verbundenheit oder einfach dem Wunsch, dem eigenen Inneren wieder mehr Raum geben zu wollen.

Kommt uns die geistige Welt tatsächlich näher?

Diese Frage beschäftigt auch mich. Ich habe gegenwärtig das Empfinden, dass sich die geistige Welt deutlicher zeigt und verstärkt den Kontakt zu uns sucht. Viele Wahrnehmungen wirken für mich unmittelbarer. Manche Menschen scheinen feiner zu spüren, andere berichten von wiederkehrenden Zeichen, inneren Impulsen oder einem wachsenden Bedürfnis nach spirituellem Austausch.

Ich kann daraus keine allgemeingültige Wahrheit ableiten. Es ist meine persönliche Wahrnehmung, geprägt durch meine langjährige mediale Arbeit und durch die Menschen, denen ich begegne.

Vielleicht kommt uns die geistige Welt tatsächlich näher. Vielleicht sind aber auch wir Menschen empfänglicher geworden, weil vertraute Sicherheiten brüchig werden und wir uns wieder stärker den grundlegenden Fragen unseres Daseins zuwenden.

Beides muss sich nicht ausschließen. Eine geistige Wirklichkeit kann sich deutlicher bemerkbar machen, während zugleich unsere Bereitschaft wächst, sie wahrzunehmen. Entscheidend ist für mich nicht, eine endgültige Erklärung zu geben, sondern wie wir mit dem umgehen, was wir erleben.

Meine Wahrnehmung der Plejaden

Zu den Erfahrungen, die mich in der letzten Zeit beschäftigen, gehören auch Wahrnehmungen, die ich mit den Plejaden verbinde. Ich habe das Empfinden, dass sich diese Sternenwesen stärker zeigen und den Kontakt zu uns suchen.

Auch diese Aussage verstehe ich als persönliche spirituelle Erfahrung, nicht als wissenschaftlichen Nachweis. Die Plejaden sind astronomisch ein realer Sternhaufen. Die Vorstellung von Plejadenwesen oder Plejadiern gehört dagegen in den Bereich spiritueller Überlieferungen, moderner esoterischer Vorstellungen und individueller Wahrnehmungen.

Für mich ist es wichtig, diese Ebenen nicht miteinander zu vermischen. Eine Erfahrung kann für einen Menschen tief und wahrhaftig sein, ohne dadurch zu einer beweisbaren Wahrheit für alle zu werden.

Wenn ich eine geistige Präsenz wahrnehme, frage ich deshalb nicht nur: Woher kommt sie? Ich frage auch: Was bewirkt sie? Führt sie zu mehr Liebe, Klarheit und Verantwortung? Stärkt sie die eigene Freiheit? Hilft sie, bewusster auf der Erde zu leben? Oder erzeugt sie Angst, Abhängigkeit und das Gefühl, einer fremden Autorität gehorchen zu müssen?

Spirituelle Wahrnehmung braucht Offenheit. Sie braucht aber ebenso Unterscheidungskraft.

Warum manche jüngeren Menschen so selbstverständlich wahrnehmen

In meinen Begegnungen erlebe ich auch junge Menschen, denen der Zugang zu feinen Wahrnehmungen erstaunlich schnell und natürlich gelingt. Während viele Menschen meiner Generation lange meditierten und übten, scheint dieser Zugang bei manchen Jüngeren bereits sehr selbstverständlich vorhanden zu sein.

Ich möchte daraus keine pauschale Aussage über eine ganze Generation machen. Nicht jeder junge Mensch ist medial besonders offen, und spirituelle Sensibilität ist keine Frage des Geburtsjahres. Dennoch fällt mir auf, dass manche Jüngere weniger innere Widerstände gegenüber ihren Wahrnehmungen haben.

Vielleicht haben sie noch nicht so stark gelernt, alles Unsichtbare sofort infrage zu stellen. Vielleicht besitzen sie eine größere Selbstverständlichkeit im Umgang mit Intuition und inneren Bildern. Vielleicht sprechen sie heute auch offener über Erfahrungen, die frühere Generationen aus Angst vor Ablehnung verschwiegen hätten.

Eine schnelle Wahrnehmung bedeutet allerdings noch nicht, dass jemand das Erlebte bereits sicher einordnen kann. Gerade wenn sich Eindrücke sehr unmittelbar zeigen, braucht es Ruhe, Geduld und einen verantwortungsvollen Umgang damit.

Wenn spirituelle Wahrnehmung überfordert

Die Öffnung für feine Wahrnehmungen wird häufig nur als etwas Schönes beschrieben. Doch sie kann Menschen auch verunsichern. Wer plötzlich intensive Träume, innere Bilder, starke Gefühle oder eine ungewohnte Präsenz erlebt, weiß möglicherweise zunächst nicht, wie er damit umgehen soll.

Manche fragen sich, ob sie ihrer Wahrnehmung vertrauen können. Andere möchten jede Empfindung sofort als Botschaft verstehen. Wieder andere ziehen sich zurück, weil sie befürchten, in ihrem Umfeld nicht ernst genommen zu werden.

Ein wichtiger Lernschritt besteht darin, Wahrnehmung und Deutung voneinander zu unterscheiden. Ich kann etwas empfinden, ohne sofort wissen zu müssen, was es bedeutet. Ich darf ein inneres Bild stehen lassen, bevor ich ihm eine Herkunft oder Botschaft zuschreibe. Auch der Unterschied zwischen bewusst erzeugter Vorstellung und spontaner medialer Wahrnehmung will achtsam kennengelernt werden.

Hilfreich sind dabei einfache Fragen:

  • Macht mich diese Wahrnehmung ruhiger und klarer oder setzt sie mich unter Druck?
  • Bleibe ich frei in meinen Entscheidungen?
  • Kann ich meinen Alltag weiterhin zuverlässig gestalten?
  • Bin ich bereit, meine erste Deutung zu überprüfen?
  • Kann ich Grenzen setzen und eine Wahrnehmung auch bewusst beenden?

Wenn spirituelle Erfahrungen dauerhaft Angst auslösen, den Schlaf erheblich beeinträchtigen oder die Bewältigung des Alltags erschweren, sollte zusätzlich psychologische oder medizinische Unterstützung in Anspruch genommen werden. Das widerspricht einer spirituellen Haltung nicht. Verantwortungsvolle Spiritualität und fachliche Hilfe können sich sinnvoll ergänzen.

Woran sich verantwortungsvolle spirituelle Begleitung zeigt

Gute spirituelle Begleitung liefert nicht vorschnell eine fertige Erklärung für jede Wahrnehmung. Sie hilft einem Menschen, selbst klarer zu werden.

Für mich bedeutet verantwortungsvolle Begleitung:

  • Wahrnehmungen ernst zu nehmen, ohne sie ungeprüft zu bestätigen,
  • zwischen Intuition, medialer Wahrnehmung und eigener Vorstellung unterscheiden zu lernen,
  • das persönliche Tempo der Persönlichkeit zu respektieren,
  • Grenzen und Selbstbestimmung zu stärken,
  • spirituelle Erfahrungen in den Alltag, Beziehungen und Beruf zu integrieren,
  • bei Überforderung die Grenzen spiritueller Begleitung zu erkennen.

Eine fundierte mediale Entwicklung braucht deshalb mehr als einzelne intensive Erlebnisse. Sie braucht Übung, Selbstreflexion, Austausch und die Bereitschaft, auch die eigenen Wünsche und Erwartungen ehrlich anzuschauen.

Es geht nicht darum, möglichst viel wahrzunehmen. Es geht darum, verantwortungsvoll mit dem Wahrgenommenen umzugehen.

Ein achtsamer Raum für Begegnung in Weißensberg am Bodensee

Kommt uns die geistige Welt näher Sternennacht auf dem Balkon
Illustration: KI unterstützt erstellt

In Weißensberg möchte ich Menschen einen Raum geben, in dem sie über ihre Erfahrungen sprechen und ihre Wahrnehmung besser kennenlernen können. Einen Raum, in dem niemand etwas beweisen muss und Fragen ebenso willkommen sind wie Zweifel.

Viele Menschen empfinden es als große Erleichterung, anderen zu begegnen, die ähnlich fühlen. Plötzlich muss nicht mehr alles erklärt oder verborgen werden. Gleichzeitig trägt eine achtsam begleitete Gruppe dazu bei, nicht jede Erfahrung vorschnell zu überhöhen.

Das Alter spielt dabei keine entscheidende Rolle. Junge Menschen können von der Lebenserfahrung älterer Teilnehmer profitieren. Ältere Menschen können durch die Natürlichkeit und Offenheit Jüngerer neue Impulse erhalten. Entscheidend sind gegenseitiger Respekt und die Bereitschaft, den eigenen Weg bewusst zu gehen.

Wer diese Form des Austauschs zunächst kennenlernen möchte, findet bei meinen Schnupperseminaren einen behutsamen Einstieg. Eine kontinuierliche Möglichkeit zur Begegnung bietet außerdem mein Spirit-Zirkel in Weißensberg.

Der Ruf zurück zu einer tieferen Verbindung

Wenn sich eine lange verschüttete spirituelle Sehnsucht wieder meldet, muss daraus nicht sofort ein festgelegter Weg entstehen. Vielleicht genügt zunächst die Bereitschaft, wieder zuzuhören.

Was möchte in Deinem Leben mehr Raum erhalten? Welche Wahrnehmung begleitet Dich schon lange? Was stärkt Deine Verbindung zu Dir selbst, zu anderen Menschen und zu einer größeren geistigen Wirklichkeit?

Für mich zeigt sich eine tragfähige Verbindung zur geistigen Welt nicht darin, dass wir uns vom irdischen Leben entfernen. Sie zeigt sich darin, dass wir bewusster, liebevoller und verantwortlicher in diesem Leben stehen.

Vielleicht kommt uns die geistige Welt näher. Vielleicht erinnern wir uns gerade auch wieder daran, dass wir selbst mehr sind als unsere Aufgaben, Rollen und alltäglichen Verpflichtungen.

Und vielleicht beginnt die Rückkehr zu dieser Verbindung mit einem sehr einfachen Schritt: Wir schaffen einen stillen Raum und erlauben uns, wieder wahrzunehmen.

 

👉 Seminare für Medialität, Achtsamkeit und persönliche Reifung – “Medialer Entwicklungsweg”:
Spirit-Seminar 1 – Entdecke Deine Spiritualität beginnt am 17.07.

10.08.2026
Von Herzen,
Ulrike Eschbaumer,
Medium am Bodensee

Alle Angebote und Beiträge von Ulrike Eschbaumer auf Spirit Online

Über die AutorinUlrike Eschbaumer Medium am Bodensee

Ulrike Eschbaumer ist Medium, spirituelle Begleiterin und Heilpraktikerin für Psychotherapie. In ihrer Arbeit verbindet sie psychotherapeutisch fundiertes Wissen mit medialer Wahrnehmung, Hellsinnen und einer tiefen Verbindung zur Geistigen Welt.

Der plötzliche Verlust ihres Vaters im Jahr 1999 öffnete ihr inneres Erleben auf neue Weise und führte sie bewusster auf ihren medialen Weg. Seit 2007 entwickelt sie ihre Gabe kontinuierlich weiter – unter anderem geprägt durch ihre Ausbildung am Arthur Findlay College in Stansted.

Ihr Anliegen ist es, Menschen verantwortungsvoll, klar und achtsam zu begleiten – zwischen seelischer Orientierung, spiritueller Wahrnehmung und geerdeter innerer Entwicklung.

medium-am-bodensee.de
psychotherapie-am-bodensee.de

Mehr erfahren über Ulrike Eschbaumer


Empfehlungcover beruehrt von der geistigen welt ulrike eschbaumer

“Berührt von der Geistigen Welt”
In Zeiten der Trauer und des Verlustes eines geliebten Nahestehenden suchen viele Menschen nach Antworten und Halt. Ulrike Eschbaumer, erfahrenes Medium und mediale Beraterin, öffnet in ihrem Buch die Tür zur Geistigen Welt und zeigt, wie Jenseitskontakte Heilung, Trost und Zuversicht schenken können. Mit einfühlsamen Worten auf Herzensebene und tiefen Einsichten aus ihrer langjährigen Praxis als Medium führt die Autorin die Leser auf eine berührende Reise.
Sie stellt 13 verschiedene Jenseitskontakte vor, die aus unterschiedlichen Bedürfnissen heraus entstanden sind, und zeigt, wie diese Kontakte helfen können, Unausgesprochenes zu klären und die Beziehung zu den “Heimgegangenen” liebevoll zu pflegen.
Dieses herzerwärmende und empathisch geschriebene Sachbuch berührt auf Seelenebene und schenkt den Lesern die Gewissheit, dass ihre Liebsten in der Geistigen Welt weiterhin für sie da sind.

Details zum Buch erfahren

Weiterführende Themen auf Spirit Online

Spirituelle Entwicklung und Bewusstsein gehören zu den zentralen Themen unseres Magazins. Entdecken Sie vertiefende Inhalte zu wichtigen Bereichen der modernen Spiritualität.